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Pickel durch die Maske: Was hilft gegen Maskenakne?

Autor: Benita Wintermantel | Kategorie: Gesundheit und Medikamente | 13.11.2020

Pickel durch die Maske: Was hilft gegen Maskenakne?
Foto: Shutterstock / Kriang kan

Das Tragen von Gesichtsmasken ist in unserem Alltag zur Normalität geworden. Für einige Menschen bringen sie jedoch ein Problem mit sich: Da die Haut unter der Maske schwitzt, kann es zu Pickeln und Hautunreinheiten kommen. So schützen Sie Ihre Haut vor einer "Maskenakne".

Seit die Maskenpflicht gilt, klagen immer wieder Menschen über Pickel und unreine Haut, die durch das Tragen der Maske verursacht werden könnten. Die Rede ist von der sogenannten Maskenakne, Dermatologen nennen die Hautprobleme "periorale Dermatitis", eine Überreaktion der Haut. In den sozialen Medien hat das relativ neue Phänomen auch schon einen Namen: #maskne. 

Tipps gegen die lästige Maskenakne

Vor allem für Menschen, die zu fettiger Haut neigen, wird das Masketragen zu einer Herausforderung für die Haut, die das größte Körperorgan des Menschen ist.

Zwei Faktoren spielen bei den Hautunreinheiten eine Rolle: Unter dem Mund-Nasen-Schutz schwitzt unsere Haut, in dem feuchten Klima breiten sich Bakterien vermehrt aus. Zudem kommt es an den Stellen, an denen die Maske aufliegt, zu mechanischen Reibungen. Hautunreinheiten und kleine Pickelchen können die Folge sein.

Was tun bei Maskenakne?

Es ist leichter, der lästigen und unschönen Maskenakne vorzubeugen, als die entstandenen Pickel und Hautunreinheiten zu bekämpfen. Dies sind unsere Tipps gegen Maskenakne:

  • Achten Sie auf das richtige Material Ihrer Maske. Baumwollstoffe sind am atmungsaktivsten und in jedem Fall besser als Synthetikstoffe. Mehr Infos: Tipps für den Maskenkauf
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Maske nicht zu klein ist und nirgendwo reibt und scheuert. Durch die andauernde Reibung können kleine Verletzungen entstehen, was Entzündungen durch Bakterien begünstigt. Mehr Infos: Maske richtig tragen
  • Wird die Maske feucht, sollten Sie sie austauschen.
  • Waschen Sie Ihre Maske regelmäßig, und reinigen Sie sie von Schweiß, Fett und Schmutz. Vor allem bei Problemhaut ist das wichtig. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Alltagsmaske am besten reinigen.
  • Verwenden Sie schonende Waschmittel und verzichten Sie auf Weichspüler. Wir haben Waschmittel für Sie getestet.
Eine gute Feuchtigkeitscreme hilft, Maskenakne vorzubeugen.
Eine gute Feuchtigkeitscreme hilft, Maskenakne vorzubeugen. (Foto: Shutterstock / itakdalee)

Die richtige Hautpflege bei Maskenakne 

Ganz wichtig ist eine sanfte Pflege, die auf keinen Fall zu reichhaltig sein sollte. Eine gute Feuchtigkeitscreme mit möglichst natürlichen Inhaltsstoffen ist die beste Wahl. Wenn Sie unter Maskenakne leiden, sollten Sie mit Waschpeelings sparsam umgehen. Diese Produkte können die gestresste Haut zusätzlich strapazieren.

Jetzt lesen: Gesichtscreme-Test – elf Markencremes sind nur "ungenügend"

Unter der Maske sollten Sie auf Make-up und reichhaltige Cremes verzichten, sonst fällt Ihrer Haut das Atmen noch schwerer. Verwenden Sie nur Lippenstifte, die nicht verwischen oder abfärben. Denn wenn sich die Farbe auf die Haut rund um die Lippen verteilt, können dort leicht Hautunreinheiten entstehen.

Am Abend sollten Sie Ihrer Haut eine gründliche Reinigung mit einem antibakteriellen Waschgel gönnen.

Bewährte Hausmittel gegen Hautunreinheiten sind übrigens Apfelessig, der Saft der Aloe-vera-Pflanze, Teebaumöl und Heilerde.

Sollten Sie die Maskenakne mit diesen Tipps nicht in den Griff bekommen, fragen Sie einen Dermatologen um Rat. Er kann Ihnen die richtige Pflege für Ihre strapazierte Haut empfehlen.

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