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Telefonische Krankschreibung erneut verlängert bis Ende September

Autor: Lena Pritzl | Kategorie: Gesundheit und Medikamente | 18.06.2021

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist jetzt bis Ende September 2021 telefonisch erhältlich.
Foto: Ralf Liebhold / Shutterstock

Aufgrund der Corona-Pandemie können sich Patienten mit leichten Atembeschwerden auch weiterhin telefonisch von ihrem Arzt krankschreiben lassen. Trotz der sinkenden Infektionszahlen wurde die Regelung jetzt verlängert.

Während der Corona-Pandemie können sich Arbeitnehmer mit leichten Atembeschwerden derzeit telefonisch krankschreiben lassen. Dazu genügt ein Anruf beim Arzt. Diese Regelung wurde nun verlängert.

Telefonische Krankschreibung bis Ende September verlängert

Mit der Krankschreibung am Telefon sollen Arztpraxen entlastet und verhindert werden, dass erkrankte Menschen in die Praxen kommen und andere anstecken. Die Regelung galt zunächst bis zum Jahresende und wurde dann bis Ende März und nochmal bis Ende Juni verlängert. Nun hat der Gemeinsame Bun­desausschuss (G-BA) beschlossen, die telefonische Krankschreibung um weitere drei Monate zu verlängern. Demnach gilt sie jetzt bis zum 30. September 2021.

Als Grund für die Verlängerung gab der G-BA an, Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung seien weiterhin notwendig, auch wenn die Infektionszahlen aktuell deutlich zurückgehen. Bereits Mitte Oktober 2020 wurde die telefonische Krankschreibung reaktiviert, nachdem sie im Juni ausgelaufen war und Patienten für eine Krankschreibung wieder persönlich eine Arztpraxis aufsuchen mussten. Grund für die Rückkehr zur telefonischen Krankschreibung waren damals die steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus.

Nach der Regelung können sich Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege weiterhin für bis zu sieben Kalendertage von ihrem Arzt oder ihrer Ärztin am Telefon krankschreiben lassen. Auch eine einmalige Folgebescheinigung der Arbeitsunfähigkeit für weitere sieben Tage kann telefonisch ausgestellt werden.

Wichtig dabei: Der Arzt oder die Ärztin muss sich durch eine eingehende Befragung am Telefon persönlich vom Gesundheitszustand der Patienten überzeugen und prüfen, ob nicht doch eine körperliche Untersuchung in der Praxis notwendig ist.

Bei Corona-Verdacht: Telefonisch ärztlichen Rat einholen!

Haben Sie typische COVID-​19-Symptome wie trockenen Husten oder Fieber, hatten Sie Kontakt zu COVID-​19-Patienten oder haben Sie unklare Symptome, dann gilt: Nehmen Sie vor dem Arztbesuch telefonisch Kontakt zur Praxis auf, um das weitere Vorgehen zu klären. 

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