68 Allergiemittel im Test

Sobald die ersten Pollen fliegen, droht Allergikern wieder Ungemach. Bei akuten Beschwerden helfen nur Medikamente. Wir haben 68 Mittel für Augen, Nase oder zum Einnehmen unter die Lupe genommen. Viele sind zu empfehlen, doch viele enthalten auch bedenkliche Hilfsstoffe - und fallen in unserem Test durch.

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68 Allergiemittel im Test

14 Plastik- und Stoffbilderbücher im Test

Sie sind kuschelig, können quietschen, knistern oder sogar mit in die Badewanne genommen werden: Stoff- und Plastikbilderbücher wenden sich an das ganz junge Publikum, zum Teil geben Hersteller die Altersangabe 0+ an. Eine gute Empfehlung?

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14 Plastik- und Stoffbilderbücher im Test

19 Nuss-Nougat-Cremes im Test

Nuss-Nougat-Creme schneidet in unserem Test überwiegend sehr gut ab. Allerdings haben einige Bio-Anbieter Probleme, die Bildung von Fettschadstoffen zu vermeiden. Und in Nutella steckt synthetisches Vanillin - statt echter Vanille.

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19 Nuss-Nougat-Cremes im Test

Ratgeber: Energiewende in Bürgerhand

Millionen Bürger haben mit der Energiewende eine Wandlung vollzogen: vom reinen Stromverbraucher zum Stromerzeuger, vom Gaskunden zum Wärmeproduzenten. Dafür sorgte das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit seiner festen Einspeisevergütung. Es ist Garant dafür, dass die Energiewende gelingt: dezentral und mit Beteiligung der Bürger.

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Ratgeber: Energiewende in Bürgerhand

66 Versicherungenkonzerne und ihre Finanzstärke im Test

Deutschlands Lebens- und Rentenversicherer klagen nach wie vor bitter über die anhaltende Niedrigzinsphase. Doch die ÖKO-TEST-Analyse zeigt: Schlecht geht es nur den Kunden. Die Branche insgesamt fährt dagegen nach wie vor gute Gewinne ein. Das versucht sie aber tunlichst zu verbergen.

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66 Versicherungenkonzerne und ihre Finanzstärke im Test

Reaktionen: Schäfereigenossenschaft Finkhof Schaffell

Die Schäfereigenossenschaft Finkhof gerbt nach eigener Aussage ihr Produkt Schaffell Größe S mittlerweile nur noch mit Glutaraldehyd und ohne Chrom. Beim Produkt Finkhof Medizinisches Schaffell Chrom-Relugan gegerbt, Größe S in unserem Test Babyschaffelle (ÖKO-TEST-Magazin 10/2012) hatten wir für mehr als 100 mg Chrom pro kg noch eine Note abgez...

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Reaktionen: Schäfereigenossenschaft Finkhof Schaffell

17 Tiefkühlspinat-Marken im Test

Tiefkühlblattspinat ist gesund und vielseitig einsetzbar, kann allerdings auch stark mit Nitrat und Cadmium belastet sein, wie unser Test zeigt. Rundum empfehlen können wir noch nicht einmal die Hälfte der Produkte.

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17 Tiefkühlspinat-Marken im Test

Reaktionen: Käpt'n Iglo 15 Fischstäbchen

Die Käpt'n Iglo 15 Fischstäbchen wiesen in unserem Test Fischstäbchen (ÖKO-TEST 10/2012) einen erhöhten Gehalt des Fettschadstoffs 3-MCPD-Ester auf. Iglo kündigte daraufhin an, den Produktionsprozess zu verändern. Unsere Nachprüfung zeigt: Der Hersteller hat das Problem tatsächlich in den Griff bekommen. Der Fettschadstoff ist nur noch in Spuren...

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Reaktionen: Käpt'n Iglo 15 Fischstäbchen

Reaktionen: Polisport Bilby Fahrradkindersitz

Im Test Fahrradkindersitze (ÖKO-TEST-Magazin 5/2012) war uns der Bilby Fahrradkindersitz, schwarz von Polisport wegen seines hohen Cadmiumgehalts aufgefallen. Inwischen hat der Anbieter nachgebessert und die betroffenen Teile ausgetauscht: Inhaltsstoffe "sehr gut". Das Testergebnis Praxisprüfung bleibt aufgrund ergonomischer Mängel "befriedigend...

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Reaktionen: Polisport Bilby Fahrradkindersitz

Reaktionen: Dolcino Ringsling Kuba

Ein Jahr nach unserem Test Tragehilfen hatte die Firma Dolcino an seinem Ringsling Kuba (55,79 Euro) bereits die Position des etwas zu tief sitzenden Rings dahingehend verbessert, dass das Kind mehr Stabilität bekommt und der Ringsling vom Träger leichter angepasst werden kann (ÖKO-TEST 4/2012). Nun ist es dem Hersteller auch gelungen, die halog...

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Reaktionen: Dolcino Ringsling Kuba

Reaktionen: Hans Natur Lammfell Pflanzengerbung

Beim Hans Natur Lammfell Pflanzengerbung fehlte in unserem Test Babyschaffelle (ÖKO-TEST-Magazin 10/2012) der Warnhinweis zur Erstickungsgefahr, die von einem Fell in der Schlafumgebung eines Babys ausgeht. Mittlerweile hat der Anbieter diesen Mangel behoben. Außerdem verzichtet der Anbieter im Produkt nun auf optische Aufheller, die Babys Haut ...

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Reaktionen: Hans Natur Lammfell Pflanzengerbung

Reaktionen: Baby Walz Bett-Kopfschutz

Im Test Babynestchen (ÖKO-TEST-Magazin 2/2012) fiel der Baby Walz Bett-Kopfschutz (12,99 Euro) negativ auf, weil an ihm Befestigungsbänder angebracht waren, die deutlich länger als 22 Zentimeter waren. Die Spielzeugnorm EN 71 verbietet längere Bänder, wenn sich daraus eine Schlinge bilden lässt, in der sich ein Kind verletzen kann. Da bewiesen i...

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Reaktionen: Baby Walz Bett-Kopfschutz

Reaktionen: Pierre Fabre Eau Thermale Feuchtigkeitscreme

Die Eau Thermale Avène Pédiatril Feuchtigkeitscreme hat einen neuartigen Verschluss. Durch diesen, so der Anbieter, sei das zuvor (ÖKO-TEST Kompakt Babypflege 4/2011) von uns kritisierte Konservierungsmittel Chlorphenisin in der Babycreme jetzt verzichtbar. Die Laboruntersuchung bestätigte: Die Creme ist nun frei von umstrittenen halogenorganisc...

