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ÖKO-TEST August 2014
vom

Discounter, Preiskampf im Lebensmittelhandel

Zum Schweinepreis

Der Preiskampf im Handel ist hart. Wir haben Schweineschnitzel gekauft und uns die Frage gestellt: Was kommt eigentlich beim Schweinemäster an - und was können Verbraucher tun, damit sich die Tierhaltung verbessert?

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25.07.2014 | Drücken Discounter die Preise, sind sie mitverantwortlich für Massentierhaltung und dafür, dass Bauern von ihrer Arbeit nicht leben können? Ja. Bekommen die Bauern mehr Geld, wenn ich Fleisch beim Metzger oder an der Frischtheke im Supermarkt kaufe? Nein. Ist zumindest die Qualität des Fleisches, für das ich mehr Geld bezahle, besser? Nein. Kann ich dann bedenkenlos billig kaufen? Nein. Was aber tun? Eine Antwort auf diese Frage ist nicht einfach. Doch der Reihe nach.

Im mittelfränkischen Herbolzheim bewirtschaftet Jürgen Dierauff einen Schweinemastbetrieb. Noch vor 30 Jahren, so erinnert sich der 43-Jährige, lebten in dem kleinen Dorf bei Neustadt an der Aisch zahlreiche Bauern von der Viehzucht. Doch je weniger die Verbraucher für ihr Fleisch bezahlen mussten, desto weniger kam bei den Bauern an. Erzielten Bauern 1974 laut Thünen-Institut - das ist eine selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) - noch 45,8 Prozent aller Verkaufserlöse aus Fleisch und Fleischwaren, waren es 2011 nur noch 24,6 Prozent. Für die Viehzüchter hieß es also wachsen oder weichen: Und so starb die Viehhaltung in Herbolzheim nach und nach aus. Nur noch zwei Bauern leben heute dort von der Viehzucht. Einer von ihnen ist Dierauff - und damit sich seine Arbeit rentiert, braucht er einen perfekt organisierten, auf Wirtschaftlichkeit ausgerichteten Mastbetrieb.

1.500 Schweine mästet Jürgen Dierauff in seinem Betrieb. Die drei Monate alten Ferkel kauft er beim Sauenhalter, ein Tier kostet rund 70 Euro. Zu Beginn der Mast bringen die Ferkel etwa 30 Kilogramm auf die Waage. Knapp fünf Monate später haben sie ein Lebendgewicht von bis zu 130 Kilogramm erreicht. Dann verkauft Dierauff die Schweine - 3.500 im Jahr. Als wir Schweineschnitzel gekauft haben, lag der Preis bei 1,60 Euro pro Kilo Schlachtgewicht. Das macht für Dierauff 152 Euro für ein durchschnittliches ausgewachsenes Schwein, das etwas mehr als 90 Kilogramm Schlachtfleisch auf die Waage bringt. Zur Erinnerung: Ein Ferkel kostet 70 Euro. Bleiben 82 Euro pro Tier für Futter und weitere Kosten wie Strom oder Stallkosten. Laut Wirtschaftlichkeitsberechnung der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) für einen durchschnittlichen Schweinemastbetrieb ist aber ein Preis von 1,74 Euro pro Kilo Schlachtfleisch erforderlich, damit alle Kosten abgedeckt sind. Bei 1,60 Euro macht der Landwirt 13 Euro Verlust pro Schwein.

Im Durchschnitt lag der Schweinepreis im Jahr 2013 zwar immerhin bei 1,70 Euro, 2010 jedoch lediglich bei 1,41 Euro. Da kann es nicht verwundern, dass in der Massentierhaltung nach wie vor Zustände die Regel sind, die Verbraucher - wenn man sie befragt - mehrheitlich ablehnen. Denn Schweinemäster können nur von ihrer Arbeit leben, wenn sie effizient wirtschaften. Bei der konventionellen Schweinemast beinhaltet dies den Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel, Vollspaltenböden ohne Stroheinstreu, überwiegend kupierte Schwänze bei den Schweinen und kein Auslauf für die Tiere im Freien. ÖKO-TEST hat diese Mastbedingungen wiederholt scharf kritisiert. Bei der Bio-Schweinemast sind diese Maßnahmen nicht erlaubt. Dennoch sagt Jürgen Dierauff: "Meine Tiere fühlen sich im Stall wohl."

Im Vergleich zu großen Mastbetrieben mutet ein Besuch bei Jürgen Dierauff tatsächlich geradezu beschaulich an. Zwar liegt Dierauff mit seinen 1.500 Schweinen im Bundesdurchschnitt. Die Tendenz geht jedoch zu immer größeren Betrieben. Erst vor einigen Wochen demonstrierten Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet im brandenburgischen Haßleben gegen die Inbetriebnahme einer Mastanlage mit 36.000 Schweinen.

