21 Deos ohne Aluminium im Test

Aluminiumsalze in Deos stehen in der Kritik. Deshalb greifen inzwischen mehr Kunden zu Produkten ohne das Leichtmetall. Unser Test zeigt: Die meisten Deos ohne Alu können sich sehen lassen.

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21 Deos ohne Aluminium im Test

20 Milchersatzgetränke im Test

Der "Ohne ..."-Trend ist nicht aufzuhalten: Ob ethische Bedenken oder Laktoseintoleranz: Es gibt gute Gründe auf Kuhmilch zu verzichten. Und gute Ersatzprodukte gibt es auch.

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20 Milchersatzgetränke im Test

22 Zahnspangenmaterialien im Test

Im Mund vieler Zahnspangenträger stecken Stoffe wie Nickel oder Latex, die Allergiker vermeiden sollten. Drei untersuchte Materialien enthalten krebserregende Nitrosamine - das geht gar nicht. Zum Glück bekommen die meisten Testprodukte aber ein "sehr gut".

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22 Zahnspangenmaterialien im Test

23 Kindersonnenschutzmittel im Test

Die Haut von Kindern muss besonders gut vor der Sonne geschützt werden. Unser Test zeigt: Eltern können unter einem "sehr guten" und fünf "guten" Sonnenschutzmitteln wählen. Doch mit vielen Produkten sind wir nicht zufrieden.

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23 Kindersonnenschutzmittel im Test

13 Internetversicherungen im Test

E-Mail schreiben, einkaufen oder Geld abheben - alles funktioniert online. Das bringt Gefahren und Risiken mit sich. ÖKO-TEST hat neuartige Internetversicherungen unter die Lupe genommen. Die Analyse ist mehr als ernüchternd.

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13 Internetversicherungen im Test

14 Eiweißpulver für Sportler im Test

Eiweißpulver sind selbst für richtig hart trainierende Sportler verzichtbar. Eine schlappe Studienlage, zu hohe Mengenempfehlungen, unsportliche Zusätze und Rückstände von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln: Die Testergebnisse sind äußerst mau.

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14 Eiweißpulver für Sportler im Test

15 Gartenschläuche im Test

Die weichen Materialien von Gartenschläuchen sind meist ordentlich mit Schadstoffen gespickt. Auch in der Praxisprüfung konnten viele nicht überzeugen: Die Schläuche bildeten Schlaufen, verdrehten sich - da war kein Durchkommen für das kühle Nass.

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15 Gartenschläuche im Test

Reaktionen: Frankenstolz Kaschmir-Steppbett

Das F.a.n. Kaschmir-Steppbett fiel in unserem Test Naturbettdecken (ÖKO-TEST 9/2014) durch einen erhöhten Wert des Nervengifts Permethrin auf, das Wolle vor Motten schützen soll. Der Hersteller informierte uns, dass die Verbindung ab Artikelnummer 562250 10722 01 nicht mehr verwendet würde. Leider hielt das einer Nachprüfung nicht stand (Reaktio...

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Reaktionen: Frankenstolz Kaschmir-Steppbett

Reaktionen: Schwarzwaldmilch Frische Weidemilch

Die Schwarzwaldmilch Frische Weidemilch 3,8 % Fett enthielt im ÖKO-TEST Milch (4/2015) zwar ausreichend Omega-3-Fettsäuren, was eine Stallfütterung mit reichlich Grünfutter belegt. Trotzdem konnten wir nicht nachvollziehen, ob es sich um eine Weidemilch handelt, da entsprechende Nachweise fehlten. Das hat die Molkerei Schwarzwaldmilch jetzt nach...

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Reaktionen: Schwarzwaldmilch Frische Weidemilch

Reaktionen: Beiersdorf Eucerin ph5 Hautschutz Lotion

Im ÖKO-TEST "Medizinische Hautpflegeserien" (11/2014) landete die Lotion von Eucerin auf einem der letzten Plätze. Inzwischen kommt die Apothekenkosmetik auch ohne das von uns kritisierte Propylparaben aus und in der Duftnote steckt auch kein Lyral mehr - ein Duftstoff, der im Vergleich zu anderen Duftstoffen häufiger Allergien auslöst. Allerdin...

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Reaktionen: Beiersdorf Eucerin ph5 Hautschutz Lotion

Reaktionen: Netto Marken-Discount ProLife Magnesium-Brausetabletten

Nachdem die Magnesium-Tabletten Netto Marken-Discount im ÖKO-TEST Spezial Vitamine 2/2015 mit zu hohen Magnesiumdosierungen aufgefallen waren, hat der Anbieter nachgebessert. Mit 250 mg Magnesium in einer Tagesdosis hält er sich an die Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung. Hier war uns im vergangenen ÖKO-TEST-Magazin 5/2015 ein Feh...

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Reaktionen: Netto Marken-Discount ProLife Magnesium-Brausetabletten

Reaktionen: Matratzen Concord Kinderbettmatratze Teddy

Im ÖKO-TEST vom Juni 2009 schnitt die Kinderbettmatratze Teddy, 70 x 140 cm vom Anbieter Matratzen Concord mit "sehr gut" ab. Für die Bestnote reicht es fast sechs Jahre später nicht mehr: Die beauftragten Labore fanden in Bezug und Füllwatte den Weichmacher DINCH in einer Menge, die wir abwerten, da über die Wirkung der Substanz auf den Mensche...

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Reaktionen: Matratzen Concord Kinderbettmatratze Teddy

Reaktionen: Edeka Magnesium Tabletten

Nachdem die Magnesium-Tabletten von Edeka im ÖKO-TEST Spezial Vitamine 2/2015 mit zu hohen Magnesiumdosierungen aufgefallen waren, hat der Anbieter nachgebessert. Mit 250 mg Magnesium in einer Tagesdosis hält er sich an die Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung. Hier war uns im vergangenen ÖKO-TEST-Magazin 5/2015 ein Fehler unterlau...

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Reaktionen: Edeka Magnesium Tabletten
Alle Inhalte der Ausgabe
ÖKO-TEST Juni 2015

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Die Tests
Babynahrung, Muttermilchersatz, Anfangsnahrung: Auf dem Pulverfass
Deos ohne Aluminium: Deorie und Praxis
Eiweißpulver für Sportler: Muskel-Kater
Gartenschläuche: Knick in der Leitung
Internetversicherungen: Vollschutz nirgendwo
Kindersonnenschutzmittel: Sonnensch(m)utz
Milchersatzgetränke: Ohne-Ku(h)lt
Zahnspangenmaterialien: Auf den Zahn gefühlt

Für Sie getestet
Unfug des Monats: Pflanzen-Viagra
Für Sie untersucht: Chi-Café Balance
Für Sie untersucht
Für Sie untersucht: Rouge für die Wangen

