ÖKO-TEST September 2018

10 Luftentfeuchter im Test

Ist die Luft zu feucht, droht Schimmel. Hilft selbst das Lüften nicht, springen Luftentfeuchter in die Bresche. Die Geräte aber haben ihre Tücken - und sind als Dauerlösung ungeeignet.

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10 Luftentfeuchter im Test

16 Gummistiefel für Kinder im Test

In Gummistiefeln kommen Kinderfüße trocken durch Pfützen und Matsch. Leider stecken in den meisten Stiefeln sehr viele Schadstoffe. Das war auch in allen früheren Tests der Fall. Da ist es fast schon eine gute Nachricht, dass ein Paar Stiefel immerhin mit "befriedigend" abschneidet.

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16 Gummistiefel für Kinder im Test

28 Mittel gegen Gedächtnisstörungen im Test

Mittel mit Ginkgo, Ginseng- oder Taigawurzeln gegen Vergesslichkeit und nachlassende Konzentration sind meistens rausgeschmissenes Geld. Wir haben 28 Präparate eingekauft und getestet. Nur ein Arzneimittel schneidet mit "gut" ab.

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28 Mittel gegen Gedächtnisstörungen im Test

13 Blondierungen im Test

Wer von heller sommerlicher Haarpracht träumt, greift zu Blondierungen. Unser Test fällt alarmierend aus: Ohne schädlichen Chemiecocktail geht's offenbar nicht.

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13 Blondierungen im Test

18 Popcorn im Test

Es gab Produktrückrufe und Warnmeldungen im Mai: Tropanalkaloide in Popcorn. Unser Test zeigt: Das Problem ist noch nicht vom Tisch. Zwei Produkte sind stark belastet, die Knuspersnacks der drei größten Kinoketten sind in Ordnung.

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18 Popcorn im Test

27 Äpfel im Test

Das ganze Jahr über liegen sie im Obstregal: immer knackig, immer frisch. Äpfel scheinen gar keine Saison zu kennen. Viele stammen aus Chile oder Neuseeland, aber auch deutsche Äpfel gibt es immer. Wir wollten wissen: Wie steht es um ihre Belastung mit Spritzgiften? Und wie um ihre Klimabilanz?

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27 Äpfel im Test

Reaktionen: Deo CD Große Freiheit Frische Brise

An den Inhaltsstoffen des Deos CD Große Freiheit Frische Brise, Pumpspray hatten wir in der Aprilausgabe (ÖKO-TEST Magazin 04/2018) nichts zu kritisieren. Trotzdem landete der Frischmacher nur auf einem "guten" Platz. Der Grund: Wenn Anbieter ein Versprechen zur Wirkdauer auf die Verpackung drucken, wollen wir dafür Nachweise sehen. Für die Ausl...

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Reaktionen: Deo CD Große Freiheit Frische Brise

Reaktionen: Aceto Balsamico

Im Test Aceto Balsamico (ÖKO-TEST Magazin 8/2018) hatten wir es als Weiteren Mangel gewertet, wenn auf dem Produkt der Anteil des Traubenmostkonzentrats in Prozent angegeben war. Da die Konzentrate unterschiedlich stark eingedickt sein können, ist die Angabe unserer Ansicht nach nur von begrenzter Aussagekraft. Die diesbezügliche Veröffentlichun...

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Reaktionen: Aceto Balsamico

Reaktionen: Kneipp Johanniskraut Dragees H

Im Test Johanniskrautpräparate ÖKO-TEST Magazin 2/2018 kritisierten wir, dass auf dem Beipackzettel der Kneipp Johanniskraut Dragess H ein Hinweis fehlte, bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. Der Anbieter hat hier mittlerweile nachgebessert. Da die Wirksamkeit des Präparats jedoch nicht belegt ist, verbessert sich das Gesamturteil...

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Reaktionen: Kneipp Johanniskraut Dragees H

Reaktionen: Kinderschwimmschuh Aqua Sphere Beachwalker Junior Black/blue

Unsere alarmierenden Testergebnisse zu einem Badeschuh schlagen ordentlich Wellen: Der Tauchausrüstungshersteller Aqua Lung ruft die von uns getestete Produktionscharge des Kinderschwimmschuhs Aqua Sphere Beachwalker Junior Black/blue zurück. Zudem wird im Europäischen Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte (RAPEX) auf das chemische Risiko d...

