Reaktionen: Töpfer Lactana Bio Anfangsmilch Pre

Im ÖKO-TEST Ratgeber Kleinkinder 09/2015 hatten wir mehrere Produkte wegen zu großer Mengen an Fettschadstoffen, Chlorat und Perchlorat sowie schlechter Deklarationen kritisiert. Hersteller Töpfer hat mittlerweile die Deklaration verbessert: Bei der Töpfer Lactana Bio Anfangsmilch Pre (100 Gramm für 1,74 Euro) entfällt nun ein Hinweis, der die Ä...

Weiterlesen

Reaktionen: Töpfer Lactana Bio Anfangsmilch Pre

Reaktionen: Bostik Montagekleber Extra Stark

Der Bostik Montagekleber Extra Stark überzeugte im Test Montagekleber (ÖKO-TEST-Magazin 9/2015) wohl bei den Inhaltsstoffen, die Deklaration fanden wir jedoch nicht verbraucherfreundlich. Der Hersteller legte die eingesetzten Konservierungsmittel nicht offen und bot auch keine Allergikerhotline an, obwohl das Produkt sensibilisierende Isothiazol...

Weiterlesen

Reaktionen: Bostik Montagekleber Extra Stark

36 Präparate zur Hyposensibilisierung im Test

Vielen Pollenallergikern kann nur noch eine spezifische Immuntherapie Linderung verschaffen. Wir wollten wissen, welche Therapieallergene hierzu genutzt werden und wie es um ihre Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität steht. Vorgefunden haben wir einen Markt im Umbruch.

Weiterlesen

36 Präparate zur Hyposensibilisierung im Test

Reaktionen: Milupa Milumil 1 Anfangsmilch

Im ÖKO-TEST Ratgeber Kleinkinder 09/2015 hatten wir mehrere Produkte wegen zu großer Mengen an Fettschadstoffen, Chlorat und Perchlorat sowie schlechter Deklarationen kritisiert. Hersteller Milupa hat mittlerweile einiges verbessert: Die Milumil 1 Anfangsmilch (100 Gramm für 1,18 Euro fällt jetzt besser aus, weil die Belastung mit Chlorat deutli...

Weiterlesen

Reaktionen: Milupa Milumil 1 Anfangsmilch

43 Babyfeuchttücher im Test

Um Babyfeuchttücher haltbar zu machen, greifen manche Hersteller auch zu gesundheitsgefährdenden Konservierern wie das in der EU seit 2015 in Kosmetik verbotene PHMB. Mehr als ein Drittel der Produkte im Test können wir nicht empfehlen.

Weiterlesen

43 Babyfeuchttücher im Test

Reaktionen: Milupa Aptamil mit Pronutra Anfangsmilch 1

Im ÖKO-TEST Ratgeber Kleinkinder 09/2015 hatten wir mehrere Produkte wegen zu großer Mengen an Fettschadstoffen, Chlorat und Perchlorat sowie schlechter Deklarationen kritisiert. Hersteller Milupa hat mittlerweile einiges verbessert: Die Aptamil mit Pronutra Anfangsmilch 1 (100 Gramm für 1,87 Euro) fällt jetzt besser aus, weil die Belastung mit ...

Weiterlesen

Reaktionen: Milupa Aptamil mit Pronutra Anfangsmilch 1

15 Kindergartenrucksäcke im Test

Schick, leicht, viel Platz und gut tragbar: Die Ansprüche, die Eltern und Nachwuchs an Kindergartenrucksäcke stellen, sind überschaubar. Dennoch zeigt unser Test, dass nicht alle Modelle den einfachen Anforderungen gerecht werden. Wir haben 15 Produkte in Laboren getestet. Sechs Rucksäcke fallen durch, sechs Modelle können wir empfehlen.

Weiterlesen

15 Kindergartenrucksäcke im Test

12 Holzdielen im Test

Holzdielen sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Denn inzwischen werden sie meist als Fertigparkett angeboten, dessen Nutzschicht immer dünner wird. Doch auch bei der Vollholzvariante tun sich Mängel auf, wie unser Test zeigt.

Weiterlesen

12 Holzdielen im Test

Reaktionen: German Pellets Anleihe

Bereits im Mai 2014 warnte ÖKO-TEST ausdrücklich vor grünen Unternehmensanleihen, die seinerzeit als neuer Renner am Markt für Grüne Geldanlagen galten. Doch ÖKO-TEST stufte die Papiere, darunter auch die Anleihen des Produzenten und Händlers von Holzpellets, German Pellets, als Anlagen mit deutlich erhöhtem Anlagerisiko in Risikoklasse 5 ein. Z...

Weiterlesen

Reaktionen: German Pellets Anleihe

Ratgeber: Kontaktallergien

Wenn die Haut verrückt spielt, steckt oft eine Kontaktallergie dahinter. Die einzige Therapie besteht darin, den Auslöser zu meiden. Doch die Spurensuche kann mühsam sein, da die Symptome oft zeitverzögert auftreten. Um Allergiker besser zu schützen, hat die EU einige Regelungen verschärft.

Weiterlesen

Ratgeber: Kontaktallergien

Reaktionen: Alllianz Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

Bei der Berechnung der Renditewerte für eines der drei Produkte der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr (UBR) der Allianzversicherung im ÖKO-TEST Magazin 1/2016 wurden die Renditewerte nicht korrekt berechnet. Bei dem Vertrag mit monatlicher Zahlung gibt es eine um drei Jahre gegenüber dem Versicherungsschutz verkürzte Zahlfrist. Diese Ang...

Weiterlesen

Reaktionen: Alllianz Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

Reaktionen: Getaplus Kaux Spearmint

Im ÖKO-TEST Zahnpflegekaugummis (9/2015) kassierten die Kaux Spearmint eine Note Abzug wegen laut Deklaration nicht natürlicher Lebensmittelaromen. Hersteller Getaplus hat sich daraufhin bei seinem Lieferanten schlaugemacht und umgehend selbst korrigiert. Dass natürliche Lebensmittelaromen im Produkt stecken, steht jetzt auch so auf der Verpacku...

Weiterlesen

Reaktionen: Getaplus Kaux Spearmint

36 Neue Rentenversicherungen im Test

Immer mehr Versicherer bieten neue, flexiblere Produkte für die Altersvorsorge an. Die sollen bessere Ertragschancen bieten, im Gegenzug sinken die Garantien. Doch der ÖKO-TEST zeigt: Ein gutes Geschäft sind die Tarife nur für die Anbieter. Den Verbrauchern wird dagegen jede Menge Sand in die Augen gestreut.

Weiterlesen

36 Neue Rentenversicherungen im Test

22 Rasier- und Haarentfernungsmittel im Test

Glatte Beine ohne Haare sind in. Entscheidend für die Wahl der Methode ist meist die persönliche Vorliebe und die Beschaffenheit der Haut. Doch dass es nicht nur auf die Produktart, sondern auch auf die jeweiligen Inhaltsstoffe ankommt, zeigt unser Test. Fünf Produkte fallen durch.

Weiterlesen

22 Rasier- und Haarentfernungsmittel im Test

Reaktionen: Sigikid Bungee Bunny

Die Sigikid Decke Bungee Bunny, rosa fiel durch unseren Test Krabbeldecken (ÖKO-TEST-Magazin 12/2011), weil wir darin krebsverdächtiges Formaldehyd und optische Aufheller monierten. Der Hersteller teilte uns aber mit, dass die Krabbeldecke künftig frei von Formaldehyd sei. Wir haben das Produkt eingekauft und in die Labors geschickt und ein Nach...