Reaktionen
Beiersdorf Eucerin ph5 Hautschutz Lotion: Ohne Parabene und Lyral
Edeka Magnesium Tabletten: Doch ordentlich dosiert
Frankenstolz Kaschmir-Steppbett: Endlich ohne Permethrin
Matratzen Concord Kinderbettmatratze Teddy: Kindermatratze hat sich verschlechtert
Netto Marken-Discount ProLife Magnesium-Brausetabletten: Doch ordentlich dosiert
Schwarzwaldmilch Frische Weidemilch: Nachweise verbessern Testurteil

Magazin
Ausstattung: Das volle Programm
Babypflege: Nur (Sanft-)Mut!
Ernährung im Alter: Ein anderes Mahl
Erziehung in den ersten Lebensjahren: Regelmäßigkeit ist wichtig
Grüne Anleihen: Klimaschutz oder Imagepolitur?
Grüne Gentechnik der zweiten und dritten Generation: Goldene Illusionen
Kinderkleidung: Grün, grün, grün sind alle meine Kleider
ÖKO-TEST geht nach China: Von ÖKO-TEST zu OKOer
Redaktionsgespräch: Ministerin im ÖKO-TEST
Reisen mit Kind: Entspannung für die ganze Familie
Richtig oder falsch?: Auf dem Prüfstand
Waldkindergarten: Wetterfest
Wärmepumpen: Das System entscheidet

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
Blumen für Allergiker
IKEA-Möbel laden Smartphones auf
Polarisierende Sonnenbrillengläser
Roh und süß
Veganes Bier
Vorbereitung auf den Schulstart

Meldungen
Antibiotika in der Tierhaltung: Therapiehäufigkeiten und Resistenzraten bei verschiedenen Nutztieren
Brauer kennzeichnen freiwillig
Buchtipp: Düstere Zukunftsvision
Buchtipp: Wenn die Lebensbasis bröckelt
Buchtipp: Suchtstoff, Sprengsatz, Seelentröster
Buchtipp: Zum Äußersten getrieben
Buchtipp: Deutsche Parallelwelten
Buchtipp: Brav und leistungsfähig gedopt
Eigenbedarf: BGH stärkt Vermieterrechte
Entwarnung nach Keimen in Wasserzählern
Frauen sterben eher an Lungen- als an Brustkrebs
Geschlechteranalyse im Ei
Hörbuch: Lebe deine Träume
Ikea macht auf vegetarisch
Inaktives Sättigungshormon
Interview: Ende der Milchquote: Indirekte Gefahr für die Bio-Branche
Ist die Halogenlampe eine Sparlampe?
Jacken aus Kombucha und Essig
Kein "Verdauungsjoghurt" mehr
Kein Codein mehr für hustende Kinder
Keine Tierversuche mehr
Komplett aus Holz
Kosten für Treppenhausreinigung
Lidl-Logik: Gut = billig!
Nachgezählt
Neuer Wohnraum unterm Dach
Niedersachsen plant "Ringelschwanzprämie"
Ohnmächtige Näherinnen statt heile Welt
Online-Fleischlieferungen verdorben
Organic heißt nicht "ohne Chemie"
Positives Zeichen?
Sodbrennen durch Arzneimittel
Tapetenmenge richtig berechnen
Übungen gegen Rückenschmerzen
Wärmedämmung: Neue Fenster oder Scheibentausch?
Was ist eigentlich ...
Weniger ist manchmal besser
Werbung für Bachblüten
Woche der Sonne und Pellets
Zecken auch im gepflegten Garten
Zu wenige Informationen

Weitere Informationen

Deos ohne Aluminium

Beiersdorf, Unnastr. 48, 20245 Hamburg, Tel. 040/4909-7575;
Coty Germany, Div. Coty Beauty, Rheinstr. 4 E, 55116 Mainz,
Tel. 00800/83433444;
Henkel, Unternehmensbereich Beauty Care, Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel. 0800/3838838;
L'Oréal/La Roche-Posay, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/87552191;
L'Oréal/Laboratoires Vichy, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/87552-191;
Lornamead, Harckesheyde 91-93, 22844 Norderstedt, Tel. 040/888859-0;
Procter & Gamble Service, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0027435;
Sebapharma, Binger Str. 80, 56154 Boppard, OT Bad Salzig, Tel. 06742/900-0;
Unilever Deutschland, Home & Personal Care, Strandkai 1, 20457 Hamburg, Tel. 08000/725235.

Deos ohne Aluminium, zertifizierte Naturkosmetik

Bioturm, Turmstr. 29, 56242 Marienrachdorf, Tel. 02626/9262-10;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Laverana, Berliner Str. 1-3, 30952 Ronnenberg, Tel. 0511/54549-868;
Logocos Naturkosmetik, Zur Kräuterwiese, 31020 Salzhemmendorf, Tel. 05153/809-00;
Müller, Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Speick, Benzstr. 9, 70771 Leinfelden-Echterdingen, Tel. 0711/1613-0;
Wala-Heilmittel, Bosslerweg 2, 73087 Bad Boll/Eckwälden, Tel. 07164/930-181;
Weleda, Dychweg 14, 4144 Arlesheim, Schweiz, Tel. 07171/919414.

Eiweißpulver für Sportler

Aktivkost Handelsgesellschaft, Moorfuhrtweg 17, 22301 Hamburg, Tel. 040/29866-01;
Atlantic Multipower Germany, Moorfurtweg 17, 22301 Hamburg, Tel. 0800/7241431;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Glanbia Innovation Centre/Optimum Nutrition, Carlow Rd., Kilkenny, Irland, Tel. +353/5677-96000;
Inko Internationales Handelskontor, Am Espan 1, 91154 Roth, Tel. 09171/803-05;
Iron Maxx Nutrition, Wegelinstr. 13, 50354 Hürth, Tel. 0800/2200099;
Mark Warnecke, Flaßkuhle 6, 58482 Witten, Tel. 02302/98281-01;
My Supps, Waldhofstr. 19, 25474 Ellerbek, Tel. 04101/3007-600;
Naskor Sports BV, Postbus 4122, 5604 EC Eindhoven, Niederlande, Tel. +31/777201-200;
PowerBar Europe, Zielstattstr. 42, 81379 München, Tel. 089/502007-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Weider Germany, Hamburger Str. 118, 22083 Hamburg, Tel. 040/219080-0;

Eiweißpulver für Sportler, Bio-Produkte

Egg.de, Wöhlertstr. 12-13, 10115 Berlin, Tel. 030/20849910;
Fair Trade Handelsgesellschaft, Galgenried 22, 6370 Stans, Schweiz, Tel. 05521/855385.

Für Sie getestet

Dr. Jacob's Medical (Chi Café Balance), Platter Str. 92, 65232 Taunusstein, Tel. 06128/48770;
Dr. Loges (Curcumin-Loges, Kapseln), Schützenstr. 5, 21423 Winsen/Luhe, Tel. 04171/707-0;
LVMH Parfums & Kosmetik Deutschland/Benefit Cosmetics (Benefit Majorette Cream-to-Powder Blush), Rotterdamer Str. 40, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/882320;
Urbanara (Tagesdecke Anadia), Gipsstr. 10, 10119 Berlin, Tel. 0800/87226272.