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Reaktionen: Pierre Fabre Eau Thermale Feuchtigkeitscreme

15 Holzöle im Test

Holzöle gelten bei vielen als die natürlichere, ökologischere Variante zu lackierten Holzoberflächen. Was viele Heimwerker nicht wissen: Es ist nicht alles Öl was glänzt. Viele Produkte enthalten nicht nur pflanzliche Öle, sondern auch Erdöl, Lösemittel und problematische Trockenmittel. Und manchmal auch krebsverdächtige Substanzen.

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15 Holzöle im Test
Alle Inhalte der Ausgabe
ÖKO-TEST Februar 2014

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Die Tests
Allergiemittel: Juckt mich doch
Feuchtes Toilettenpapier: Griff ins Klo
Holzöle: Schlechter Film
Nuss-Nougat-Creme: Ins Fettnäpfchen
Plastik- und Stoffbilderbücher: Klapp(e) zu
Tiefkühlspinat: Frostig
Versicherer, Finanzstärke: Auf Kosten der Kunden

Für Sie getestet
Flammkuchenteig
Halsschmerzmittel
Herpestabletten
Kügelchenknete
Pflegelotion für Babys
Provamel Bio Mandeldrink Natural
Salatschüssel
Unfug des Monats: Dufte Tinte

Reaktionen
Baby Walz Bett-Kopfschutz: Nestchenbänder gekürzt
Dolcino Ringsling Kuba: Tragehilfe frei von umstrittenen Stoffen
Hans Natur Lammfell Pflanzengerbung: Mit Warnhinweis, ohne optische Aufheller
Käpt'n Iglo 15 Fischstäbchen: Weniger Fettschadstoffbelastung
Pierre Fabre Eau Thermale Feuchtigkeitscreme: Babycreme jetzt ohne den Konservierer Chlorphenisin
Polisport Bilby Fahrradkindersitz: Kein Cadmium mehr im Kindersitz
Schäfereigenossenschaft Finkhof Schaffell: Gerbung jetzt ohne Chrom

Magazin
Alltag mit Kind: Einfach lustig
Blockheizkraftwerk: Praxistest im Keller
Denkmalgeschütztes Nullenergiehaus: So jung wie noch nie
Diäten: Kein leichter Weg
Energiewende in Bürgerhand: Klar zur Wende!
Fußboden renovieren: Zeigt her eure Böden
Ganz schön stark: Von wegen langweilig
Gesund von Jahr zu Jahr: Hilfe für den Klapperstorch
Heimische Hecken: Grüne Grenze
Heizungstechnik: Öl raus, Pellets rein?
Jein: "Diktate sind wichtig!"
Kamin- und Kachelöfen: Aus für Dreckschleudern
Neue Häuser
Richtig Gut Genießen: Gesund und lecker
Tiefkühlgemüse: Eiskalte Killer?

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
Ab wann Lesen lernen?
Ärger mit der Fluggesellschaft
E-Book bei Legasthenie
Facebook: Kompromiss aus Vertrauen und Kontrolle
Gedehnte Ohrlöcher
Grüner Kaffeeextrakt
Kinder an die Leine?
Laugen in Nagelhautentfernern
Neue Fenster beschlagen
Röntgen beim Zahnarzt
Spezialcreme für Ultraschallzahnbürste
Thymianpräparate nichts für Kinder
Wie motiviere ich Teenager zum Rauchverzicht?

Meldungen
Allergieschock kann ein Unfall sein
Auf Buchfühlung
Bio-Masse aus Olivenkernen
Buchtipp: Radikaler Blick in die Zukunft
Buchtipp: Charakter schlägt IQ
Buchtipp: Das leise Drama eines falschen Lebens
Buchtipp: Poetische Bilderreise
Buchtipp: Jubiläum für einen Dauerblüher
CO2-Fußabdruck verschlechtert
Farbige und gemusterte Photovoltaikmodule
Feinstaub belastet 80 Prozent der Europäer
Gasthermenwartung: Mieter zahlt mit
Giftige Tattoofarben
Grenzwerte für PAK in Verbraucherprodukten gesenkt
Hörbuch: Winter des Lebens
Ich krieg 'nen Föhn!
Infos zu Nanomaterialien
Ins Netz gegangen
Interview: Logo für gemeinnützige Kleidersammlung
Keine Sportpille in Sicht
Konservierer im Visier
Krebsmythen im Internet
Kritisch und kostenlos
Kündigung muss nicht per Einschreiben eingehen
Länder-Ranking zur Energiewende
Mehr Krebsfälle im Umkreis von Raffinerien
Mieter haben nicht immer Vorkaufsrecht
Mieter müssen Klobürste nicht ersetzen
Nitrat belastet Grundwasser in Deutschland
Pille danach
Reisetipp: Sängerfest in Riga
Reisetipp: Gipfeltreffen für Sterngucker
Reisetipp: Ferienglück im "Kleinen Schwedendorf"
Resistenzen vorbeugen
Rollatoren zu schnell verschrieben?
Rückzug aus China
Sanoflore verabschiedet sich
Solarthermische Kraftwerke
Spar dir deine Energie!
Stimmt's? Für bereits vorhandene Mängel gibt es keine Mietminderung
Strafzölle für Module verlängert
Tolle Nummer: 4.800
Tolle Nummer: 70
Tolle Nummer: 3,8
Tolle Nummer: 15 bis 20
Verbot von Schönheits-OPs umstritten
Verlässliche PV-Messwerte
Vitamin B12 im Blick behalten
Vögel erkennen
Weltgrößter Palmölhändler vom Saulus zum Paulus gewandelt?
Weniger Saft im Babybrei
ZDF-TV-Tipp: Sotschi - Goldmedaille für Naturzerstörung
Zeit für Kinder
Zerstörerische Fischereitechnik
Zu früh gekündigt
Zulauf bei Energiegenossenschaften

