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Warum nicht jede Küchenrolle für Kontakt mit Lebensmitteln geeignet ist

ÖKO-TEST Jahrbuch für 2022 | Autor: Christine Throl/Heike Baier | Kategorie: Bauen und Wohnen | 14.10.2021

Küchenpapier im Test: Welche Küchenrollen sind empfehlenswert?
Foto: Africa Studio/Shutterstock

Küchenrollen sind pratkisch – weil sie Wegwerfprodukte sind, verschwenden sie aber auch Ressourcen. Wir haben erstmals Küchenpapier getestet. Das Ergebnis: Wenige Produkte sind komplett sauber, daher ist der Kontakt mit Lebensmitteln problematisch. Zudem wünschen wir uns mehr Altpapier in den Küchenrollen.

  • Mit Bestnote bewerten wir nur eine Packung Küchenrollen im Test, 13 weitere sind "gut".
  • Wir können nicht jedes Küchenpapier guten Gefühls für den Kontakt mit Lebensmitteln empfehlen.
  • Wenn Sie Küchenrolle verwenden, dann am besten aus Altpapier. Achten Sie beim Einkauf auf die Zertifizierung Blauer Engel.

Aktualisiert am 14.10.2021 | Die Auberginen trocken tupfen. Mal eben das Fett aus der Pfanne aufsaugen. Ups, die Sahne ist auf dem Boden verschüttet? Mit Küchenrolle ist das Malheur schnell behoben. Die Einweghelfer von der Rolle sind aus unserem Haushalt nicht mehr wegzudenken. Doch sie sind Wegwerfprodukte und verschwenden Ressourcen. Wir haben in diesem Test erstmals Küchenrollen bewertet.

Uns interessierte, wie viel Altpapier die Küchenrollen enthalten, wie praxistauglich sie sind und ob sie schädliche Chemikalien abgeben. Ein Ergebnis: Guten Gefühls können wir nicht jedes Küchenkrepp für den Kontakt mit Lebensmitteln empfehlen.

Ein Chlorpropanol in zehn Küchenrollen im Test

Am Ende reichte es nur bei einer überprüften Packung Küchenrollen für ein "sehr gut". 13 Küchenkrepps sind aber immerhin "gut". Auffällig im Test: Das von uns beauftragte Labor fand das Chlorpropanol 3-MCPD in insgesamt zehn der 18 Produkte.

3-MCPD ist eine halogenorganische Verbindung, die die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) als "möglicherweise krebserregend für den Menschen" einstuft und die im Tierversuch Nieren und Hoden schädigte. 

Nach der Nutzung muss Küchenkrepp im Hausmüll entsorgt werden. Es gehört weder in die Toilette noch ins Altpapier.
Nach der Nutzung muss Küchenkrepp im Hausmüll entsorgt werden. Es gehört weder in die Toilette noch ins Altpapier. (Foto: Julija Sapic/Shutterstock)

Küchenrolle und der Kontakt mit Lebensmitteln

Das Problem 3-MCPD ist bekannt. Untersuchungsämter haben deswegen schon häufiger Strohhalme oder Muffinförmchen aus dem Verkehr gezogen. 3-MCPD ist ein Spaltprodukt jener Kunstharze, mit denen die Hersteller Papierprodukte stabilisieren, damit sie sich beim Kontakt mit Wasser nicht umgehend in ihre Bestandteile auflösen.

Das nennt sich Nassverfestigung – und alle Hersteller verwenden dafür die gleichen Substanzen, sogenannte Epichlorhydrinharze. Doch manche tun es offenbar sorgfältiger als andere.

Besteht nun eine akute Gesundheitsgefahr beim Kontakt von Lebensmitteln mit Küchenkrepp? Bei den von uns gefundenen Mengen wohl eher nicht. Das BfR rechnet so: Liegen rund zwei Blatt Küchentuch für 24 Stunden in einem Liter kaltem Wasser, dürfen sich höchstens 12 Mikrogramm 3-MCPD lösen.