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Reaktionen: Kinderschwimmschuh Aqua Sphere Beachwalker Junior Black/blue
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ÖKO-TEST September 2018

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Die Tests
Äpfel: Ganz weit vom Stamm
Gummistiefel: So ein Dreck
Haarfarben, Blondierungen: Rote Karte
Luftentfeuchter: Trockenübungen
Mittel gegen Gedächtnisstörungen ,mit Ginkgo, Ginseng und Taigawurzel: Hirngespinste
Popcorn: Giftstoffe in Popcorn

Für Sie getestet
Für Sie getestet: Swingcolor Fußbodenfarbe/flüssig Kunststoff 2in1

Reaktionen
Kneipp Johanniskraut Dragees H
Nachweis vorgelegt

Magazin
Alte Sorten: Die Retter der Äpfel
Altersvorsorge: Altersvorsorge auf der Resterampe?
Ausländische Pflegekräfte: Im Graubereich
Behandlung von Demenz: Einen klaren Kopf behalten
Beratung und Hilfe: Es gibt viel zu tun
Die richtige Ernährung: Guten Appetit!
Ein schönes Alter
Gemeinschaftliche Wohnprojekte: Zusammen ist man weniger allein
Hilfen für Senioren: Leichter durch den Alltag
Locken und Glätten: Verlockende Aussichten
Mythos Apfelkuchen: Das beste Rezept
Popcorn: Im Kino auf Platz eins
Versicherungsschutz für Senioren: Auf den Prüfstand!

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieterverzeichnis
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
Balancieren auf Baumstämmen im Wald ist lebensgefährlich
Brot mit wenig Salz
Das Meerrettich-Märchen
Lästige Insektenstiche
Platz da für den Umzugswagen
Warmes Licht am Abend sorgt für guten Schlaf

Reaktionen
Aceto Balsamico
Kinderschwimmschuh nach unserem Test zurückgerufen

Meldungen
Ausbildungsplatzsuche zählt für Rente
Buchtipp: Eins, zwei, drei im Sauseschritt
Buchtipp: Endzeitstimmung
Buchtipp: Digitale Vergangenheit
Buchtipp: Und sie erwärmt sich doch
Buchtipp: Philosophisches Viel-Gänge-Menü
Buchtipp: Das grüne Maß der Dinge
Buchtipp: Der innere Kompass
Dürre: "Bauern Täter und Opfer"
Elektroschrott per Post entsorgen
Erste vegane Kita eröffnet
Glyphosat gefährdet Wildkräuter
Grüne Reisetipps: Kärnten: Natur im Biwak am See
Grüne Reisetipps: Schweiz: Im Zug zum Kräuterkönig
Grüne Reisetipps: Amsterdam mit Star-Power
Gute Apps für Kinder finden
Hörbuch: Lügengebäude im Ascheregen
Kalorienfreie Süße
Keine gegenseitige Anerkennung von PEFC und FSC
Keine permanente Aufsichtspflicht
Kommentar: Profit mit grün
Kommentar: Druck machen
Neue Gentechnik geregelt
Neugierige Vermieter
Problematische Stoffe in Nagelmodellage
Schwacher Jugendschutz bei der Onlinebestellung von Alkohol
Sparkasse kündigt zu Unrecht
Steuervorteil für E-Autos als Dienstwagen
Stoppel oder Flaum
Unfug des Monats: Signal Playbrush
Was ist eigentlich Erbbaurecht?
Weniger Kita-Gebühren
Zahl des Monats

Weitere Informationen

Äpfel
Aldi Nord, Eckenbergstr. 16a, 45307 Essen, Tel. 02 01 / 85 93-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 02 08 / 99 27-0;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 0 18 03 / 33 35 20;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 08 00 / 15 28 35-2;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 08 00 / 43 53 36-1;
Netto Marken-Discount, Rot-Gelb, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 08 00 / 20 00 01-5;
Norma, Hansastr. 20, 90766 Fürth, Tel. 09 11 / 97 39-0;
Penny-Markt, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 02 21 / 1 49-0;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstraße 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 02 11 / 96 91 58-0;
Rewe, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 02 21 / 1 49-0.

Äpfel, Bio-Produkte
Alnatura, Darmstädter Str. 63,64404 Bickenbach, Tel. 0 62 57 / 93 22-0;
Basic, Richard-Strauss-Str. 48, 81677 München, Tel. 0 89 / 3 06 68 96-0;
Denn's Biomarkt, Hofer Str. 11, 95183 Töpen, Tel. 0 92 95 / 18-5 00;
Reformhaus FREYA KG., Zeißelstr.15, 60318 Frankfurt-Main, Tel. 069-1505802-0;
Tegut - Gutberlet Stiftung, Gerloser Weg 72, 36039 Fulda, Tel. 0 18 05 / 23 52 72.

Bloondierungen
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 08 00 / 3 65 86 33;
Extracta, Hutwiesenstraße 14, 71106 Magstadt, Tel. 0 71 59 / 4 03-0;
Henkel, Unternehmensbereich Beauty Care, Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel. 08 00 / 3 83 88 38;
L'Oréal Deutschland, Johannstraße 1, 40476 Düsseldorf, Tel. 02 11 / 54 41 33 77;
L'Oréal/Garnier, Johannstraße 1, 40476 Düsseldorf, Tel. 02 11 / 5 44 77-1 91;
Medichem International, Stalham Business park, Rushenden Road,, Queenborough, Kent ME11 5HE, GROSSBRITANNIEN, Tel. +44 / 17 95-58 11 51;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 08 00 / 76 77 62 66.