Weitere Informationen

Allergiemittel, Augentropfen

1A Pharma, Keltenring 1-3, 82041 Oberhaching, Tel. 08 00 / 6 12 11 11;
Alcon Pharma, Blankreutestr. 1, 79108 Freiburg i. Br., Tel. 07 61 / 13 04-0;
Bausch & Lomb, Brunsbütteler Damm 165-173, 13581 Berlin, Tel. 0 30 / 3 30 93-0;
CT Arzneimittel, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm, Tel. 08 00 / 8 00 50 22;
Dr. Mann Pharma, Brunsbütteler Damm 165-173, 13581 Berlin, Tel. 0 30 / 3 30 93-50 51;
Dr. Winzer Pharma, Brunsbütteler Damm 165-173, 13581 Berlin, Tel. 0 30 / 3 30 93-50 71;
Hexal, Industriestr. 25, 83607 Holzkirchen, Tel. 0 80 24 / 9 08-0;
Johnson & Johnson/McNeil, Johnson-&-Johnson-Platz 2, 41470 Neuss, Tel. 0 08 00 / 26 02 60 00;
Meda Pharma, Benzstr. 1, 61352 Bad Homburg v.d. Höhe, Tel. 0 61 72 / 8 88-01;
OmniVision, Lindberghstr. 7, 82178 Puchheim, Tel. 0 89 / 8 40 7 92 30;
Pharma Stulln, Werkstr. 3, 92551 Stulln, Tel. 0 94 35 / 30 08-0;
Ratiopharm, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm, Tel. 08 00 / 8 00 50 22;
Sanofi-Aventis Deutschland, Industriepark Höchst, Gebäude K703, 65926 Frankfurt/M., Tel. 01 80 / 2 22 20 10;
Ursapharm, Industriestr., 66129 Saarbrücken-Bübingen, Tel. 0 68 05 / 92 92-0.

Allergiemittel, Nasensprays

1A Pharma, Keltenring 1-3, 82041 Oberhaching, Tel. 08 00 / 6 12 11 11;
CT Arzneimittel, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm, Tel. 08 00 / 8 00 50 22;
Dermapharm, Lil-Dagover-Ring 7, 82031 Grünwald, Tel. 0 89 / 6 41 86-0;
Dr. Mann Pharma, Brunsbütteler Damm 165-173, 13581 Berlin, Tel. 0 30 / 3 30 93-50 51;
Hexal, Industriestr. 25, 83607 Holzkirchen, Tel. 0 80 24 / 9 08-0;
Johnson & Johnson/McNeil, Johnson-&-Johnson-Platz 2, 41470 Neuss, Tel. 0 08 00 / 26 02 60 00;
Meda Pharma, Benzstr. 1, 61352 Bad Homburg v.d. Höhe, Tel. 0 61 72 / 8 88-01;
Novartis Consumer Health, Zielstattstr. 40, 81379 München, Tel. 0 89 / 78 77-2 09;
Ratiopharm, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm, Tel. 08 00 / 8 00 50 22.

Allergiemittel zum Einnehmen

1A Pharma, Keltenring 1-3, 82041 Oberhaching, Tel. 08 00 / 6 12 11 11;
AbZ Pharma, Dr.-Georg-Spohn-Str. 7, 89143 Blaubeuren, Tel. 0 73 44 / 92 14 96;
Aliud Pharma, Gottlieb-Daimler-Str. 19, 89150 Laichingen, Tel. 0 73 33 / 96 51-0;
Aristo Pharma, Wallenroderstr. 8-10, 13435 Berlin, Tel. 0 30 / 7 10 94-42 00;
Basics, Hemmelrather Weg 201, Gebäude GIZ 1, 51377 Leverkusen, Tel. 08 00 / 8 80 38 80;
Betapharm, Kobelweg 95, 86156 Augsburg, Tel. 08 21 / 7 48 81-0;
CT Arzneimittel, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm, Tel. 08 00 / 8 00 50 22;
Dermapharm, Lil-Dagover-Ring 7, 82031 Grünwald, Tel. 0 89 / 6 41 86-0;
Heumann Pharma, Südwestpark 50, 90449 Nürnberg, Tel. 09 11 / 43 02-0;
Hexal, Industriestr. 25, 83607 Holzkirchen, Tel. 0 80 24 / 9 08-0;
Johnson & Johnson/McNeil, Johnson-&-Johnson-Platz 2, 41470 Neuss, Tel. 0 08 00 / 26 02 60 00;
KSK-Pharma, Finkenstr. 1, 76327 Berghausen, Tel. 0 18 05 / 40 74 40;
Novartis Consumer Health, Zielstattstr. 40, 81379 München, Tel. 0 89 / 78 77-2 09;
Pädia Arzneimittel, Gruhlstr. 3, 50374 Erftstadt, Tel. 0 22 35 / 87 11 06;
Ratiopharm, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm, Tel. 08 00 / 8 00 50 22;
Sandoz Pharmaceuticals, Raiffeisenstr. 11, 83607 Holzkirchen, Tel. 0 80 24 / 90 24-0;
Stadapharm, Stadastr. 2-18, 61118 Bad Vilbel, Tel. 0 61 01 / 6 03-0;
UCB Pharma, Alfred-Nobel-Str. 10, 40789 Monheim am Rhein, Tel. 0 21 73 / 48 48-48;
Winthrop Arzneimittel, Urmitzer Str. 5, 56218 Mülheim-Kärlich, Tel. 01 80 / 2 02 00 10;
Wörwag Pharma, Calwer Str. 7, 71034 Böblingen, Tel. 0 70 31 / 62 04-0.

Feuchtes Toilettenpapier

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 02 01 / 85 93-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 02 08 / 99 27-0;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 08 00 / 3 65 86 33;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 0 18 03 / 33 35 20;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 0800 / 15 28 35-2;
Globus SB-Warenhaus, Leipziger Str. 8, 66606 St. Wendel, Tel. 06851/909-0
Kimberly-Clark, Rheinstr. 4 N, 55116 Mainz, Tel. 08 00 / 0 00 36 70;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800 / 43 53 36-1;
Müller Ltd. & Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 07 31 / 1 74-0;
Norma, Hansastr. 20, 90766 Fürth, Tel. 09 11 / 97 39-0;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 08 00 / 5 03 54 18;
Rewe, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 02 21 / 1 49-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 08 00 / 76 77 62 66;
SCA Hygiene Products, Sandhofer Str. 176, 68305 Mannheim, Tel. 06 21 / 7 78-47 00.

Holzöle, lösemittelbasiert

Alfred Clouth Lackfabrik, Otto-Scheugenpflug-Str. 2, 63073 Offenbach, Tel. 0 69 / 8 90 07-0;
Auro Pflanzenchemie, Alte Frankfurter Str. 211, 38122 Braunschweig, Tel. 05 31 / 2 81 41-0;
Bio Pin, Linumweg 1-8, 26441 Jever, Tel. 0 44 61 / 75 75-0;
Hornbach, Hornbachstr., 76878 Bornheim bei Landau/Pfalz, Tel. 0 63 48 / 60-00;
J.W. Ostendorf, Rottkamp 2, 48653 Coesfeld, Tel. 0 25 41 / 7 44-0;
Livos, Auengrund 10, OT Emern, 29568 Wieren, Tel. 0 58 25 / 88-30;
Osmo Holz und Color, Affhüppen Esch 12, 48231 Warendorf, Tel. 0 25 81 / 9 22-1 00;
PNZ-Produkte - Peter Noack, Eichstätter Str. 2-4 a, 85110 Kipfenberg, Tel. 0 84 65 / 17 38-0;
Reincke Naturfarben/Leinos, Rudolf-Diesel-Str. 4, 21614 Buxtehude, Tel. 0 41 61 / 8 75 49;
Remmers Baustofftechnik, Bernhard-Remmers-Str. 13, 49624 Löningen, Tel. 0 54 32 / 83-0.