Gartenschläuche

Alfred Kärcher Vertriebs-Gesellschaft, Alfred-Kärcher-Str. 28-40, 71364 Winnenden, Tel. 07195/903-0;
Bahag/Bauhaus, Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 0800/3905000;
Centor Warenhandelsgesellschaft, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Contitech Schlauch, Continentalstr. 3-5, 34497 Korbach, Tel. 05631/58-0;
Dehner, Donauwörther Str. 3-5, 86641 Rain, Tel. 09090/77-0;
GlobusSB-Warenhaus,LeipzigerStr.8,66606St.Wendel,Tel.06851/909-0;
Emil Lux / Obi, Emil-Lux-Str. 1, 42929 Wermelskirchen, Tel. 02196/76-4000;
Gardena Deutschland, Hans-Lorsener-Str. 40, 89079 Ulm, Tel. 0731/490-123;
Gardena/Husquarna Deutschland, Hans-Lorenser-Str. 40, 89079 Ulm, Tel. 0731/490-123;
Hellweg Die Profi-Baumärkte, Zeche Oespel 15, 44149 Dortmund, Tel. 0231/9696-0;
Hornbach, Hornbachstr. 11, 76878 Bornheim bei Landau/Pfalz, Tel. 06348/60-00;
Obi Group Holding, Albert-Einstein-Str. 7-9, 42929 Wermelskirchen, Tel. 01805/624624;
Rehau, Otto-Hahn-Str. 2, 95111 Rehau, Tel. 09283/77-0;
Tricoflex Deutschland, Gilleshütte 99, 41352 Korschenbroich, Tel. 02161/61786-0;
Zeus, Celler Str. 47, 29614 Soltau, Tel. 05191/802-0.

Milchersatzgetränke

Alpro N.V., Vlamingstraat 28,8560 Wevelgem, Belgien,Tel. 0800/5959587 oder 0211/55049-811;
Granovita, Alpenstr. 15, 87751 Heimertingen/Allgäu, Tel. 04139/699432;
Peter Kölln, Westerstr. 22-24 25336 Elmshorn, Tel. 04121/648-0.

Milchersatzgetränke, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Alpro N.V., Vlamingstraat 28, 8560 Wevelgem, Belgien, Tel. 0800/5959587 oder0211/55049-811;
Basic Lebensmittelhandel, Richard-Strauss-Str. 48, 81677 München, Tel. 089/3066896-0;
Berief Feinkost, Kerkbrede 3, 59269 Beckum, Tel. 02521/82929-0;
Berief Feinkost/Soja Food, Kerkbrede 3, 59269 Beckum, Tel. 02521/82929-0;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
ENV Lebensmittel/Natumi, Gierlichsstr. 17, 53840 Troisdorf, Tel. 02241/2567-0;
Fauser Vitaquellwerk, Pinneberger Chaussee 60, 22523 Hamburg, Tel. 040/57202-0;
Hofgut Storzeln, Storzeln 1, 78247 Hilzingen, Tel. 07739/9288462;
Natumi, Gierlichsstr. 17, 53840 Troisdorf, Tel. 02241/2567-0;
Natumi/Lima Deutschland, Gierlichsstr. 17, 53840 Troisdorf, Tel. 02241/2567-0;
Nutriops S.L., Avda. Cabecicos Blancos, Parcela 18.2.B, 30892 Librilla Murcia, Tel. +34/968-668-606;
Oatly AB, Box 224, 261 23 Landskrona, Tel. +46/418-4755-00;
Probios Deutschland, Schönleutnerstr. 1, 85764 Oberschleißheim, Tel. 089/31577301;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Tartex + Dr. Ritter, Hans-Bunte-Str. 8A, 79108 Freiburg, Tel. 0761/5157-455;
Tofutown.com, Tofustr. 1, 54578 Wiesbaum, Tel. 06593/9967-0.

Muttermilchersatz, HA-Nahrung, Pre und 1

Bebivita, Zeughausstr. 3, 85276 Reisgang, Tel. 00800/23248482;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-384;
Humana Milchindustrie/Milchwerke Westfalen, Bielefelder Str. 66, 32051 Herford, Tel. 05221/181-61222;
Milupa, Bahnstr. 14-30, 61381 Friedrichsdorf, Tel. 0800/7375000;
Nestlé Nutrition, Lyoner Str. 23, 60528 Frankfurt/M., Tel. 0800/2344944;
Töpfer, Heisinger Str. 6, 87463 Dietmannsried, Tel. 08374/934-222.

Nachwirkungen

Beiersdorf (Eucerin pH5 Hautschutz Lotion), Unnastr. 48 , 20245 Hamburg, Tel. 040/4909-7575;
f. a. n. Frankenstolz (Kaschmir-Steppbett), Industriestr. 1-3, 63814 Mainaschaff, Tel. 06021/708-0;
Matratzen Concord (Matratzen Concord Kinderbettmatratze Teddy, 70 x 140 cm), Horbeller Str. 19, 50858 Köln, Tel. 02234/9644-100;
Pharcona (Edeka Magnesium 250 mg, Tabletten), Benzstr. 1, 48683 Ahaus, Tel. 02561/44952-0;
Schwarzwaldmilch Freiburg (Schwarzwaldmilch Frische Weidemilch 3,8 % Fett), Haslacher Str. 12, 79115 Freiburg, Tel. 0761/4788-0;
Sunlife Produktions- und Vertriebsgesellschaft (Pro Life Magnesium Brausetabletten + B-Komplex, Vitamin C & E), Schierbusch 3, 33161 Hövelhof, Tel. 05257/9794-0.

Sonnenschutzmittel für Kinder

Aktiv-Derma/Bioderma, Widenmayerstr. 46, 80538 München, Tel. 089/21269085;
AldiNord,Eckenbergstr.16, 45307Essen,Tel.0201/8593-0;
AldiSüd,Burgstr.37,45476Mühlheim,Tel.0208/9927-0;
Beiersdorf, Unnastr. 48, 20245 Hamburg, Tel. 040/4909-7575;
Dado-Cosmed, Lindenstr. 15, 75365 Calw, Tel. 07051-6000 871;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
EdekaZentrale,New-York-Ring6,22297Hamburg,Tel.01803/333520;
LidlStiftung,Stiftsbergstr.1,74167Neckarsulm,Tel.0800/435336-1;
L'Oréal, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/54477-191;
Müller Ltd.&Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel.0731/174-0;
Nestlé Deutschland/Bübchen-Werk, Coesterweg 37, 59494 Soest, Tel. 0800/2344944;
Pharmamedico/Ream, Reamstr. 1, 04838 Jesewitz-Liemehna, Tel. 034241/55-299;
Pierre Fabre Dermo-Cosmetique, Jechtinger Str. 13, 79111 Freiburg, Tel. 0761/45261-0;
Rewe, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel.0221/149-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Spirig-Pharma, Georg-Glock-Str. 8, 40474 Düsseldorf, Tel. 0800/588885-0;
Stada Arzneimittel, Development Cosmetics, Stadastr. 2-18, 61118 Bad Vilbel, Tel. 06101/603-0.