Kindergummistiefel
Aigle Deutschland, Rather Str. 49 d, 40476 Düsseldorf, Tel. 02 11 / 23 95 69-0;
Alois Beck, In den Lachen 6, 74235 Erlenbach, Tel. 0 71 32 / 34 16 00;
Bruno Barthel, Clemens-Winkler-Straße 6a, 09116 Chemnitz, Tel. 03 71 / 8 15 51-0;
Crocs Europe B.V., PO BOX 3013, 2130 KA Hoofddorp, NIEDERLANDE, Tel. +31 / 23-7 41 17 01;
Decathlon.de - Oxydecom, Filsallee 19, 73207 Plochingen, Tel. 0 71 53 / 57 59-9 00;
Engelbert Strauss, Frankfurter Str. 98-102, 63599 Biebergemünd, Tel. 0 60 50 / 97 10-12;
Greenergrass Grand Step Shoes, Rheinstraße 11, 66955 Pirmasens, Tel. 0 63 31 / 4 83 69 55;
H&M Hennes & Mauritz, Spitalerstr. 12, 20095 Hamburg, Tel. 0 40 / 35 09 55-0;
Heinrich Deichmann-Schuhe/Elefanten, Deichmannweg 9, 45359 Essen, Tel. 08 00 / 5 02 05 00;
Jako-O, August-Grosch-Straße 28-38, 96476 Bad Rodach, Tel. 0 95 64 / 9 29 11 11;
Leomil NV, Lindestraat 58, 9700 Oudenaarde, BELGIEN, Tel. +32 / 55-30 54 20;
Playshoes, Eberhardstr. 24, 72461 Albstadt, Tel. 0 74 32 / 2 00 91-0;
Reno, Am Tie 7, 49086 Osnabrück, Tel. 05 41 / 95 84-04;
Romika, Metternichstraße. 35, 54292 Trier, Tel. 06 51 / 2 04-0;
Salamander, Zur Schlenkhecke 4, 40764 Langenfeld, Tel. 0 21 73 / 1 05-0;
Sterntaler, Werkstraße 6-8, 65599 Dornburg-Dorndorf, Tel. 0 64 36 / 5 09-0.

Luftentfeuchter
Bahag/Bauhaus, Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 08 00 / 3 90 50 00;
Beurer, Söflinger Str. 218, 89077 Ulm, Tel. 07 31 / 39 89-0;
Bomann, Heinrich-Horten-Str. 17, 47906 Kempen, Tel. 0 21 52 / 89 98-0;
Conrad Electronic, Klaus-Conrad-Str. 1, 92240 Hirschau, Tel. 0 96 04 / 40 87 87;
De Longhi Deutschland, Carl-Ulrich-Str. 4, 63263 Neu-Isenburg, Tel. 0 61 02 / 5 99 95 00;
ISC, Eschenstraße 6, 94405 Landau/Isar, Tel. 0 99 51 / 9 59-0;
Klaas Direktimport, Köllertalstr. 47, 66265 Heusweiler-Lummerschied, Tel. 0 68 06 / 8 50 28-0;
Midea Europe, Eisenstraße 9c, 65428 Rüsselsheim, Tel. 0 61 42 / 3 01 81-0;
Steba Elektrogeräte, Pointstr. 2, 96129 Strullendorf, Tel. 0 95 43 / 4 49-0;
Suntec Wellness, Holzstr. 2, 40221 Düsseldorf, Tel. 0 18 05 / 00 96 44.

Mittel mit Ginkgo, Arzneimittel
1A Pharma, Keltenring 1-3, 82041 Oberhaching, Tel. 08 00 / 6 12 11 11;
Aliud Pharma, Gottlieb-Daimler-Str. 19, 89150 Laichingen, Tel. 0 73 33 / 96 51-0;
Dr. Willmar Schwabe, Bunsenstr. 6-10, 76275 Ettlingen, Tel. 08 00 / 0 00 52 58;
Heumann Pharma, Südwestpark 50, 90449 Nürnberg, Tel. 09 11 / 43 02-0;
Hexal, Industriestr. 25, 83607 Holzkirchen, Tel. 0 80 24 / 9 08-0;
Hexal/Sandoz Pharmaceuticals, Industriestraße 18, 83607 Holzkirchen, Tel. 0 80 24 / 9 08-0;
Krewel Meuselbach, Krewelstr. 2, 53783 Eitorf, Tel. 0 22 43 / 87-0;
KSK-Pharma, Finkenstr. 1, 76327 Berghausen, Tel. 0 71 21 / 2 01 90-0;
Queisser Pharma, Schleswiger Str. 74, 24941 Flensburg, Tel. 04 61 / 99 96-0;
Ratiopharm, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm, Tel. 08 00 / 8 00 50 22;
Stada Arzneimittel, Stadastr. 2-18, 61118 Bad Vilbel, Deutschland, Tel. 0 61 01 / 6 03-0.