Holzöle, lösemittelfrei

Alpina Farben, Roßdörfer Str. 50, 64372 Ober-Ramstadt, Tel. 0 18 05 / 12 38 88;
Globus-Baumarkt, Zechenstr. 8, 66333 Völklingen, Tel. 0 68 98 / 5 15-0;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 0 61 92 / 9 39 99 99;
Kreidezeit, Kassemühle 3, 31196 Sehlem, Tel. 0 50 60 / 60 80-6 50;
Meffert Farbwerke, Sandweg 15, 55543 Bad Kreuznach, Tel. 08 00 / 63 33 37 82.

Nachwirkungen

Baby Walz (Baby Walz Bett-Kopfschutz), Muckentaler Str. 15, 74838 Limbach, Tel. 06287/9202-0;
Dolcino (Dolcino Ringsling Kuba), Unter Sagi 6, 6362 Stansstad, Schweiz, Tel. +41/41-6110201;
Iglo (Käpt'n Iglo 15 Fischstäbchen), Osterbekstr. 90 c, 22083 Hamburg, Tel. 01802/44564636;
Kaiser Naturfellprodukte (Hans Natur-Lammfell Pflanzengerb.), Am Mühlenweg 3, 56414 Dreikirchen, Tel. 06435/9647-0;
Pierre Fabre Dermo-Cosmetique/Ducray (Eau Thermale Avène Pédiatril Feuchtigkeitscreme), Jechtinger Str. 13, 79111 Freiburg, Tel. 0761/45261-0;
Polisport (Bilby Fahrradkindersitz, schwarz), Av. Ferreira de Castro 818, 3720-024 Fontanheira Carregosa, Portugal, Tel. +351/256410230;
Schäfereigenossenschaft Finkhof (Schaffell Größe S), St.-Ulrich-Str. 1, 88410 Bad Wurzach, Tel. 07564/9317-11;

Neue Produkte

Tante Fanny Frischteig, Parkstr. 24, A-4311 Schwertberg, Tel. 00 43-72 62/62 68 60;
Hexal (AnginHEXAL dolo Halspastillen), Industriestr. 25, 83607 Holzkirchen, Tel. 0 80 24 / 9 08-0;
Learning Resources Ltd. (Play Foam Kügelchenknete klein, 6 Farben), 51 Bergen Way, King's Lynn, Norfolk PE30 2JG, Tel. +44/845-2410484;
Weber & Weber (Lyranda Kautabletten), Herrschinger Str. 33, 82266 Inning/Ammersee, Tel. 0 81 43 / 9 27-0;
Alpro (Provamel Bio Mandeldrink Natural), Münsterstr. 306, 40470 Düsseldorf, Tel. 0211/550498-11;
Weleda (Weleda Baby Derma Weisse Malve Pflegelotion), Dychweg 14, 4144 Arlesheim, Schweiz, Tel. 07171/919414.

Nuss-Nougat-Creme

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16 a, 45307 Essen, Tel. 0201 / 85 93-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 02 08/99 27-0;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01 80 3 / 33 35 20;
Ferrero Deutschland, Hainer Weg 120, 60624 Frankfurt/M.,Tel. 0 69 / 6 65 66 60;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 08 00 / 15 28 35-2;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 08 00 / 43 53 36-1;
Norma, Hansastr. 20, 90766 Fürth, Tel. 09 11 / 97 39-0;
Penny Markt, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Sächsische und Dresdner Back- und Süßwaren, Fabrikstr. 4, 01445 Radebeul, Tel. 03 51 / 8 37 52-10;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 08 00 / 5 03 54 18;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 02 21 / 1 49-0;
Tegut, Gerloser Weg 72, 36039 Fulda, Tel. 08 00 / 0 00 22 33;
Wilhelm Reuss Lebensmittelwerk, Sonnenallee 227-231, 12057 Berlin, Tel. 0 30 / 6 89 09-0;
Zentis, Jülicher Str. 177, 52070 Aachen, Tel. 02 41 / 47 60-0.

Nuss-Nougat-Creme, Bio-Produkte

Alnatura, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 0 62 57 / 93 22-0;
Bio Gourmet, Ochsenweg 1, 71729 Erdmannhausen, Tel. 0 71 44 / 3 34 23-81;
Denn's Biomarkt (Dennree), Hofer Str. 11, 95183 Töpen, Tel. 0 92 95 / 18 50 00;
Gepa, Gepa-Weg 1, 42327 Wuppertal, Tel. 02 02 / 2 66 83-0;
Rapunzel Naturkost, Rapunzelstr. 1, 87764 Legau, Tel. 0 83 30 / 5 29-0.

Plastikbilderbücher

BIG Spielwarenfabrik, Werkstr. 1, 90765 Fürth, Tel. 09 11 / 97 63-0;
Edition Trötsch, Geschwister-Scholl-Str. 11, 15537 Gosen-Neu Zittau, Tel. 0 33 62 / 8 84 80-0;
Happy People, Speicher I, Konsul-Smidt-Str. 8 b, 28217 Bremen, Tel. 04 21 / 3 88 89-0;
Imaginarium S.A., Plataforma Logistica Plaza, C/Osca 4, 50197 Zaragoza, Spanien, Tel. 08 00 / 0 22 54 50;
Xenos Verlagsgesellschaft, Völckersstr. 14-20, 22765 Hamburg, Tel. 0 40 / 3 98 04-4 00.

Stoffbilderbücher

Ars Edition, Friedrichstr. 9, 80801 München, Tel. 0 89 / 38 10 06-0;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 08 00 / 3 65 86 33;
Habermaaß, August-Grosch-Str. 28-38, 96473 Bad Rodach, Tel. 0 95 64 / 9 29-0;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 0 61 92 / 9 39 99 99;
Ravensburger Buchverlag Otto Maier, Robert-Bosch-Str. 1, 88214 Ravensburg, Tel. 07 51 / 86-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 08 00 / 76 77 62 66;
Simba Toys, Werkstr. 1, 90765 Fürth, Tel. 09 11 / 97 65-01;
Tessloff Verlag, Burgschmietstr. 2-4, 90419 Nürnberg, Tel. 09 11 / 3 99 06-0;
Verlag Friedrich Oetinger, Poppenbütteler Chaussee 53, 22397 Hamburg, Tel. 0 40 / 60 79 09-02.