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"Was technisch vermeidbar ist, sollten Hersteller vermeiden"

Diese 12 Mikrogramm würden dann bei einem 60 Kilo schweren Menschen ein Zehntel des TDI (tolerable tägliche Aufnahmemenge) ausschöpfen. Der Richtwert lässt also noch Luft für andere Quellen, aus denen wir ebenfalls 3-MCPD aufnehmen können. Und: es ist ungeklärt, wie viel Chlorpropanol tatsächlich bei einem kurzen Kontakt vom Küchenkrepp ins Lebensmittel übergeht.

Andererseits sind zwei Blatt schnell verbraucht, und wir meinen: Was technisch vermeidbar ist, sollten Hersteller auch vermeiden.

Neben Chlorpropanol können noch weitere halogenorganische Verbindungen in den Küchenkrepps stecken. Sie können beispielsweise aus der Chlorbleiche oder aus dem eingesetzten Altpapier ins Küchenkrepp gelangen. Um welche Verbindungen es sich genau handelt, lässt sich mit der eingesetzten Untersuchungsmethode nicht bestimmen. Viele halogenorganische Verbindungen gelten als allergisierend, fast alle reichern sich in der Umwelt an.

(Foto: ÖKO-TEST )

Die meisten Küchenpapiere überzeugen im Praxistest

In die Gesamtnote der Küchenrollen fließt auch ihre Praxistauglichkeit ein. Ein Labor hat für uns getestet, wie saugfähig die Tücher sind und wie reißfest jeweils in nassem und trockenem Zustand. Hier zeigte sich, dass alle Rollen solide arbeiten – die meisten bestehen in der Praxis mit "gut".

Kommen wir nun zur Umwelt: Küchenrolle wird bei Weitem nicht nur im Lebensmittelkontakt eingesetzt, sondern vermutlich sehr viel häufiger als Wischlappen. Die Einweg-Tücher sind aber nicht recycelbar und deshalb für den Papierkreislauf ein für allemal verloren – unter anderem wegen der eingesetzten Kunstharze.

Wir finden: Wenn schon Saubermachen mit Einwegtüchern, dann wenigstens mit solchen aus Altpapier. Darum haben wir bevorzugt Recycling-Küchenrollen eingekauft, wenn die Marke sie anbietet. Acht Küchenkrepps sind aus Frischholz hergestellt: Das quittieren wir mit zwei Noten Abzug.

Küchenpapier aus Altpapier ist umweltfreundlicher 

Tatsächlich ist weniger als jede zehnte Küchenrolle in Deutschland aus Altpapier hergestellt. Das ist ein Jammer. Denn ist der Zellstoff erst zum Küchenkrepp geworden, kann es nie wieder recycelt werden. Dabei könnte man aus altem Papier theoretisch über 25 Mal wieder neues Papier herstellen, besagt eine Studie der TU Darmstadt.

Die Herstellung von Recyclingpapier hat viele Vorteile für die Umwelt: Der wichtigste ist, dass weniger Bäume gefällt werden müssten. Laut WWF fällt fast jeder zweite Baum für die Papierindustrie. Doch unsere Wälder sind nicht nur komplexe Lebensräume. Sie speichern weltweit 662 Milliarden Tonnen CO2 und drosseln damit die Klimaerwärmung.

Küchenrollen im Test: Wir haben insgesamt 18 Küchenkrepps untersucht.
Küchenrollen im Test: Wir haben insgesamt 18 Küchenkrepps untersucht. (Foto: Africa Studio/Shutterstock )

Mit Recycling-Küchenpapier Wasser und Energie sparen

Außerdem: Die Herstellung von Recyclingpapier verbraucht nur die Hälfte an Energie im Vergleich zum Aufbereiten frischen Holzes zu Zellstoff. Und weniger als ein Drittel der Wassermenge. Hinzu kommt, dass Altpapier meist aus lokalen Kreisläufen stammt, also der Rohstoff dafür in Deutschland oder angrenzenden Staaten gesammelt wird.