Mittel mit Ginseng und Taigawurzel, Arzneimittel
Allcura Naturheilmittel, Reichenäcker 7, 97877 Wertheim, Tel. 0 93 42 / 96 11-0;
Bio-Diät-Berlin, Selerweg 43-45, 12169 Berlin, Tel. 0 30 / 25 32 60-20;
Harras Pharma Curarina Arzneimittel, Am Harras 15, 81373 München, Tel. 0 89 / 74 73 67-0;
KGV - Korea Ginseng Vertriebsgesellschaft, Wolkenburgstr. 17, 53797 Lohmar, Tel. 0 22 06 / 51 35;
Kräuterhaus Sanct Bernhard, Helfensteinstr. 47, 73342 Bad Ditzenbach, Tel. 0 73 34 / 96 54-0;
Sanofi-Aventis Deutschland, Industriepark Höchst, Gebäude K703, 65926 Frankfurt/M., Tel. 01 80 / 2 22 20 10.

Mittel mit Ginkgo, Ginseng und Taigawurzel, Nahrungsergänzungsmittel
Abtei Omega Pharma, Benzstr. 25, 71083 Herrenberg, Tel. 0 70 32 / 91 54-2 00;
Alsitan, Gewerbering 6, 86926 Greifenberg, Tel. 0 81 92 / 93 01-0;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 08 00 / 3 65 86 33;
Kneipp-Werke, Winterhäuser Str. 85, 97084 Würzburg, Tel. 0 08 00 / 56 34 77 46 36;
Orthomol Pharmazeutische Vertriebsgesellschaft, Herzogstr. 30, 40764 Langenfeld, Tel. 0 21 73 / 90 59-0;
Pfizer Consumer Healthcare, Linkstr. 10, 10785 Berlin, Tel. 0 30 / 55 00 55-01;
Pro Medico, Ottobrunner Straße 41, 82008 Unterhaching, Tel. 08 00 / 60 09 00 90;
Queisser Pharma, Schleswiger Str. 74, 24941 Flensburg, Tel. 04 61 / 99 96-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 08 00 / 76 77 62 66;
Tetesept Pharma, Eckenheimer Landstraße 100, 60318 Frankfurt/M., Tel. 0 69 / 15 03-1;
Zirkulin Naturheilmittel, Rockwinkeler Heerstr. 90, 28355 Bremen, Tel. 04 21 / 25 42 08.

Popcorn
Cinemaxx Entertainment, Valentinskamp 18-20, 20354 Hamburg, Tel. 0 40 / 4 50 68-0;
Cineplex Deutschland, Hofaue 37, 42103 Wuppertal, Tel. 02 02 / 51 57 01-00;
CMS Cinema Management Services/Cinestar, Mühlenbrücke 9, 23552 Lübeck, Tel. 04 51 / 70 30-2 00;
Dunkelpeter Popcorn, Röntgenstraße 2, 31737 Rinteln, Tel. 0 57 51 / 9 24 40-30;
Iljaki, Friedhofstr. 28a, 59192 Bergkamen, Tel. 0 23 07 / 2 60 02-17;
Intersnack Knabber-Gebäck/Chio Chips, Erna-Scheffler-Straße 3, 51103 Köln, Tel. 02 21 / 48 94-0;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 08 00 / 43 53 36-1;
Pauly Snacks, Erna-Scheffler-Str. 3, 51103 Köln, Tel. 02 21 / 48 94-1 66;
Pco Group, Holmer Berg 15-17, 23942 Dassow, Tel. 03 88 26 / 8 29-0;
Penny-Markt, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 02 21 / 1 49-0;
Real Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 08 00 / 5 03 54 18;
Stenger Waffeln, Nikolaus-Otto-Straße 12, 56727 Mayen, Tel. 0 26 51 / 49 46-0;
Xox Gebäck, Am Hastebach 8, 31789 Hameln, Tel. 0 51 51 / 1 07 33-50.

Popcorn, Bio-Produkte
Bio-Zentrale Naturprodukte, Holzmühlenweg 4, 84384 Wittibreut-Ulbering, Tel. 0 18 05 / 84 38 40;
Davert, Zur Davert 7, 59387 Ascheberg, Tel. 0 25 93 / 92 80-0;
Foodist, Kehrwieder 9, 20457 Hamburg, Tel. 0 40 / 4 01 19 93 66;
FZ Organic Food BV, Oppers 58, 8471 ZM Wovega, NIEDERLANDE, Tel. +31 / 5 61-61 10 00;
Petersilchen, Am Piepenbrink 2, 32839 Steinheim, Tel. 0 52 33 / 3 83 30-0.

Für Sie untersucht
Bahag/Bauhaus, Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 0800/3905000.

