ÖKO-TEST November 2012

Reaktionen: dm-Drogeriemarkt Das gesunde Plus Meno Aktiv mit Soja-Isoflavonen

Am Nahrungsergänzungsmittel Das gesunde Plus Meno Aktiv mit Soja-Isoflavonen, Kapseln kritisierten wir zuletzt im ÖKO-TEST Kompakt Sexualität 7/2012 unter anderem eine erhöhte Dosierung des Spurenelements Zink. Dieses hat Anbieter dm mittlerweile ganz aus der Rezeptur herausgenommen. Am fehlenden Nutzen des Sojapräparats für gesunde Anwenderinne...

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Reaktionen: dm-Drogeriemarkt Das gesunde Plus Meno Aktiv mit Soja-Isoflavonen

Reaktionen: Schaebens Feuchtigkeitsmaske

An der Schaebens Feuchtigkeitsmaske (ÖKO-TEST Ratgeber Kosmetik & Wellness 9:2011) hatten wir bedenkliche Parabene, die im Verdacht stehen wie ein Hormon zu wirken, bemängelt. Anbieter Schaebens hat diese Konservierungsmittel mittlerweile aus der Rezeptur entfernt. Damit ist rein gar nichts mehr an der Gesichtsmaske auszusetzen. Die Doppelpackun...

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Reaktionen: Schaebens Feuchtigkeitsmaske

22 Linsenmarken im Test

Linsen schmecken in klassischen und modernen Gerichten. Während fast alle Bio-Produkte in unserem Test in Ordnung waren, fielen die meisten konventionell angebauten Linsen unangenehm auf. Die beauftragten Labore fanden darin Glyphosat - dass die Ergebnisse nicht schlechter ausfielen, "verdanken" die Hersteller einer plötzlichen Erhöhung des Gren...

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22 Linsenmarken im Test

6 Autoversicherungsportale im Test

Vergleichsportale im Internet können helfen zu sparen. Doch einen vollen Marktüberblick kann kein Portal bieten. Sogar günstige Tarife "verschwinden" schon mal, wie eine Analyse von ÖKO-TEST zeigt.

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6 Autoversicherungsportale im Test

Reaktionen: Norma Vitafit A-Z Depot

Auch wegen fragwürdiger Auslobungen schneiden Multivitaminpräparate bei uns oft grottenschlecht ab (ÖKO-TEST-Magazin 2/2012). Anbieter Norma hat inzwischen immerhin den unsäglichen Hinweis auf die Bedeutung für die körpereigenen Abwehrkräfte vom Beipackzettel der Vitafit-Tabletten (Vitafit A-Z Depot und Vitafit A-Z Depot ab 50) entfernen lassen....

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Reaktionen: Norma Vitafit A-Z Depot

Reaktionen: Henkel Metylan Spezial

Henkel hat die Rezeptur seines Tapetenkleisters Metylan Spezial (ÖKO-TEST Ratgeber Bauen, Wohnen, Renovieren 13:2011) geändert und setzt ein etwas unbedenklicheres Konservierungsmittel ein. Im vergangenen Test hatten wir kritisiert, dass Isothiazolinone mit sensibilisierendem Potenzial ohne einen Hinweis für Allergiker, die sich durch das TÜV-Si...

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Reaktionen: Henkel Metylan Spezial

23 Haarfarben im Test

Mit chemischer Haarfarbe lassen sich die ersten Silbersträhnen und später graues Haar einfach wegzaubern. So ist es auch kein Wunder, dass viele Frauen regelmäßig zu dauerhaften Haarcolorationen greifen. Wir haben 23 Produkte auf den Prüfstand gestellt: Empfehlenswert ist keine Haarfarbe - alle bergen ein Risiko für eine Kontaktallergie, die ein...

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23 Haarfarben im Test

30 Wohnaccessoires im Test

Servietten, Kerzen, ein Geschenk für jemanden, der schon alles hat - bei den Wohnaccessoire-Ketten Butlers, Depot und Strauss Innovation findet man's bestimmt. Das Geschäft mit dem Nippes boomt ohne Ende. Etliches davon ist schadstoffbelastete Billigware aus Fernost. Einige Dekoartikel in unserem Test konnten aber überzeugen.

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30 Wohnaccessoires im Test

17 Wind- und Wettercremes für Kinder im Test

Kälte, Wind und Regen können der Haut von Babys und Kleinkindern zusetzen. Damit Toben und Spielen draußen trotzdem nicht zu kurz kommen, gibt es Wind- und Wettercremes. Unser Test zeigt: Bei fast allen Produkten stimmt die Qualität.

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17 Wind- und Wettercremes für Kinder im Test

Reaktionen: Schwarzkopf & Henkel Fa Duschgel Active Sport

Das Fa Duschgel Active Sport (ÖKO-TEST-Magazin 5/2010) duftete mit Cashmeran, das sich im Körper ablagern kann. Nun teilte uns Schwarzkopf & Henkel mit, man habe die Rezeptur überarbeitet und dabei auf den fragwürdigen Duft verzichtet. Das ließen wir im Labor überprüfen: Das Fa Duschgel enthält nun tatsächlich kein Cashmeran mehr. Einen Minuspun...

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Reaktionen: Schwarzkopf & Henkel Fa Duschgel Active Sport

Reaktionen: Öko Planet Softsan Bio Hygienic

Die Füllung des Kopfkissens Softsan Bio Hygienic (ÖKO-TEST-Magazin 10/2011) war mit Silber ausgerüstet. Das wird von Experten kritisiert, weil sich im Laufe der Zeit silberresis­tente Bakterienstämme bilden können und der in der Medizin wertvolle antimikrobielle Stoff damit wirkungslos wird. Auch sind die Auswirkungen von Nanosilber auf die Gesu...

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Reaktionen: Öko Planet Softsan Bio Hygienic

19 Kinderkekse im Test

Butterkeks und Co. werden in jeder Altersklasse geknabbert. Schön, dass viele Produkte gut abschneiden. Allerdings sind manche Marken für Kleinkinder nicht geeignet.