Sonnenschutzmittel für Kinder, zertifizierte Naturkosmetik

Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Eco Cosmetics, Hildesheimer Str. 353, 30880 Laatzen, Tel. 05102/913984;
Laverana, Berliner Str. 1-3, 30952 Ronnenberg, Tel. 0511/54549-868.

Zahnspangenmaterialien

3M Deutschland, Carl-Schurz-Str. 1, 41453 Neuss, Tel. 02131/14-0;
American Orthodontics, Hauptstr. 435, 79576 Weil am Rhein, Tel. 0800/0264636;
Dentaurum, Turnstr. 31, 75228 Ispringen, Tel. 07231/803-0;
Forestadent Bernhard Förster, Westliche Karl-Friedrich-Str. 151, 75172 Pforzheim, Tel. 07231/459-0;
Ormco B.V., Basicweg 20, 3821 BR Amersfoort, Niederlande, Tel. +31/33-4536161.

A

Aluminium ist ein Metall, das bei kurzzeitiger Aufnahme kaum gesundheitsschädlich ist. Bei einer erhöhten langfristigen Aufnahme kann es jedoch zu brüchigen Knochen, Anämie und Hirnschädigungen kommen. In Tierstudien wurde nachgewiesen, dass der Stoff die Fortpflanzung und das sich entwickelnde Nervensystem bereits in niedrigen Mengen beeinträchtigen kann.

Aromen: Biotechnologisch-natürliche und künstliche Aromen werden in Lebensmitteln eingesetzt, um Qualitätsunterschiede auszugleichen und das Produkt zu standardisieren.

B

Bisphenol A wirkt im Tierversuch hormonell. In sehr geringer Konzentration hat sich die Substanz zudem in einer Einzelstudie auch als erbgutschädigend erwiesen. Seit dem 1. Juni 2011 ist Bisphenol A in Trinkflaschen für Säuglinge verboten.

Benzalkoniumchlorid: Konservierungsmittel, das die Haut reizen und Allergien auslösen kann. In Arzneimitteln zur Anwendung in der Nase (Schnupfenmittel, Allergiemittel) kann der Stoff die Nasenschleimhaut zum Teil irreversibel schädigen. -> Quartäre Ammoniumverbindungen

C

Calcium ist ein wichtiger Baustein von Knochen, Zähnen und Gewebe. Ob eine Anreicherung von Lebensmitteln mit Calcium den Knochenaufbau fördert, ist nicht belegt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 500 mg Calcium pro Tagesdosis enthalten sollten. Lebensmittel sollten laut BfR nicht damit angereichert werden (Ausnahme: Ersatzlebensmittel für Milchprodukte).

Cashmeran: Polyzyklischer Duftstoff, der in seiner Struktur stark den polyzyklischen Moschus-Verbindungen ähnelt und sich wie diese im Fettgewebe des Körpers anreichert.

Chlorate (Lebensmittel) wurden in der Vergangenheit zur Unkrautbekämpfung eingesetzt. Heute geht man davon aus, dass Rückstände in Lebensmitteln auf chlorhaltige Reinigungs- und Desinfektionsmittel zurückgehen. Eine weitere mögliche Eintragsquelle ist Wasser, etwa zur Bewässerung oder in der Verarbeitung, da Chlorat als Nebenprodukt der Trinkwasserdesinfektion entstehen kann. Im menschlichen Organismus kann der Stoff die roten Blutkörperchen schädigen und vorübergehend die Jodaufnahme in die Schilddrüse hemmen. Letzteres ist insbesondere für Kinder, Schwangere oder Menschen mit Schilddrüsenfunktionsstörungen problematisch.

Chrom: Das essenzielle Spurenelement beeinflusst den Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel, indem es auf die Insulinaktivität einwirkt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 60 µg Chrom pro Tagesdosis enthalten sollten.

D

DEHA (Diethylhexyladipat) wird als Weichmacher hauptsächlich in Weich-PVC verwendet. Wegen seiner guten Fettlöslichkeit wandert DEHA bei engem Kontakt leicht aus PVC-Verpackungen in fetthaltige Lebensmittel. DEHA ist akut wenig giftig. In hohen Dosen ruft es bei Ratten Vergiftungen hervor. Auf Haut und Augen wirkt DEHA leicht reizend. In der EU gilt ein Grenzwert von 18 mg DEHA pro Kilogramm Lebensmittel.

DEHT (Diethylhexylterephthalat) ist ein Weichmacher aus der Stoffgruppe der Terephthalate und gilt als eine Alternative zur Gruppe der bedenklichen Phthalatweichmacher. Wie Phthalate entweicht auch DEHT aus dem Material, über die Aufnahmemenge von DEHT ist noch nichts bekannt.

Diethylphthalat wird unter anderem zur Vergällung von Alkohol eingesetzt, von der Haut aufgenommen und beeinflusst ihren Schutzmechanismus. Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken.

DiNCH (Diisononylcyclohexan-1,2-dicarboxylat), vom Hersteller BASF auch Hexamoll genannt, ist ein Weichmacher, der als Alternative zur Gruppe der bedenklichen Phthalatweichmacher gilt. Der Stoff wurde von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für den Einsatz in Lebensmittelverpackungen und Medizinprodukten zugelassen. Grundlage dafür sind allerdings ausschließlich Studien des Herstellers bzw. Studien, die von BASF bezahlt wurden. Wie andere Weichmacher entweicht auch DiNCH aus dem Material, über die Aufnahmemenge von DiNCH ist noch nichts bekannt.

Dioctylzinn (DOT): -> zinnorganische Verbindungen.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Als Allergene weitaus seltener in Erscheinung treten Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Coumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat und Methylheptincarbonat (Inci: Methyl 2-octynoate). Der IVDK ist ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

E

Eisen: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Lebensmittel nicht mit Eisen angereichert werden sollten, weil eine hohe, unkontrollierte Eisenaufnahme das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöhen kann. Ausnahmegenehmigungen zur Anreicherung bekommen nur wenige Lebensmittel.

Entzündungshemmende (antiinflammatorische) Stoffe sind zum Beispiel Panthenol, Aloe vera, Bisabolol, Ectoin, Calendula, Tilliroside und Glycyrrhiza Inflata Root Extract. Sie werden in Kosmetika eingesetzt, um die Haut zu beruhigen und zu pflegen. Auch in Sonnenschutzmitteln sind sie zu diesem Zweck enthalten. Dort können sie allerdings die Hautrötung verzögern bzw. verhindern und somit einen Sonnenbrand verschleiern. Das kann zu UV-Schäden führen, die Hautkrebs zur Folge haben können. Ihr Einsatz in Sonnenschutzmitteln ist daher nicht sinnvoll.

Ersatzweichmacher: -> Weichmacher.

G

Durch Bestandteile von gentechnisch veränderten Organismen gelangen neue Eiweiße in die Nahrung. Es ist möglich, dass diese Stoffe Allergien auslösen. Genpflanzen bergen darüber hinaus ökologische Risiken, etwa durch Auskreuzung mit Wildpflanzen, die dann ebenfalls eine Herbizidresistenz entwickeln.