Weiterlesen

Reaktionen: Sigikid Bungee Bunny

Reaktionen: Getaplus Kaux Cinnamon

Im ÖKO-TEST Zahnpflegekaugummis (9/2015) kassierten die Kaux Cinnamon eine Note Abzug wegen laut Deklaration nicht natürlicher Lebensmittelaromen. Hersteller Getaplus hat sich daraufhin bei seinem Lieferanten schlaugemacht und umgehend selbst korrigiert. Dass natürliche Lebensmittelaromen im Produkt stecken, steht jetzt auch so auf der Verpackun...

Weiterlesen

Reaktionen: Getaplus Kaux Cinnamon

12 Obstsalate to go im Test

Praktische Vitaminbomben oder eklige Keimschleudern? Wir wollten es genau wissen und haben zwölf Obstsalate zum Mitnehmen ins Labor geschickt. Zwei der Proben waren so verdorben, dass unsere Sensoriker sie gar nicht mehr probieren wollten. Immerhin: Drei Produkte schneiden "sehr gut" ab.

Weiterlesen

12 Obstsalate to go im Test
Alle Inhalte der Ausgabe
ÖKO-TEST März 2016

Gedrucktes Heft bei Unser Service-Partner: United Kiosk kaufen

Ausgabe als ePaper bei Unser Service-Partner: United Kiosk kaufen

Die Tests
Babyfeuchttücher: Die Chemie stimmt nicht
Holzdielen: Schlechter Deal
Kindergartenrucksäcke: Komfort? Kommt vor!
Neue Rentenversicherungen: Garantiert fragwürdig
Obstsalat to go: No go
Präparate zur Hyposensibilisierung: Happy Hypo
Rasier- und Haarentfernungsmittel: Haarige Mission

Für Sie getestet
Für Sie untersucht: Filges Seidentücher
Für Sie untersucht: Weleda Jardin de Vie
Für Sie untersucht: Rapunzel Sunny Sonnenblumenkernmus
Für Sie untersucht: Wandfarbe Düfa Edelweiss

Reaktionen
Bostik Montagekleber Extra Stark: Deklaration verbessert
Getaplus Kaux Cinnamon: Zahnpflegekaugummis mit natürlichem Zimt
Getaplus Kaux Spearmint: Zahnpflegekaugummis mit natürlichen Pfefferminz
Milupa Aptamil mit Pronutra Anfangsmilch 1: Besser, aber noch nicht gut
Milupa Milumil 1 Anfangsmilch: Fettschadstoffe noch zu hoch
Sigikid Bungee Bunny: Krabbeldecke ohne krebsverdächtigen Stoff
Töpfer Lactana Bio Anfangsmilch Pre: Deklaration verbessert

Magazin
Allergien: Keine Bagatelle
Allergien: Kurz und gut
Alternative Heuschnupfentherapien: Humbug oder hilfreich?
Fragen und Antworten: Falsch programmiert
Fünf Jahre nach Fukushima, 30 Jahre nach Tschernobyl: Strahlende Zukunft
Hyposensibilisierung: Alternative zu lebenslangem Leiden
INTERVIEW: Die Dunkelziffer ist sehr hoch
Kontaktallergien: Bleib mir fern!
Teilnahme an einer Studie: Proband gesucht
Weizen und Milch: Unter Generalverdacht

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
Frische Cremes und Co.
Gesundheitsrisiko durch in Öl eingelegtes Gemüse
Schützt Weidenrindenshampoo vor Kopfläusen?
Schwarze Liste für Fluggesellschaften
Zahnreparatur in Eigenregie keine gute Idee

Reaktionen
Alllianz Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr: Höhere Renditewerte für ein Produkt
German Pellets Anleihe: Berechtigte Risikowarnung

Meldungen
2015 Rekordjahr für Öko-Strom
29 Prozent der Arten bedroht
Bayern mit eigenem Bio-Label
Beschwerderekord beim Versicherungsombudsmann
BGH deckelt Vorfälligkeitsentschädigung
Bohrlöcher in Fliesen
Buchtipps: Schöne kranke Zukunft
Buchtipps: Wir Mensch-Maschinen
Buchtipps: Gesichter des Hungers
Buchtipps: Alles hat seine Zeit
Buchtipps: Blick in die Seele Asiens
Buchtipps: Weggehen um bei sich anzukommen
Bundesregierung "frisiert" Ernährungsreport
Coca-Cola spendet an Gesundheitsindustrie
Energielabel für alte Heizungen
Ergonomische Werkzeuge
EU beschränkt Umweltgift
Fast versus Slow Fashion
Filterkaffee im Trend
Flüchtlingskinder: Lesen fördern
Förderung von Kinderwunschbehandlung
Frauen zahlen mehr
Gemeinsam mieten
Gewährleistung bei Solaranlagen
Grundsatzurteil zum Arbeitszimmer
Grüne Reisetipps: Fragen zur Elbphilharmonie
Grüne Reisetipps: Vollmond auf Rügen
Grüne Reisetipps: Die neue Lust auf Loipe
Hartz-IV trotz Rente
Hörbuch: Alles auf Anfang
Immer mehr Fleisch
Interview: Innovationsforschung: Bakterienhaut als Alternative zu Leder
Interview: Kaufprämie für Elektroautos nützt vor allem der Industrie
KfW-Award
Kinder? Mais oui!
Krankheitskosten absetzen
Längere Kita-Öffnungszeiten
Lebensversicherer können Garantien noch bis 2034 bedienen
Luftqualität: Länder unter Druck
Mehr Geld bei Modernisierung der Heizung
Mehr Neuwagen, immer mehr SUVs
Nachgefragt: Dick durch Muttermilchersatznahrung?
Nachgezählt
Nachhaltiger Warenkorb als App
Papier keine Eintragsquelle mehr für Anthrachinon
Recht auf Kindergeld auch bei Masterstudium
Rente nach Scheidung
Richtige Rückgabe unmöglich
Rollende Ställe für Hühner
Senioren-Notruf absetzbar
So klingt Deutschland
So viel Falschgeld wie noch nie
Solaranlage mindert Altersrente
Solarmodulhersteller abgemahnt
Solarpreise
Stevia - ein Fall von Biopiraterie
Streit um Kinderkrankenpflege
Tierversuche Thema vor Gericht
TV-Ratgeber für Eltern
Unfug des Monats: Fill'n'Squeeze Starter Pack
Ungleiche Vermögensverteilung steigt
Was ist eigentlich ... ein Pop-up-Store?
Widerstand gegen Import von Gensoja wächst
Wörterbuch zur Klimadebatte
ZDF-Fernsehtipp: Safran - Auf der Spur des roten Goldes

Weitere Informationen

Babyfeuchttücher, mit Parfüm

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16a, 45307 Essen, Tel. 0201/8593-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mülheim, Tel. 0208/9927-0;
Bodywise (UK) Ltd., 19 Eagles Wood, Woodlands Lane, Bristol BS32 4EU, Großbritannien, Tel. +44/1454-613347;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Edeka, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 040/6377-0;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-384;
Johnson & Johnson/Bebe und Penaten, Johnson-&-Johnson-Platz 2, 41470 Neuss, Tel. 00800/55522000;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 07132/94-00;
Lidl, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 07132/94-2000;
Müller Drogeriemarkt, Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Netto Marken-Discount, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 09471/320-0;
Nölken Hygiene Products, Klarenplatz 2, 53578 Windhagen, Tel. 02645/9527-0;
Norma, Hansastr. 20, 90766 Fürth, Tel. 0911/9739-0;
Procter & Gamble Service,Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0238749;
Real Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rewe, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
TZMO Deutschland, Waldstr. 2, 16359 Biesenthal, Tel. 03337/451329-0.