Nachwirkungen
Aqua Lung Germany (Aqua Sphere Beachwalker Junior), Josef-Schüttler-Str. 12, 78224 Singen, Tel. 07731/9345-0;
Josera Petfood (Josera Young Star Junior Aufzuchtfutter Geflügel & Kartoffel), Industriegebiet Süd, 63924 Kleinheubach, Tel. 0 93 71 / 9 40-1 50
Kneipp-Werke (Johanneskraut Dragees), Winterhäuser Str. 85, 97084 Würzburg, Tel. 0 08 00 / 56 34 77 46 35;

A

Aromatische Amine: Können in Polyurethan enthalten sein und sind auch die Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. Viele Farbstoffe und Farbstoffbausteine, die in Haarfarben und Haartönungen zum Einsatz kommen, gehören zur Gruppe der aromatischen Amine, etliche davon haben ein hohes allergenes Potenzial. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

B

Benzisothiazolinon wird als Konservierungsmittel eingesetzt. Für Kosmetika ist es derzeit allerdings nicht erlaubt.

Betacarotin (auch Provitamin A genannt) ist als natürlicher Bestandteil in Obst und Gemüse enthalten. Problematisch ist Betacarotin, das in isolierter Form, etwa über Zusatzstoffe in Getränken oder Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitaminpillen, aufgenommen wird. Die Tagesdosis von 2 mg sollte dabei nach Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) nicht überschritten werden, da Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie starke Raucher, die zu viel isoliertes Betacarotin zu sich nehmen, Gesundheitsschäden riskieren oder ihr Risiko erhöhen, an Krebs zu erkranken. Das BfR rät von einem Zusatz von isoliertem Betacarotin in Lebensmitteln ab, weil es ernährungsphysiologisch unnötig ist und über verschiedene Zusätze in Getränken etc. leicht eine zu hohe Tagesdosis erreicht werden kann.

Blei: Schwermetall, das sich im Körper anreichern kann. Blei ist als nervengiftig bekannt und kann bei Kleinkindern das Gehirn schädigen. Schon geringe Mengen können zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gewichtsabnahme führen.

C

Chrom: Das essenzielle Spurenelement beeinflusst den Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel, indem es auf die Insulinaktivität einwirkt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 60 µg Chrom pro Tagesdosis enthalten sollten.

D

Diethylphthalat wird unter anderem zur Vergällung von Alkohol eingesetzt, von der Haut aufgenommen und beeinflusst ihren Schutzmechanismus.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Methylheptincarbonat (Inci: Methyl 2-octynoate), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Als Allergene weitaus seltener in Erscheinung treten Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Coumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat. Der IVDK ist ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

E

Eisen: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 6 mg Eisen pro Tagesdosis enthalten sollten, weil eine hohe, unkontrollierte Eisenaufnahme das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöhen kann.

Die Entfeuchtungsleistung gibt an, wie viel Flüssigkeit ein Luftentfeuchter insgesamt aus der Umgebungsluft kondensieren kann.

Die Entfeuchtungseffizienz gibt an, wie viel Flüssigkeit ein Luftentfeuchter pro eingesetztem Watt aus der Umgebungsluft kondensieren kann.
Ersatzweichmacher: > Weichmacher.

F

Fischöl, Lachsöl oder entsprechende Konzentrate werten wir in Vitaminpräparaten ab, weil der Wirkstoff aus Fischen hergestellt wird und sie daher keine ökologische Alternative zu Fischmahlzeiten sind.

Flüchtige organische Verbindungen (VOC) belasten die Raumluft und können beispielsweise zum Sick-Building-Syndrom führen, das mit Symptomen wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen einhergeht. Auf ein Gemisch von verschiedenen flüchtigen Substanzen, deren Summe als TVOC ausgewiesen wird, können Menschen sensibler reagieren als auf einzelne Substanzen.

Folat ist ein wasserlösliches Vitamin, Folsäure ist die synthetische Form davon. Das Vitamin ist an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt und wichtig für den DNA-Stoffwechsel. Der Tagesbedarf liegt bei 300 µg Folat-Äquivalenten, das entspricht ca. 150 µg Folsäure. Schwangere benötigen 550 µg Folat-Äquivalente pro Tag, das entspricht ca. 275 µg Folsäure. Diese Mengen werden hierzulande kaum erreicht. Frauen mit Kinderwunsch und Schwangeren in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) die Zufuhr von täglich 400 µg Folsäure in Form von Präparaten ergänzend zur Nahrung, um Missbildungen bei Kindern vorzubeugen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt als Nahrungsergänzungsmittel für alle anderen Erwachsenen höchstens 200 µg Folsäure pro Tagesdosis.

G

Die Gebrauchsanweisung muss alle notwendigen Hinweise und Leistungsdaten enthalten.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

I

Isothiazolinone werden als Konservierungsmittel oder als biozider Wirkstoff eingesetzt. Sie können Allergien auslösen und Augen und Haut reizen. Ein besonders hohes sensibilisierendes Potenzial haben die Chlorisothiazolinone.

