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Last-Minute-Geschenke: So funktioniert Online-Shopping umweltfreundlich

Autor: Benita Wintermantel | Kategorie: Freizeit und Technik | 17.12.2018

Last-Minute-Geschenke: So funktioniert Online-Shopping umweltfreundlich
(Foto: CC0 Public Domain / Unsplash / Maarten van den Heuvel))

Der Weihnachts-Countdown läuft. Wer jetzt noch nach Geschenken sucht, bestellt gerne online. So können Sie umweltfreundlich online shoppen!

Die Zahl der Pakete, die momentan quer durchs Land geschickt werden, ist gigantisch. Auf der einen Seite verursacht das Emissionen. Auf der anderen einen riesigen Berg an Verpackungsmüll.

Gut zu wissen: „Jeder Versand innerhalb von Deutschland verursacht genauso viel Treibhausgase, wie wenn man drei Kilometer mit dem Auto fahren würde“, so Moritz Mottschall, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Öko-Institut (Quelle: BR).

Für viele von uns lässt sich das Online-Shopping nicht gänzlich vermeiden. Ein bisschen nachhaltiger gestalten können wir es aber durchaus:

  • Bestellen Sie nur das online, was Sie vor Ort nicht bekommen.
  • Wählen Sie, wenn möglich, den CO2-neutralen Versand, beispielsweise DPD oder DHL GoGreen, beide transportieren laut eigenen Angaben im Inland klimaneuutral. Bei UPS gibt es laut eigenen Angaben die Option einer "carbon neutral" Buchung.
  • Einige Versender bieten den Versand in gebrauchten Kartons an.
  • Vermeiden Sie Retouren, denn die verursachen weitere Transportwege.
  • Organisieren Sie Sammelbestellungen in der Familie oder in der Nachbarschaft. Damit sind schnell viele, viele Einzelpakete gespart.
  • Keine Bedenken sollten Sie laut BUND Naturschutz in Bayern beim Onlineshopping von Ökoprodukten haben. „Sie sind über die klassischen Vertriebswege oft nicht erhältlich. Die Umweltbelastung durch den Versand dürfte hier akzeptabel sein, weil es den Markt ansonsten nicht gäbe. Überdies bemühen sich Ökoshopbetreiber meist um möglichst umweltneutrale und effiziente Logistik“.
  • Meiden Sie pauschale Jahresgebühren, die Ihnen einen kostenlosen Versand fürs ganze Jahr ermöglichen. Das verführt zu unbedachten Bestellungen im Netz.
  • Absolutes No-Go: Im Laden in der Stadt ein Kleidungsstück anprobieren, um es dann doch im Internet zu bestellen, weil es dort ein paar Euro billiger ist.

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