Babyfeuchttücher, parfümfrei

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16a, 45307 Essen, Tel. 0201/8593-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mülheim, Tel. 0208/9927-0;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Edeka, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 040/6377-0;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-384;
Johnson & Johnson/Penaten, Johnson-&-Johnson-Platz 2, 41470 Neuss, Tel. 00800/55522000;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 07132/94-00;
Kimberly-Clark, Rheinstr. 4N,55116 Mainz, Tel. 0800/0003670;
Lidl, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 07132/94-2000;
Müller Drogeriemarkt, Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Naty AB, Gamla Värmdövägen 4, 13137 Nacka, Schweden, Tel. +46/8-64496-96;
Nestlé Deutschland/Bübchen-Werk, Coesterweg 37, 59494 Soest, Tel. 0800/2344944;
Netto Marken-Discount, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 09471/320-0;
Nice-Pak International Ltd., Aber Park, Flint CH6 5EX, Großbritannien, Tel. +44/1352-736-700;
Nölken Hygiene Products, Klarenplatz 2, 53578 Windhagen, Tel. 02645/9527-0;
Norma, Hansastr. 20, 90766 Fürth, Tel. 0911/9739-0;
Procter & Gamble Service, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0238749;
Real Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rewe, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
TZMO Deutschland, Waldstr. 2, 16359 Biesenthal, Tel. 03337/451329-0;
Wet Wipes Germany, Olpener Str. 978, 51109 Köln, Tel. 0221/880665-10.

Für Sie getestet

Meffert Farbwerke (Düfa Edelweiss Plus), Sandweg 15, 55543 Bad Kreuznach, Tel. 0800/63333782;
Rapunzel Naturkost (Rapunzel Sunny Sonnenblumenkernmus), Rapunzelstr. 1, 87764 Legau, Tel. 08330/529-0;
Weleda (Jardin de Vie Agrume), Dychweg 14, 4144 Arlesheim, Schweiz, Tel. 07171/919414;
Wollmanufaktur Filges (Filges Seidentücher), Otto-Hahn-Str. 5, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407/3489-444.

Holzdielen, Fertigparkettdielen

Bahag/Bauhaus, Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 0800/3905000;
BayWa, St.-Martin-Str. 76, 81541 München, Tel. 089/9222-0;
Hamberger Flooring, Rohrdorfer Str. 133, 83071 Stephanskirchen, Tel. 08031/700-714;
Hellweg Die Profi-Baumärkte, Borussiastr. 112, 44149 Dortmund, Tel. 0231/9696-0;
Obi Group Holding, Albert-Einstein-Str. 7-9, 42929 Wermelskirchen, Tel. 01805/624624;
Parador, Millenkamp 7-8, 48653 Coesfeld, Tel. 01805/667668;
Rewe/Toom Baumarkt, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0214/6904-0;
Ter Hürne Holzwerk, Ramsdorfer Str. 5, 46354 Südlohn, Tel. 02862/701-0.

Holzdielen, Massivholzdielen

Bahag/Bauhaus, Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 0800/3905000;
Becher, Otto-von-Guericke-Ring 3, 65205 Wiesbaden, Tel. 06122/70341-0;
Feel Wood, Wernersdorf 57, 8551 Wies, Österreich, Tel. +43/3466-42319-0;
Osmo Holz und Color, Affhüppen Esch 12, 48231 Warendorf, Tel. 02581/922-100.

Kindergartenrucksäcke

Alfred Sternjakob (Scouty), Frankenstr. 47-55, 67227 Frankenthal, Tel. 06233/4901-136;
Coppenrath Verlag/Die Spiegelburg, Hafenweg 30, 48155 Münster, Tel. 0251/41411-0;
Deuter Sport, Daimlerstr. 23, 86368 Gersthofen, Tel. 0821/4987327;
Emergo Europe, Molenstraat 15, 2513 BH Den Haag, Niederlande, Tel. +31/70-345-8570;
F. O. Bags, Vogelsanger Str. 78, 50823 Köln, Tel. 0221/539705-100;
H. Sieber & Co., Am Kraftwerk 5, 83435 Bad Reichenhall, Tel. 08651/6000-0;
Habermaaß, August-Grosch-Str. 28-38, 96473 Bad Rodach, Tel. 09564/929-0;
Jack Wolfskin, Jack Wolfskin Kreisel 1, 65510 Idstein/Ts., Tel. 06126/954-0;
Jako-O, Werner-von-Siemens-Str. 23, 96476 Bad Rodach, Tel. 09564/9291111;
Lässig, Im Riemen 32, 64832 Babenhausen, Tel. 06073/74489-0;
Pronde Product on Demand (Lutz Mauder), Birksiefenweg 5, 52159 Roetgen, Tel. 02471/1341-10;
Sigikid - Scharrer & Koch, Am Wolfsgarten 8, 95511 Mistelbach, Tel. 09201/70-0;
TV Mania (Bob der Baumeister), Rheinpromenade 6, 40789 Monheim, Tel. 02173/10939-0;
Undercover, Nordostpark 74, 90411 Nürnberg, Tel. 0911/956667-0;
Vaude Sport, Vaude-Str. 2, 88069 Tettnang, Tel. 07542/5306-0.

Nachwirkungen

Bostik (Montagekleber), An der Bundesstr. Nr. 16, 33829 Borgholzhausen, Tel. 01805/005160;
Getaplus (Zahnpflegekaugummis), Südhang 8, 56370 Dörsdorf, 06486-902993.
Milupa (Aptamil mit Pronutra Anfangsmilch 1, Milupa Milumil 1 Anfangsmilch), Bahnstr. 14-30, 61381 Friedrichsdorf, Tel. 0800/2782645;
Sigikid - Scharer & Koch (Sigikid Decke Bungee Bunny, rosa), Am Wolfsgarten 8, 95511 Mistelbach, Tel. 09201/70-0;
Töpfer (Töpfer Lactana Bio Anfangsmilch Pre), Heisinger Str. 6, 87463 Dietmannsried, Tel. 08374/934-222.

Obstsalat to go

Coffee Fellows, Feringastr. 12a, 85774 Unterföhring, Tel. 089/6899979-0;
Cucci's (Mu¨hlheimer Standort-Treuhand GmbH), Sprendlinger Landstr. 178, 63096 Offenbach, 069/86711-422
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
Hit Ullrich, Wilmersdorfer Str. 26-28, 10585 Berlin, Tel. 030/340008-0;
Kaiser'sTengelmann,Wissollstr.5-43, 45478MülheimanderRuhr, Tel.0208/3777-0;
Karstadt, Theodor-Althoff-Str. 2, 45133 Essen, Tel. 06103/3134444;
Kaufland, Rötelstr.35, 74172Neckarsulm, Tel.0800/152835-2;
Le Crobag, Gasstr. 18, 22761 Hamburg, Tel. 040/89093-100;
McConells Obsttresen, Beusselstr. 44 n-q, 10553 Berlin, Tel. 030/39494437;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Real,-Handelsgesellschaft,Schlüterstr.5, 40235Düsseldorf, Tel.0211/969158-0;
Yorma's, Werkstr. 5, 94447 Plattling, Tel. 09931/8956-0.

