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20.01.2018 | Sugar baby love: Kekse für Babys und Kleinkinder enthalten viel zu viel Zucker. Und das, obwohl die Kleinsten im Idealfall überhaupt keinen Zucker essen sollten. Außerdem problematisch: krebsverdächtige Fettschadstoffe, Mineralöl und künstliche Zusätze. Ein einziges Produkt rasselt nicht komplett durch.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Kekse für Babys und Kleinkinder unter drei Jahren sollten es sein. Viele Produkte mit einer Altersempfehlung unter drei Jahren gibt es nicht, weil die meisten Hersteller offenbar einsehen, dass Kinder in diesem Alter zu jung für diese Süßigkeiten sind.

Die Inhaltsstoffe

Zunächst einmal wollten wir wissen: Wie viel Zucker steckt in den Keksen? Dafür haben wir die Einzelzucker im Labor messen lassen. Weil es während der Herstellung zu Verunreinigungen etwa mit Schmierölen kommen kann, ließen wir die Produkte zudem auf Mineralöl-Kohlenwasserstoffe überprüfen. Außerdem haben die von uns beauftragten Labore etwa auf Fettschadstoffe, Pestizide und Acrylamid untersucht. Den Zusatz von Aromen und anderen umstrittenen Zutaten prüften wir per Deklaration.

Die Weiteren Mängel

Stecken PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in den Verpackungen? Diese belasten die Umwelt. Außerdem haben wir die Angaben auf den Packungen überprüft. Die sollen informieren, Verbraucher aber nicht in die Irre führen.

Die Bewertung

Babykekse sind unsinnig, weil sie viel zu viel Zucker enthalten. Sie können deshalb bestenfalls mit "mangelhaft" abschneiden. Etwas weniger streng bewerten wir die Kekse, die für Kinder ab einem Jahr ausgelobt sind. Fettschadstoffe, Mineralöl und künstliche Zusätze wie Aromen ziehen die Noten weiter nach unten.

Die Testergebnisse Kekse für Babys und Kleinkinder gibt's in unserer App