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Gute Vorsätze für 2020, die Umwelt und Geldbeutel schonen

Autor: L. Wirag & B. Wintermantel | Kategorie: Freizeit und Technik | 02.01.2020

Gute Vorsätze für 2020, die Umwelt und Geldbeutel schonen
Foto: CC0 / Unsplash.com / Annie Spratt

Mehr Gesundes, weniger Alkohol im neuen Jahr – und auf jedem Fall mehr Sport! Gute Vorsätze floppen meist, bevor die ersten Januarwochen vergangen sind. Hier finden Sie fünf Vorsätze, die einfach umzusetzen sind, und mit denen Sie nicht nur Ihrer Gesundheit einen Gefallen tun, sondern auch der Umwelt.

1. Mehr Leitungswasser trinken

Wasser aus der Flasche ist meist überteuert und verursacht unnötigen Transportaufwand. Besonders schlecht sind Plastikflaschen, wenn sie etwa auf Müllbergen enden oder die Meere verschmutzen.

Guter Vorsatz für 2020: Kein abgefülltes Wasser mehr kaufen, sondern öfter mal die preiswerte "Quelle" in der heimischen Küche nutzen. Wer im Besitz eines Wassersprudlers ist, muss auf Kohlensäure nicht verzichten – unsere Empfehlung dazu lesen Sie im Test Wassersprudler

Jetzt lesen: Wassersprudler-Test zu Sodastream & Co.

2. Weniger Fleisch essen

Zwei Argumente sprechen dafür, im nächsten Jahr häufiger vegetarisch zu essen. Erstens ein ganz praktisches: Die Fleischindustrie ist für einen großen Teil des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Unser übermäßiger Fleischkonsum gefährdet daher die Umwelt und das Leben zuküftiger Generationen. Das zweite Argument ist ein moralisches: Die moderne Massentierhaltung ist brutal und unwürdig.

Wer seinen Fleischkonsum reduziert und mehr Obst, Gemüse und Getreide zu sich nimmt, handelt also im Interesse des Tierschutzes – und in Sachen Klima auch im eigenen Interesse. Viele Hilfen zum Einstieg in eine Ernährung mit weniger Fleisch bietet unser ÖKO-TEST Spezial Vegetarisch und Vegan.

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3. Weniger fliegen

Den Sommerurlaub umweltfreundlich zu planen und dieses Jahr aufs Flugzeug zu verzichten – für 2020 ein guter Vorsatz. Das heißt aber nicht, dass stundenlange Autobahnfahrten (viel) besser wären: Auch sie belasten das Klima übermäßig. Die klügeren – und entspannteren – Verkehrsmittel für längere Strecken sind Zug und Fernbus. Außerdem eine pragmatische Alternative: den Urlaub mal im eigenen Land verbringen und Schönheiten und Interessantes vor der eigenen Haustür entdecken.

Tipp: In Europa verkehren noch immer zahlreiche Nachtzüge: Der ÖBB Nightjet verbindet beispielsweise Städte in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. So ist es ein Leichtes, abends in München in den Zug zu steigen und acht Stunden später ausgeruht in den Italienurlaub zu starten.

Lese-Tipp: 6 Forderungen für faires Fliegen

4. Mehr regionale Lebensmittel

Viele Lebensmittel haben eine weite Reise hinter sich, bevor sie in unseren Supermarktregalen landen. Mit einem Blick auf die Herkunftsbezeichnung – die leider nicht alle Produkte tragen müssen – lässt sich leicht erkennen, welches Produkt weit(er) gereist ist und welches nicht. Regionale Produkte zu kaufen, ist deshalb eine der einfachsten Methoden, um den eigenen CO2-Abdruck zu reduzieren.

5. Auf Ökostrom umstellen

Mal den Stromanbieter wechseln: Es klingt so leicht – und doch gehört es zu den Dingen, die wir ewig vor uns herschieben. Warum nicht einen guten Vorsatz daraus machen? Der könnte lauten: 2020 auf Ökostrom umstellen. Erstens ist das vernünftig, zweitens nicht zwingend teurer als der alte Tarif und drittens online relativ schnell erledigt möglich. Lesen Sie hier weiter, wie Sie empfehlenswerte Anbieter identifizieren:

Ökostromanbieter: Woran man gute Tarife erkennt

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