Präparate zur Hyposensibilisierung

Alk-Abello Arzneimittel, Griegstr. 75, 22763 Hamburg, Tel. 040/703845-0;
Allergopharma - Joachim Ganzer, Hermann-Körner-Str. 52, 21465 Reinbek, Tel. 040/72765-0;
Bencard Allergie, Messerschmittstr. 4, 80992 München, Tel. 089/36811-50;
Hal Allergie, Poststr. 5-6, 40213 Düsseldorf, Tel. 0211/97765-0;
Stallergenes, Carl-Friedrich-Gauß-Str. 50, 47475 Kamp-Lintfort, Tel. 02842/9040-0.

Rasier- und Haarentfernungsmittel, Enthaarungsmittel

Arte Fiori, In der Neuen Welt 8, 87700 Memmingen, Tel. 08331/490599-0;
Clemila Trade, Friedrich-Ebert-Str. 9-11, 41352 Korschenbroich, Tel. 02161/6200113;
DMV-Diedrichs Markenvertrieb, Dieselstr. 3-7, 31812 Bad Pyrmont, Tel. 05281/6052-60;
Jean Pierre Rosselet Cosmetics, Zum Panrepel 17a, Bremen, Tel. 0421/79309-0;
Reckitt Benckiser Deutschland, Darwinstr. 2-4, 69115 Heidelberg, Tel. 06221/9982-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266.

Rasier- und Haarentfernungsmittel, Rasiermittel

Beiersdorf, Unnastr. 48, 20245 Hamburg, Tel. 040/4909-7575;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Haslinger Seifen & Kosmetik, Rotenhofgasse 43, 1100 Wien, Österreich, Tel. +43/1-60434310;
Klar Seifen, Hatschekstr. 23, 69126 Heidelberg, Tel. 06221/30-2018;
Logocos Naturkosmetik, Zur Kräuterwiese, 31020 Salzhemmendorf, Tel. 05153/809-00;
Müller Ltd.&Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen,Tel. 0731/174-0;
Noble-House, Baillet-Latourlei 97, 2930 Brasschaat, Belgien, Tel. +32/3-6532-541;
Procter & Gamble Service, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0238749;
Wilkinson Sword, Schützenstr. 110, 42659 Solingen, Tel. 0212/405-0.

Rasier- und Haarentfernungsmittel, Kalt- und Warmwachs

Hildegard Braukmann, Ehlbeek 16, 30938 Burgwedel, Tel. 05139/8974-410;
Laboratoire Odysud, Allée du Saylat - ZAC Agropole, 47901 Agen cedex 9, Frankreich, Tel. +33/5-53-669089;
Parissa European Offices, 13 Station Road Finchley, London N3 2SB, Großbritannien, Tel. +1/604-986-9974;
Reckitt Benckiser Deutschland, Darwinstr. 2-4, 69115 Heidelberg, Tel. 06221/9982-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Rufin Cosmetic, Bayernstr. 7, 30855 Langenhagen, Tel. 0511/74009-0.

A

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

C

Cadmium ist ein giftiges Schwermetall. In der Nahrung kommt es zwar nur in geringen Mengen vor, doch auch diese können problematisch sein. Nach einer Neubewertung 2009 ist Cadmium gefährlicher als lange angenommen. Ziel ist es, die Aufnahmemenge über die Nahrung zu reduzieren. Über längere Zeit in hohen Dosen aufgenommen, führt Cadmium zu Nierenschäden und ist als krebserzeugend für den Menschen eingestuft.

Cashmeran: Polyzyklischer Duftstoff, der in seiner Struktur stark den polyzyklischen Moschus-Verbindungen ( ->künstlicher Moschusduft) ähnelt und sich wie diese im Fettgewebe des Körpers anreichert.

D

DEHA (Diethylhexyladipat) wird als Weichmacher hauptsächlich in Weich-PVC verwendet. Wegen seiner guten Fettlöslichkeit wandert DEHA bei engem Kontakt leicht aus PVC-Verpackungen in fetthaltige Lebensmittel. DEHA ist akut wenig giftig. In hohen Dosen ruft es bei Ratten Vergiftungen hervor. Auf Haut und Augen wirkt DEHA leicht reizend. In der EU gilt ein Grenzwert von 18 mg DEHA pro Kilogramm Lebensmittel.

DEHT (Diethylhexylterephthalat) ist ein Weichmacher aus der Stoffgruppe der Terephthalate und gilt als eine Alternative zur Gruppe der bedenklichen Phthalatweichmacher. Wie Phthalate entweicht auch DEHT aus dem Material, über die Aufnahmemenge von DEHT ist noch nichts bekannt.

Diethylphthalat wird unter anderem zur Vergällung von Alkohol eingesetzt, von der Haut aufgenommen und beeinflusst ihren Schutzmechanismus.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Als Allergene weitaus seltener in Erscheinung treten Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Coumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat und Methylheptincarbonat (Inci: Methyl 2-octynoate). Der IVDK ist ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

E

Elektrostatische Oberflächenspannung kann das Raumklima ungünstig verändern und auf den Körper einwirken. Sie sorgt für eine Art künstliche Gewitterstimmung im Raum. Empfindliche Menschen reagieren mit Kopfschmerzen, im Extremfall kann sich die Spannung durch Funken entladen und elektronische Geräte beschädigen. Baubiologen empfehlen deshalb - speziell für größere Flächen wie Böden und Gardinen - einen Wert von 500 Volt möglichst nicht zu überschreiten. Je höher die elektrostatische Aufladung eines Materials und je länger seine Entladezeit, umso kritischer.

Enterobakterien: gehören zu den coliformen Keimen und sind in der Regel harmlos. Manche können allerdings Brechdurchfall auslösen. Häufig handelt es sich um Darmbakterien. Sie deuten auf hygienische Mängel hin.

Ersatzweichmacher: ->Weichmacher.

F

Flüchtige organische Verbindungen (VOC) belasten die Raumluft und können beispielsweise zum Sick-Building-Syndrom führen, das mit Symptomen wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen einhergeht. Auf ein Gemisch von verschiedenen flüchtigen Substanzen, deren Summe als TVOC ausgewiesen wird, können Menschen sensibler reagieren, als auf einzelne Substanzen.

G

Gesamtkeimzahl: Hohe Keimzahlen, egal ob gefährlich oder nicht, können auf ein zu langes Mindesthaltbarkeitsdatum, verunreinigte Ausgangsprodukte, unhygienische Herstellung oder unsachgemäße Lagerung hinweisen.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

Hefen und Schimmelpilze fördern den Verderb von Lebensmitteln.

I

Isothiazolinone werden als Konservierungsmittel eingesetzt. Sie können Allergien auslösen und Augen und Haut reizen. Ein besonders hohes sensibilisierendes Potenzial haben die Chlorisothiazolinone.

K

Künstlicher Moschusduft: Dazu zählen polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Neuere Tierversuche geben Hinweise auf Leberschäden.

L

Lilial oder auch Butylphenylmethylpropional (BMHCA) hat sich in Tierversuchen als fortpflanzungsschädigend erwiesen. Das Verbraucherschutzkomitee für Kosmetik der EU bewertet den Duftstoff in Leave-on- und in Rinse-off-Kosmetik daher als nicht sicher. Lilial besitzt zudem ein geringes Allergierisiko.

M

Mikrobiologische Belastung, erhöhte: Hohe Zahlen von Keimen, egal ob gefährlich oder ungefährlich, sind ein Hinweis auf hygienische Mängel.