Glycidyl-Fettsäureester, Glycidol: Glycidyl-Fettsäureester können bei der Raffination von Speisefetten entstehen, ähnlich wie die chemisch verwandten -> 3-MCPD-Fettsäureester. Ob und wie problematisch Glycidyl-Fettsäureester sind, ist noch unerforscht. Unklar ist auch, ob sie sich in freies 3-MCPD umwandeln können. Im schlimmsten Fall wandeln sich die Glycidyl-Fettsäureester komplett in Glycidol um, das sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen hat und deshalb als wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen eingestuft ist.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

J

Jod Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Lebensmittel nicht direkt mit Jod angereichert werden sollten, weil eine Überversorgung mit Jod ein hohes Risiko für unerwünschte Wirkungen birgt. Die Jodversorgung sollte laut BfR nur über Jodsalz erfolgen, damit vorhersehbare Jodmengen von der Bevölkerung aufgenommen werden.

K
Kupfer: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes kein Kupfer enthalten sollten, da die Versorgung aller Altersgruppen mit Kupfer bereits nahe an der tolerierbaren täglichen Aufnahmemenge liegt. Auch Lebensmittel sollten laut BfR nicht damit angereichert werden. Eine Überdosis Kupfer kann Leberschäden verursachen.

Künstlicher Moschus-Duft: Dazu zählen polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Neuere Tierversuche geben Hinweise auf Leberschäden.

L

Latexproteine: Latexmilch, Rohstoff für Gummi und Naturkautschukprodukte, enthält mehr als 250 verschiedene Latexproteine, von denen einige Allergien auslösen können. Der Gehalt an Latexproteinen lässt sich durch Waschprozesse bei der Herstellung minimieren.

M

3-MCPD-Fettsäureester entstehen während der Raffination von pflanz­lichen Speisefetten und Speiseölen. Sie liegen im Fettmolekül gebunden vor. Das Bundesinstitut für Risikobewertung geht davon aus, dass es während der Verdauung zu einer nahezu vollständigen Freisetzung von 3-MCPD aus 3-MCPD-Fettsäureestern kommt. Daher orientiert sich die Bewertung an freiem 3-MCPD. Dieses hat in Tierversuchen die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat 3-MCPD als "mögliches Humankarzinogen" der Kategorie 2B eingestuft. Teilweise entstehen während der Fettraffination auch Glycidylester, woraus sich freies Glycidol abspaltet. Glycidol hat erbgutverändernde und krebserzeugende Eigenschaften, was möglicherweise auch für den Menschen gilt, so die Einstufung des IARC.

Mangan: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel kein Mangan enthalten sollten - wegen des geringen Abstandes zwischen der geschätzten Aufnahmemenge und den Mengen, bei denen unerwünschte Effekte beobachtet wurden. Auch Lebensmittel sollten laut BfR nicht damit angereichert werden. Eine zu hohe Manganzufuhr kann beim Menschen neurologische Störungen auslösen.

Mineralöl, das in Lebensmitteln gefunden wird, besteht hauptsächlich aus gesättigten (MOSH) und aromatischen (MOAH) Kohlenwasserstoffen. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kann MOSH im Körper gespeichert werden und zu Schädigungen der Leber und der Lymphknoten führen. Bei MOAH ist laut BfR nicht auszuschließen, dass sich darunter Substanzen befinden, die schon in geringsten Mengen Krebs hervorrufen können. Mögliche Ursachen sind Übergänge aus Verpackungen aus Recyclingpapier und -pappe oder Schmieröle, die in der Produktion eingesetzt werden.

N

Nanopartikel: Nanopartikel sind kleinste Teilchen mit einer Größe von einem bis 100 Nanometern. Sie werden in vielen Bereichen eingesetzt, um Materialeigenschaften zu verbessern. In Sonnenschutzmitteln wird der mineralische UV-Filter Titandioxid häufig in Form von Nanopartikeln eingesetzt, um den sogenannten Weißeleffekt abzumildern. Wird Titandioxid in Nanoform auf gesunde oder sonnenbrandgeschädigte Haut aufgetragen, besteht nach aktuellem Forschungsstand kein Gesundheitsrisiko. Versuche haben jedoch gezeigt, dass die Titandioxid-Nanoteilchen Lungentoxizität und -entzündungen sowie Krebs verursachen zu können, wenn sie eingeatmet werden.

Nickel: Schwermetall, kann gelöst bei empfindlichen Menschen Allergien mit einer Vielzahl von Symptomen auslösen, die oft nicht als Nickelallergie erkannt werden.

Nitrosamine können über die Haut, die Atemluft und oral aufgenommen werden und Krebs erzeugen. In Latexprodukten entstehen sie bei der Umwandlung des flüssigen Rohstoffs in elastischen Latex. Nitrosamine können sich auch im Magensaft nach Genuss nitrathaltiger Lebensmittel bilden.

O

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Paraffine/Erdölprodukte/Silikone: meist aus Erdöl hergestellt. Diese künstlichen Stoffe integrieren sich nicht so mühelos ins Gleichgewicht der Haut wie die Bestandteile natürlicher Öle, die beispielsweise in Naturkosmetikprodukten stecken.

Auf Parfüm reagieren immer mehr Menschen allergisch.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Perchlorat wurde bislang insbesondere in Obst und Gemüse nachgewiesen. Als Eintragsquellen kommen der weitverbreitete industrielle Einsatz, belastete Klärschlämme, Düngemittel sowie verunreinigtes Wasser, etwa zur
Bewässerung, in Frage. Perchlorat hemmt vorübergehend die Jodaufnahme in die Schilddrüse. Die Lebensmittelbehörde EFSA hat Perchlorat neu bewertet und eine tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) festgelegt, die sowohl akute als auch langfristige Risiken abdecken soll. Perchlorat gilt laut EFSA als besonders problematisch für Menschen, die viel Obst und Gemüse essen, einen Jodmangel haben - außerdem für kleine Kinder mit einer unzureichenden Jodaufnahme.

Permethrin wirkt nervengiftig und kann unter anderem Kopfschmerzen auslösen.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), sind in der EU in Spielzeug und Babyartikeln verboten. Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht enthalten sein. Dipropylheptylphthalat (DPHP) hat sich nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im Tierversuch als schädlich für Schilddrüse und Hirnanhangsdrüse erwiesen. Das BfR plädiert deshalb für ein Verbot von DPHP ähnlich den oben genannten Phthalaten. Das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Andere Phthalate gelten als unzureichend erforscht und deren Langzeitwirkungen als nicht hinreichend geklärt.

