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Ratgeber: Nachtruhe

Schlaf nun selig und süß ...

ÖKO-TEST Juni 2017 | Kategorie: Kinder und Familie | 26.05.2017

Ratgeber: Nachtruhe

Schön wär's. Die meisten jungen Eltern haben ein Problem - und das heißt Schlafmangel. Denn ihre Nächte werden immer wieder von Babys Wachphasen unterbrochen. Das schlaucht und zehrt an den Nerven. Bleibt der Trost: Mit der Zeit wird es besser.

Ab wann entwickelt ein Baby einen regelmäßigen Schlafrhythmus?

Wenn die Kinder auf die Welt kommen, haben sie zunächst keinen Tag-und-Nacht-Rhythmus. Warum sollten sie auch? Im Bauch der Mutter war es immer gleichmäßig warm und dunkel, zudem gab es immer Nahrung. Also muss sich das Kind erst einmal an einen regelmäßigen Rhythmus gewöhnen. Wie schnell das geht, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. In der Regel pendelt er sich nach etwa einem halben Jahr ein. Die Kinder sind dann tagsüber aktiver und schlafen nachts länger. Um ihnen das Erlernen des Schlafrhythmus zu erleichtern, sollten Eltern darauf achten, dass nachts kein großes Programm abläuft. Versorgen Sie das Kind im Halbdunkeln und möglichst, ohne groß mit ihm zu reden. Es soll nicht hellwach werden und sich an eine Bespaßung in der Nacht gewöhnen.

Ab welchem Alter sollten Kinder durchschlafen?

Es gibt keine festen Regeln. Um das Durchschlafen zu fördern, empfiehlt es sich, spätestens im Alter von zehn bis elf Monaten das Nickerchen am frühen Abend zu streichen. Auch wenn es praktisch ist, für eine Stunde seine Ruhe zu haben, um das Abendbrot zuzubereiten oder endlich die Wäsche aufzuhängen: Dieser kurze Schlaf hindert das Kind später daran, acht Stunden hintereinander durchzuhalten. Wecken Sie das Kind deshalb auf, spielen Sie mit ihm, bis es seine Abendmahlzeit bekommt und das Nachtritual beginnt.

Wie wichtig ist ein Einschlafritual?

Auch Kinder unter einem Jahr profitieren bereits von Ritualen, wenn sie abends ins Bett gehen. Wickeln, füttern, in den Armen wiegen, singen - und dann schlafen. Diese beruhigende Regelmäßigkeit hilft dem Kind, zur Ruhe zu kommen. Ganz eingeschlafen sein sollten die Kinder aber nicht, wenn sie ins Bett gelegt werden, sondern dort nach dem Abendritual möglichst allein in den Schlaf finden. Denn nachts wachen die Kleinen ja mehrmals auf und orientieren sich: Hat sich nichts verändert, dann schlafen sie wieder ein. Schlummert das Kind aber immer im Arm von Mama oder Papa ein und wird dann ins Bettchen gelegt, ist es wahrscheinlicher, dass es anfängt zu protestieren, wenn es aufwacht.

Wie viel Schlaf braucht ein Kind in welchem Alter?

Säuglinge schlafen in den ersten drei Monaten durchschnittlich noch 15 bis 16 Stunden über den Tag verteilt, dann aber reduziert sich der kindliche Schlafbedarf nach und nach. Kleinkinder schlafen rund 13 bis 14 Stunden pro Tag, bei Vorschulkindern beträgt die Schlafmenge dann ungefähr elf Stunden. Aber auch kleine Kinder sind schon sehr individuell, was die Dauer des Schlafes betrifft. Ihr Schlafbedürfnis entscheidet auch darüber, wie lange sie noch Mittagsschlaf halten. Manche Kinder brauchen das Schläfchen am Tage noch bis zur Einschulung oder hin und wieder sogar noch während der Grundschulzeit, andere verzichten bereits mit zwei Jahren darauf. Auch die Veranlagung dafür, ob ein Kind eine Lerche ist und morgens früh wach und putzmunter ist oder doch eher eine Eul

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vom 26.05.2017

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Erschienen am 26.05.2017

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