Immer größere Betriebe

Hauptkritikpunkt an der geplanten Anlage aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes ist die nicht artgerechte Haltung der Schweine, die gegen den Tierschutz verstoße. In Haßleben sollen die Schweine in einstreulosen Buchten mit Vollspaltenböden gehalten werden, die Zuchtsauen in körpergroßen Käfigen, sogenannten Kastenständen. Der Landestierschutzverband Brandenburg hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches ergab, dass bei Schweinen aus solchen Intensivhaltungen schmerzhafte Verletzungen und Verhaltensstörungen gehäuft auftreten. Viele Tiere könnten nur eingeschränkt laufen. Die Tiere litten zudem unter länger anhaltenden und erheblichen Schmerzen.

"Der Preisdruck führt dazu, dass immer größere Betriebe notwendig sind", sagt Jürgen Dierauff. "Hierfür ist der Discount mitverantwortlich, wenn er die Preise immer weiter drückt." Dierauff selbst würde seinen Tieren gern noch mehr Platz im Stall zugestehen, "doch die Mehrkosten bezahlt mir keiner, das Fleisch nimmt mir dann niemand ab".

Derzeit initiiert der Handel zusammen mit der Land- und Ernährungswirtschaft ein Programm für bessere Mastbedingungen. Es nennt sich Initiative Tierwohl und ist eine Selbstverpflichtung der Bauern. Um die höheren Kosten auszugleichen, will der Handel den Landwirten diese Maßnahmen bezahlen. Das ist laut Jürgen Dierauff ein interessanter Weg: "Ich werde mich der Initiative anschließen, denn so bekomme ich das Geld für meine Tierwohlmaßnahmen direkt wieder." Das Preisdruckproblem werde dadurch allerdings nicht gelöst. Denn mit oder ohne Initiative Tierwohl könne der Handel weiter an der Preisschraube drehen. "Und wenn der Handel diese trotzdem überdreht - wie in der Vergangenheit immer wieder geschehen -, dann kann der Landwirt die Kosten trotz gut gemeinter Programme dennoch nicht decken", so Dierauff.

Der Druck des Handels führt dazu, dass die Bauern immer knapper kalkulieren müssen. Die Preise werden trotzdem immer weiter gesenkt. Jüngst reagierte sogar der Aldi-Konkurrent Lidl gereizt. In einem für die Branche ungewöhnlichen Schritt kritisierte die Nummer zwei unter den deutschen Billiganbietern die Preissenkungen des Rivalen bei Rind-, Hähnchen- und Putenfleisch. Als Begründung diente der Tierschutz. Lidl würde es begrüßen, "wenn es trotz des harten Wettbewerbs in Deutschland gelänge, ein Preisniveau im Frischfleischsektor zu finden, das die richtigen und wichtigen Anstrengungen für mehr Tierwohl unterstützt", hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Doch Tatsache ist: Verbraucher greifen gern zur Billigware. Der Handel befüttert diese Haltung mit immer weiteren Preissenkungen. Norma beispielsweise bejubelte im Juli seine 15. Preissenkungsaktion des Jahres mit "Norma lässt erneut die Preise wackeln!". Auch bei Schweinefleisch gibt es immer wieder Preissenkungen. Nur einige Beispiele: Im März hatte Aldi die Preise an der Fleischtheke gesenkt - und die Konkurrenz zog nach. Im Mai drehte Aldi die Preise für Wellenspieße nach unten, Mitte Juni die für Nackensteaks. Lidl bot im Juni Schweinegeschnetzeltes zum Sonderpreis an, bei Netto gab es Schweine-Minutensteaks im Juli um 20 Prozent billiger. Real reduzierte den Preis für Rollbraten aus der Schweineschulter im Juli sogar um sagenhafte 50 Prozent. Der Handelsexperte Professor Joachim Zentes betont, dass Supermärkte und Discounter rund 50 Prozent ihrer Preissenkungskosten an die Wertschöpfungskette weitergeben - im Fall Schweinefleisch also an Schlachter und Mäster.

Handel mauert beim Thema Preisgestaltung

Da könnte man zunächst einmal denken, wenn der Verbraucher nur bereit wäre, mehr Geld für Fleisch auszugeben, würde dieser Wahnsinn gestoppt. Doch stimmt das tatsächlich? Wir wollten es genau wissen und haben Schweineschnitzel eingekauft. Zunächst einmal wurden die Handelsunternehmen nach ihrer Preisgestaltung befragt. Doch die wollen sich nicht in die Karten blicken lassen und hielten sich bedeckt. Kaufland teilte uns nicht einmal Schlachthof und Schlachttermin mit. Bei der Frage nach den Preisen schwiegen sie oder machten unkonkrete Angaben (siehe Tabelle).

