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Ingwertee selber machen: Tipps für die Zubereitung

Autor: Benita Wintermantel | Kategorie: Essen und Trinken | 04.12.2020

Wärmender Ingwertee ist schnell selbst gemacht.
Foto: Fotolia / Fischer Food Design

Ingwertee gibt dem Körper in der kalten Jahreszeit eine wohlige Wärme und ist ein vielseitiges Heilmittel. Hier erfahren Sie, wie Sie Ingwertee aus frischem Ingwer ganz einfach und schnell selbst zubereiten – und was es dabei zu beachten gibt.

Frischer Ingwertee schmeckt köstlich und ist das ideale Getränk für kühle Herbst- und Wintertage. Wer schnell friert, sollte heißen Ingwertee unbedingt einmal probieren: Die exotische Knolle heizt ordentlich ein. Ingwertee gilt außerdem als beliebtes Hausmittel bei Erkältungskrankheiten, Übelkeit, Verdauungsproblemen und Menstruationsbeschwerden. Der Tee ist äußerst geschmacksintensiv und schmeckt fruchtig-scharf mit einer leichten Pfeffernote. Sie können den Tee aus frischem Ingwer ganz leicht selbst herstellen.

Ingwertee selber machen - die Zutaten

Für eine Kanne selbst gemachten Ingwertee benötigen Sie:

  • frischen Ingwer (rechnen Sie pro Tasse mit einem walnussgroßen Stück)
  • siedendes Wasser
  • je nach Geschmack frische Kräuter, Zitronensaft oder Honig zum Süßen

Rezept: Ingwertee kochen 

  • Waschen Sie die Ingwerwurzel.
  • Schneiden Sie den Ingwer in dünne Scheiben, oder hobeln Sie ihn.
  • Dann den Ingwer mit siedendem Wasser übergießen und mindestens zehn Minuten ziehen lassen. Je länger er zieht, umso schärfer wird der Tee.
  • Durch ein Sieb abgießen.
  • Ihren Ingwertee können Sie nach Lust und Laune verfeinern. Dafür eignen sich frische Minze, Zitronenmelisse, Thymian, Zitronensaft oder Honig.

Zum Weiterlesen: Ingwer roh essen – wie gesund ist das?

Wichtig zu wissen: Frischer Ingwer hat eine glatte Haut.
Wichtig zu wissen: Frischer Ingwer hat eine glatte Haut. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / congerdesign)

Tipps fürs Ingwertee selber machen

  • Verwenden Sie am besten Bio-Ingwer. Vor allem wenn Sie die Schale verwenden, sollte die Knolle pestizidfrei sein.
  • Frischen Ingwer erkennen Sie an einer glatten und festen Schale.
  • Ingwer immer frisch aufschneiden.
  • Schälen Sie die Ingwerwurzel nicht – gerade in der Schale stecken viele wertvolle Inhaltsstoffe.
  • Alternativ können Sie auch Ingwerpulver verwenden, das jedoch weniger ätherische Öle enthält.

Auch lecker und gesund: Ingwer-Shot selber machen: Blitz-Rezept mit drei Zutaten

Typische Fehler beim Ingwertee vermeiden

  • Schneiden Sie den Ingwer nicht zu früh auf, sondern immer erst kurz vor dem Aufkochen. Ansonsten könnten wertvollen Inhaltsstoffe der Knolle verloren gehen. 
  • Achten Sie auf die Wassertemperatur: Ingwertee sollten Sie mit siedendem Wasser zubereiten, kälter sollte das Wasser nicht sein.
    Kräutertee im Test: Noch immer mit vielen Pestiziden belastet

    Was ist Ingwerwasser?

    Ingwerwasser ist die erfrischende kalte Alternative zum wärmenden heißen Ingwertee. Für Ingwerwasser können Sie entweder den heißen Tee abkühlen lassen, Sie können ihn aber auch kalt ansetzen. Das schmeckt herrlich – besonders an heißen Sommertagen mit klirrenden Eiswürfeln und einer Zitronenscheibe!

    So gesund ist die Wunderknolle Ingwer 

    Ingwer enthält viele Vitamine, dazu Magnesium, Eisen, Kalzium und Kalium. Die Scharfstoffe und ätherischen Öle wie Gingerol, Schogaol oder auch Borneol sind es aber, die die Knolle so wertvoll für unsere Gesundheit machen.

    "Die von außen so unscheinbare Wurzel verbirgt in ihrem Inneren auch eine breite Palette an medizinisch wirksamen Inhaltsstoffen und ist damit ein in der Naturheilkunde gerne verwendetes Heilmittel", erklärt Dr. Roman Huber, Leiter des Uni-Zentrums Naturheilkunde gegenüber der Universitätsklinik Freiburg

    In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) spielt Ingwer seit Jahrhunderten eine große Rolle und gilt als Heilmittel bei Erkältungskrankheiten, Schmerzen und bei Übelkeit und Migräne. 2018 wurde die scharfe Knolle zur Heilpflanze des Jahres gekürt.

    Ingwer kann bei zahlreichen gesundheitlichen Problemen helfen:

    • stärkt das Immunsystem und hilft bei Erkältungsbeschwerden
    • hilft bei Übelkeit (auch Reiseübelkeit) und Verdauungsproblemen
    • wirkt entzündungshemmend
    • lindert Menstruationsbeschwerden
    • ist allgemein schmerzlindernd
    • kann bei Migräne helfen

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