J

Jod ist notwendig für die Bildung der Schilddrüsenhormone und damit unerlässlich für den Stoffwechsel. Jodmangel kann zu einer Vergrößerung der Schilddrüse, dem Kropf, und damit verbundenen Stoffwechselstörungen führen. Schwerer Jodmangel in der Schwangerschaft schadet der Entwicklung des Kindes. Das Bundesinstitut für Risikobewertung schlägt für Jod in Nahrungsergänzungsmitteln eine Höchstmenge von 100 µg vor, in einer speziellen Information für Ärzte empfiehlt es die tägliche Supplementation von 100 (-150) µg Jod nach vorheriger Jodanamnese.

K

Künstlicher Moschusduft: Dazu zählen polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Neuere Tierversuche geben Hinweise auf Leberschäden.

L

Die Leistungsaufnahme in Watt gibt an, welche elektrische Leistung die Geräte für ihren Betrieb benötigen. Die gemessene maximale Leistung wurde ermittelt, indem die Geräte auf höchster Stufe betrieben wurden.

Lilial oder auch Butylphenyl Methylpropional (BMHCA) hat sich in Tierversuchen als fortpflanzungsschädigend erwiesen. Das Verbraucherschutzkomitee für Kosmetik der EU bewertet den Duftstoff in Leave-on- und in Rinse-off-Kosmetik daher als nicht sicher. Lilial besitzt zudem ein geringes Allergierisiko.

M

Mangan: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 0,5 Milligramm pro Tagesdosis Mangan enthalten sollten - wegen des geringen Abstands zwischen der geschätzten Aufnahmemenge und den Mengen, bei denen unerwünschte Effekte beobachtet wurden. Eine zu hohe Manganzufuhr kann beim Menschen neurologische Störungen auslösen.

Methylisothiazolinon ist ein Kontaktallergen und wird sowohl in Farben und Lacken als auch in Kosmetika als Konservierungsmittel eingesetzt, häufig in Kombination mit dem als starkes Allergen bekannten Methylchloroisothiazolinon. Der Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK) beobachtet inzwischen auch einen deutlichen Anstieg der Sensibilisierungsquote bei Methylisothiazolinon allein. In Kosmetika, die auf der Haut bleiben, ist Methylisothiazolinon seit dem 12. Februar 2017 verboten, in Kombination mit Methylchloroisothiazolinon bereits bei Produkten, die seit dem 16. Juli 2015 auf den Markt gekommen sind.

Mikroplastik/synthetische Polymere sind künstliche, durch ein Polymerisationsverfahren hergestellte Makromoleküle. Sie stellen die Hauptkomponente von Kunststoffen dar. In kosmetischen Mitteln als Granulat, Pulver oder in fester bis halbfester Form eingesetzt, dienen sie beispielsweise als Abrasiva in Peelings oder als Filmbildner, Viskositätsregler, Emulgatoren oder Füllstoffe. Während die Kosmetikindustrie nur "feste Partikel" wie Polyethylen in abwaschbaren Kosmetikprodukten als Mikroplastik definiert, kritisieren Umweltschützer wie das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) weitere Mikroplastikverbindungen, die als feste Partikel vorliegen und die höchstens 5 mm groß, unlöslich und biologisch nicht abbaubar sind.

N

Naphthalin gehört zu den > polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und hat sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen und steht im Verdacht, das Erbgut zu schädigen. Die flüchtige Substanz führt außerdem zu Kopfschmerzen und Übelkeit. Naphthalin ist Bestandteil von Teer und Erdöl und kommt somit auch in Lösemitteln wie Testbenzin vor. Es wird unter anderem zu PVC-Weichmachern und Azo-Farbstoffen verarbeitet.

Nitrosamine können über die Haut, die Atemluft und oral aufgenommen werden und Krebs erzeugen. In Kosmetika gelangen sie durch verunreinigte Rohstoffe oder entstehen während der Lagerung, wenn bestimmte Inhaltsstoffe miteinander reagieren. In Latexprodukten entstehen sie bei der Umwandlung des flüssigen Rohstoffs in elastischen Latex. Nitrosamine können sich auch im Magensaft nach Verzehr nitrathaltiger Lebensmittel bilden.

O

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können einige Verbindungen mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung und Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.

Zu den besonders bedenklichen Pestiziden zählen Stoffe, die etwa von der Weltgesundheitsorganisation als extrem gefährlich oder hochgefährlich klassifiziert oder nach dem global harmonisierten System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) als krebserregend, fortpflanzungsschädigend oder erbgutverändernd eingestuft sind. Auch die amerikanische Umweltbehörde EPA und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) beurteilen Pestizide in Hinblick auf gesundheitlich bedenkliche Eigenschaften.