Mineralöl, das in Lebensmitteln gefunden wird, besteht hauptsächlich aus gesättigten (MOSH) und aromatischen (MOAH) Kohlenwasserstoffen. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kann MOSH im Körper gespeichert werden und zu Schädigungen der Leber und der Lymphknoten führen. Bei MOAH ist laut BfR nicht auszuschließen, dass sich darunter Substanzen befinden, die schon in geringsten Mengen Krebs hervorrufen können. Mögliche Ursachen sind Übergänge aus Verpackungen aus Recyclingpapier und -pappe oder Schmieröle, die in der Produktion eingesetzt werden. Auch Paraffine/Erdölverbindungen, die häufig in Kosmetika eingesetzt werden, können nicht unerhebliche MOAH-Gehalte aufweisen. Zur Aufnahme über die Haut liegen bisher kaum wissenschaftliche Daten vor.

O
Oberflächenspannung: ->Elektrostatische Oberflächenspannung.

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Paraffine/Erdölprodukte/Silikone: Meist aus Erdöl hergestellt. Diese künstlichen Stoffe integrieren sich nicht so mühelos ins Gleichgewicht der Haut, wie die Bestandteile natürlicher Öle, die beispielsweise in Naturkosmetikprodukten stecken. Paraffinhaltige Kosmetika sind häufig mit aromatischen Kohlenwasserstoffen (MOAH) verunreinigt. MOAH stehen in Verdacht, Krebs zu erregen.

Auf Parfüm reagieren immer mehr Menschen allergisch.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung und Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.

Phenol: antimikrobieller Wirkstoff, aromatischer Kohlenwasserstoff, der gut durch die Haut aufgenommen wird, zu Nervenstörungen führen kann und im Verdacht steht, das Erbgut zu schädigen.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), sind in der EU in Spielzeug und Babyartikeln ab 0,1 Masse-% verboten. Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, ab 0,1 Masse-% nicht enthalten sein. Dipropylheptylphthalat (DPHP) hat sich nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im Tierversuch als schädlich für Schilddrüse und Hirnanhangdrüse erwiesen. Das BfR plädiert deshalb für ein Verbot von DPHP ähnlich den oben genannten Phthalaten. Das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Andere Phthalate gelten als unzureichend erforscht und deren Langzeitwirkungen als nicht hinreichend geklärt.

Polyaminopropyl Biguanide (PHMB) ist ein Konservierungsmittel in Kosmetika und Fingermalfarben. Der Verdacht besteht, dass es beim Einatmen giftig ist. Es ist als Gefahrstoff (CMR2) eingestuft, laut EU-Kommission ist das Konservierungsmittel deshalb seit Januar 2015 in Kosmetika verboten.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

R

Richtwerte der Deutschen Gesellschaft für Hygiene besagen u. a. welche Belastung mit Mikroorganismen für das jeweilige Lebensmittel bei einer guten Herstellungspraxis akzeptabel sind. ->Warnwerte.

S

Schweiß- und speichelecht sind Farben, die nicht auslaufen oder abfärben.

Sensorik ist die Beurteilung von Nahrungsmitteln und Getränken nach Aussehen, Geruch und Geschmack und - je nach Produktgruppe - nach Konsistenz oder Mundgefühl.

T

Thioglykolsäure und ihre Salze (Enthaarungsmittel): Zusammen mit stark alkalischen Stoffen wie zum Beispiel Calciumcarbonat können sie die oberste Hautschicht angreifen und Hautirritationen hervorrufen.

V

VOC: ->flüchtige organische Verbindungen.

W

Warnwerte gibt die Deutsche Gesellschaft für Hygiene an, wenn ab einer bestimmten Keimzahl eine Gesundheitsgefährdung der Konsumenten nicht auszuschließen ist. ->Richtwerte.

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der ->Phthalate, außerdem Adipate ->DEHA, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate und als neuste Alternative DINCH und das Terephthalat ->DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über. Problematisch sind insbesondere Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und wie ein Hormon zu wirken.

Z

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Trisubstituierte zinnorganische Verbindungen wie TBT und Triphenylzinn sind seit Juni 2010 in Verbraucherprodukten verboten, DBT seit Januar 2012. Seitdem ist ebenfalls Dioktylzinn in vielen Produkten wie Babyartikeln, Textilien mit Hautkontakt oder Schuhen und Handschuhen verboten. Die Konzentration an Zinn darf 0,1 Prozent nicht übersteigen. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.?Triphenylzinn wird als Pestizid im Hopfenanbau eingesetzt. Es ist in der Umwelt nur schwer abbaubar und wirkt etwa ebenso giftig wie Tributylzinn (TBT).

Test Babyfeuchttücher
Testmethoden (je nach Zusammensetzung der Produkte): Formaldehyd/-abspalter: saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschüttung mit n-Butanol und Bestimmung mittels Fotometrie. Halogenorganische Verbindungen: a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Elution in Reinstwasser in Soxhlet-Apparatur. Diethylphthalat/deklarationspflichtige Duftstoffe/Moschus-Verbindungen: Extraktion mit TBME, GC-MS. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Obstsalat to go
Pestizide: LC/MS/MS und GC/MS;
Gesamtkeimzahl: DIN EN ISO 4833-2:2014; Enterobakterien: ISO 21528-2:2004; Escherichia coli: DIN ISO 16649-1:2009; Hefen und Schimmelpilze: 21527-1:2008; koagulase-pos. Staphylokokken: ASU L 00.00-55:2004; Salmonellen: ASU L 00.00-20:2008; L. Monocytogenes (ASU L 00.00-22); Perchlorat/Chlorat: LC-MS/MS (entspricht Methode des EU Reference Laboratory for Pesticides für Perchlorat/Chlorat [QuPPe-Methode]);Vitamin C: HPLC; Zuckergehalt: ASU L 40.00-7 mod. Die Modifikation betrifft Anwendung auf andere Probenmatrix als angegeben; PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse;
Sensorik: ASU L 00.90-16.

Test Rasier- und Haarentfernungsmittel
Testmethoden (je nach Zusammensetzung der Produkte): Formaldehyd/-abspalter: saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Fotometrie. Deklarationspflichtige Duftstoffe/Moschus-Verbindungen/Diethylphthalat: Extraktion mit TBME, GC-MS. Halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): GC-MSD, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Paraffine/apolare Silikonverbindungen/Erdölprodukte: Deklaration und/oder HPLC/RI. MOAH C10-50: GC-FID. Elemente: Totalaufschluss in der Mikrowelle. Elementbestimmung mittels ICP-MS. Aromatische Amine/Anilin: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (April 2012); bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012). 1. Methode GC/MS; 2. Methode Dünnschichtchromatografie. Bestimmungsgrenze 5 mg/kg. Zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht).

