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Ratgeber: Die richtige Zahnpflege

Du hast gut lachen

Ratgeber Kosmetik 2016 | Kategorie: Kosmetik und Mode | 09.06.2016

Ratgeber: Die richtige Zahnpflege

Ob beim Flirten oder beim Bewerbungsgespräch: Lächeln gehört dazu. Schöne Zähne tragen dann viel zu einem positiven Anblick und einem guten ersten Eindruck bei. Obwohl wir das eigentlich wissen, schenken wir der Zahnpflege oft viel zu wenig Aufmerksamkeit und Zeit.

So mancher putzt sein Auto mehr als sein Gebiss, widmet den Haaren mehr Aufmerksamkeit als den Zähnen. Dabei ist ein strahlendes Lächeln in vielen Lebenssituationen so wichtig. Doch wer lächelt, zeigt auch seine Zähne. Sind dann ungepflegte, verfärbte Beißerchen zu sehen, trübt das den Anblick und ersten Eindruck deutlich. Schöne Zähne dagegen, selbst wenn sie nicht unbedingt ebenmäßig gerade in Reih und Glied stehen, tragen viel zu einem attraktiven Äußeren und einem gewinnenden Eindruck bei.

Gepflegt heißt dabei nicht unbedingt strahlend weiß. So individuell jeder Mensch ist, so individuell sind auch seine Zähne und deren Farbe. Die Nuancen reichen von weiß über Grautöne bis zu Ockerfarben. Verantwortlich dafür ist das im Zahninneren liegende Dentin mit seinen Farbstoffen, das durch den Zahnschmelz hindurchschimmert. Zudem werden Zähne im Laufe ihres Lebens ganz natürlich dunkler, da zum einen der Zahnschmelz dünner wird und die dunkleren inneren Schichten stärker hervortreten. Zum anderen lagern sich Farbstoffe aus Kaffee, Tee, Rotwein und Zigarettenrauch im Zahnschmelz ab. Aber auch Medikamente können die Zahnfarbe verdunkeln, etwa das Antibiotikum Tetrazyklin, Appetitzügler, Blutdrucksenker oder auch Entwässerungsmittel. Gegen die Ablagerungen lässt sich natürlich mit der Zahnbürste gegensteuern. Doch so einfach das klingt, so schwierig scheint es zu sein.

Denn wenn Zahnärzte erzählen sollen, welche Fehler bei der Zahnpflege am häufigsten gemacht werden, fallen ihnen auf Anhieb drei Punkte ein: zu kurz, zu unsystematisch, die falsche Technik. Dabei braucht man gar nicht viel Zeit, um Verfärbungen und gefährliche Zahnbeläge, die Karies und Parodontitis verursachen, zu beseitigen. Es reicht, zwei- bis dreimal am Tag mindestens drei Minuten mit der Zahnbürste zu putzen und einmal täglich die Zahnzwischenräume mit Zahnseide zu reinigen. Ob bequem elektrisch gebürstet oder den Zahnbelägen lieber per Handarbeit zu Leibe gerückt wird, spielt eher eine untergeordnete Rolle. Hauptsache, es wird geputzt.

Immerhin scheinen elektrische Zahnbürsten ein etwas besseres Ergebnis zu bringen. Das ergab jedenfalls eine Metaanalyse der Cochrane Collaboration, einem internationalen Netzwerk von Wissenschaftlern, die Studien zu medizinischen Themen zusammenfassen und bewerten. Die Übersichtsarbeit aus 51 Studien mit 4.624 Teilnehmern zeigt, dass die elektrischen Varianten den klassischen Handzahnbürsten bei der Entfernung von Belägen und der Verringerung von Zahnfleischentzündungen leicht überlegen sind. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass elektrische Zahnbürsten Beläge zwar nicht unbedingt gründlicher, dafür aber schneller entfernen. Bei der wenigen Zeit, die der Durchschnittsdeutsche für die Pflege seines Gebisses aufbringt, macht sich dieser Vorteil dann durchaus bemerkbar.

Unterschieden wird bei den elektrischen Zahnbürsten zwischen sogenannten schallaktiven und den oszillierend-rotierenden Bürsten. Letztere haben runde Köpfe, die halbkreisför

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Seite 140 - 147 im Ratgeber Kosmetik 2016
vom 09.06.2016
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Erschienen am 09.06.2016

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