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19 Kinderkekse im Test
Alle Inhalte der Ausgabe
ÖKO-TEST November 2012

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Die Tests
Autoversicherungsportale: Zufall, Willkür, Verbrauchertäuschung
Gummistiefel für Erwachsene: Auslaufmodelle
Haarfarben: Kein Silberstreif am Horizont
Kinderkekse: Cookies erlauben?
Linsen: Das ging in die Linsen
Mittel gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Hauptsache gesund
Wind- und Wettercremes, Kinder: Alle Wetter!
Wohnaccessoires: Hausputz

Für Sie getestet
DECT-Telefon
Duschvorhang
Gesichtscreme
Kinder-Wärmekissen
Klopfbank für Kleinkinder
Medizinprodukt zur Nagelbehandlung
Pflanzliches Arzneimittel zur Beruhigung
Unfug des Monats: Sit Tight Creme
Vanillepulver

Reaktionen
dm-Drogeriemarkt Das gesunde Plus Meno Aktiv mit Soja-Isoflavonen: Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden jetzt ohne Zink
Henkel Metylan Spezial: Kleister ohne Isothiazolinone
Norma Vitafit A-Z Depot: Multivitaminpräparate ohne Hinweis auf Abwehrkräfte
Öko Planet Softsan Bio Hygienic: Kissen ohne Silberausrüstung
Schaebens Feuchtigkeitsmaske: Feuchtigkeitsmaske ohne Parabene
Schwarzkopf & Henkel Fa Duschgel Active Sport: Duschgel ohne bedenklichen Duft

Magazin
Alltag mit Kind: Was willst du mal werden?
Das ist unser Weg: Wir sind Deutschland
Eltern sind auch nur Menschen: Wir miesen Alltagsschwindler
Gesund von Jahr zu Jahr: Was Mutter und Kind brauchen
Jein: Babys ruhig mal schreien lassen?
Klimaneutral bauen: Dem Licht entgegen
Netzausbau: Erdkabel statt Freileitung?
Neue Häuser
Photovoltaik: Tuning für den Sonnenstrom
Rechte Ökologen: Volk und Heimat
Rezepte: Richtig Gut Genießen
Sexuelle Tabus: Geht nicht, gibt's nicht
Versicherungen für Ältere: Bitte keinen Seniorenteller

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
Adoptivkinder vom Gesetzgeber gleichgestellt
Antipilzmittel
Bunte Klebestreifen bei Sportlern
Heilwolle: Hautärzte raten ab
Käse
Lüften wird in der Schule oft vergessen
Marokkanischer Putz
Muttermilch spenden
Parkett auf Parkett: Geht das?
Pflanzengiftstoffe in Honig
Studienplatz einklagen?
Typische Fehler bei Wadenwickeln
Umgang mit Feuer lernen
Umzug

Meldungen
"Grüne Wände" gegen Luftverschmutzung
Abwrackprämie für alte Kühlschränke und Heizungen?
Alarmierendes Artensterben auch in tropischen Schutzgebieten
Auf Buchfühlung
Aufschub für Fernregelungspflicht bei PV-Anlagen
Aus für EU-Gesetzentwurf zu Patienteninformation
Auslandsrentner sind steuerpflichtig
Beschlussvorlage zum Lärmschutz aus dem Hause Porsche
Börlind mit CSE-Label
Buchtipp: Mama lernt Facebook
Buchtipp: Skrupellose Geschäfte ums Klima
Buchtipp: Von Gipfeln, Gucci und Glückshormonen
Buchtipp: Alarm für die Alpen
Buchtipp: Komm, schwerer Schlaf
Buchtipp: Guter Geschmack von nebenan
Buchtipp: Schluss mit lustig!
Buchtipp: Klasse statt Masse
Datenbank kommunaler Energieprojekte
Die Deutschen werden immer älter - aber keine Methusalems
Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst
Echtes Fell tabu
Einspruch lohnt sich
Erste Kinderschuhe mit Naturleder-Siegel
Gartenabfall schadet der Natur
Ginkgo ohne Wirkung
Gute Zinsen mit Riester-Bank-Sparplänen
HPV-Impfraten fast in ganz Europa zu niedrig
Ins Netz gegangen
Interview: Ein Siegel für Gold schafft Glaubwürdigkeit
Japan beschließt Atomausstieg bis 2040 - oder doch nicht?
Komplizierte Kinderknochen
Korallenriffe schon bei begrenzter Klimaerwärmung in großer Gefahr
Mehr Insektizide in Gewässern an deutschen Äckern als vermutet
Mit Lehrern kooperieren
Modellregionen der Energiewende gesucht
Neue Norm für Klimageräte
Neue Richtlinie zur Pelletlagerung
Neue Vorlesung: "Energieautarke Gebäude"
Obligatorische Betriebsrente für die Briten
Öko-Strom ab 2030 günstigste Variante
Onlinefilter gegen Kinderarbeit
Operation statt Brille wird nicht bezahlt.
Outdoormarken in der Kritik
Photovoltaik vor Zubaurekord
Recht & Rat: Sonderkündigung im Sportstudio
Reisetipp: Urlaub im historischen Bauernhof
Reisetipp: Polarwinterkurs mit dem Outdoorprofi
Reisetipp: Mußestunden am Ionischen Meer
Reisetipp: Kopenhagen: Grüner wird's nicht
Reisetipp: Neue Route durch die Rockies
Reisetipp: Fairtrade-Insel im Wattenmeer
Rekordjahr für Öko-Strom
Resistente Keime am Auge
Riskante Parodontosebehandlung
Schul-Facebook nicht sinnvoll
Schwefelgrenzwert für Schiffe
Silber ist kein harmloser Bakterienkiller
Sport bei Rheuma
Stromkunden sollen für Offshoreprobleme mithaften
Surftipp: Datenbank Komplementärmedizin
Synthetisches Erdgas aus überschüssigem Windstrom
Umweltbewusste Internetseiten erkennen
Verbot für Stoff in Haarglätter
Viele Photovoltaikanlagen zu leistungsschwach
Waldbesitzer haftet nicht
Was ist eigentlich ... emotionelle erste Hilfe?
Was ist eigentlich ... Perlit?
Wissenswert: Stillen hält auch langfristig schlank
Wohn-Riester wird entrümpelt
ZDF-Fernsehtipp: Grzimeks Erben
Zeit mit Kindern

