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Entspannung in der Corona-Krise: Mit diesen Apps lernen Sie meditieren

Autor: Corinna Visser & Redaktion | Kategorie: Gesundheit und Medikamente | 07.01.2021

Achtsamkeit: Wir stellen Apps vor, mit denen Sie lernen können, wie man meditiert.
Foto: olhovyi/Shutterstock

Gerade in Zeiten wie der Corona-Krise, wo Sorgen und Existenzängste ständige Begleiter sind, ist es wichtig, auch mal abzuschalten. Körper und Geist brauchen Erholungsphasen, um dauerhaft leistungsfähig zu sein. Achtsamkeits-Apps versprechen Nutzern mehr Ausgeglichenheit. Wir stellen sechs Apps vor.

Meditation kann helfen, ruhiger, entspannter und glücklicher zu werden – und Meditations-Apps sind eine unkomplizierte Möglichkeit, es einfach mal auszuprobieren. Einführungskurse sind in der Regel kostenfrei.

Starten Sie allerdings nicht mit zu hohen Erwartungen. Fangen Sie mit wenigen Minuten pro Tag an, und machen Sie die Meditation zur täglichen Gewohnheit – dann werden Sie nachhaltige Erfolge spüren.

Achtsamkeit: So bleiben Sie am Ball 

Wie Sie es schaffen, dran zu bleiben? Es ist wichtig, klare Ziele zu setzen. Legen Sie sich einen Plan zurecht, wie Sie Hindernissen und Ausreden begegnen wollen. So bleiben Sie am Ball, wenn es schwierig wird.

Wichtig: Apps ersetzen keinen Therapeuten. Der gesundheitliche Nutzen von Meditation unter persönlicher Anleitung ist wissenschaftlich bewiesen. Ob Apps die gleiche Wirkung haben, liegt auch beim Nutzer selbst. Zwar können bereits kleine positive Effekte zu mehr Lebensqualität führen. Apps sind jedoch bei psychischen Erkrankungen keine Alternative zur Beratung durch Ärzte, Psychologen oder Therapeuten.

Mehr Ausgeglichenheit mithilfe von Apps

Wir stellen Ihnen die folgenden sechs Achtsamkeits-App genauer vor: 

  1. 7Mind 
  2. Die Achtsamkeit App 
  3. Headspace 
  4. Insight Timer 
  5. MyLife Meditation
  6. Ten Percent Happier 
Screenshots aus den Apps Insight Timer, Headspace und Die Achtsamkeit App (v.l.n.r)
Screenshots aus den Apps Insight Timer, Headspace und Die Achtsamkeit App (v.l.n.r) (Foto: ÖKO-TEST/App-Anbieter)

7Mind: In nur sieben Minuten an sieben Tagen in der Woche leitet 7Mind mit dem kostenlosen Grundlagenkurs dazu an, mehr Ruhe und Achtsamkeit in den Alltag zu bringen. Die App von Paul Kohtes gibt individuelle Empfehlungen und erinnert daran, die Übungen nicht zu vergessen. Die App gibt es im Monats- oder Jahres-Abo oder sogar mit einer Lifetime-Lizenz. Für Kunden der Barmer Ersatzkasse ist sie kostenlos. App bei Google Play und bei Apple

Die Achtsamkeit App: In der "Achtsamkeitsreise", einer fünftägigen Einführung mit Übungen zwischen acht und zwölf Minuten, soll der Nutzer sich und andere bewusster wahrnehmen lernen. Nach dem Intro können Meditationen personalisiert werden. Achtsamkeitshinweise und eine Statistik helfen darüber hinaus im Alltag. Das Monats- oder Jahres-Abo umfasst mehr als 200 geführte Kurse, einige davon auf Deutsch. App bei Google Play und bei Apple

Headspace: Im kostenlosen zehnteiligen Grundkurs Take 10 erlernen Einsteiger die Achtsamkeitsgrundlagen kennen. Anschließend stehen Hunderte von geführten Meditationen zu Themen wie Fokus, Sport und Schlaf sowie Übungen zum Umgang mit Angstzuständen, Stressabbau oder Atmung bereit. Nutzer können in der App miteinander kommunizieren. Headspace gibt es im Monats- oder Jahres-Abo. App bei Google Play und bei Apple

Ergänzend hat Headspace Ende 2020 eine erste Staffel mit animierten Meditationsfilmchen (jeweils rund 20 min.) bei Netflix veröffentlicht. Abonnenten des Streaming-Dienstleister können bislang acht Episoden abrufen: Headspace bei Netflix

Screenshots aus den Apps 7Mind, MyLife und Ten Percent Happier (v.l.n.r)
Screenshots aus den Apps 7Mind, MyLife und Ten Percent Happier (v.l.n.r) (Foto: ÖKO-TEST/App-Anbieter)

Meditieren lernen: Diese Apps können helfen 

Insight Timer: Diese App hält ein breites Angebot vor, um meditieren zu lernen, dabei den Geist zu beruhigen, Stress zu bewältigen, besser zu schlafen. Täglich stehen neue Meditationen auf Deutsch bereit, geleitet von Experten und Psychologen. Nach jeder Übung hat man die Möglichkeit, sich mit anderen Meditierenden auszutauschen. Das kostenpflichtige Abo bietet erweiterte Inhalte, einen Nachtmodus und Offline-Audio. App bei Google Play und bei Apple

MyLife Meditation: Diese englischsprachige App wählt einen etwas anderen Ansatz und geht von der Frage aus: Wie geht es dir? Auf Grundlage der Antworten werden Achtsamkeitsübungen angeboten, die an die Stimmung und Gefühlslage des Nutzers angepasst sind. Die Meditations-App ist in der Basisvariante kostenlos. Die kostenpflichtigen Premiummitgliedschaften bieten unter anderem acht Yoga- und Akupressurvideos. App bei Google Play und bei Apple

Ten Percent Happier: Die englischsprachige App bietet schnelle Meditationen, die zum Beispiel auch in die Mittagspause passen. Die von verschiedenen Trainern geführten Meditationen, Videos und Vorträge helfen, sich eine eigene Meditationsweise anzueignen – und auch dabei zu bleiben. Und weil jeder Nutzer anders ist, kann hier jeder den für sich besten Lehrer finden. Auch Ten Percent Happier gibt es im Monats- und Jahres-Abo. App bei Google Play und bei Apple

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