Phosphate werden Lebensmitteln als Säureregulatoren, Komplexbildner, Backtriebmittel oder Stabilisatoren zugesetzt. In Wurst sollen Phosphate die Wasserbindung erhöhen. Künstliche Phosphate können die Kompensationsmechanismen des Körpers überfordern und die Phosphatspiegel im Blut erhöhen. Das ist besonders für Nierenkranke problematisch. Allerdings weisen einige Studien darauf hin, dass auch gesunde Menschen mit hohen Phosphatmengen im Blut ein größeres Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall haben.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend. Die drei phosphororganischen Verbindungen TCEP, TCPP und TDCP dürfen in Spielzeugen für Kinder unter 36 Monaten oder anderen Spielzeugen, die dazu bestimmt sind, in den Mund genommen zu werden, seit Ende 2015 nur noch in einem geringen Toleranzgehalt von höchstens fünf Milligramm pro Kilogramm vorkommen.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), sind in der EU in Spielzeug und Babyartikeln ab 0,1 Masse% verboten. Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, ab 0,1 Masse% nicht enthalten sein. Dipropylheptylphthalat (DPHP) hat sich nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im Tierversuch als schädlich für Schilddrüse und Hirnanhangdrüse erwiesen. Das BfR plädiert deshalb für ein Verbot von DPHP ähnlich den oben genannten Phthalaten. Das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Andere Phthalate gelten als unzureichend erforscht und deren Langzeitwirkungen als nicht hinreichend geklärt.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

R

Das Färbemittel Resorcin hat bei Versuchen mit menschlichen Blutzellen zu Chromosomenveränderungen geführt. Zudem ist es ein stark sensibilisierendes Kontaktallergen.

S

Das Spurenelement Selen ist als Bestandteil verschiedener Enzymsysteme lebensnotwendig. Die in Deutschland mit der Nahrung aufgenommenen Selenmengen sind zwar sehr unterschiedlich und liegen eher am unteren Rand der angemessenen Zufuhr. Dennoch ist in Europa, anders als in China, kein Selenmangelsyndrom bekannt. Daher gibt es keinen zwingenden Grund, Selen ungezielt über Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen, zumal es in sehr hohen Dosierungen giftig ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 45 µg Selen pro Tagesdosis enthalten sollten. Eine neuere Studie weist bei täglicher Selenzufuhr über Nahrungsergänzungsmittel ein knapp 50 Prozent höheres Risiko nach, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Selen wird in der begleitenden Krebstherapie eingesetzt: Die Krankheit belastet das Immunsystem, sodass ein Selenmangel entstehen kann. Eine Krebsvermeidung durch die vorbeugende Einnahme von Selen ist aber nach heutigem Wissensstand nicht möglich.

T

Tropanalkaloide sind natürliche Pflanzeninhaltsstoffe, die vor allem in Nachtschattengewächsen wie Stechapfel, Bilsenkraut und Tollkirsche vorkommen. Die Stoffe sind hochgiftig. Sie beeinflussen bereits in niedriger Dosierung die Herzfrequenz und das zentrale Nervensystem. Typische Symptome sind Benommenheit, Kopfschmerzen und Übelkeit. Ein Grenzwert wurde bislang nur für Getreidebeikost, die Hirse, Sorghum, Buchweizen oder daraus gewonnene Erzeugnisse enthält, festgelegt.

U

Bedenkliche UV-Filter: Etliche chemische UV-Filter sind in den Verdacht geraten, wie Hormone zu wirken Für die Filter 4-Methylbenzylidencampher (4-MBC bzw. MBC), Ethylhexylmethoxycinnamat (Octylmethoxycinnamat, OMC), 3-Benzylidencampher (3-BC), Benzophenon-1 (BP1), Benzophenon-2 (BP2), Benzophenon-3 (Oxybenzon) wurde die hormonelle Wirksamkeit im Tierversuch gezeigt. Bei den Filtern Homosalat (Homomenthylsalicylat bzw. HMS), Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA), Octocrylen und Etocrylen liegen Hinweise auf eine hormonelle Wirkung aus Zellversuchen vor. Die EU-Kommission hat den Filter 3-Benzylidencampher (3-BC) inzwischen verboten, seit Februar 2016 dürfen keine Kosmetika mehr mit dem UV-Filter auf dem Unionsmarkt bereitgestellt werden.

V

Vitamin B6: Nach den Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sollten Nahrungsergänzungsmittel für Kinder von vier bis sechs Jahren aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes höchstens 1,15 mg Vitamin B6 pro Tagesdosis enthalten; die BfR-Höchstmengenempfehlung für Erwachsene liegt bei 3,5 mg pro Tagesdosis. Vitamin B6 kann bei hoher Zufuhr über einen längeren Zeitraum zu neurotoxischen Effekten führen, die akute Toxizität ist jedoch gering.

Vitamin B12: Die Cobalamine sind an verschiedenen Stoffwechselreaktionen beteiligt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 25 µg Vitamin B12 pro Tagesdosis enthalten sollten.

Vitamin C: Ascorbinsäure ist an der Produktion von verschiedenen Hormonen und Nervenbotenstoffen beteiligt. Sie wirkt auch als Radikalfänger. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 250 mg Vitamin C pro Tagesdosis enthalten sollten.
Vitamin E: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 30 mg Vitamin E pro Tagesdosis enthalten sollten.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der > Phthalate, außerdem Adipate wie DEHA, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate, DINCH und das Terephthalat DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über. Problematisch sind insbesondere Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und wie ein Hormon zu wirken.