Da hat der Zellstoff für manche Primärfaserprodukte unseres Tests sehr viel weitere Wege zurückgelegt: Wir haben Eukalyptus aus Uruguay oder Brasilien dabei und Nadelhölzer, die in Skandinavien oder Osteuropa gewachsen sind. Ein Rohstoff im Test stammt sogar aus China: der als nachhaltig beworbene Bambus.

Übrigens: Bei einem Malheur in der Küche muss der Griff zum Küchenpapier nicht immer sein. Öfter mal an den guten alten Putzlappen denken. 

Die Testsieger, die Testtabelle sowie das gesamte Ergebnis im Detail lesen Sie im ePaper.

Diesen Test haben wir zuletzt im ÖKO-TEST Magazin 3/2021 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für das ÖKO-TEST Jahrbuch für 2022 sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

Weiterlesen auf oekotest.de:


Wir haben diese Produkte für Sie getestet

Testverfahren

Wir haben 18 Küchenrollen in Drogerien, (Bio-)Supermärkten und bei Discountern eingekauft. Gab es von den Marken eine Altpapiervariante, so haben wir diese genommen – falls nicht griffen wir zur Zellstoffvariante, die direkt aus Holz gemacht ist. Zudem wählten wir ein Produkt aus Bambus-Zellstoff aus, dass als "nachhaltig" beworben wird.

Wir wollten wissen, wie alltagstauglich die Küchentücher sind. Deshalb hat ein Praxislabor für uns getestet, wie saugfähig die Produkte sind, wie reißfest im trockenen und nassen Zustand und schließlich wie gut sie nass und trocken einer punktuellen Belastung standhalten ("Festigkeit im Gebrauch"). Lassen sich die Blätter problemlos abreißen? Natürlich haben wir alle Produkte auch im Labor auf Problemstoffe analysieren lassen, etwa auf Formaldehyd. Zudem ließen wir auf gefährliche Chlorpropanole prüfen. Sie können mit Epichlorhydrinharzen hineinkommen, die Küchenrollen gegen Nässe stabil machen: Löst sich das Chlorpropanol 3-MCPD, wenn die Prüfer Küchenkrepp in kaltes Wasser legen?

Wir wollten auch wissen: Sind die Produkte aus Altpapier hergestellt? Kommt das Material von hier oder weiter her? Welche Holzarten stecken in den Zellstoffpapieren? Notenabzüge gibt es für frische Fasern, fehlende Angaben zur Materialherkunft und für Schadstoffe im und aus dem Papier. Das Testergebnis Inhaltsstoffe fließt zu 60 Prozent ins Gesamturteil ein, die Praxisprüfung zu 40 Prozent.

Bewertungslegende 

Bewertung Testergebnis Inhaltsstoffe: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um vier Noten: Richtwert für lösliches 3-MCPD von 12 μg/l nach der XXXVI. BfR-Empfehlung für Papiere, Kartons und Pappen für den Lebensmittelkontakt überschritten. Zur Abwertung um zwei Noten führt: Produkt besteht nicht zu 100 % aus Altpapier. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) mehr als 1 mg/kg halogenorganische Verbindungen; falls nicht schon wegen 3-MCPD um vier Noten abgewertet wurde; b) keine vollständige Angabe zur Herkunft des Materials.

Bewertung Testergebnis Praxisprüfung: In das Testergebnis Praxisprüfung gehen zu je 20 % die Reißfestigkeit und die Nassreißfestigkeit, zu je 15 % die Festigkeit im Gebrauch und die Nassfestigkeit im Gebrauch, zu 20 % die Saugfähigkeit und zu 10 % das Abreißen der Blätter ein. Die Ergebnisse werden kaufmännisch gerundet.