Zur Höhe der Bezahlung der Schweinemäster erhielten wir vom Handel entweder gar keine Antwort oder die schwammige Auskunft, man orientiere sich an der Leitnotierung, einer Preisempfehlung der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch. Einen konkreten Preis gaben die Händler bei konventionellen Produkten nicht an. 1,60 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht war die Leitnotierung zum Zeitpunkt unseres Einkaufs. Das Kilo Schweineschnitzel aus konventioneller Mast haben wir für Preise zwischen 4,99 und 10,99 Euro eingekauft. Das heißt: Hauptverdiener ist der Handel. Zwischengeschaltet sind zwar noch die Schlachthöfe und Zerlegebetriebe, aber auch an diese wird der Preisdruck weitergegeben.

Dazu kommt: Derzeit muss ein höherer Preis nicht immer für bessere Qualität stehen. Laut Deutschem Fleischer Verband DFV ist Fleisch aus der Oberschale das feinste, Fleisch aus der Kugel und vor allem Unterschale ist dagegen weniger hochwertig. Im Preis schlägt sich das, Beispiel Rewe, nicht nieder. 10,99 Euro pro Kilo haben wir für das Produkt aus der Frischetheke bezahlt. Es kann laut Rewe zwar aus der Oberschale stammen, aber auch aus der Unterschale oder der Kugel. Das abgepackte Rewe-Schweineschnitzel Wilhelm Brandenburg aus der hochwertigeren Oberschale kostete dagegen nur 7,70 Euro pro Kilo. Noch günstiger ist das abgepackte Ja! Schweine-Schnitzel mit 5,98 pro Kilo. Doch Rewe begründet den Preisunterschied nicht mit der Qualität, sondern mit geschäftspolitischen Überlegungen. Zitat: "Die Ware ist im Preiseinstiegsbereich angesiedelt und hat einen Dauerniedrigpreis." Übersetzt heißt das: Um Kunden anzulocken, bieten wir günstige Preise. Wenn wir davon ausgehen, Verbraucher sind bereit zu zahlen, nehmen wir, was wir kriegen können. "Leidtragender" der firmeninternen Preisgestaltung ist der Käufer, der sich in die Schlange an der Fleischtheke stellt, weil er denkt, dort gäbe es die besser Qualität.

Interessant auch: Selbst die meisten Metzger beziehen ihr Fleisch mittlerweile von extern. Laut Deutschem Fleischer Verband schlachten nur noch rund 30 Prozent der Metzger in Deutschland selbst. Dank der direkten Geschäftsbeziehung erzielen Schweinemäster dann laut DFV zwar Preise, die höher als marktüblich sind. Doch ob dieses Fleisch dann von besserer Qualität ist, sprich: aus besserer Tierhaltung stammt, ist nicht immer gewährleistet. Wenn der Metzger aber bei kleineren, regionalen Betrieben kauft, ist das auf jeden Fall von Vorteil. Denn dann kann durch die persönlichen Geschäftsbeziehungen Einfluss auf die Haltungsbedingungen genommen werden.

Billigfleisch liegen lassen

Was aber können Verbraucher tun, damit der Handel sich auf faire Bedingungen besinnt? Billigfleisch zu kaufen, ist auf jeden Fall der falsche Weg. Eine Alternative könnten die höherpreisigen Markenfleischprogramme sein. Davon gibt es einige, es werden allerdings unterschiedliche Standards bezüglich Fleischqualität und Haltungsbedingungen angelegt.

Ein Beispiel ist das Gutfleisch-Programm von Edeka. Über die Höhe der Preiszuschläge, die der Schweinemäster hierfür erzielt, macht Edeka auf unsere Anfrage hin keine konkreten Angaben. Fachkreise schätzen jedoch, dass der Zuschlag nur rund zwei Cent auf die Leitnotierung beträgt. Zu den Anforderungen an die Haltung schreibt uns Edeka vage: "Das Programm unterliegt regelmäßigen strengen Kontrollen, welche von einem unabhängigen Prüfinstitut nach unseren Vorgaben durchgeführt werden."

Andere Markenfleischprogramme gehen in ihren Anforderungen nicht einmal über die gesetzlichen Vorschriften hinaus. ÖKO-TEST empfiehlt daher Markenfleisch wie das der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH). Das Programm stellt hohe Anforderungen an Tier- und Umweltschutz und sorgt so für mehr Tierwohl. Beispielsweise verbietet die BESH den Einsatz von Gen-Futter. Die Mindestfläche in den Stallungen beträgt 1,2 Quadratmeter pro Tier. Zum Vergleich: 0,75 Quadratmeter sind gesetzlich vorgeschrieben. Die Schweinemäster erhalten einen Preisaufschlag von 40 Cent auf die Leitnotierung. Damit sind die Mehrkosten für verbesserte Haltungsbedingungen mehr als abgedeckt. Die Produkte sind unter anderem in Feinkostläden erhältlich.