Tiefkühl-Blattspinat

Ardo, Gothaer Str. 4, 40880 Ratingen, Tel. 0 21 02 / 20 28-0;
Bofrost, An der Oelmühle 6, 47638 Straelen, Tel. 08 00 / 2 63 76 78;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 0 18 03 / 33 35 20;
Flanders Best NV, Peperstraat 16, 8920 Langemark (St.-Juliaan), Belgien, Tel. +32 / 57 48 97 70;
FZ Foods, Borxlebener Str. 3, 06556 Ringleben, Tel. 0 34 66 / 32 65-0;
Iglo, Osterbekstr. 90 c, 22083 Hamburg, Tel. 0 18 02 / 44 56 46 36;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 08 00 / 5 03 54 18;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 02 21 / 1 49-0.

Tiefkühl-Blattspinat, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 0 62 57 / 93 22-0;
Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 0201/85 93-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45307 Essen, Tel. 0201/85 93-0;
Demeter-Felderzeugnisse, Neue Bergstr. 13, 64665 Alsbach, Tel. 0 62 57 / 93 40-0;
Dennree Naturkost, Hofer Str. 11, 95183 Töpen, Tel. 0 92 95 / 18-0;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800 / 43 53 36-1;
Netto Marken-Discount, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 08 00 / 2 00 00 15;
Norma, Hansastr. 20, 90766 Fürth, Tel. 09 11 / 97 39-0;
Penny Markt, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 02 21 / 1 49-0.

A

Acetophenon verbreitet einen stechenden Geruch und wird in der Gefahrstoffverordnung als gesundheitsschädlich und augenreizend eingestuft. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kann die Substanz möglicherweise auch leichte Hautreizungen verursachen.

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der -> aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

Antihistaminika heben die Wirkung des Histamins auf. Diese Substanz erzeugt die Symptome der allergischen Reaktion. Bei den Antihistaminika der ersten Generation handelt es sich um veraltete Wirkstoffe. Die zu ihnen gehörenden Verbindungen Diphenhydramin, Chlorphenoxamin, Pheniramin, Dexchlorpheniramin, Bamipin, Clemastin, Dimetinden machen müde und damit zum Beispiel auch verkehrsuntüchtig. Seit Anfang der 80er-Jahre stehen Antihistaminika der zweiten Generation zur Verfügung. Sie lösen keine nennenswerte Müdigkeit mehr aus und sind gut verträglich. Beispiele sind Cetirizin, Loratadin, Levocabastin, Azelastin, Fexofenadin und Mizolastin.

Antimon ist ein toxisches Spurenelement. Wenn es in das Blut gelangt, wirkt es sehr giftig. Antimon wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Vermutlich lösen sie sich aus Kunststoff und Textilien. Antimonverbindungen belasten das Abwasser.

Aromaten = Aromatische Kohlenwasserstoffe können das zentrale Nervensystem und innere Organe schädigen oder gelten als fruchtschädigend. Einige sind krebserregend, andere stehen unter Krebsverdacht.

Aromatische Amine: Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

Aromen: Biotechnologisch-natürliche und künstliche Aromen werden in Lebensmitteln eingesetzt, um Qualitätsunterschiede auszugleichen und das Produkt zu standardisieren.

B

2-Butanonoxim wird bei lösemittelhaltigen Lacken und Ölen als Hautverhinderungsmittel eingesetzt. Aufgrund von Tierversuchen gilt es als krebserzeugend für den Menschen und kann allergische Reaktionen hervorrufen. Es ist deklarierungspflichtig.

Benzalkoniumchlorid: Konservierungsmittel, das die Haut reizen und Allergien auslösen kann. In Arzneimitteln zur Anwendung in der Nase (Schnupfenmittel, Allergiemittel) kann der Stoff die Nasenschleimhaut zum Teil irreversibel schädigen.

Benzocain ist ein lokales Betäubungsmittel, das häufig Allergien auslöst.

C

Cadmium ist ein giftiges Schwermetall. In der Nahrung kommt es zwar nur in geringen Mengen vor, doch auch diese können problematisch sein. Nach einer Neubewertung der Behörden 2009 ist Cadmium gefährlicher als lange angenommen. Ziel ist es, die Aufnahmemenge über die Nahrung zu reduzieren. Über längere Zeit in hohen Dosen aufgenommen, führt Cadmium zu Nierenschäden und ist als krebserzeugend für den Menschen eingestuft. Beim Tier haben inhalierte Cadmiumverbindungen eindeutig Krebs erzeugt.

F

Flüchtige organische Verbindungen (VOC) belasten die Raumluft und können beispielsweise zum Sick-Building-Syndrom führen, das mit Symptomen wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen einhergeht. Auf ein Gemisch von verschiedenen flüchtigen Substanzen, deren Summe als TVOC ausgewiesen wird, können Menschen sensibler reagieren, als auf einzelne Substanzen.

Formaldehyd/-abspalter werden in der Regel als Konservierungsstoffe eingesetzt. Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff, der schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt und Allergien auslösen kann. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

HBDC = Hexabromcyclododecan ist ein bromiertes Flammschutzmittel, das zum Beispiel in großem Stil in Polystyroldämmstoffen eingesetzt wird. Unter Reach wurde HBCD als besonders besorgniserregender PBT-Stoff gelistet, das heißt er ist persistent, bioakkumulierend und toxisch, weil er sich dauerhaft in der Umwelt anreichert und sich nur sehr langsam abbaut, giftig für Gewässerorganismen ist sowie im Verdacht steht, fortpflanzungsschädigend zu sein und Säuglinge über die Muttermilch schädigen zu können. 2013 wurde er durch die UN-Chemikalienkonferenz in die Liste der Stockholmer Konvention für persistente organische Stoffe (POPs) aufgenommen. Ein weltweites Verbot tritt damit nach einer einjährigen Übergangszeit im Sommer/Herbst 2014 in Kraft.

K

Kobalt: Der Staub von Kobalt und einigen Kobaltverbindungen hat sich im Tierversuch als hinreichend krebserzeugend erwiesen, sodass sie auch als krebserzeugend für den Menschen angesehen werden. Weitere Kobaltverbindungen wie die Kobaltcarboxylate haben vermutlich ein ähnlich bedenkliches Potenzial. Außerdem können Kobalt und Kobaltverbindungen Allergien auslösen.

