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Gute Vorsätze, die Umwelt und Geldbeutel schonen

Autor: L. Wirag & B. Wintermantel | Kategorie: Freizeit und Technik | 30.12.2018

Gute Vorsätze, die Umwelt und Geldbeutel schonen
(Foto: Unsplash.com)

Mehr Gesundes, weniger Alkohol im neuen Jahr – und auf jedem Fall mehr Sport! Gute Vorsätze floppen meist, bevor die ersten Januarwochen vergangen sind. Hier findest du fünf Vorsätze, die einfach umzusetzen sind, und mit denen du nicht nur deiner Gesundheit einen Gefallen tust, sondern auch die Umwelt schonst.

Guter Vorsatz #1: Mehr Leitungswasser trinken.

Wasser aus der Flasche ist meist überteuert und verursacht unnötigen Transportaufwand. Besonders schlecht sind Plastikflaschen, wenn sie etwa auf Müllbergen enden oder die Meere verschmutzen.

Guter Vorsatz für 2019: Kein abgefülltes Wasser mehr kaufen, sondern öfter mal die preiswerte "Quelle" in der heimischen Küche nutzen. Wer im Besitz eines Wassersprudlers ist, muss auf Kohlensäure nicht verzichten: Unsere Empfehlung dazu lesen Sie im Test Wassersprudler (Ausgabe Juli 2018).

Guter Vorsat #2: Flugzeug meiden.

Den Sonnerurlaub bewusst umweltfreundlich planen und aufs Flugzeug verzichten – für 2019 ein guter Vorsatz. Stundenlange Autobahnfahrten sind dafür auch kein Ersatz.

Tipp: In Europa verkehren noch immer zahlreiche Nachtzüge: Der ÖBB Nightjet zum Beispiel verbindet Städte in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. So ist es ein Leichtes, abends in München in den Zug zu steigen und acht Stunden später ausgeruht in den Italienurlaub zu starten.

Guter Vorsatz #3: Weniger Fleisch essen.

Zwei Argumente sprechen dafür, im nächsten Jahr häufiger vegetarisch zu essen. Erstens ein ganz praktisches: Die Fleischindustrie ist für einen großen Teil des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Unser übermäßiger Fleischkonsum gefährdet daher die Umwelt und das Leben zuküftiger Generationen. Das zweite Argument ist ein moralisches: Die moderne Massentierhaltung ist brutal und unwürdig.

Wer seinen Fleischkonsum reduziert und mehr Obst, Gemüse und Getreide zu sich nimmt, handelt also im Interesse des Tierschutzes – und in Sachen Klima auch im eigenen Interesse. Viele Hilfen zum Einstieg in eine Ernährung mit weniger Fleisch bietet unser ÖKO-TEST Spezial Vegetarisch und Vegan.

Guter Vorsatz #4: Mehr regionale Lebensmittel.

Viele Lebensmittel haben eine weite Reise hinter sich, bevor sie in unseren Supermarktregalen landen. Mit einem Blick auf die Herkunftsbezeichnung lässt sich mühelos erkennen, welches Produkt weit gereist ist und welches nicht. Das regionalere Produkte zu kaufen, ist die simpelste Methode, um den eigenen CO2-Abdruck zu reduzieren.

Guter Vorsatz #5: Auf Ökostrom umstellen.

Mal den Stromanbieter wechseln – es klingt so leicht, und doch gehört es zu den Dingen, die wir ewig vor uns herschieben. Warum nicht einen guten Vorsatz draus machen? Der könnte lauten: 2019 zu Ökostrom wechseln. Erstens ist das vernünftig, zweitens nicht zwingend teurer als der alte Tarif und drittens völlig problemlos möglich.

  • Die wichtigsten Tipps zum Tarifwechsel sowie einen Test von Ökostrom-Tarifen gibt's im ÖKO-TEST Spezial Energie (am Kiosk seit September, hier als ePaper).
  • Wem es nur um Ökostrom geht: Im Test Ökostromanbieter (Ausgabe Dezember 2018, Artikel hier als ePaper) schneiden 19 Anbieter mit "sehr gut" ab – bei ihnen machen Wechselwillige nichts falsch.