  1. Reißfestigkeit: sehr reißfest = sehr gut; reißfest = gut; noch reißfest = befriedigend. In die Reißfestigkeit gehen zu 60 % die Bruchkraft längs und zu 40 % die Bruchkraft quer ein: Bruchkraft längs in Newton (N): > 25 = sehr gut; 20 bis 25 = gut; 15 bis 19,9 = befriedigend. Bruchkraft quer in N: > 12 = sehr gut; 8 bis 12 = gut; 6,0 bis 7,9 = befriedigend.
  2. Nassreißfestigkeit: sehr nassfest = sehr gut; nassfest = gut; noch nassfest = befriedigend. In die Nassreißfestigkeit gehen zu 60 % die Nassbruchkraft längs und zu 40 % die Nassbruchkraft quer ein: Nassbruchkraft längs in Newton (N): > 5,5 = sehr gut; > 3,5 bis 5,5 = gut; > 2,5 bis 3,5 = befriedigend. Nassbruchkraft quer in N: > 2,5 = sehr gut; > 1,5 bis 2,5 = gut; > 0,9 bis 1,5 = befriedigend.
  3. Die Festigkeit im Gebrauch beruht auf der Durchstoßfestigkeit in Newton: > 7,0 (sehr stabil) = sehr gut; > 5,0 bis 7,0 (stabil) = gut; 3,5 bis 5,0 (noch stabil) = befriedigend.
  4. Die Nassfestigkeit im Gebrauch beruht auf der Durchstoßfestigkeit in Newton: > 3,0 (sehr nass-stabil) = sehr gut; > 1,4 bis 3,0 (nass-stabil) = gut; > 0,9 bis 1,4 (noch nass-stabil) = befriedigend.
  5. Saugfähigkeit: sehr saugfähig = sehr gut; saugfähig = gut; noch saugfähig = befriedigend: In die Saugfähigkeit gehen zu 60 % die Wasseraufnahmekapazität und zu 40 % die Absinkdauer ein: Wasseraufnahmekapazität in g/g: > 9,5 = sehr gut; 8,0 bis 9,5 = gut. Absinkdauer in Sekunden: < 2 = sehr gut; 2 bis 5 = gut; > 5 = befriedigend.
  6. Abreißen der Blätter: Die Effektivität der Perforation beruht auf der Perforationseffizienz in %: 55 und mehr (leicht) = gut.

Das Gesamturteil beruht zu 60 % auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe und zu 40 % auf dem Testergebnis Praxisprüfung. Es wird kaufmännisch gerundet. Das Gesamturteil kann nicht besser sein als "mangelhaft", wenn das Testergebnis Inhaltsstoffe "mangelhaft" ist.