M

3-MCPD-Fettsäureester entstehen bei der Raffination von pflanzlichen Speisefetten und Speiseölen. Sie liegen im Fettmolekül gebunden vor. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) geht davon aus, dass es bei der Verdauung zu einer nennenswerten Freisetzung von freiem 3-MCPD aus 3-MCPD-Estern kommt - solange nicht das Gegenteil belegt ist. Die Bewertung orientiert sich daher an freiem 3-MCPD, das in Tierversuchen die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt hat. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat 3-MCPD deshalb als "möglicherweise krebserregend für den Menschen" eingestuft.

N

Natriumedetat (Natrium-EDTA): Der Komplexbildner wirkt indirekt konservierend und beeinflusst möglicherweise die Zellmembran auf ungünstige Weise. Wird häufig in Kombination mit -> Benzalkoniumchlorid eingesetzt.

Nitrat, Nitrit: Nitrat ist ein natürlich im Boden vorkommender Stoff. Die Pflanze benötigt ihn zu ihrem Wachstum, er wird daher im Wesentlichen durch Düngung dem Boden zugeführt. In höheren Mengen, z. B. bei Überdüngung, kann der Nitratanteil in der Pflanze sehr hoch sein. Der Nitratgehalt wird aber auch beeinflusst von der Pflanzenart, dem Erntezeitpunkt, der Witterung und den klimatischen Bedingungen. Der Faktor Licht spielt dabei eine entscheidende Rolle. So sind in der Regel in den lichtärmeren Monaten die Nitratgehalte höher. Im menschlichen Magen-Darm-Trakt kann Nitrat zum Nitrit reduziert werden, aus dem durch Reaktion mit Eiweißstoffen Nitrosamine gebildet werden können. Nitrosamine sind im Tierversuch krebserregend.

Nonylphenolethoxylate (NPEs) werden als Tenside bei der Textil- und Lederverarbeitung, in Reinigungsmitteln, Dispersions- und Benetzungsmitteln eingesetzt. Sie sind starke Umweltgifte, die in Abwässer gelangen und die dort lebenden Organismen schädigen können. NPEs werden darüber hinaus zu Nonylphenol abgebaut. Dieser Stoff kann sich in der Umwelt anreichern, gilt ebenfalls als wassergefährdend und zudem als hormonell wirksam. NPEs, die etwa in Textilien gefunden werden, stellen nach dem derzeitigen Wissensstand keine gesundheitliche Gefahr für den Träger dar.

O

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Bedenkliche Parabene schützen wie auch weitere Parabene Kosmetika und Arzneimittel vor Keimbefall und Schimmel. Sie gehören zu den am häufigsten eingesetzten Konservierungsstoffen. Gemessen daran sind die Sensibilisierungsquoten relativ niedrig. Jedoch sind die längerkettigen Vertreter dieser Gruppe wie Butyl- und Propylparaben in Verdacht geraten wie ein Hormon zu wirken und waren im Tierversuch fortpflanzungsgefährdend. Daher hat das wissenschaftliche Beratergremium der EU (SCCS, Scientific Committee on Consumer Safety) im Dezember 2010 eine erhebliche Minimierung der Höchstkonzentrationen dieser längerkettigen Parabene in Kosmetika empfohlen. Aufgrund von Datenlücken wird für die Isoformen beider Verbindungen sowie Phenyl-, Benzyl- und Pentylparaben ein gänzliches Verbot erwogen.

Paraffine sind eine Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe, darunter auch Vaseline, die breite Verwendung in Kosmetika und Arzneimitteln finden. Von einigen Paraffinen weiß man, dass sie sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern können. Bei einem Paraffinwachs zeigten sich entzündliche Reaktionen der Herzklappen.

Auf Parfüm reagieren immer mehr Menschen allergisch.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Perchlorat ist eine Substanz, die in Obst und Gemüse enthalten sein kann. Sie wird nach derzeitigem Stand vor allem über Düngemittel eingetragen. Eine weitere Quelle kann verunreinigtes Wasser sein. Perchlorat hemmt vorübergehend die Jodaufnahme in die Schilddrüse. Es reichert sich im Körper nicht an. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat derzeit Höchstwerte für die einmalige Aufnahme einer Verzehrsportion, berechnet für Kinder, aufgestellt. Würden diese nicht überschritten, sei die Substanz unbedenklich, auch die Risiken einer langfristigen Aufnahme seien damit abgesichert, so die Behörde.

Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung und Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.

2-Phenyl-2-propanol ist ein Nebenprodukt aus der Kunststoffherstellung, über dessen Gefährdungspotenzial bisher wenig bekannt ist. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt es Anhaltspunkte, dass der Stoff beim Menschen Allergien auslösen kann.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

Pseudoephedrin ist ein indirektes Sympathomimetikum, das bei gesunden Probanden und Patienten zu Unruhe, Angst und Schlafstörungen führen kann. Angesichts der erheblichen unerwünschten Wirkungen ist der Einsatz von Pseudoephedrin grundsätzlich mit einem schlechten Nutzen-Risiko-Verhältnis behaftet.

PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

S

Das Spurenelement Selen ist als Bestandteil verschiedener Enzymsysteme lebensnotwendig. Die in Deutschland mit der Nahrung aufgenommenen Selenmengen sind zwar sehr unterschiedlich und liegen eher am unteren Rand der empfohlenen Dosierung. Dennoch ist in Europa, anders als in China, kein Selenmangelsyndrom bekannt. Daher gibt es keinen zwingenden Grund, Selen ungezielt über Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen, zumal es in sehr hohen Dosierungen giftig ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel (NEM) höchstens 30 µg Selen pro Tagesdosis enthalten sollten und Lebensmittel nicht mit Selen angereichert werden. Eine neuere Studie weist bei täglicher Selenzufuhr über NEM ein knapp 50 Prozent höheres Risiko nach, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Selen wird in der begleitenden Krebstherapie eingesetzt: Die Krankheit belastet das Immunsystem, sodass ein Selenmangel entstehen kann. Eine Krebsvermeidung durch die vorbeugende Einnahme von Selen ist aber nach heutigem Wissensstand nicht möglich.

Synthetische Lebensmittelfarbstoffe können teilweise pseudoallergische Reaktionen auslösen. Die Farbstoffe E102 (Tartrazin), E104 (Chinolingelb), E110 (Gelborange S), E122 (Azorubin), E124 (Cochenillerot), E129 (Allurarot) müssen in Lebensmitteln mit dem Warnhinweis gekennzeichnet werden "Kann sich nachteilig auf die Aktivität und Konzentration von Kindern auswirken", da es Hinweise gibt, dass diese Stoffe Hyperaktivität bei Kindern fördern können. Im Beipackzettel von Arzneimitteln muss auf die Azofarbstoffe Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin o. Carmesin ( E 122), Amaranth (E 123), Ponceau 4R o. Cochenillerot (E 124) sowie Brillantschwarz BN (E 151) gemäß Besonderheitenliste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte unter dem Abschnitt Nebenwirkungen mit "kann allergische Reaktionen hervorrufen" hingewiesen werden.