Insgesamt gibt es derzeit kein Patentrezept, wie die Mastbedingungen verbessert werden können. Eine Möglichkeit: Der Gesetzgeber könnte die Mindestanforderungen schärfer definieren, etwa dass Tiere nur unter Betäubung kastriert werden dürfen oder dass das Kupieren der Schwänze und die Haltung der Tiere auf Vollspaltenböden verboten ist.

Einen Mehrwert liefert in jedem Fall Bio-Schweinefleisch. Hier gelten strenge Vorschriften bei Fütterung und Haltung. Das spiegelt sich auch im Preis wider, der mit 21,90 Euro pro Kilo rund doppelt so hoch ist wie der, den wir für das teuerste Schweineschnitzel aus konventioneller Herstellung bezahlt haben. Was die Entwicklung im konventionellen Handel angeht, rechnet Joachim Zentes langfristig mit steigenden Preisen. "Es ist im Sinne von Handel und Industrie, wenn die Verantwortlichen strategisch denken. Hierzu muss der Handel den ersten Schritt machen. Es gilt, nicht durch Preissenkungen die Menge zu erhöhen, sondern durch Preiserhöhungen die Existenz abzusichern."



Die Initiative Tierwohl als Allheilmittel?

Wenn es um die Haltungsbedingungen in der Tiermast geht, sind sich die Beteiligten einig: Es liegt vieles im Argen. Doch wer ist dafür veranwortlich? Welche Weichen müssen gestellt werden, damit sich die Bedingungen ändern? Das wollten wir wissen und haben bei Handel, Politik und Erzeugern nachgefragt:

Aldi Süd: "Nicht ein bestimmtes Preisniveau dient dem Schutz der Tiere, sondern ein gemeinsames Bemühen von Lieferanten und Handel, klare Kriterien zum Tierschutz festzulegen." Wie auch Edeka und Norma verweist Aldi Süd in dem Zusammenhang auf die Initiative Tierwohl, die man unterstütze. Das gilt auch für den Schlachtgiganten Tönnies, der zudem die "Tönnies Forschung" ins Spiel bringt. Ziel sei es, "die Umstände der Nutztierhaltung zu untersuchen und daraus Vorschläge zur Verbesserung der artgemäßen Haltung von Nutztieren abzuleiten". Der Schlachter Danish Crown teilt mit, dass die gesetzlichen Anforderungen sowie Anforderungen der QS-Gesellschaft von den Lieferanten eingehalten würden. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft verweist auf die geltenden Vorschriften bezüglich Tierschutz und Nutztierhaltung. Deren Einhaltung werde von den Behörden der Länder kontrolliert. Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) betont, man wolle etwas bewegen: "Wenn wir keinen Verbesserungsbedarf sehen würden, dann würden wir die Initiative Tierwohl nicht unterstützen."

Offensichtlich gilt die Initiative Tierwohl unter den Beteiligten als sinnvolle Maßnahme, die Haltungsbedingungen von Schweinen zu verbessern. Nach zwei Jahren des Verhandelns dürfte ab 2015 das erste Schweinefleisch der Initiative im Handel verfügbar sein. Fast alle großen Lebensmittelhandelsunternehmen zahlen in den Fonds der Initiative ein - Fragen zur Finanzierung hat noch die Metro Group, zu der auch Real gehört. Der Handel wird die entstehenden Kosten vermutlich an die Verbraucher weitergeben. Branchenkenner gehen davon aus, dass dazu eine Preiserhöhung von rund vier Cent pro Kilogramm Schweinefleisch notwendig wird.

Doch Verbraucher sehen dem gekauften Produkt nicht an, ob das Fleisch aus einem Betrieb stammt, der die Kriterien der Initiative erfüllt. Denn auf ein entsprechendes Siegel verzichtet die Initiative. Begründung: Schweinehalter können aus einem umfangreichen Kriterienkatalog individuell unterschiedliche Maßnahmen auswählen. Die Überprüfbarkeit für Kunden sei daher mit einem teuren bürokratischen Aufwand verbunden.

Fazit: Die Initiative Tierwohl kann nur ein erster Schritt hin zu echtem Tierwohl sein. Es fehlt die Transparenz. Zudem greifen die Kriterien nicht weit genug: Beispielsweise wird das Kupieren der Schwänze nicht verboten. Dies kritisiert auch der Deutsche Tierschutzbund und der Bund für Umwelt und Naturschutz.

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