Testmethoden 

Inhaltsstoffe: 3-MCPD / 1,3-Dichlor-2-propanol: GC/MS nach in situ Derivatisierung und Kaltwasserextraktion gemäß DIN EN 645:1994-01, abweichend wurde zur Herstellung des Wasserextrakts 1 g Probenmaterial auf 250 ml gemäß der amtlichen Methode B80.56 verwendet. Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser mit der Soxhlet-Apparatur eluiert; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle; Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom; microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Formaldehyd: Qualitativer Nachweis mit Carbazol/Schwefelsäure. Glyoxal: Phenylhydrazin/Schwefelsäure/Eisen(III)chlorid. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Praxisprüfung: Die Proben wurden in Anlehnung an die Norm DIN EN 20187 bei 23 °C ± 1 °C und bei 50 % ± 5 % relativer Luftfeuchtigkeit klimatisiert.
Reißfestigkeit: Bestimmung der breitenbezogenen Bruchkraft in Anlehnung an DIN EN ISO 12625-4 an jeweils 10 Proben in Maschinenrichtung und Maschinenquerrichtung mit einer Breite von 50 mm. Die Einspannlänge der Proben betrug 100 mm. Die Prüfung wurde mit einer Prüfgeschwindigkeit von 50 mm/min an einer Materialprüfmaschine durchgeführt.
Nassreißfestigkeit: Bestimmung der breitenbezogenen Nassbruchkraft mithilfe der Finch-Eintauchvorrichtung und in Anlehnung an DIN EN ISO 12625-5 an jeweils 10 Proben in Maschinenrichtung und in Maschinenquerrichtung mit einer Breite von 50 mm. Der Abstand zwischen der Oberkante des Stabes der Finch-Eintauchvorrichtung und der Unterkante der Oberen Klemme des Zugprüfgerätes wurde auf (43,5 ± 1) mm voreingestellt. Die Gesamteinspannlänge der trockenen, unter dem Stab herumgeführten Probe betrug (100 ± 2) mm. Die halbe Länge entspricht der wirklichen Einspannlänge. Die Prüfung wurde mit einer Prüfgeschwindigkeit von 50 mm/min an einer. Materialprüfmaschine durchgeführt. Die Eintauchzeit betrug 15 Sekunden, Vorkraft von 0,05 N.
Festigkeit im Gebrauch: Bestimmung der Berstkraft in Anlehnung an DIN EN ISO 12625-9 an jeweils 10 Proben. Die Proben wurden in mechanisch fixierbare Durchstoßplatten mit Bohrung eingespannt. Eine Kugel von 16 mm Durchmesser durchstößt mit einer Geschwindigkeit von (125 ± 5) mm/min senkrecht eine kreisförmige Prüffläche (Bohrung) von 50 mm Durchmesser.
Nassfestigkeit im Gebrauch: Bestimmung der Nass-Berstkraft in Anlehnung an DIN EN ISO 12625-11 an jeweils 10 Proben. Die Proben wurden in mechanisch fixierbare Durchstoßplatten mit Bohrung eingespannt. Die Probe wurde mit (5,0 ± 0,1) ml deionisiertem Wasser (elektrische Leitfähigkeit max. 0,25 mS/m bei 25 °C) in 3 s bis 4 s mit Hilfe einer Pipette befeuchtet. Eine Kugel von 16 mm Durchmesser durchstößt mit einer Geschwindigkeit von (125 ± 5) mm/min senkrecht eine kreisförmige Prüffläche (Bohrung) von 50 mm Durchmesser.
Abreißen der Blätter: Bestimmung der breitenbezogenen Bruchkraft der Perforation in Anlehnung an DIN EN ISO 12625-12 an jeweils 10 Proben mit einer Breite von 50 mm. Die Einspannlänge der Proben betrug 100 mm. Die Prüfung wurde mit einer Prüfgeschwindigkeit von (50 ± 2) mm/min an einer Materialprüfmaschine durchgeführt.
Saugfähigkeit: a) Wasseraufnahmekapazität: Bestimmung der Wasseraufnahmekapazität mittels Drahtkorbtauchverfahren in Anlehnung an DIN EN ISO 12625-8 an jeweils 5 Proben von 5 g bei einer Wässerungsdauer von 30 Sekunden und einer Abtropfzeit von 60 Sekunden. Die Wassertemperatur betrug 23 °C ± 1 °C. Maschenweite des Drahtkorbs 20 mm, Gewicht 2,7 g. b) Absinkdauer: Der Korb wird über seine Längsachse horizontal in einem Abstand von (25 ± 5) mm über die Wasseroberfläche gehalten und in den Wasserbehälter fallen gelassen. Gleichzeitig wird die Stoppuhr eingeschaltet. Die Zeit für das vollständige Durchfeuchten der Probe ist aufzuzeichnen. Die Stoppuhr ist anzuhalten, wenn die Probe vollständig ins Wasser eingetaucht ist.

Einkauf der Testprodukte: Oktober 2020 

Diesen Test haben wir zuletzt im ÖKO-TEST Magazin 3/2021 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für das ÖKO-TEST Jahrbuch für 2022 sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

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