T

Terpene: Lösemittel aus ätherischen Ölen. Sie können Augen, Haut, Schleimhaut und Atmungsorgane reizen, werden aber schneller abgebaut als künstliche Lösemittel. Ihr intensiver Geruch warnt sensible Menschen. Das Terpen Delta-3-Caren gilt als starkes Allergen.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der Phthalate, außerdem Adipate DEHA, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate und als neueste Alternative DINCH und das Terephthalat DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über. Problematisch sind insbesondere Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und wie ein Hormon zu wirken.

Z

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Trisubstituierte zinnorganische Verbindungen wie TBT und Triphenylzinn sind seit Juni 2010 in Verbraucherprodukten verboten, DBT seit Januar 2012. Seitdem ist ebenfalls Dioktylzinn in vielen Produkten wie Babyartikel, Textilien mit Hautkontakt oder Schuhe und Handschuhe verboten. Die Konzentration an Zinn darf 0,1 Prozent nicht übersteigen. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.

Test Allergiemittel
Testmethoden: Wirkstoffe/Beipackzettel: Pharmakologische Begutachtung. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen (Verpackungen): Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Feuchtes Toilettenpapier
Testmethoden: (je nach Zusammensetzung der Produkte): Formaldehyd/-abspalter: saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschüttung mit n-Butanol und Bestimmung mittels Fotometrie. Halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): Elution mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Diethylphthalat/deklarationspflichtige Duftstoffe/Moschusverbindungen/Majantol: Extraktion mit TBME, GC-MS. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Steht bei konkret benannten Analyseergebnissen "nein", so bedeutet das "unterhalb der Nachweisgrenze" der jeweiligen Testmethode.

Test Holzöle
Testmethoden: Dichte: Wägung eines auf 20 °C temperierten definierten Volumens. Flüchtige organische Verbindungen (VOC): GC/MS nach Extraktion mit Dichlormethan; alle nicht näher identifizierbaren Verbindungen wurden als Toluol-Äquivalent berechnet. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK, einschließlich Naphthalin): getestet auf 25 PAK nach EU/EPA/JECFA, GC-MSD. Zinnorganische Verbindungen (bei erhöhten Zinn-Gehalten): Na-DDTC, EtOH, Hexan, NaBET4, GC-AED. Halogenorganische Verbindungen: Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester; Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Schwermetalle: Totalaufschluss in der Mikrowelle, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Formaldehyd/-abspalter: Wasserdampfdestillation nach Zusatz von verdünnter Schwefelsäure, Analyse des Destillats mittels Acetylaceton-Verfahren, UV-Spektroskopie (DIN EN ISO 14184-1). Weichmacher, Glykole: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Isothiazolinone: HPLC/DAD nach methanolischer Extraktion. Abietinsäure: GC/MS nach Extraktion mit 2-Methoxy-2-methylpropane und Derivatisierung. Butanonoxim: GC/MS nach Extraktion mit Dichlormethan. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Lebensversicherungen, Finanzstärke
Testmethode: Untersucht wurden ausgewählte Kennzahlen auf Basis der Analyse der Geschäftsberichte für das Kalenderjahr 2012. Angaben zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 lagen zum Zeitpunkt der Analyse noch nicht vor. Das Ranking erfolgte auf Basis der Gesamtnote Finanzstärke. Diese setzt sich jeweils aus den Teilnoten zur Solvabilität, der Risikotragfähigkeit bei den Kapitalanlagen und der Substanzkraftquote zusammen. Dabei flossen die Teilnoten zur Solvabilität und zur Substanzkraftquote jeweils zu 40 Prozent und die Teilnote zur Risikotragfähigkeit bei den Kapitalanlagen zu 20 Prozent in die Gesamtnote ein. Die Teilnoten zur Solvabilität (Eigenmittel laut gesetzlicher Anforderung), Substanzkraft ( Eigenmittel ohne Bewertungsreserven in Relation zur Deckungsrückstellung) und zur Risikotragfähigkeit bei Kapitalanlagen (Eigenmittel inklusive Bewertungsreserven in Relation zu dem Kapitalanlagen) wurde jeweils in Relation zum Branchendurchschnitt gebildet. Zur Ermittlung der Größe der Rangklassen wurde dabei zunächst die Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Wert in der jeweiligen Kategorie gebildet und in sechs gleiche Klassen eingeteilt. Ein Sechstel des Differenzbetrags entspricht jeweils der Größe einer Rangklasse. Einzige Ausnahme: Bei Ermittlung der Rangklassen zur Solvabilität wurde der niedrigste Wert mit 100 Prozent gesetzt. Das entspricht der Soll-Solvabilität, welche die BaFin im Minimum vorschreibt. Bei Unterschreiten dieses Wertes wäre die Solvabilität bereits gefährdet bzw. würden Eingriffe der BaFin notwendig. Anschließend wurde die durchschnittliche Quote aller untersuchten Unternehmen ermittelt, bei der Substanzkraftquote beträgt dieser Wert zum Beispiel 9,92 Prozent. Zieht man von diesem Durchschnittswert die Hälfte des zuvor ermittelten Wertes je Rangklasse ab, ergibt sich der unterste Wert der Rangklasse 3. Addiert man den des vollen Differenzbetrages der Rangklasse zum Durchschnittswert dazu, ergibt sich der unterste Wert der Rangklasse 2 usw. Nach dem gleichen Muster wurden alle Rangklassen für die Finanzstärke-Kennzahlen gebildet. In die Ermittlung zur Bewertung der Ertragsstärke flossen vier Kennzahlen ein: Die vom jeweiligen Versicherer im Durschnitt der letzten drei Jahre ermittelte Nettoverzinsung aus Kapitalanlagen, die Bewertungsreservequote, die Ausschüttungsreservequote und die Überschussquote. Alle vier Kennziffern gingen mit unterschiedlichem Gewicht ein: die Nettoverzinsung aus Kapitalanlagen hatte mit 40 Prozent das höchste Gewicht, die Bewertungsreservequote wurden aufgrund der Volatilität bei Bewertungsreserven nur mit zehn Prozent berücksichtigt, die Ausschüttungsreservequote wurde mit 30 Prozent und die Überschussquote mit 20 Prozent angesetzt. Zur Ermittlung der Teilnoten wurde jeweils die Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Wert der jeweiligen Kennzahl gebildet und in sechs gleiche Klassen geteilt - und die Unternehmen entsprechend ihren Einzelergebnissen einsortiert. Die Teilnote bei der Ausschüttungsreservequote wurde wie die Finanzstärkekennzahlen gemessen am Branchendurchschnitt ermittelt. Die Ermittlung der Kundenbeteiligung bzw. der deklarierten laufenden Verzinsung der Kundenverträge in den Jahre 2011 bis 2014 erfolgte ebenfalls auf Basis einer Gesamtnote, in der die Einzelergebnisse je Kalenderjahr zu jeweils einem Viertel einflossen. Sofern die Angaben für 2014 noch nicht vorlagen, wurden nur die Einzelergebnisse der Jahre 2011 - 2013 zu je einem Drittel berücksichtigt. Zur Ermittlung der Teilnoten je Kalenderjahr wurde wiederum jeweils die Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Wert ermittelt. Zusätzlich wurde die Ausschüttungsquote vom Gesamtrohgewinn ermittelt. Zur Berechnung dieser Quote wurden die Direktgutschriften und die für die Ausschüttung 2014 reservierten Mittel in der RfB in Relation zum Gesamtrohgewinn inkl. Zuführung zur Zinszusatzreserve gesetzt. Ermittelt wurden die Rangklassen dann wie bei Berechnung der Teilnoten für die Finanzstärke am Branchendurchschnitt. Bei allen Bewertungen wurde zudem darauf geachtet, dass etwaige Ausreißer bzw. branchenuntypische Ergebnisse, die sich zum Beispiel aufgrund von Besonderheiten in der jeweiligen Geschäftspolitik ergeben (z. B. hoher Anteil an Risikopolicen oder hoher Anteil an fondsgebundenen Verträgen) nicht klassenbildend wirken können. Alle Daten bzw. Rohdaten wurden den Geschäftsberichten 2012 der Unternehmen entnommen - oder- sofern erforderlich - den früheren Geschäftsberichten bzw. den verifizierten Daten aus dem Vorjahrestest. Sofern die Solvabilitätsquote dort nicht aufgeführt wird, wurde sie - soweit möglich- berechnet, vereinzelt auch nach Map-Report zitiert. Sämtliche anderen Quoten wie die Substanzkraftquote, die Risikotragfähigkeitsquote in Bezug auf die Kapitalanlagen, die Ausschüttungsreservequote sowie die Beteiligungs- und Ausschüttungsquoten am Rohgewinn wurden anhand der Werte aus den Bilanzen von ÖKO-TEST berechnet und bewertet.

