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Apfelmus kochen: Rezept mit fünf Zutaten

Autor: Katharina Schmidt | Kategorie: Essen und Trinken | 20.09.2021

Apfelmus können Sie aus nur fünf Zutaten einfach selber machen
Foto: Shutterstock / Brent Hofacker

Selbstgemachtes Apfelmus enthält keine Zusatzstoffe und Sie können selbst entscheiden, wie viel Zucker Sie verwenden möchten. Für unser Apfelmus-Rezept brauchen Sie nur wenige Zutaten.

Selbstgemachtes Apfelmus schmeckt besser als gekauftes, es enthält weniger Zucker – und ist eine wunderbare Möglichkeit, frische Äpfel zu konservieren.

Apfelmus selber machen: die Zutaten

Für vier Portionen selbstgemachtes Apfelmus benötigen Sie: 

  • 1 kg Äpfel
  • 100 ml Wasser
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Zimtstange
  • Zucker nach Belieben

    Apfelmus-Rezept in drei Schritten 

    So machen Sie Apfelmus selbst:

    1. Apfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
    2. Äpfel mit Wasser in einen Topf geben. Zitronensaft und Zimtstange hinzufügen. Nach Belieben mit Zucker süßen. Bei mittlerer Hitze circa 15 Minuten weichkochen.
    3. Zimtstange entfernen. Masse mit Pürierstab pürieren und abkühlen lassen.

    Tipp: Wenn Sie gröberes Apfelkompott bevorzugen, müssen Sie die Apfelmasse nicht pürieren. Zerstampfen Sie sie einfach mit einer Gabel. 

    Füllen Sie das selbstgemachte Apfelmus noch heiß in ausgekochte Einmachgläser und lagern Sie es kühl – so bleibt es mehrere Wochen lang frisch. Noch länger hält das Mus, wenn Sie die Gläser nach dem Einfüllen schließen, umdrehen, und in kochendem Wasser einkochen. Auf diese Weise bleibt das Apfelmus bis zu ein Jahr lang frisch. 

    Welche Apfelsorten Sie fürs Apfelmus kochen verwenden, ist Geschmacksache.
    Welche Apfelsorten Sie fürs Apfelmus kochen verwenden, ist Geschmacksache. (Foto: Shutterstock / iva)

    Welche Äpfel für Apfelmus?

    Sie können jede Apfelsorte für selbstgemachtes Apfelmus verwenden – die verschiedenen Sorten beeinflussen jedoch den Geschmack: 

    • Sauer: Granny Smith, Boskoop, Topaz
    • Süß-säuerlich: Antares, Braeburn, Elstar, Jonagold, Pinova
    • Fein-säuerlich: Santana, Ingrid Maire, Holsteiner Cox
    • Süß: Gala, Golden Delicious, Royal Gala, Fuji

    Apfelmus selber machen oder kaufen?

    Für einen Apfelmus-Test hat ÖKO-TEST Apfelbreie von unabhängigen Laboren untersuchen lassen. Das Ergebnis: Sieben Produkte können wir mit Bestnote empfehlen. Zwei Apfelbreie fallen dagegen durch. In einigen Apfelmusen fanden wir Pestizide und zu viel Zucker:

    Jetzt Testergebnisse zu Apfelmark und Apfelmus lesen

    Achtung: Unterscheiden Sie beim Einkaufen zwischen Apfelmus und Apfelmark: Apfelmus enthält immer zusätzlichen Zucker, Apfelmark besteht zu 100 Prozent aus Äpfeln und ist nicht künstlich gesüßt.

    Äpfel einkaufen: Das sollten Sie beachten

    Die meisten Äpfel, die im Handel erhältlich sind, wurden in Deutschland angebaut. Das heißt, die Transportwege zu deutschen Obsthändlern sind recht kurz. Doch bedeutet das nicht, dass deutsche Äpfel immer die bessere Klimabilanz haben. 

    Nach der Ernte im September wird ein Teil der regionalen Äpfel in gasdichten Kühllagern eingelagert. Dort wird das Obst bei 0 bis 4 Grad Celsius, hoher Luftfeuchtigkeit und viel Kohlenstoffdioxid gekühlt, damit es möglichst lange hält. Das verbraucht jedoch viel Energie.

    Einer Untersuchung des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) zufolge besitzen regionale Äpfel auch nach einem halben Jahr Lagerung noch eine bessere Klimabilanz als Äpfel aus Übersee. Doch allgemein gilt: Je länger ein Apfel lagert, desto größer sein CO2-Fußabdruck.

    Im Sommer lohnt es sich deshalb, zu saisonalem Obst zu greifen. Auch aus frischen Beeren lässt sich ein leckeres Mus zubereiten. Oder Sie bereiten selbstgemachtes Apfelmus in den Herbst- und Wintermonaten aus regionalen Äpfeln zu und kochen es ein, damit es bis in die Sommermonate haltbar bleibt. Und Äpfel halten bei richtiger Lagerung bis zu fünf Monate, eingefroren sogar bis zu einem Jahr.

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