Polyaminopropyl Biguanide (PHMB) ist ein Konservierungsmittel in Kosmetika. Der Verdacht besteht, dass es beim Einatmen giftig ist. Es ist als Gefahrstoff (CMR2) eingestuft, laut EU-Kommission ist das Konservierungsmittel deshalb seit Januar 2015 in Kosmetika verboten.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

Q

Quartäre Ammoniumverbindungen wie -> Benzalkoniumchlorid und Didecyldimethylammoniumchlorid (Quaternium 12) haben fungizide und antibakterielle Eigenschaften und werden als Konservierungs- und Desinfektionsmittel eingesetzt. Sie reizen und ätzen Haut und Schleimhäute und können die Augen schädigen. Bei vorgeschädigter Haut können sie in den Körper gelangen und Gewebe und Nerven schädigen. Außerdem sind sie wassergefährdend.

S

Das Spurenelement Selen ist als Bestandteil verschiedener Enzymsysteme lebensnotwendig. Die in Deutschland mit der Nahrung aufgenommenen Selenmengen sind zwar sehr unterschiedlich und liegen eher am unteren Rand der empfohlenen Dosierung. Dennoch ist in Europa, anders als in China, kein Selenmangelsyndrom bekannt. Daher gibt es keinen zwingenden Grund, Selen ungezielt über Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen, zumal es in sehr hohen Dosierungen giftig ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 30 µg Selen pro Tagesdosis enthalten sollten und Lebensmittel nicht mit Selen angereichert werden. Eine neuere Studie weist bei täglicher Selenzufuhr über Nahrungsergänzungsmittel ein knapp 50 % höheres Risiko nach, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Selen wird in der begleitenden Krebstherapie eingesetzt: Die Krankheit belastet das Immunsystem, sodass ein Selenmangel entstehen kann. Eine Krebsvermeidung durch die vorbeugende Einnahme von Selen ist aber nach heutigem Wissensstand nicht möglich.

Silber wird in Kosmetika und Textilien, z. B. in Funktionskleidung, eingesetzt, da Silberionen antimikrobiell und dadurch geruchshemmend wirken. Wenn sich Silber aus Produkten löst, gelangt es in die Umwelt. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung
liegen nicht genügend Untersuchungsergebnisse vor, um die langfristige Wirkung von Silber auf den menschlichen Organismus und die Umwelt abschließend einschätzen zu können. Außerdem kann der inflationäre Gebrauch von Silber in Textilien dazu führen, dass Bakterien resistent gegen Silberionen werden. So wäre der hilfreiche Einsatz zur Wundbehandlung und gegen Entzündungen in der Medizin gefährdet.

Sucralose (E 955, Trichlorgalactosaccharose oder "Chlorzucker") ist ein künstlicher Süßstoff, der rund 600 Mal süßer ist als Saccharose. Die -> halogenorganische Verbindung ist sehr stabil und wird vom Menschen größtenteils unverändert ausgeschieden. Der langsame Abbau führt aber auch dazu, dass Sucralose in der Umwelt auftaucht - mit derzeit noch unklaren Folgen.

Künstliche Süßstoffe, die oft gentechnisch hergestellt werden, sind zwar kalorienfrei, helfen aber Studien zufolge trotzdem selten beim Abnehmen. Sie können die Geschmacksnerven an die süße Kost gewöhnen und sogar Appetit auf mehr davon machen. Ziel einer gesunden Ernährung ist es aber, insgesamt weniger süß zu essen.

U

Bedenkliche UV-Filter: Etliche chemische UV-Filter sind in den Verdacht geraten, wie Hormone zu wirken Für die Filter 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw. MBC), Ethylhexyl-Methoxycinnamate (Octylmethoxycinnamate, OMC), 3-Benzylidencamphor (3-BC), Benzophenone-1 (BP1), Benzophenone-2 (BP2), Benzophenone-3 (Oxybenzon) wurde die hormonelle Wirksamkeit im Tierversuch gezeigt. Bei den Filtern Homosalate (Homomenthylsalicylat bzw. HMS), Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA), Octocrylene und Etocrylene liegen Hinweise auf eine hormonelle Wirkung aus Zellversuchen vor. Einige der Filter werden von der Haut aufgenommen und sind in der Muttermilch nachzuweisen. Benzophenone-1, Benzophenone-2 und Etocrylene sind in der EU nicht als Sonnenschutzfilter zugelassen, können aber als Zusatzstoffe eingesetzt werden. Benzophenone-2 kann als Zusatzstoff in Parfümölen stecken.

V

Vitamine, künstliche/zugesetzte: Lebensmittel, die mit künstlichen Vitaminen angereichert werden, haben nicht die gleichen positiven Effekte wie Nahrung, die von Natur aus reich an Vitaminen ist. Sie können eine gesunde Ernährung nicht ersetzen.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der -> Phthalate, außerdem Adipate -> DEHA, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate und als neueste Alternative -> DINCH und das Terephthalat -> DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über. Problematisch sind insbesondere Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und wie ein Hormon zu wirken.

Z

Zink: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel für Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren kein Zink enthalten sollten, weil die Zinkversorgung von Kindern und Jugendlichen durch die Nahrung bereits so gut ist, dass kein Spielraum für eine zusätzliche Zinkzufuhr besteht. Die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge könnte sonst überschritten werden. Für Erwachsene rät das BfR zu höchstens 2,25 mg Zink pro Tagesdosis in Nahrungsergänzungsmitteln. Lebensmittel sollten laut BfR nicht mit Zink angereichert werden.

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Trisubstituierte zinnorganische Verbindungen wie TBT und Triphenylzinn sind seit Juni 2010 in Verbraucherprodukten verboten, DBT seit Januar 2012. Seitdem ist ebenfalls Dioctylzinn in vielen Produkten wie Babyartikel, Textilien mit Hautkontakt oder Schuhen und Handschuhen verboten. Die Konzentration an Zinn darf 0,1 Prozent nicht übersteigen. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.

Test Sonnenschutzmittel für Kinder

Testmethoden (je nach Zusammensetzung der Produkte): Formaldehyd/-abspalter: Saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Fotometrie. Diethylphthalat, Deklarationspflichtige Duftstoffe, Moschus-Verbindungen: Extraktion mit TBME, GC-MS. Halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogen an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Paraffine/Erdölprodukte/apolare Silikonverbindungen: HPLC/RI. Aluminium: Totalaufschluss in der Mikrowelle. Quantitative Bestimmung gemäß DIN EN ISO 17294-2 "Bestimmung von 62 Elementen durch ICP-MS". Verwendung von Rhodium und Rhenium als Interne Standards; Kalibrierung des ICP-MS mittels Multielementstandards (simple linear). PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Muttermilchersatz, HA-Nahrung, Pre und 1

Testmethoden: Mineralöl: LC-GC-FID. Quartäre Ammoniumverbindungen: saure Extraktion, LC-MS/MS//LA-LCMS-034. Perchlorat und Chlorat: LC-MS/MS (entspricht Methode des EU Reference Laboratory for Pesticides für Perchlorat [QuPPe-Method). Gesamtkeimzahl, aerob: ASU L 48.01-13. Enterobacteriaceen pro 100g: ISO 21528-1:2004 mod. (Modifizierung: vereinfachtes MPN-Verfahren). Cronobacter sakazakii pro 100 g: ISO 21528-1:2004 mod. (Modifikation betrifft die Detektion eines speziellen Keims und vereinfachtes MPN-Verfahren). E. coli pro g: ASU L 48.01-20. koag-pos. Staphylokokken pro g: EN ISO 6888-3:2005-07. präsumtive Bacillus cereus in KBE/g: ASU L 00.00-33. Sporen mesophiler sulfitred. Clostridien in KBE/g: ASU L 06.00-39 mod. (Modifikation betrifft die Anwendung auf andere Probenmatrix als angegeben sowie den Erhitzungsschritt zur Abtötung der vegetativen Keime.) Salmonellen pro 125 g: ASU L 00.00-20. L. monocytogenes pro 250 g: ASU L 00.00-32. Fettsäuregebundenes 3-MCPD und Glycidol: DGF C-VI 18 (10). PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse. Steht bei konkret benannten Analyseergebnissen "nein", bedeutet das "unterhalb der Bestimmungsgrenze" der jeweiligen Testmethode.