Test Nuss-Nougat-Creme
Testmethoden: Gesamtfett: ASU L 44.00-4 mod. 3-MCPD- und Glycidylester: DGF C-VI 18 (10). Aflatoxine: DIN EN ISO 16050 mod. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Quartäre Ammoniumverbindungen: LC-MS/MS. Gentechnisch veränderte Organismen: 2 unabhängige DNA-Extraktionen in Anlehnung an § 64 LFGB. PCR-Analysen im Doppelansatz. Analysemethode: Verwendung der Realtime PCR-Analyse mit 45 Zyklen. Kontrollreaktionen: Positivkontrollen mit 20 DNA-Kopien der genetisch modifizierten Pflanzen-DNA oder interner Positivkontrolle (IPC) zur Überprüfung der PCR-Parameter auf inhibitorische Substanzen, die die PCR beeinflussen könnten. Negativkontrollen in Form von Extraktionskontrollen, die die reale Probe in Aufarbeitung und Analyse begleiten. Einzeltests: 35S promoter, NOS terminator, FMV promoter. Aromenanalyse: Bestimmung der Aromastoffe durch chirodifferenzierende GC/MS gemäß Vorschrift der ASU zu § 64 LFGB L 00.00-106 (nur Produkt "Ja! Nuss-Nougat-Creme").

Test Plastik -und Stoffbilderbücher
Testmethoden:
Antimon: Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Untersucht wurde eine Mischprobe der Stoffbilderbücher (50 Prozent Seitenmaterial, 50 Prozent Füllung).
Aromatische Amine: Prüfung der Stoffbilderbücher auf Amine nach reduktiver Spaltung; a) Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (April 2012); b) bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012), Bestimmungsgrenze 5 mg/kg; GC/MS und TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Untersucht wurden Mischproben zu je vier Farben.
Dispersionsfarbstoffe: Analytik der Stoffbilderbücher entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005). Methoden: Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Untersucht wurden Mischproben zu je vier Farben.
Formaldehyd: Vortest mit Carbazol/Schwefelsäure, evtl. quantitative Bestimmung mit DIN EN ISO 14184-1. Untersucht wurden die Stoffbilderbücher.
Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes. Untersucht wurde eine repräsentative Mischprobe der Stoffbilderbücher.
Nonylphenolethoxylate: Qualitativer Nachweis im Bezug, LC-MS/MS nach Extraktion. Bei Nachweis: HPLC-FLD nach Extraktion. Untersucht wurde eine Mischprobe aus dem textilen Querschnitt jeder Seite der Stoffbilderbücher.
Optische Aufheller: Qualitativer Nachweis (UV-Licht).
Phosphororganische Verbindungen, Phthalate, weitere Weichmacher: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung; Untersucht wurde eine repräsentative Mischprobe des Plastikbilderbuches inklusive Füllung.
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: getestet auf 25 PAK nach EU/EPA/JECFA; GC-MSD. Untersucht wurde eine repräsentative Mischprobe der Plastikbilderbücher
PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Untersucht wurde eine repräsentative Mischprobe der Plastikbilderbücher.
Praxisprüfung: Prüfung nach DIN EN 71 Teil 1: mechanische und physikalische Eigenschaften (für Kinder bis 14 Jahre plus zusätzliche Prüfungen für Kinder und 36 Monaten).
Speichel-/Schweißechtheit: nach DIN 53160-1,2; die Bewertung der Echtheitsprüfung erfolgte mittels Graumaßstab bei Stoffbilderbüchern.

Test Tiefkühlblattspinat
Testmethoden: Schwermetalle: Quantitative Bestimmung gemäß DIN EN ISO 17294-2 "Bestimmung von 62 Elementen durch ICP-MS". Nitrat und Nitrit: ASU L 26.00-1. Perchlorat: LC-MS/MS (entspricht der Methode des EU Reference Laboratory for Pesticides für Perchlorat (QuPPe-Method) mit zusätzlichem Aufreinigungsschritt). Dithiocarbamate ASU L00.00-49/2 (HS-SPME/GC/MS); Pestizidscreening mit GC/MS- und LC/MS-Detektion (ASU § 64 LFGB L00.00-34 und ASU § 64 LFGB L00.00-113). PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.