Weitere Informationen

Erkältungsmittel

1A Pharma, Keltenring 1-3, 82041 Oberhaching, Tel. 0800/6121111;
AbZ Pharma, Dr.-Georg-Spohn-Str.7, 89143 Blaubeuren, Tel. 07344/921496;
Aliud Pharma, Gottlieb-Daimler-Str. 19, 89150 Laichingen, Tel. 07333/9651-0;
Bayer Vital - Geschäftsbereich OTC, Gebäude K56, 51368 Leverkusen, Tel. 0214/30-1;
Bene-Arzneimittel, Herterichstr. 1, 81479 München, Tel. 089/74987-190;
Bionorica, Kerschensteiner Str. 11-15, 92318 Neumarkt, Tel. 09181/231-90;
Boehringer Ingelheim, Vertriebslinie Thomae, Binger Str. 173, 55216 Ingelheim am Rhein, Tel. 0800/7790900;
CNP Pharma, Marienplatz 10-12, 94081 Fürstenzell, Tel. 08502/9184-200;
CT Arzneimittel, Potsdamer Platz 10, 10785 Berlin, Tel. 0800/80050-0;
Deutpharm (Dm), Palmaille 67, 22767 Hamburg, Tel. 040/38022-02;
Emcur Gesundheitsmittel, Mainzer Str. 1 C, 56130 Bad Ems, Tel. 02603/93640-0;
Engelhard Arzneimittel, Herzbergstr. 3, 61138 Niederdorfelden, Tel. 06101/539-300;
Fitne, Zur Kräuterwiese, 31020 Salzhemmendorf, Tel. 05153/809-05;
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare/Abtei-Pharma, Bußmatten 1, 77815 Bühl, Tel. 07223/76-0;
Hemopharm, Königsteiner Str. 2, 61350 Bad Homburg, Tel. 0800/4477200;
Heumann Pharma, Südwestpark 50, 90449 Nürnberg, Tel. 0911/4302-0;
Hexal, Industriestr. 25, 83607 Holzkirchen, Tel. 08024/908-0;
Johnson & Johnson/McNeil, Johnson-&-Johnson-Platz 2, 41470 Neuss, Tel. 00800/26026000;
Krewel Meuselbach, Krewelstr. 2, 53783 Eitorf, Tel. 02243/87-0;
MCM-Klosterfrau/Cassella-med, Gereonsmühlengasse 1-11, 50670 Köln, Tel. 0221/1652-500;
Merck Selbstmedikation, Rößlerstr. 96, 64293 Darmstadt, Tel. 06151/856-2260;
Novartis Consumer Health, Zielstattstr. 40, 81379 München, Tel. 089/7877-209;
Pharma Aldenhoven, Industriestr. 6, 52457 Aldenhoven, Tel. 02464/589-0;
Pohl-Boskamp, Kieler Str. 11, 25551 Hohenlockstedt, Tel. 04826/59-0;
Procter & Gamble Service/Wick-Pharma, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0027435;
Ratiopharm, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm, Tel. 0731/402-02;
Reckitt Benckiser Deutschland, Theodor-Heuss-Anlage 12, 68165 Mannheim, Tel. 0621/3246-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Sandoz Pharmaceuticals, Raiffeisenstr. 11, 83607 Holzkirchen, Tel. 08024/9024-0;
Stada Arzneimittel, Stadastr. 2-18, 61118 Bad Vilbel, Tel. 06101/603-0;
Tetesept Pharma, Eckenheimer Landstraße 100, 60318 Frankfurt/M., Tel. 069/1503-1;
Ursapharm, Industriestr., 66129 Saarbrücken-Bübingen, Tel. 06805/9292-0;
Walther Schoenenberger Pflanzensaftwerk, Hutwiesenstr. 14, 71106 Magstadt, Tel. 07159/403-0.

Gummistiefel

Aigle Deutschland, Königsallee 96, 40212 Düsseldorf, Tel. 0211/239569-0;
Barbour (Europe) Ltd., Cecilienallee 43a, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/650423-0;
Crocs Europe B.V., Platinaweg 10, 2544 EZ Den Haag, Niederlande, Tel. +31/70-3030441;
Giesswein Walkwaren, Niederfeldweg 5-7, 6230 Brixlegg, Österreich, Tel. +43/5337-6135-0;
Gezer Footwear Company, Bremer Str. 58, 28832 Achim, Tel. 04202/9503-30;
Hevea BV (Dunlop), Boeierstraat 12, P.O. Box 1, 8100 AA Raalte, Niederlande, Tel. +31/572-341550;
Hunter Boot Ltd., 36 Melville Street, EH3 7HA Edinburgh, Großbritannien, Tel. +44/131-240-3672;
Ilse Jacobsen - Hornbaek, Holmenevej 31, 3140 Ålsgårde, Dänemark, Tel. +45/4970-4176;
Joules Clothing, Saxon Way West, NN18 9ES Corby, Großbritannien, Tel. +44/845-2507160;
Kamik, 1940, 55th Ave., H8T 3H3 Lachine, Quebec, Kanada, Tel. +1/514-341-3950;
Le Chameau, Route de Bussy, 18130 Dun Sur Auron, Frankreich, Tel. +33/248-666969;
Polo Moden, Maximilianstr. 23, 80539 München, Tel. 089/291938-0;
Romika, Metternichstr. 35, 54292 Trier, Tel. 0651/204-0;
Spirale Italia srl, Via Nuova, 9, 38050 Cinte Tesino,Italien, Tel. +39/0461-5914-11;
Tretorn Sweden AB, Box 931, 251 09 Helsingborg, Schweden, Tel. +46/42-197100;
Viking Footwear, Lilienthalallee 40, 80939 München, Tel. 089/3218-6879;

Haarfarben

Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 0208/9927-0;
Emil Kiessling, Obere Lerch 40, 91166 Georgensgmünd, Tel. 09172/705-0;
Frenchtop Natural Care Products, Westerboekelweg 28, 1718 MK Hoogwoud, Niederlande, Tel. +31/226-364411;
Henkel Cosmetic, Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel. 0800/3838838;
L'Oréal Deutschland, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/4378-01;
L'Oréal/Garnier, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 01801/002070;
Power Health Ned. BV, P.O. Box 7005, 4800 GA Breda, Niederlande, Tel. 06435/908360;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Walther Schoenenberger Pflanzensaftwerk, Hutwiesenstr. 14, 71106 Magstadt, Tel. 07159/403-0.