Test Milchersatzgetränke

Testmethoden: Aflatoxine: DIN EN ISO 16050.
Chlorat: LC-MS/MS.
Gesamtkeimzahl aerob, anaerob: ISO 4833:2003.
Elemente: Totalaufschluss in der Mikrowelle, Elementbestimmung mittels ICP-MS.
Mykotoxinspektrum: LC-MS/MS.
Nachweis von gentechnisch veränderten Bestandteilen: 2 unabhängige DNA-Extraktionen in Anlehnung an § 64 LFGB. PCR-Analysen im Doppelansatz. Analysemethode: Verwendung der Realtime-PCR-Analyse mit 45 Zyklen. Kontrollreaktionen: Positivkontrollen mit 20 DNA-Kopien der genetisch modifizierten Pflanzen-DNA oder interner Positivkontrolle (IPC) zur Überprüfung der PCR-Parameter auf inhibitorische Substanzen, die die PCR beeinflussen könnten. Negativkontrollen in Form von Extraktionskontrollen, die die reale Probe in Aufarbeitung und Analyse begleiten. Einzeltests: 35S promoter, FMV promoter, Agro border II, Roundup Ready soy modification, Roundup Ready quantification (soy).
Pestizide: Pestizidscreening LC/MS/MS und GC/MS.
PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Sensorik: beschreibende sensorische Prüfung von Experten.

Test Internetversicherungen

Testmethode: Alle Daten wurden den Bedingungen der Versicherer entnommen und in eine von ÖKO-TEST entwickelte Übersicht eingetragen. Die Übersicht wurde den Unternehmen zu einer Plausibilitätsprüfung und Verifizierung zurückgespielt. Die Leistungen von drei Benchmarktarifen - private Haftpflicht PrivatSpar 4.0 50 Plus der NV-Versicherung, Hausratversicherung XXL der InterRisik und die Rechtsschutzversicherung Privat- und Berufs-RS für Privatkunden der Jurpartner Versicherung - wurden ebenfalls in die von ÖKO-TEST entwickelte Übersicht eingetragen und den Unternehmen zu einer Plausibilitätsprüfung und Verifizierung zurückgespielt. Danach wurden die Leistungsdaten in allen 18 Leistungsbereichen der Internetversicherungen mit denen der drei klassischen Policen verglichen. Bei grundsätzlicher Leistung einer klassischen Police wurde die Leistung der Internetversicherung mit "keine grundsätzliche Leistung" bewertet. Unterschiede bei Limits oder Versicherungssumme wurden nicht berücksichtigt. Daher können die Leistungen von Internetversicherungen auch dort, wo mit "keine grundsätzliche Leistung" bewertet wurde, im Detail summenmäßig höher oder niedriger ausfallen. Gibt es keine grundsätzlich vergleichbare Leistung bei den klassischen Policen, erhält der Leistungsbereich der Internetversicherung die Bewertung "Mehrleistung". Die jeweiligen Mehrleistungen wurden detailliert in Fußnoten aufgeführt.

Test Zahnspangenmaterialien

Testmethoden: Materialscreening (Phthalate, Ersatzweichmacher, phosphororganische Verbindungen, sonstige Verbindungen): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung.
Aromatische Amine: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Januar 2013). Bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012). 1. Methode GC/MS, 2. Methode Dünnschichtchromatografie. Bestimmungsgrenze 5 mg/kg. Zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine.
Allergisierende Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10, Norm DIN 54231 (November 2005). 1. Methode Dünnschichtchromatografie. 2. Methode HPLC mit DAD (UV/Vis-Detektor).
Latexproteine: Lowry modifiziert (nach EN 455-3): Farbentwicklung: Bio-Rad DC Protein Assay.
Elemente: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Nickel im Speichel-Eluat: Die Metalle werden mit Speicheleluat 2 Stunden bei 37 Grad extrahiert. Einwaagen: 2 Bögen auf 50 ml, 1 Band auf 10 ml und 5 Brackets auf 10 ml.
Nitrosamine und nitrosierbare Vorstufen: DIN EN 12868.
Steht bei konkret benannten Analyseergebnissen "nein", bedeutet das "unterhalb der Bestimmungsgrenze" der jeweiligen Testmethode.

Test Deos ohne Aluminium

Testmethoden: (je nach Zusammensetzung der Produkte und ihrer Verpackung) Formaldehyd/-abspalter: saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Fotometrie. Deklarationspflichtige Duftstoffe/polyzyklische Moschusverbindungen und Cashmeran/Diethylphthalat: Extraktion mit TBME, GC-MS. Halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Aluminium: Totalaufschluss in der Mikrowelle, Elementbestimmung mittels ICP-MS.

Test Gartenschläuche

Testmethoden Inhaltsstoffe: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Phthalate, Ersatzweichmacher, phosphororganische und phenolische Verbindungen: a) GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung; b) Migration: 4 Stunden bei 60 °C in Wasser; GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. TNPP (phosphororganische Verbindung): HPLC-DAD nach Extraktion. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): a) GC-MSD, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA; b) Migration: 4 Stunden bei 60 °C in Wasser; GC-MSD, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Elemente: Röntgenfluoreszenzanalyse. Antimon (Eluat): Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung; Elementbestimmung mittles ICP-MS. Migrierbare Nitrosamine, migrierbare Vorstufen: Analog DIN EN 12868, abweichend 4 Stunden bei 60 °C in Wasser, Werte beziehen sich ausschließlich auf die Schlauchinnenfläche; bei Umrechnung auf das Schlauchmaterial wurde die Hälfte der Schlauchmasse berücksichtigt (da Migration auf der Innenfläche des Schlauchs).
Testmethoden Praxisprüfung: Verdrehsicherheit beim Auslegen vom Wandhalter: Aufgerollten Schlauch auf Boden gelegt und an einem Ende auseinander gezogen; Prüfung auf Schlaufenbildung und Veränderung des Wasserdurchflusses (Wasserdruck < 3 bar). Verdrehsicherheit beim Auslegen vom Rollwagen: Ausgelegten Schlauch auf Rollhalter aufgerollt und dann abgerollt; Prüfung auf Schlaufenbildung und Veränderung des Wasserdurchflusses (Wasserdruck < 3 bar). Knicken beim Verlegen um Ecken: Ecken 90° / 135° / 180°; Prüfung, ob Wasserdruck unterbrochen bzw. verringert wird (Wasserdruck < 3 bar). Aufhängen in Wandhalter: Schlauch wird von Hand vom Boden aufgenommen und auf Wandhalter gelegt. Anschluss an Verbindungsadapter/Dichtigkeit der Verbindung: Anbringen von Gardena-Kupplungen. Einschneidsicherheit: Unter Druck stehender Schlauch (< 3 bar) an fünf nebeneinanderliegenden Stellen über 10 cm lange Cuttermesserklinge gezogen, danach Schlauch um 90° geknickt; Prüfung auf Leck.