Z

Zink: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel für Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren kein Zink enthalten sollten, weil die Zinkversorgung von Kindern und Jugendlichen durch die Nahrung bereits so gut ist, dass kein Spielraum für eine zusätzliche Zinkzufuhr besteht. Die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge könnte sonst überschritten werden. Für Erwachsene rät das BfR zu höchstens 6,5 mg Zink pro Tagesdosis in Nahrungsergänzungsmitteln.

Äpfel
Testmethoden: Pestizide: Pestizidscreening mit GC-MS/MS und LC-MS/MS.
PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse

Popcorn
Testmethoden: Die Tropanalkaloide Atropin und Scopolamin wurden mittels LC-MS/MS bestimmt. Zur Beurteilung wird die Summe der Gehalte an Atropin und Scopolamin herangezogen.

Blondierungen
Testmethoden: (je nach Zusammensetzung der Produkte) Diethylphthalat, deklarationspflichtige Duftstoffe, Moschus-Verbindungen, Cashmeran: Extraktion mit TBME, GC-MS. Formaldehyd/-abspalter: saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol, Bestimmung mittels Fotometrie. Halogenorganische Verbindungen: a) Heißwasserextraktion mit anschließender Zentrifugation und Membranfiltration, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Blei: ICP-MS nach Totalaufschluss in der Mikrowelle.

Kindergummistiefel
Testmethoden: Elemente, PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle. Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom. Microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts.
Nitrosamine, nitrosierbare Amine: DIN EN 12868 ohne vorheriges Auskochen; Speichelsimulanz, 4 Stunden bei 40 Grad Celsius.
Optische Aufheller: UV-Licht (qualitativ).
Phthalate, Ersatzweichmacher, phosphororganische Verbindungen, sonstige Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung.
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): GC-MSD, getestet auf 25 PAK nach EU/EPA/JECFA.
Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-ICP-MS.

Luftentfeuchter
Testmethoden: Entfeuchtungsleistung: Einstellung der Geräte auf maximale Leistung, zeitgleicher Betrieb aller Geräte im Test unter denselben klimatischen Bedingungen über fünf Stunden im Außenbereich (hohe Luftfeuchtigkeit, kein Regen); zwei Messungen an zwei verschiedenen Tagen (Entfeuchtungsleistung 1: 16 Grad Celsius/81 Prozent Luftfeuchtigkeit; Entfeuchtungsleistung 2: 17,6 Grad Celsius/73 Prozent Luftfeuchtigkeit); Entfeuchtungsleistung Ø: Mittelwert aus Entfeuchtungsleistung 1 und Entfeuchtungsleistung 2.
Leistungsaufnahme Stand-by/maximal beim Entfeuchten: Ermittlung der Leistungsaufnahme in Watt im Stand-by-Modus sowie als Maximalwert während des Betriebs in der höchsten Stufe.
Energieverbrauch pro Stunde: Start der Messung in Wattstunden fünf Minuten nach dem Einschalten des Geräts, Betrieb auf höchster Stufe.
Effizienz: Berechnung der Entfeuchtungsmenge pro Watt aus den ermittelten Messergebnissen.
Geräuschentwicklung (dB[A]): Maximaler Schallleistungspegel, Mittelwert aus drei Messungen, in Anlehnung an DIN EN 60704-1. Messung mit zehn Mikrofonen im Abstand von einem Meter zum Luftentfeuchter (Halbkugel). Ermittlung der Schallleistung nach Abzug des Abstands. Charakterisierung der vom Gerät emittierten Geräusche in alle umgebenden Raumrichtungen unabhängig vom Abstand zum Gerät.
Handhabung und Ausstattung: Begutachtung durch zwei Laborexperten.
Elemente, PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Mittel gegen Gedächtnisstörungen/Stärkungsmittel
Testmethoden: Wirksamkeitsbelege, Nutzen und Beipackzettel: Begutachtung durch Gutachter. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Für Sie getestet
Swingcolor Fussbodenfarbe/Flüssig Kunststoff 2in1
Testmethoden
Elemente: Totalaufschluss in der Mikrowelle; Elementbestimmung mittels ICP-MS.
Flüchtige organische Verbindungen (VOC): GC/MS nach Extraktion.
Formaldehyd/-abspalter: Photometrie nach Wasserdampfdestillation und Derivatisierung.
Halogenorganische Verbindungen: a) Heißwasserextraktion mit anschließender Zentrifugation und Membranfiltration;
Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extraktes im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts.
Isothiazolinone / Fungizide: HPLC/DAD.
PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Legende: Zur Abwertung um zwei Noten führt: ein erhöhter Isothiazolinon-Gesamtgehalt von mehr als 200 mg/kg. Zur Abwertung um eine Note führt: ein erhöhter Gehalt von mehr als 50 mg/kg Methylisothiazolinon (MIT), wenn nicht bereits wegen eines erhöhten Isothiazolinon-Gesamtgehaltes um zwei Noten abgewertet wurde. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe.