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Kalte Füße? Diese 10 Hausmittel helfen!

Autor: Benita Wintermantel | Kategorie: Gesundheit und Medikamente | 16.10.2021

Gegen kalte Füße helfen warme Socken und genügend Flüssigkeit
Foto: Shutterstock/perfectlab

Kaum ist der Herbst da, haben viele Menschen kalte Füße. Vor allem Frauen klagen in der kalten Jahreszeit oft über Eisfüße. Warum das so ist, erfahren Sie hier – plus 10 heiße Tipps gegen klamme Zehen.

  • Kalte Füße sind unangenehm – meist aber völlig harmlos. In einigen Fällen können kalte Füße jedoch ein Hinweis auf Erkrankungen sein.
  • Vor allem abends sind die eisigen Füße lästig, sie erschweren das Einschlafen.
  • Gute Hausmittel gegen kalte Füße sind Zehengymnastik, ausreichend Trinken und natürlich warme Socken.

Frauen klagen häufiger über kalte Füße als Männer und frieren auch schneller. Eine Erklärung: Frauen haben anteilig weniger Muskeln als Männer. Muskeln verbrennen aber Energie und produzieren damit Wärme, die sich im Körper verteilt – was bedeutet, dass der weibliche Körper weniger "heizt" als der männliche.

Der Körper sorgt dort für Wärme, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Das ist im Brust- und Bauchraum der Fall, wo die lebenswichtigen Organe (und bei Frauen: die Gebärmutter) liegen, die eine konstante Temperatur von 37 Grad benötigen. Füße und Hände dagegen sind am weitesten von der Körpermitte entfernt, werden deshalb schwächer durchblutet und erkalten so am schnellsten.

Kalte Füße: So heizen Sie Ihren Zehen ein 

Statt zu Hause die Heizung bis zum Anschlag aufzudrehen, können Sie mit diesen Hausmitteln schnell für wohlig warme Zehen sorgen.

1. Warme Socken

Die bekannteste aber eine wirklich sinnvolle Maßnahme bei kalten Füßen: Warme Socken anziehen. Wollsocken sind besonders zu empfehlen.

2. Bewegung wärmt kalte Füße

Danach bitte eine Runde mit den Zehen wackeln. Zehengymnastik bewirkt schnell, dass die Durchblutung angeregt wird. Gehen Sie auf den Zehenspitzen, rollen Sie Ihre Zehen ein oder hüpfen Sie. Sport hilft übrigens dauerhaft, die Durchblutung zu verbessern.

Einfache Abhilfe bei kalten Füßen: Warme Socken oder Hausschuhe
Einfache Abhilfe bei kalten Füßen: Warme Socken oder Hausschuhe (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / Engin_Akyurt)

3. Igelball-Massage

Lassen Sie Ihre kalten Füße auf einem auf dem Boden liegenden Igelball rollen und kreisen. Das wärmt und stabilisiert nebenbei die Fußmuskulatur.

4. Essen und trinken für warme Füße

Bei zu wenig Flüssigkeit im Körper dickt das Blut ein und zirkuliert nicht mehr richtig. Deshalb: Trinken Sie ausreichend. Für wohlige Wärme in der kalten Jahreszeit sorgt zum Beispiel Ingwertee

Auch scharfe Speisen fördern die Durchblutung. Gewürze wie Chili, Pfeffer und Zimt wärmen deshalb von innen.

5. Fußbad wärmt den ganzen Körper

Ein heißes Fußbad mit Eukalyptus, Arnika, Rosmarin oder Rosskastanie wirkt ebenfalls durchblutungsfördernd. Steigern Sie die Wassertemperatur alle ein bis zwei Minuten, indem Sie etwas heißes Wasser hinzugeben. Beginnen Sie bei 33 Grad und stoppen Sie bei maximal 42 Grad. Höhere Temperaturen sollten Sie Ihren Füßen nicht antun.

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6. Auf die Haltung kommt es an

Sitzen Sie nicht mit übergeschlagenen Beinen. Das hemmt die Blutzufuhr in den Beinen und kann ebenfalls für kalte Füße sorgen.

7. Das richtige Schuhwerk 

Kaufen Sie neue Schuhe nicht zu klein. Wenn Sie die Zehen locker bewegen können, werden sie nicht so schnell kalt. Und in passenden Schuhen ist in den kalten Monaten auch noch Platz für eine Schuheinlage aus wärmendem Lammfell. Wenn selbst das nicht hilft, versuchen Sie selbstwärmende Einlegesohlen oder sogar elektrische Fußwärmer gegen kalte Füße.

8. Nicht rauchen 

Hören Sie mit dem Rauchen auf! Chronische Gefäßschädigungen können die Blutzirkulation stören – kalte Füße sind die mindeste Folge.

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9. Kalte Füße als Schlafräuber

Wer mit Eiszehen ins Bett geht, tut sich mit dem Einschlafen schwerer. So sorgen Sie abends für wohlig warme Füße:

  • Eine Wärmflasche für die Füße oder ein Kirschkernkissen halten die Zehen warm.
  • Ein Fußbad wärmt nicht nur die Füße, sondern den ganzen Körper. Danach schnell ins warme Bett.
  • Die Füße vor dem Schlafengehen mit Rizinusöl einreiben, dann warme Socken überziehen.

10. Bei dauerhaft kalten Füßen zum Arzt

Kalte Füße können auch ein Hinweis auf Krankheiten wie Durchblutungsstörungen, Gefäßerkrankungen oder einen zu niedrigen Blutdruck sein. Sollten Sie regelmäßig und auch bei warmen Temperaturen unter kalten Füßen leiden, sprechen Sie Ihren Arzt darauf an.

Machen kalte Füße krank?

Kalte Füße allein machen nicht krank. Was jedoch stimmt: Kalte Füße oder Hände können dazu führen, dass das Immunsystem geschwächt wird. Dadurch steigt das Risiko für eine Erkältung.

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