Kindergartenrucksäcke
Testmethoden: Praxistest: Expertenurteile erfolgten auf einer Skala von 5 Punkte = bestes Ergebnis bis 0 Punkte = schlechtestes Ergebnis. Allgemeine Angaben: a) Volumenbestimmung: Produkte in Anlehnung an die Norm Schulranzen DIN 58124 (Stand 09/2010) befüllt mit Polypropylen-Granulat "von innen nach außen", also zunächst das Hauptfach und daraufhin die Außentaschen. b) Gewicht: Messung mittels Waage. c) Altersangaben (Anthropometrie): Begutachtung durch Experten. Maßgeblich für die Alterszuordnung der Rucksackeignung ist die akromiale Schulterhöhe P05 im Sitzen abzüglich der Podexhöhe. Die "Rückenlänge des Rucksacks" - definiert als Distanz vom oberen Ansatzpunkt der Tragegurte bis zur Standfläche - dient als Vergleichsmaß am Rucksack. Basis für die Angabe der oberen Altersgrenze ist die Oberarmlänge großer Kinder der entsprechenden Altersklasse.
Teilbereich Tragekomfort: a) Konstruktionsmerkmale nach Begutachtung durch Experten; b) Beurteilung von Scheuerstellen mittels Analyse der Interaktionsfläche "Rücken-Rucksack"; c) Beurteilung der Druckverteilung: Hauptfach des Rucksacks mit einem kreisförmigen Gewicht (7 kg, Durchmesser: 20 cm) beladen. Die dem Körper zugewandte Seite des Rucksacks wurde anschließend auf eine Druckverteilungsmessmatte (Typ ABW-Ergocheck) platziert und die Daten ausgewertet; d) Beurteilung des Gurtverlaufes: Rucksäcke wurden standardisiert an einem "Schulterdummy" aufgehängt und anschließend die Einstellung der Trageriemen/Brustgurte vorgenommen. Gemessen wurde der seitliche Abstand der Tragegurte zueinander in einer Distanz von 50 mm zur Oberkante der Rückenfläche; d) Güte der Gurtpolsterung: Beurteilt wurde die Progressivität der Federkennlinie des Polsterelementes sowie der zur Verfügung stehende Verformungsweg.
Teilbereich Handhabung: a) Öffnen und Schließen des Hauptfachs nach Begutachtung durch Experten; b) Längenanpassung der Gurte nach Begutachtung durch Experten; c) Beurteilung von Stellteilen (Steckverschlüsse, Reißverschlüsse, Kordelzugstopper, benötigter Kraftaufwand) nach Begutachtung durch Experten; d) Zugänglichkeit und Verstaumöglichkeit der Taschen: Zum Befüllen der Rucksack-Taschen wurden Gegenstände berücksichtigt, wie sie üblicherweise von Kindern benötigt werden: 1) Trinkflasche, hier NUK Junior Cup 300 ml; 2) Brotdose (Maße 170 x 110 x 70 mm); 3) Banabox (Maße 240 x 70 x 50mm, gebogen); 4) weitere ausgewählte Bekleidungsstücke ("Wechselwäsche") wie Body, Langarm-T-Shirt, Socken; 5) Windel; 6) Wolljäckchen.
Teilbereich Materialprüfungen: a) Nahtfestigkeit: Zur Überprüfung wurde eine flexible Blase in das Hauptfach des Rucksacks eingebracht. Diese wurde unter Beobachtung des Druckanstieges anhand eines angeschlossenen Manometers bis zu einem Maximaldruck von 0,2 bar mit Druckluft befüllt; b) Festigkeit der Verschlüsse: Messung mittels Trägerfrequenzmessverstärkers und einer 500-N-Kraftmessdose (HBM); c) Dauerhaltbarkeit von Reißverschlüssen: Rucksack wurde zunächst mit einem Baumwolltuch (1.350 g) beladen. Nach 250 Öffnungs- und Schließzyklen erfolgte eine visuelle und manuelle Überprüfung der Funktion der Reißverschlüsse; d) Scheuerbeständigkeitsprüfung nach DIN EN ISO 12947-2:2007-04 (Martindale): Zur Überprüfung der Festigkeit der textilen Flächengebilde wurde von der Vorderseite des Rucksacks eine Probe des textilen Flächengebildes entnommen und 20.000 Scheuerzyklen unterzogen. Die Bewertung der Farbveränderungen erfolgte nach Expertenurteil; e) Beregnungstest: Hauptfach des Rucksacks wird mit vorgewogenem, saugfähigen Material gefüllt. Danach wird der verschlossene Rucksack in einer simulierten Tragehaltung an einem Gestell fixiert und in Anlehnung an DIN 58124 mit 1 Liter / min pro m² für 10 min beregnet. Nach Abschluss der Beregnung wird nach 5 min die Menge des eingedrungenen Wassers durch Auswiegen des saugfähigen Materials ermittelt. Zudem wird die Menge Wasser ermittelt, welche in den Stoff und in die Polsterungen eingedrungen ist. Zudem wird das Textil auf Ausfärbungen sowie die Metallteile auf Korrosion überprüft.
Testmethoden: Inhaltsstoffe: Untersucht wurden repräsentative Mischproben, sofern nicht anders angegeben. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: GC-MSD, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Aromatische Amine/Azo-Farbstoffe: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung, Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Januar 2013); bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012); Bestimmungsgrenze: 5 mg/kg; GC/MS, Dünnschichtchromatografie; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie, HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Optische Aufheller: Qualitativer Nachweis (UV-Licht). PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen im Produkt: Röntgenfluoreszenzanalyse. Weichmacher, Ersatzweichmacher, phosphororganische sowie phenolische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung; Phenolische Verbindungen: Migration in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006; Messung von Phenolen mittels HPLC-FLD. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED.

Präparate zur Hyposensibilisierung
Testmethoden: Wirkstoffe, Fachinformation: pharmakologische Begutachtung.

