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Nudeln kochen: Fünf Tipps, wie Ihnen die perfekte Pasta gelingt

Autor: Lena Pritzl | Kategorie: Essen und Trinken | 15.09.2021

Nudeln kochen ist nicht schwer, auf fünf Dinge sollten Sie aber achten.
Foto: CC0 Public Domain / Pexels - JÉSHOOTS

Das Salz erst ins kochende Nudelwasser oder gleich in den Topf? Und wie viel Wasser brauchen Sie überhaupt? Mit unseren fünf Tipps zum Nudelnkochen gelingt Ihnen die Pasta garantiert.

  • Nudeln essen viele mehrmals die Woche – bei der Zubereitung gibt es jedoch immer wieder Diskussionen und hartnäckige Mythen.
  • Beim Nudeln kochen kommt es vor allem auf die richtige Menge Wasser und Salz an.
  • Wer Nudeln kocht, sollte sie nach dem Kochen nicht abschrecken – sonst nehmen sie die Soße schlechter auf.

Spaghetti Bolognese, Penne Arrabbiata oder einfach Nudeln mit Pesto: Nudeln sind eines unserer absoluten Lieblingsgerichte, und bereits im Kindesalter verputzen wir davon meist schon eine ganze Menge.

Nudeln zubereiten: Darauf kommt es an

Doch immer wieder fragen wir uns: Wie viel Wasser sollte man zum Nudeln kochen am besten verwenden? Und wann kommt nochmal das Salz ins Nudelwasser? Wir verraten Ihnen die wichtigsten Antworten und Tipps rund ums Pasta kochen.

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1. Die richtige Menge Wasser beim Nudeln kochen

Damit die Pasta optimal gelingt, sollten die Nudeln im Wasser schwimmen und sich bewegen können. Rechnen Sie deshalb pro 100 Gramm Spaghetti knapp einen Liter Wasser. Für eine 500-Gramm-Packung Nudeln brauchen Sie somit etwa fünf Liter Wasser und einen ausreichend großen Topf.

2. Nudeln kochen: Die Salzmenge macht es aus

Nudelwasser sollten Sie leicht salzen, damit die Pasta nachher auch lecker schmeckt. Orientieren Sie sich beim Salzen am besten an folgender Mengenangabe: Pro Liter Nudelwasser geben Sie drei bis fünf Gramm Salz in den Topf. Das entspricht etwa einem gestrichenen Teelöffel. Kochen Sie 500 Gramm Nudeln, sollten Sie das Wasser mit 15 bis 25 Gramm Salz salzen.

3. Wann kommt das Salz ins Wasser?

Die richtige Salzmenge kennen Sie nun, doch wann salzen Sie das Nudelwasser am besten? Die Meinungen gehen hier auseinander: Einige plädieren dafür, das Salz gleich ins Wasser zu geben und mit aufkochen zu lassen, die anderen vertreten die Auffassung: Salz gehört erst ins kochende Wasser!

Energetisch gesehen macht das fast keinen Unterschied. Das Salz verlängert zwar die Zeit, bis das Wasser kocht. Bei der geringen Menge sind das aber nur ein paar Sekunden.

Für die Töpfe ist es dagegen besser, das Salz erst ins kochende Nudelwasser zu geben. Andernfalls kann es sich das Salz im kalten Wasser am Topfboden absetzen und Flecken bilden, die sich beim Abwasch schlechter entfernen lassen.

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Egal, welche Pasta-Sorte Sie zubereiten: Nudeln müssen beim Kochen in ausreichend Wasser schwimmen können.
Egal, welche Pasta-Sorte Sie zubereiten: Nudeln müssen beim Kochen in ausreichend Wasser schwimmen können. (Foto: Shutterstock/Jeny Che)

4. Öl ins Nudelwasser?

Damit die Nudeln nicht verkleben, geben einige etwas Öl ins Nudelwasser. Das macht die Pasta jedoch glatt, und sie nehmen die Soße später schlechter auf. Geben Sie beim Nudeln kochen deshalb besser kein Öl ins Wasser, sondern rühren Sie die Nudeln einfach hin und wieder um. Dann kleben sie auch nicht zusammen.

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5. Nudeln nach dem Kochen abschrecken?

Nudeln können Sie beruhigt so lange kochen wie auf der Packung angegeben. Besser noch: Sie kosten eine Nudel etwa eine Minute vor Ablauf der vorgegebenen Kochzeit, ob sie bereits al dente ist und Sie sie gerne schon essen möchten.

Gießen Sie die Nudeln dann ab und verzichten dabei besser auf das Abschrecken. Abgeschreckte Nudeln nehmen die Soße schlechter auf. Um ein Verkleben der Pasta zu verhindern, sollten Sie sie lieber sofort servieren, statt sie abzuschrecken.

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Extra-Tipp: Sie können beim Nudeln kochen auch ein wenig Energie sparen: Geben Sie die Nudeln dazu ins kochende Wasser, und schalten Sie die Temperatur anschließend runter und legen den Deckel auf den Topf. Das spart Energie. Aber Vorsicht: Wenn das Wasser noch sehr heiß ist, kann es leicht überkochen. Dagegen hilft regelmäßiges Umrühren.

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