Test Eiweißpulver für Sportler

Testmethoden:
Chlorat: LC-/MS/MS (entspricht Methode des EU Reference Laboratory for Pesticides für Perchlorat [QuPPe-AO-Method]).
Rohproteingehalt: ASU L 08.00-7 mod. (Modifikation betrifft Anwendung auf andere Probenmatrix als angegeben.) Der organisch gebundene Stickstoff wird durch Aufschluss der Substanz mit konzentrierter Schwefelsäure in Ammoniumsulfat überführt. Nach Versetzen mit Lauge im Überschuss wird durch Destillation das freigesetzte Ammoniak übergetrieben, in Borsäurelösung aufgefangen und anschließend titriert. Die Berechnung des Eiweißgehaltes erfolgt durch Multiplikation mit dem Faktor 6,25.
Gesamtkeimzahl: Gehalte < 10³ KBE/g: DIN EN ISO 4833-1: 2013; Gehalte ab 10³ KBE/g: DIN EN ISO 4833-2: 2014.
Enterobacteriaceen: ISO 21528-2:2004.
E. coli: ASU L 06.00-36 mod. (Modifikation betrifft Anwendung auf andere Probenmatrix als angegeben.) "Bestimmung von Escherichia coli in Fleisch und Fleischerzeugnissen; fluoreszenzoptisches Koloniezählverfahren unter Verwendung von Membranfiltern; Spatelverfahren (Referenzverfahren)".
Von der homogenisierten Probe werden dezimale Verdünnungen hergestellt. Ein definiertes Volumen der jeweiligen Verdünnungen wird mittels Oberflächenverfahren auf ECD-Selektivagar gegeben. Anschließend erfolgt die Bebrütung für 16 bis 18 h bei einer Temperatur von 44 Grad Celsius. Aus dem Anteil der blau-fluoreszierenden und durch den Indoltest bestätigten Kolonien wird die Anzahl von Escherichia coli je g Probe berechnet.
Koagulase-positive Staphylokokken: ASU L 00.00-55. Aus dem Probenmaterial werden dezimale Verdünnungen hergestellt. Ein definiertes Volumen der jeweiligen Verdünnungen wird mittels Oberflächenverfahren auf BP-Selektivagar gegeben. Anschließend erfolgt die Bebrütung der Nährböden über einen bestimmten Zeitraum bei einer festgelegten Temperatur. Nach Ende der Bebrütungszeit werden alle typischen Kolonien durch den Koagulase-Test bestätigt. Aus der Anzahl der typischen und bestätigten Kolonien wird die Anzahl an Koagulase-positiven Staphylokokken je g der Probe berechnet.
Präsumtiver Bacillus cereus: ASU L 00.00-33. Von der in flüssigen Zustand versetzten Probe werden dezimale Verdünnungen hergestellt. Ein definiertes Volumen der Verdünnungen wird auf Agarplatten mit einem selektiven Nährboden aufgebracht und bebrütet. Aus dem Anteil der durch Hämolysereaktion bestätigten Kolonien wird die Anzahl koloniebildender Einheiten präsumptiver Bacillus cereus je g der Probe berechnet.

Sporen mesophiler sulfitred. Clostridien: ASU L 06.00-39 mod. (Modifikation betrifft Anwendung auf andere Probenmatrix als angegeben sowie den Erhitzungsschritt zur Abtötung der vegetativen Keime.) "Bestimmung von mesophilen sulfitreduzierenden Clostridien in Fleisch und Fleischerzeugnissen; Plattengussverfahren (Referenzverfahren)".
Zur Bestimmung der Sporen wird eine Verdünnung der Probe zunächst für 10 min auf 80 Grad Celsius erhitzt. Aus dem erhitzten Probenmaterial werden dezimale Verdünnungen hergestellt. 1 ml der jeweiligen Verdünnungen wird jeweils in Petrischalen gegeben, mit einem selektiven Nährboden (TSC) vermischt, nach Verfestigen mit einem Overlay beschichtet und anschließend anaerob bebrütet. Aus der Anzahl der typischen und mittels Gram-Test und Mikroskopie bestätigten Kolonien wird die Anzahl an Sporen mesophiler sulfitreduzierender Clostridien je g der Probe berechnet.
Milchsäurebakterien: ASU L 08.00-41 mod. (Modifikation betrifft Anwendung auf andere Probenmatrix als angegeben.)
Von der homogenisierten Probe werden dezimale Verdünnungen hergestellt, die jeweils auf Agarplatten mit MRS-Agar aufgebracht und nachfolgend aerob für 3 Tage bei einer Temperatur von 25 Grad Celsius bebrütet werden. Charakteristische Kolonien werden Bestätigungsreaktionen unterzogen. Aus der Anzahl der bestätigten Kolonien wird die Anzahl der koloniebildenden Einheiten je g der Probe berechnet.
Elemente: Totalaufschluss in der Mikrowelle; Elementbestimmung mittels ICP-MS.
PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Gentechnisch veränderte Bestandteile: 2 unabhängige DNA-Extraktionen in Anlehnung an § 64 LFGB. PCR-Analysen im Doppelansatz. Analysemethode: Realtime PCR-Analyse mit 45 Zyklen. Kontroll-Reaktionen: Positivkontrollen mit 20 DNA-Kopien der genetisch modifizierten Pflanzen-DNA oder interne Positivkontrollen (IPC) zur Bestätigung des inhibitionsfreien Ablaufs der PCR. Negativkontrollen in Form von Extraktionskontrollen, die die reale Probe in Aufarbeitung und Analyse begleiten. Einzeltests: GS049 Roundup Ready soy modification (MON-04032-6), GS 180 35 S Promoter quantification (soy).
Pestizidscreening: Methode 1: LC/MS/MS, LFGB L 00.00-113. Methode 2: GC/MS, §64 LFGB L00.00-34, mod. (Modifikation: Die zu untersuchenden Wirkstoffe aus trockenen Lebensmitteln werden für die gaschromatographische Analyse direkt mit Ethlyacetat extrahiert, die Aufreinigung erfolgt nach Einengen durch Gelpermeationschromatographie. Die Stoffe, für die ein eher wässriges Extraktionsmilieu besser geeignet ist, werden per LC erfasst.)
Quartäre Ammoniumverbindungen: saure Extraktion, LC-MS/MS.