Test Holzdielen
Methoden Praxisprüfung: Geometrische Abmessungen: DIN EN 13489:2003-05, DIN EN 13629:2012-06 und DIN EN 13647:2011-08; je Variante 3 Parkettelemente; außerdem Bestimmung der Holzfeuchte an einem Prüfkörper entsprechend EN 13183-1 im Darrverfahren. Breitenabweichung: mit einem Messschieber nach DIN EN 13647, Kapitel 6.4.1.1, Mittelwert aus den Messwerten. Vertikaler Kantenversatz: Ermittlung der Höhendifferenz zwischen zwei benachbarten Elementen mit einem Tiefenmesstaster nach DIN EN 13647, Kapitel 6.7.4, Mittelwert aus den Messwerten. Abweichung der Rechtwinkligkeit: Ermittlung mithilfe einer Fühlerlehre nach DIN EN 13647, Kapitel 6.6.1, Wiederholung der Messung an der gegenüberliegenden Ecke des Elements; die Messwerte werden durch die Elementbreite dividiert und mit 100 multipliziert. Querkrümmung: nach DIN EN 13647, Kapitel 6.7.1; vorab Kalibrierung der Messvorrichtung auf einer ebenen Unterlage; aus den Einzelwerten wird ein Mittelwert gebildet, dieser durch den Abstand der Messstifte dividiert und mit 100 multipliziert. Längskrümmung (konkav/konvex): nach DIN EN 13647, Kapitel 6.7.2; mit einer Fühlerlehre wird der augenscheinlich größte Abstand zwischen einem geraden Anschlag und dem Element gemessen; dieser wird durch die Elementlänge dividiert und mit 100 multipliziert. Ermittelte Nutzschichtdicke: nach EN ISO 2808:2007 Methode 6A mit Hilfe des Stereomikroskops MTX-6c (20-fache Vergrößerung) mit Digitalkamera DCM-130, Auswertung mithilfe der Software Scope Photo; Bestimmung an 3 Messflächen, welche aus jeweils 5 Messpunkten bestehen; Mittelwert aus den Messwerten. Verhalten bei chemischer Beanspruchung: nach DIN 68861-1:2011-01 bzw. EN 12720:2014-02 für die Beanspruchungsgruppe 1 C bzw. 1 D; Aufbringen der Prüfflüssigkeiten mittels durchtränkter Filterpapierscheiben, Abdeckung mit Petrischale aus Glas; nach einer festgelegten Einwirkdauer von 10 bzw. 2 Minuten werden die Petrischalen und die Filterpapierscheiben entfernt, danach bleiben die Prüfoberflächen 24 Stunden unberührt im Prüfklima; dann Reinigung der Prüfoberfläche und Untersuchung auf Veränderungen wie Entfärbung, Glanz- und Farbänderung, Blasenbildung und Aufquellen. Bewertung nach einem numerischen Einstufungscode: Grad 5 = keine Veränderung, Grad 4 = leichte Veränderung, Grad 3 mäßige Veränderung, Grad 2 = erheblich Veränderung, Grad 1 = starke Veränderung. Prüfmittel: Rotwein (10 min), Bier (10 min), Cola (10 min), löslicher Kaffee (40 g/l, 10 min), schwarzer Tee (10 g/l, 10 min), schwarzer Johannisbeersaft (10 min), Kondensmilch 10 % Fett (10 min), Wasser (10 min), Desinfektionsmittel 2,5 % (2 min), Reinigungslösung (2 min).
Methoden Inhaltsstoffe: Elemente, PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Halogenorganische Verbindungen: Elution von Reinstwasser in Soxhlet-Apparatur; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, mikrocoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Flüchtige organische Verbindungen (TVOC): Emissionsprüfzellenmessung nach 24 Stunden; GC/MS nach Thermodesorption; Umrechnung auf einen Raum von 4 x 3 x 2,5 m und eine Luftwechselrate von 0,5/h. Formaldehyd: Emissionsprüfzellenmessung nach 24 Stunden; HPLC-DAD nach Desorption; Umrechnung auf einen Raum von 4 x 3 x 2,5 m und eine Luftwechselrate von 0,5/h.
Methoden Oberflächenspannung: elektrostatische Oberflächenspannung, Durchgangs- und Oberflächenwiderstand: Messung nach alltagstypischer Reibung bei 19-21 °C und 40-45 % relativer Luftfeuchte ohne leitenden Unterboden; Proben waren vorab mehrere Tage den Klimabedingungen ausgesetzt, Luftionisation im Messraum 600-800 Ionen pro Kubikzentimeter; Oberflächen wurden 5-10 Sekunden vor der Messung mit alltagstypischen Reibungen provoziert (Schuhe mit verschiedenen Sohlen, Handfläche, verschiedene Textilien); die Messungen der Oberflächenspannungen wurden mindestens fünfmal wiederholt, die Widerstandsmessungen mindestens dreimal; die Oberflächenwiderstandsmessungen wurden im Abstand der Messelektroden von 10 cm durchgeführt; verwendete Messgeräte: Elektrofeldmeter EFM 022, EFM110 bzw. EFM 251, Tera-Ohm-Meter TOM 374 mit verschiedenen Messelektroden, Insulation-Tester Beha Typ Giga Ohm 93406, Feuchte- und Temperaturmessgerät Testo 615, Luftionenmessgerät Ionometer IM 5005.
Methoden Klebefolie: Praxisprüfung: Verwendete Fußböden: 1. Massivdiele Eiche weiß geölt (Holzland Becker), Abmessungen 2.000/500 x 170 x 20 mm; 2. Renovierungsdiele Kiefer nordisch, B-Sortierung unbehandelt (Osmo), Abmessungen 1.750 x 111 x 15 mm. Handhabung: 3 Versuchspersonen verlegten 8 Paneele der Variante 1 mit der Elastilon Klebefolie, Benotung auf einer Skala von 1-5. Beständigkeit der Klebeverbindung: Prüfung in einem Klimaschrank in Anlehnung an ISO 24339:2006-05; insgesamt 4 Testflächen mit den Dielen der Varianten 1 + 2, dabei wurde eine Prüffläche je Variante lose verlegt und eine in Längsrichtung verschraubt installiert (Außenseiten der Flächen); Klima: 1 Woche Normalklima bei 50 % relativer Luftfeuchte und 23 °C, 4 Wochen Feuchtklima bei 85 % relativer Luftfeuchte und 23 °C, 1 Woche Trockenklima bei 30 % relativer Luftfeuchte und 23 °C; wöchentlich visuelle Beurteilung. Inhaltsstoffe: Flüchtige organische Verbindungen (TVOC): siehe oben. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Beilsteintest. Weichmacher/phosphororganische/phenolische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung.