Kinderkekse

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 0201/8593-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mülheim, Tel. 0208/9927-0;
Bahlsen, Podbielskistr. 11, 30163 Hannover, Tel. 01805/302330;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
Griesson - de Beukelaer, August-Horch-Str. 23, 56751 Polch, Tel. 02654/401-0;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 01805/353435;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 07132/94-2000;
Rabenhorst/3 Pauly, Scheurener Str. 4, 53572 Unkel, Tel. 02224/1805-100;
Verdener Keks- und Waffelfabrik Hans Freitag, Siemensstr. 11, 27283 Verden/Aller, Tel. 04231/9149-0;
Wikana Keks und Nahrungsmittel, Dessauer Str. 8, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Tel. 03491/42986-0.

Kinderkekse, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Bohlsener Mühle, Mühlenstr. 1, 29581 Bohlsen, Tel. 05808/987-0;
Haus Rabenhorst O. Lauffs, Scheurener Str. 4, 53572 Unkel, Tel. 02224/1805-0;
Karl Otto Werz Naturkornmühle, Stäffeleswiesen 28/30, 89522 Heidenheim, Tel. 07321/51018;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Walter Lang/Allos, Zum Streek 5, 49457 Mariendrebber, Tel. 0800/9899991.

Linsen

A. Antonio Tomás, Avd. Albufera nº 1 y 3, 46430 Sollana (Valencia), Spanien, Tel. +34/96-174-0900;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 0208/9927-0;
Antonio Viani Importe, August-Spindler-Str. 12, 37079 Göttingen, Tel. 0551/50551-0;
Baktat BAK Kardesler, Wattstr. 2-10, 68199 Mannheim, Tel. 0621/83388-0;
Importhaus Günther Hellriegel, In der Schneithohl 3, 61476 Kronberg /Ts., Tel. 06173/9377-0;
Krini Aristidis Kristallidis, Grunbacher Str. 57, 71384 Weinstadt-Grossheppach, Tel. 07151/93945-0;
Modern Food, Rögen 42, 23843 Bad Oldeslohe, Tel. 04531/17020;
Müller's Mühle, Am Stadthafen 42-50, 45881 Gelsenkirchen, Tel. 0209/403-0;
Netto Marken-Discount, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 0800/2000015;
Penny Markt, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Sabarot Wassner, Z.A. La Combe, 43320 Chaspuzac, Frankreich, Tel. +33/471-080-910;
Seeberger, Hans-Lorenser-Str. 36, 89079 Ulm, Tel. 0731/4093-0;
Transimpex Warenhandelsgesellschaft, Neustadter Str. 1a, 67245 Lambsheim, Tel. 06233/3560-0.

Linsen, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Basic Lebensmittelhandel, Richard-Strauss-Str. 48, 81677 München, Tel. 089/3066896-0;
Bio-Zentrale Naturprodukte, Holzmühlenweg 4, 84384 Wittibreut-Ulbering, Tel. 08574/9610-0;
Davert Mühle, Ascheberger Str. 2, 48308 Senden, Tel. 02598/69-54;
Dennree Naturkost, Hofer Str. 11, 95183 Töpen, Tel. 09295/18-0;
Neuform Handelskontor, Ernst-Litfaß-Str. 16, 19246 Zarrentin, Tel. 038851/51-0;
Rapunzel Naturkost, Rapunzelstr. 1, 87764 Legau, Tel. 08330/529-0;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0.

Wind- und Wettercremes

Apomedica Pharmazeutische Produkte, Roseggerkai 3, 8011 Graz, Österreich, Tel. +43/316-8235-33;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Dr. Babor, Neuenhofstr. 180, 52078 Aachen, Tel. 0241/5296-0;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-750;
Johnson & Johnson/Penaten, Johnson-&-Johnson-Platz 2, 41470 Neuss, Tel. 00800/55522000;
Kneipp-Werke, Steinbachtal 43, 97082 Würzburg, Tel. 00800/5634774636;
Mann & Schröder, Bahnhofstr. 14, 74936 Siegelsbach, Tel. 07264/807-0;
Müller Großhandel Ltd. & Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Nestlé Deutschland/Bübchen-Werk, Coesterweg 37, 59494 Soest, Tel. 0800/2344944;
Nölken Hygiene Products, Klarenplatz 2, 53578 Windhagen, Tel. 02645/9527-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266.

Wind- und Wettercremes, zertifizierte Naturkosmetik

Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Grüne Erde, Hauptstr. 9, 4644 Scharnstein, Österreich, Tel. 089/1200990;
Li-iL Arzneimittel und Arzneibäder, Leipziger Str. 300, 01139 Dresden, Tel. 0351/89412-0;
Töpfer, Heisinger Str. 6, 87463 Dietmannsried, Tel. 08374/934-222;
Weleda, Dychweg 14, 4144 Arlesheim, Schweiz, Tel. 07171/919414.

Wohnaccessoires

Butlers, Hohenzollernring 16-18, 50672 Köln, Tel. 0221/272648-0;
Gries Deco Company - Depot, Boschstr. 7a, 63843 Niedernberg, Tel. 06028/944-0;
H&M Hennes & Mauritz, Spitalerstr. 12, 20095 Hamburg, Tel. 040/350955-0;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 01805/353435;
Innovations-Club Handelsgesellschaft (Strauss Innovation), Raiffeisenstr. 15-18, 40764 Langenfeld, Tel. 02173/990001;
Zara Deutschland, Mönckebergstr. 10, 20095 Hamburg, Tel. 040/309622-0.

Nachwirkungen

DM-Drogerie Markt (Meno Akti mit Soja-Isoflavonen, Kapseln), Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Haus Schaeben (Schaebens Feuchtigkeitsmaske), Europaallee 42, 50226 Frechen, Tel. 0 22 34 / 9 57 12-0;
Henkel Klebstoffe und Bauprodukte (Tapetenkleister Metylan Spezial), Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel. 0211/797-0, 01805/555270;
Norma (Multivitaminpräparate), Hansastr. 20, 90766 Fürth, Tel. 0911/9739-0;
Öko Planet (Kopfkissen Softsan Bio Hygienic), Cornelienstr. 19, 63739 Aschaffenburg, Tel. 0 60 21 / 44 37 49-0;
Schwarzkopf & Henkel (Fa Duschgel Active Sport), Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel. 0800/3838838.

Neue Produkte

Beleduc Lernspielwaren/Hape (Hape Eco-Toys Klopfbank Schildkröte), Heinrich-Heine-Weg 2, 09526 Olbernhau, Tel. 037360/162-0;
Grüne Erde (Wärmekissen Bubo), Hauptstr. 9, 4644 Scharnstein, Österreich, Tel. 089/1200990;
MAGS Vertriebsgesellschaft (Spinning Soziales-Netzwerk Duschvorhang), Stuttgarter Str. 20, 75395 Ostelsheim, Tel. 07033/746668-0;
Meda Pharma (Naloc), Benzstr. 1, 61352 Bad Homburg v.d. Höhe, Tel. 06172/888-01;
Niehaus Pharma (Lioran), Außenliegend Nr. 137, 55218 Ingelheim, Tel. 06132/43543-80;
Panasonic (Panasonic KX-TG8161 mit Anrufbeantworter), Winsbergring 15, 22525 Hamburg, Tel. 040/8549-0;
Rapunzel Naturkost (Rapunzel Bourbon Vanille gemahlen, Glas), Rapunzelstr. 1, 87764 Legau, Tel. 08330/529-0;
Sans Soucis (Sans Soucis Naturkosmetik Aprikose Feuchtigkeits-Tagespflege), Im Rosengarten, 76532 Baden-Baden, Tel. 07221/68802.

A

Acrylamid ist eine toxische Substanz, die beim Backen, Braten, Rösten und Frittieren einer Vielzahl stärkehaltiger Lebensmittel entsteht. Acrylamid löst im Tierversuch Krebs aus und schädigt das Erbgut, was mit großer Wahrscheinlichkeit auch für den Menschen gilt. Den Wirkungen liegt kein Schwellenwert zugrunde, damit stellt jede noch so kleine Menge ein Risiko dar.

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der -> aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

Antimon ist ein toxisches Spurenelement. Wenn es in das Blut gelangt, wirkt es sehr giftig. Antimon wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Vermutlich lösen sie sich aus Kunststoff und Textilien. Antimonverbindungen belasten das Abwasser.

Aromatische Amine: Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. Viele Farbstoffe und Farbstoffbausteine, die in Haarfarben und Haartönungen zum Einsatz kommen, gehören zur Gruppe der aromatischen Amine, etliche davon haben ein hohes allergenes Potenzial. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

Aromen: Biotechnologisch-natürliche und künstliche Aromen werden in Lebensmitteln eingesetzt, um Qualitätsunterschiede auszugleichen und das Produkt zu standardisieren.

B

Blei: -> Schwermetall, das sich im Körper anreichern kann. Blei ist als nervengiftig bekannt und kann bei Kleinkindern das Gehirn schädigen. Schon geringe Mengen können zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gewichtsabnahme führen.

C

Chlorkresole werden als Konservierungsmittel eingesetzt und sind haut- und schleimhautreizend und sensibilisierend.

Chlorparaffine werden als Flammschutzmittel und Weichmacher eingesetzt. Kurzkettige Chlorparaffine werden als umweltgefährlich eingestuft und gelten als krebserzeugend. Mittelkettige Chlorparaffine wurden in der Muttermilch nachgewiesen. Sie sind schwer abbaubar, reichern sich in der Umwelt an und sind sehr giftig für Wasserorganismen.

Chrom VI ist äußerst giftig. Es kann Allergien auslösen und Krebs erzeugen. Es kann aus anderen, wesentlich weniger giftigen Oxidationsstufen von Chrom entstehen.

D

DEHP: -> Phthalate.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Als Allergene weitaus seltener in Erscheinung treten Majantol, Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Coumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat und Methylheptincarbonat (Inci: Methyl 2-octynoate). Der IVDK ist ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

F

Färbesubstanzen: -> aromatische Amine.

Formaldehyd ist ein stechend riechendes Gas, das schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt, Allergien auslösen kann und krebsverdächtig ist. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

G

Gepulste Strahlung erhöht das mögliche Risiko der Strahlung, die von DECT-Telefonen, Handys oder Babyfonen ausgeht. Studien ergaben, dass gepulste Strahlung die Hirnströme verändern, das Krebsrisiko erhöhen, das Immunsystem schwächen sowie Schlafstörungen verursachen kann.

Glycidyl-Fettsäureester, Glycidol: Glycidyl-Fettsäureester können bei der Raffination von Speisefetten entstehen, ähnlich wie die chemisch verwandten -> 3-MCPD-Fettsäureester. Ob und wie problematisch Glycidyl-Fettsäureester sind, ist noch unerforscht. Unklar ist auch, ob sie sich in freies 3-MCPD umwandeln können. Im schlimmsten Fall wandeln sich die Glycidyl-Fettsäureester komplett in Glycidol um, das sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen hat und deshalb als wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen eingestuft ist.

Glyphosat ist ein weitverbreiteter Pestizidwirkstoff, der gegen Unkräuter, aber auch zum Zwecke einer Vorerntebehandlung, etwa bei Getreide und Ölsaaten, eingesetzt wird. Neuere Studien geben Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung. Berichte aus Ländern mit einem hohen Einsatz an Glyphosat bzw. glyphosathaltiger Spritzmittel weisen auf krebserregende, erbgutschädigende und fruchtbarkeitsmindernde Auswirkungen in der Bevölkerung hin. Auch in der Umwelt wurden negative Effekte beobachtet. So gelten Glyphosat und das Abbauprodukt AMPA insbesondere als schädlich für Wasserorganismen.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

M

3-MCPD-Fettsäureester entstehen bei der Raffination von pflanzlichen Speisefetten und Speiseölen. Sie liegen im Fettmolekül gebunden vor. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) geht davon aus, dass es bei der Verdauung zu einer nennenswerten Freisetzung von 3-MCPD aus 3-MCPD-Estern kommt - solange nicht das Gegenteil belegt ist. Die Bewertung orientiert sich daher an freiem 3-MCPD, das in Tierversuchen die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt hat.

Mineralöl kann aus Kartonverpackungen auf die darin abgefüllten Lebensmittel übergehen. Wie das Mineralölgemisch wirkt, ist toxikologisch noch nicht ausreichend untersucht. Experten können jedoch ein krebserregendes Potenzial bestimmter Anteile nicht ausschließen. Bekannt ist, dass Mineralöle dieser Art vom Menschen aufgenommen und gespeichert werden können.

N

Natriumedetat (Natrium-EDTA): Der Komplexbildner wirkt indirekt konservierend und beeinflusst möglicherweise die Zellmembran auf ungünstige Weise. Wird häufig in Kombination mit Benzalkoniumchlorid eingesetzt.

Nitrosamine können über die Haut, die Atemluft und oral aufgenommen werden und Krebs erzeugen. In Latexprodukten entstehen sie bei der Umwandlung des flüssigen Rohstoffs in elastischen Latex. Nitrosierbare Amine können im Körper in Nitrosamine verwandelt werden.

Nonylphenol (synonym: Isononylphenol) ist ein Hilfsstoff, der unter anderem häufig in Waschmitteln für industrielle Zwecke eingesetzt wird. In Kunststoffen kann der Stoff als Teil der Stabilisatoren enthalten sein. Es greift die Haut an, wirkt im Körper als Hormon und wird für Missbildungen und Fruchtbarkeitsstörungen verantwortlich gemacht. Nonylphenol reichert sich in der Umwelt an.

Nonylphenolethoxylate (NPEs) werden als Tenside bei der Textil- und Lederverarbeitung, in Reinigungsmitteln, Dispersions- und Benetzungsmitteln eingesetzt. Sie sind starke Umweltgifte, die in Abwässer gelangen und die dort lebenden Organismen schädigen können. NPEs werden darüberhinaus zu Nonylphenol abgebaut.

O

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Bedenkliche Parabene schützen wie auch weitere Parabene Kosmetika und Arzneimittel vor Keimbefall und Schimmel. Sie gehören zu den am häufigsten eingesetzten Konservierungsstoffen. Gemessen daran sind die Sensibilisierungsquoten relativ niedrig. Jedoch sind die längerkettigen Vertreter dieser Gruppe wie Butyl- und Propylparaben in Verdacht geraten, wie ein Hormon zu wirken und waren im Tierversuch fortpflanzungsgefährdend. Daher hat das wissenschaftliche Beratergremium der EU (SCCS, Scientific Committee on Consumer Safety) im Dezember 2010 eine erhebliche Minimierung der Höchstkonzentrationen dieser längerkettigen Parabene in Kosmetika empfohlen. Aufgrund von Datenlücken wird für die Isoformen beider Verbindungen sowie Phenylparaben ein gänzliches Verbot erwogen.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung und Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.

Phenol: antimikrobieller Wirkstoff, aromatischer Kohlenwasserstoff, der gut durch die Haut aufgenommen wird, zu Nervenstörungen führen kann und im Verdacht steht, das Erbgut zu schädigen.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), sind in der EU in Spielzeug und Babyartikeln verboten. Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht enthalten sein. Das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Andere Phthalate gelten als unzureichend erforscht und deren Langzeitwirkungen als nicht hinreichend geklärt.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

R

Das Färbemittel Resorcin hat bei Versuchen mit menschlichen Blutzellen zu Chromosomenveränderungen geführt. Zudem ist es ein stark sensibilisierendes Kontaktallergen.

S

Schwermetalle können sich im Körper anreichern und wirken teilweise giftig. Die Stäube von Nickel können beim Menschen Krebs erzeugen. Kobaltstäube haben sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen. Auch die Schwermetalle Cadmium, Chrom VI und Blei sind giftig und krebsverdächtig.

Die Strahlungsstärke, wissenschaftlich als Leistungsflussdichte bezeichnet, gibt an, wie viel Sendeenergie auf eine bestimmte Fläche einwirkt. Das Ecolog-Institut in Hannover ist bei der Auswertung von hundert Mobilfunkgutachten zu deutlichen Hinweisen gekommen, dass eine Strahlungsstärke von 10.000 µW/m² Gehirnfunktionen wie Gehirnströme, das Reaktionsvermögen oder die Blut-Hirn-Schranke beeinflusst. Zudem mehren sich Hinweise, dass die Strahlung Erbgutschäden und Krebs fördern kann. Professor Gerard Hyland hat sich im März 2001 in einem von der Wissenschaftsdirektion des Europäischen Parlaments veröffentlichten Papier für einen Vorsorgewert von 100 µW/m² ausgesprochen. Noch strengere Maßstäbe legen der Medizinphysiker Dr. Lebrecht von Klitzing (10 µW/m²) und die Landessanitätsdirektion Salzburg (1 µW/m²) an. ÖKO-TEST hat die Empfehlung von Professor Hyland als Grundlage der Bewertung genommen.

U

Bedenkliche UV-Filter: Etliche chemische UV-Filter sind in den Verdacht geraten, wie Hormone zu wirken. Für die Filter 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw. MBC), Ethylhexyl-Methoxycinnamate (Octylmethoxycinnamate, OMC), 3-Benzylidencamphor (3-BC), Benzophenone-1 (BP1), Benzophenone-2 (BP2), Benzophenone-3 (Oxybenzon) wurde die hormonelle Wirksamkeit im Tierversuch gezeigt. Bei den Filtern Homosalate (Homomenthylsalicylat bzw. HMS), Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA), Octocrylene und Etocrylene liegen Hinweise auf eine hormonelle Wirkung aus Zellversuchen vor.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der ? Phthalate, außerdem Adipate, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate und als neueste Alternative DINCH und das Terephthalat DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über.

Z

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Trisubstituierte zinnorganische Verbindungen wie TBT und Triphenylzinn sind seit Juni 2010 in Verbraucherprodukten verboten, DBT seit Januar 2012. Seitdem ist ebenfalls Dioctylzinn in vielen Produkten wie Babyartikeln, Textilien mit Hautkontakt oder Schuhe und Handschuhe verboten. Der Grenzwert liegt bei je 0,1 Prozent. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.

Test Autoversicherungsportale

Testmethode: Untersucht wurde die Preisentwicklung bei den Portalen Check24.de, Geld.de, fss-online.de, Ino24.de, Toptarif.de und Transparo.de. Insgesamt wurden in vier Testläufen am 22.9., 29.9, 6.10. und 13.10. 220 Jahresbeiträge wurden erhoben und dokumentiert. Untersucht wurden Jahresprämien für die Versicherung eines VW Touran 1.4 TSI Eco Fuel (110 kW/150 PS). Versicherungsbeginn ist der 1.1.2013. Das Profil sieht folgende Wunschleistungen des Kunden vor: freie Werkstattwahl im Schadensfall bei Kaskoschäden; Mitversicherung von groben Fahrfehlern in der Kaskoversicherung; mindestens acht Millionen Euro Schutz je geschädigter Person; insgesamt 100 Millionen Euro Schutz in der Kfz-Haftpflichtversicherung. Für Vollkaskoschäden gibt es eine Selbstbeteiligung von 300 Euro; für Teilkaskoschäden von 150 Euro. Das Fahrzeug ist in Düsseldorf (40468) zugelassen und seit 2009 in Betrieb. In der Haftpflicht hat die Familie die Schadenfreiheitsklasse 18 erreicht, in Vollkasko 10. Abgestellt wird das Fahrzeug auf der Straße; gefahren werden pro Jahr 15.000 Kilometer. Es ist ein Eigenheim vorhanden und das Fahrzeug wurde selbst finanziert. Untersucht wurden die durchschnittliche Preisentwicklung der ersten fünf und ersten zehn Tarife. Zudem gab es einen Plausibilitätstest über einen Benchmark-Test im Hintergrund über die Unternehmensberatung Nafi aus Höxter (www.nafi-auto.de). Stichpunktartig wurden die Anbieter und Assekuranzen nach Unstimmigkeiten befragt. Auf eine Bewertung der Portale wurde bewusst verzichtet, weil eine solche Bewertung - auch im Langzeittest - lediglich eine Momentaufnahme darstellt. Tarife - so die Untersuchung - können jederzeit von den Vergleichsportalen ab- und angeschaltet werden.

Test Gummistiefel für Erwachsene

Testmethoden: Untersucht wurden repräsentative Mischproben der Stiefel, wenn nicht anders aufgeführt. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen im Produkt, Schwermetalle, Nachweis in Einzelteilen: Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA); falls Antimon bei RFA positiv: zusätzliche Eluatprüfung mittels saurer Schweißlösung, Quantitative Bestimmung gemäß DIN EN ISO 17294-2 "Bestimmung von 62 Elementen durch ICP-MS". Phosphororganische Verbindungen, Phthalate, weitere Weichmacher, phenolische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung, bei Phenolwerten >100 mg/kg: weiter mit Migration in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006, Messung von Phenolen mittels HPLC-FLD. Formamid: GC/MS nach Extraktion (nur in ausgewählten Produkten). Tris(nonylphenol)phosphit (TNPP): HPLC-FLD nach Extraktion (nur in ausgewählten Produkten). Nitrosamine, nitrosierbare Verbindungen (Vorstufen), repräsentative Mischprobe des Stiefelschaftmaterials: EDIN 12868 1999-12. 24 h Migration 40 °C, kein Auskochen. Bedenkliche Farbstoffe: 1. Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung; Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-4 Prüfung nach vorhergehender Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006), Bestimmungsgrenze 5 mg/kg; 1. Methode GC/MS, 2. Methode TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine, 2. Allergisierende Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Optische Aufheller, Nachweis in Einzelteilen: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): GC-MSD (25 PAK nach EU/EPA/JECFA).

Test Haarfarben

Testmethoden: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Steht bei Analyseergebnissen "nein", bedeutet das "unterhalb der Nachweisgrenze" der jeweiligen Testmethode.

Test Kinderkekse

Testmethoden: Pestizide: GC-MS-Screening: ASU § 64 LFGB L.00.00-34. Glyphosat: extraction / derivatization / LC-MS/MS. Deoxynivalenol: LC-MS/MS. Acrylamid: LC-MS/MS. Haselnussanteile: ASU L 44.00-7: 2006 (ELISA) (untersucht nur bei Produkten, die weder Haselnüsse als Zutat enthalten noch einen Hinweis tragen, dass das Produkt Spuren von Haselnüssen und/oder Nüssen und/oder Schalenfrüchten enthalten kann bzw. diese im gleichen Betrieb verarbeitet werden). Gesamtfett: ASU L 17.00-4 (untersucht nur bei Produkten, die laut Zutatenliste pflanzliche Öle und/oder pflanzliche Fette enthalten). 3-MCPD-Ester, Glycidylester: DGF C-VI 18 (10) (untersucht nur bei Produkten, die laut Zutatenliste pflanzliche Öle und/oder pflanzliche Fette enthalten). 4-Methylimidazole: Flüssigextraktion, LC-MS/MS (untersucht nur bei Produkten, die laut Zutatenliste Karamellzuckersirup enthalten). Aromenanalyse / Cumarin: per UPLC-PDA-MS nach Extraktion und Anreicherung (untersucht nur bei Produkten, die laut Zutatenliste Vanille und/oder Zimt enthalten). PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Linsen

Testmethoden: Organochlorpestizide, Organophoshorpestizide, Pyrethroide, sonstige Pestizide: GC-MS-Screening: ASU §64 LFGB L00.00-34. Weitere Pestizide per LC/MS/MS-Screening ASU §64 LFGB L00.00-113. Glyphosat: Extraktion, Derivatisierung, LC/MS/MS. Phenoxycarbonsäuren: saure Extraktion, LC/MS/MS. Feuchtigkeitsgehalt: ASU L 06.00-3 mod. Mineralöl (nur kartonverpackte Produkte): LC-GC/FID. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Mittel gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Testmethoden: Wirkstoffe/Beipackzettel: Pharmakologische Begutachtung. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Wind- und Wettercremes

Testmethoden: Deklarationspflichtige Duftstoffe/Majantol/Nitromoschus-Verbindungen/Polyzyklische Moschus-Verbindungen/Cashmeran/Diethylphthalat: Extraktion mit TBME, GC-MS. Formaldehyd/-abspalter: Saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Photometrie. Halogenorganische Verbindungen: a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Bedenkliche Parabene: Deklaration und/oder HPLC-DAD sowie LC-MS/MS. Paraffine/Erdölprodukte/apolare Silikonverbindungen: Deklaration und/oder HPLC/RI. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Wohnaccessoires

Testmethoden: Alphabethisch, Parameter abhängig von der Produktzusammensetzung.
Aromatische Amine: § 64 LFGB 82.02-2 ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004); § 64 LFGB 82.02-4 nach vorhergehender Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); bei Hinweisen auf 4-Aminobenzol zusätzlich Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006); 1. Methode GC/MS, 2. Methode TLC, zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine; Bestimmungsgrenze 5 mg/kg.
Chrom VI: Elution gemäß EN ISO 17075 "Bestimmung des Chrom-VI-Gehaltes in Leder".
Dispersionsfarbstoffe: § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector).
Flüchtige organische Verbindungen: Emissionsprüfzellenmessung nach 24h, GC/MS nach Thermodesorption. Die Angaben in µg/m³ wurden auf ein Raumvolumen von 30 m³, eine Produktoberfläche von 4 m² und eine Luftwechselzahl von 0,5/h berechnet.
Formaldehyd: EN 1541, Kaltwasserextraktion nach DIN 645, Bestimmung nach EN 1541 (fotometrisch) / WKI-Flaschenmethode (40 °C, 24h, in Anlehnung an DIN En 717-3).
Glyoxal: DIN 54603, fotometrisch.
Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle. Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom. Microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. 2. Methode halogenorganische Verbindungen: a) Wasserdampfdestillation. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle. Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom. Microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes. b) Reinigung der Proben mit Kieselgel. Extraktion mit Essigester. Verbrennung des Extraktes im Sauerstoffstrom. Microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes.
Lösemittel (Prüfung auf Benzol, Toluol, Ethylbenzol, m/p-Xylol, o-Xylol): Headspace GC/MS.
Nonylphenolethoxylate: LC-MS/MS nach Extraktion.
Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht).
Pestizide: GC-MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-34. DDT inkl. Metabolite / Hexachlorbenzol / Triclosan / CI-Phenole: a) ASU §64 LFGB L00.00-34. b) CI-Phenole: Acetylierung, GC-MS/MS.
Phthalate, Weichmacher, phenolische/phosphororganische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Phenol: Migration in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006, Messung mittels HPLC-FLD.
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: GC/MSD (25 polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe nach EU/EPA/JECFA.)
PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Schwefel: DIN EN ISO 20884 ASTM D 2622.
Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse und/oder Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung. Elementbestimmung mittels ICP-MS.
TNPP: HPLC-FLD nach Extraktion.
Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED.

Materialeigenschaften
Papier: Geruchsprüfung: in Anlehnung an DIN EN 1230-1 (2003). Angabe des Prüfergebnisses in Noten, Note 0 = kein wahrnehmbarer Geruch, Note 4 = starker Geruch. Note 1-2 = "leichter Geruch".
Farbechtheit: DIN EN 646, Verfahren A. Blindprobe / destilliertes Wasser / Speichelsimulanz / wässrige Essigsäure / Olivenöl. Bewertung mittels Blaumaßstab, Note 5 stellt die beste Bewertung dar.
Optische Aufheller: DIN EN 648. Blindprobe / destilliertes Wasser / Speichelsimulanz / wässrige Essigsäure. Bewertung mittels Blaumaßstab, Note 5 stellt die beste Bewertung dar.
Materialeigenschaften sonstige Produkte: Pillingprüfung: modifiziertes Martindale-Verfahren, Stoff gegen Stoff nach DIN EN ISO 12945-2. 2.000 Touren, 6,5 cN/cm². Beurteilung mittels Standard (beste Note: 5). Note 1 bei Naturfasern = "viele". Note 1-2 und schlechter bei Kunstfasern = "sehr viele".
Reibechtheit: nach DIN EN ISO 105-X12 (Noten 1 bis 5, beste Note: 5).
Wasserechtheit: DIN EN ISO 105-E01. Bewertung mittels Graumaßstab (Noten 1 bis 5, beste Note: 5). Begleitgewebe Wolle, Polyacryl, Polyester, Polyamid, Baumwolle, Acetat.
Elektrostatische Oberflächenspannung: Probe: circa 1.000 cm² großes Stück des Bodens. Methode: Messungen mit Elektrofeldmeter EFM 022/110/251 sowie mit Tera-Ohm-Meter TOM 374 fünf bis zehn Sekunden nach alltagstypischer Reibung (durch Schuhe mit verschiedenen Sohlen, mit der Handfläche und verschiedenen Textilien) bei Lufttemperaturen von 21-22 Grad Celsius und 43-48 Prozent relativer Luftfeuchte auf eher isolierenden Untergründen (schwimmend über Polystyrol verlegten Holzfußboden, Polystyrol). Die Probe war den Raumklimabedingungen nicht nur während der Messungen, sondern auch mehrere Tage vorher ausgesetzt. Luftionisation im Messraum: 600-800 Ionen pro Kubikzentimeter. Die Messungen der Oberflächenspannungen wurden mindestens fünf Mal wiederholt, die Widerstandsmessungen (mit 2,5 kg schweren Elektroden) mindestens drei Mal. Die Oberflächenwiderstandsmessungen wurden im Abstand der Messelektroden von 10 cm durchgeführt. Weitere verwendete Messgeräte: Insulation-Tester Beha Typ Giga Ohm 93406, Feuchte- und Temperaturmessgerät Testo 615, Luftionenmessgerät Ionometer IM 5005.