Test Neue Rentenversicherungen
Testmethode: Das Ranking der Verträge erfolgte bei Indexpolicen auf Basis der Note für die Rentenrendite der garantierten Rentenleistungen (Bewertung Rendite pro Jahr). Bei den neuen Klassiktarifen erfolgte das Ranking auf Basis einer Gesamtnote, in der die Note für die Rentenrendite auf die garantierten Rentenleistungen zu 70 Prozent und die Noten für die prognostizierten Rentenleistungen zu 30 Prozent einflossen.
Untersucht wurden Angebote für ungeförderte private Rentenversicherungen, die wahlweise mit neuen, herabgesetzten Garantieleistungen ausgestattet sind (neue Klassik) und/oder Indexpolicen, die wahlweise eine Partizipation an Börsenindizes erlauben. Als Todesfallleistung wurde üblicherweise Beitragsrückgewähr in der Aufschubzeit sowie fünf Jahre Rentengarantiezeit unterstellt. Etwaige Abweichungen von diesen Modellvorgaben wurden bei Ermittlung der Renditen angemessen berücksichtigt. In Ausnahmefällen konnte eine im Vergleich stark erhöhte Todesfallleistung zudem zu einer Aufwertung um eine Rangklasse führen. Für den Rentenbezug wurde in allen Fällen eine dynamische Gewinnrente angenommen. Bei Indexpolicen ist in der Ansparphase eine Wertentwicklung des Index von sechs Prozent pro Jahr angenommen. Vertragsbeginn ist bei allen Tarifen 1.12.2015. Bei etwaigen Abweichungen wurden jeweils nur Angebote mit gleichlanger Ansparphase (Modellfall 1: 37 Jahre, Modellfall 2: 12 Jahre) akzeptiert. Untersucht wurden zwei Musterfälle: Musterfall 1: Arbeitnehmer, 30 Jahre alt (Geburtstag 28.10.1985, Rentenbeginn mit 67), Monatsbeitrag 100 Euro; Musterfall 2: Arbeitnehmer, 55 Jahre alt, (Geburtstag 28.10.1960, Rentenbeginn mit 67), monatliche Einzahlung 175 Euro.
Bei den Noten für die Rentenleistung wurde zunächst sowohl bei den garantierten als auch bei den prognostizierten Leistungen die jeweilige Rentenrendite ermittelt. Das ist die effektive durchschnittliche Rendite, die Sparer über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg pro Jahr erzielen, sofern sie den Vertrag nicht stornieren und dabei Renten in Höhe der ausgewiesenen garantierten Monatsrente (Rentenrendite pro Jahr - garantierte Rente-) bzw. in Höhe der ausgewiesenen prognostizierten Monatsrente inklusive Überschuss (Rentenrendite pro Jahr - Rente inklusive Überschuss) erzielen. Basis war in beiden Fällen die Sterblichkeit, die der Sparer bzw. die Sparerin je nach ihrem heutigen Lebensalter auf Basis der Generationensterbetafel 1896 - 2009 des Statistischen Bundesamts haben (Ausprägung V2). Bei der Rentenrendite pro Jahr für die Rente inklusive Überschuss wurde zudem unterstellt, dass die vom Versicherer in Aussicht gestellte jährliche Rentensteigerung auf Basis der in der Anspar- und Rentenphase erwirtschafteten Überschüsse bis Vertragsende erreicht wird. Da Vorsorgesparer bei den meisten Rentenversicherungen zu Rentenbeginn optional auch die Wahl zwischen einer Kapitalabfindung und einer lebenslangen Rentenleistung haben, wurde die Destatis-Tafel zusätzlich um so genannte "Selektionseffekte" ergänzt. Das bedeutet: Genau wie die Versicherer ist ÖKO-TEST davon ausgegangen, dass nur jene Vorsorgesparer einen Vertrag abschließen, die sich gesund fühlen und dass sich nur jene zu Ruhestandbeginn für die lebenslange Rente entscheiden, die sich bis dann weiterhin gesund fühlen und daher wahrscheinlich eine höhere Lebenserwartung haben als der Bevölkerungsdurchschnitt. Um diesen Effekt bei den Rentenrenditen angemessen berücksichtigen zu können, wurden die Selektionseffekte der DAV 2004 R Sterbetafel der Versicherungswirtschaft auf die Destatis-Generationentafel übertragen, und zwar vom Vertragsbeginn bis zum 10. Jahr des Rentenbezugs. Darüber hinaus wurden bei den Renditen auf die prognostizierte Rentenleistung jene Sterblichkeitseffekte einkalkuliert, die in allen Modellfällen anfallen, weil die Versicherungsnehmer nach der ÖKO-TEST-Sterbetafel früher sterben als die Versicherer bei ihren Tarifen auf Basis der DAV 2004 R-Sterbetafel unterstellen. Dazu wurde ein hypothetisches Versicherungskollektiv gebildet, das einem mittelgroßen Versicherer entspricht und 2002 gestartet ist. Die Ermittlung der Sterblichkeitsgewinne erfolgte zunächst unabhängig vom Geschlecht, allerdings exakt differenziert nach Geburtsjahrgängen, die genau im Jahr 2015 eine Rentenversicherung abschließen und dem Kollektiv beitreten. Anschließend wurden die so ermittelten Sterblichkeitsgewinne zu 90 Prozent - wie die Mindestzuführungsverordnung seit 1.08.2014 vorschreibt - auf die Kunden des hypothetischen Versicherungskollektivs verteilt. Da sich die Rentenerhöhung infolge der zusätzlich ausgeschütteten Sterblichkeitsgewinne und der unterschiedlich langen Zahldauer der Renten bei Männern und Frauen unterschiedlich wirken würde, wurde für die Überschussbeteiligung ein geschlechtsspezifisches verursachungsorientiertes Verteilungssystem angenommen. In den Modellfällen bedeutet dies, dass die Männer nur von den Risikogewinnen der versterbenden Männer im Kollektiv profitieren.
Anschließend wurden die so ermittelten Renditen bei den garantierten Renten (Klassiktarife) sowie die prognostizierten Rentenrenditen bei den fondsgebundenen Tarifen bewertet. Maßstab für die Benotung sowohl der neuen Klassik-Tarife als auch der Index-Tarife war dabei jeweils die Rangskala von herkömmlichen klassischen Rentenversicherungen, wie sie ÖKO-TEST bei seinem Test im September 2015 ermittelt hatte. Denn bei beiden neuen Tarifvarianten handelt es sich primär um klassische Deckungsstockprodukte - und nur am Vergleich mit den herkömmlichen klassischen Rententarifen lässt sich aufzeigen, auf welche bzw. wie viel Garantieleistung die Kunden bei den neuen Tarifen verzichten müssen - und ob die im Gegenzug in Aussicht gestellten höheren Ertragsleistungen wirklich einen signifikanten Mehrertrag erwarten lassen.
Zur Ermittlung des Ranges wurde seinerzeit die Differenz zwischen höchster und niedrigster Rentenrendite bei den garantierten Renten ermittelt und in fünf gleich große Klassen geteilt. Nach gleichem Schema sind wir bei der Bewertung der prognostizierten Rente sowie der garantierten und prognostizierten Kapitalabfindung vorgegangen. Auf eine Bewertung bei den prognostizierten Rentenrenditen und der prognostizieren Kapitalleistungen haben wir bei den Indexpolicen allerdings verzichtet, weil diese Leistungen primär von den Überschüssen auf das konventionell angelegte Deckungskapital abhängen und die in den Angeboten unterstellten Hochrechnungen zu viele unkalkulierbare Variablen enthalten. Denn in der aktuellen Situation kann weder unterstellt werden, dass weiterhin Überschüsse in der heutigen Höhe erwirtschaftet werden, noch dass die Caps und Partizipationsquoten konstant bleiben. Insofern sind die ausgewiesenen Leistungen und Renditen mit zu vielen Unwägbarkeiten behaftet, um eine Bewertung vornehmen zu können. Um den Verbrauchern zumindest eine Richtgröße zu geben, wie viel Kapital überhaupt für die Indexpartizipation zu Verfügung steht, haben wir die Angaben bei den Indexpolicen um die Rendite auf das prognostizierte Kapital bei herkömmlichen klassischen Rententarifen des jeweiligen Versicherers im Modellfall ergänzt. So lässt sich erkennen, wie viel Mehrertrag die Versicherer bei der Indexpolice jeweils in Aussicht stellen. Auf Basis dieser prognostizierten Renditen bei den herkömmlichen Rententarifen wurde zudem bewertet, wie hoch das Überschusspotential der jeweiligen Anbieter im Verhältnis zu allen Anbietern klassischer Rentenversicherer ist. Der Vergleich macht deutlich, dass vor allem Versicherer mit durchschnittlicher oder unterdurchschnittlicher Überschussbeteiligung auf Indexpolicen setzen. Doch diese werden wahrscheinlich auch in Zukunft keine überdurchschnittlichen Überschüsse erwirtschaften. Daher sind die Ertragschancen begrenzter als die Modellrechnungen der Anbieter suggerieren.
Bei den garantierten Übertragungswerten wurde der Rang zunächst auf Basis der höchsten und der niedrigsten Leistung im jeweiligen Modellfall bei den herkömmlichen Rententarifen ermittelt und anschließend in sechs gleich große Klassen eingeteilt. Diese Skala war sowohl bei den neuen Klassiktarifen als auch bei den Indexpolicen Maßstab für die Bewertung.
Die Vertragsdaten wurden online oder im Rahmen des mystery-shoppings verdeckt am Markt bei Anbietern, Vermittlern und Onlineportalen erhoben, einer detaillierten Plausibilitätsprüfung unterzogen und den Anbietern anschließend zur Verifizierung zurückgespielt. Darüber hinaus haben wir uns von den Anbietern die Angebotsunterlagen für den Kunden aushändigen lassen. Bei den Versicherern, die nicht am Test teilnehmen wollten, haben wir die Angebotsunterlagen soweit möglich verdeckt am Markt erhoben. Eine Überprüfung, ob die ausgewiesenen Überschusserträge vom jeweiligen Versicherer auch dauerhaft erwirtschaftet werden können, erfolgte nicht; genauso erfolgte keine Überprüfung, ob mit der Indexpartizipation auch dauerhaft eine Rendite pro Jahr von sechs Prozent nach internen Kosten erzielt werden kann. Auf Basis dieser Daten und der eigens für diesen Test entwickelten Sterbetafel bzw. der speziellen Software, die das Büro für Versicherungs- und Finanzmathematik mathconcepts, Berlin, entwickelt hat, errechnete ÖKO-TEST die Renten- und Sparrenditen für die Tarife in den verschiedenen Modellfällen. Mit demselben Analysetool wurden auch die Renditen ermittelt, die Sparer bis zum 80., 85. und 90. Lebensjahr erzielen. Die abschließende Auswahl der Kriterien, die Bewertung der Inhalte und das abschließende Ranking der Tarife wurden allein durch ÖKO-TEST vorgenommen.