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Vier Stromspar-Tipps, die jeder sofort umsetzen kann

Autor: Lino Wirag | Kategorie: Freizeit und Technik | 27.01.2019

Vier Stromspar-Tipps, die jeder sofort umsetzen kann

Immer noch geben viele deutsche Haushalte im Jahr vierstellige Summen allein für den Strom aus. Das schadet nicht nur dem Kontostand, sondern auch der persönlichen Ökobilanz. Schon mit vier einfachen Vorschlägen können Sie einige hundert Euro jährlich sparen.

1. Alle Lampen durch LED-Birnen ersetzen

Wer noch Energiesparlampen oder gar Glühbirnen in Betrieb hat, verbrennt Geld. Und zwar wörtlich, wenn man an die unnötige Hitze denkt, die diese Leuchtmittel abstrahlen.

Wer eine alte 75-Watt-Glühlampe durch eine vergleichbare LED-Birne ersetzt, spart bei vier Stunden Betrieb am Tag über 20 Euro im Jahr. Rechnet man das auf zehn Lampen im Haushalt hoch, kommt schnell einiges zusammen.

Selbst im Vergleich zu Energiesparlampen sind LED-Birnen inzwischen die deutlich bessere Wahl. Die Anschaffungskosten sind fast auf dem gleichen Niveau: Im Drogeriemarkt kosten LED-Birnen nur noch zwei bis drei Euro, die Energieersparnis macht sich dagegen sofort bemerkbar.

Ebenfalls ein Plus: Die längere Lebensdauer von LED-Birnen und die Tatsache, dass sie direkt nach dem Anschalten volle Helligkeit abgeben.

Einmalige Kosten: 20 bis 30 Euro für zehn LED-Birnen

Geschätzte Ersparnis: bis zu 200 Euro im Jahr

2. Standby mit kleinen Helferlein eliminieren

Schalten Sie elektrische Geräte nach der Benutzung am Besten immer ganz aus. Durch konsequentes Abschalten können Sie über 100 Euro im Jahr einsparen. Wer möchte, kann das Abschalten von kleinen elektronischen Helferlein erledigen lassen.

Für den Desktop-PC empfiehlt sich beispielsweise die Anschaffung einer sogenannten Master-Slave-Steckdosenleiste: Wird der Rechner abgeschaltet, unterbindet die Steckdose automatisch die Stromzufuhr für Monitor, Drucker, Boxen und andere angeschlossene Geräte. Die Anschaffungskosten einer solchen Leiste (ca. 20 Euro) gleichen sich schnell aus.

Für Fernseher oder Stereoanlagen eignen sich sogenannte Zeitschaltuhren, die einfach zwischen Stecker und Steckdose gesteckt werden. Sie kosten rund zwölf Euro. An der Schaltuhr können Sie beispielsweise festlegen, dass der Fernseher unter der Woche nur abends zwischen 18 und 24 Uhr Strom bezieht. Auch diese Anschaffung hat sich schnell wieder eingespielt.

Einmalige Kosten: 44 Euro für eine Master-Slave-Leiste und zwei Zeitschaltuhren

Geschätzte Ersparnis: bis zu 100 Euro im Jahr

3. Effizienz von Elektrogeräten online überprüfen

In den meisten Haushalten sorgen vor allem ineffiziente Elektrogeräte für einen zu hohen Stromverbrauch. So können Kühlgeräte, Waschmaschinen und Geschirrspüler auf Dauer unnötig ins Geld gehen.

Besonders bei Geräten, die älter als 15 Jahre sind, kann sich der Austausch gegen ein effizienteres Gerät sogar dann lohnen, wenn das alte Gerät noch funktioniert. Die Website co2online.de bietet einen empfehlenswerten KühlCheck an, mit dem Sie beispielsweise berechnen können, ob sich der Austausch des eigenen Kühlschranks lohnt.

Hinweis: Auch bei der Herstellung und Entsorgung von Elektrogeräten fallen "versteckte" Kosten an, die aber meistens nicht vom Verbraucher, sondern von der Umwelt getragen werden müssen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um CO2-Emissionen, die bei der Produktion eines Geräts entstehen. Um diese zu reduzieren, kann ein veraltetes Gebrauchtgerät beispielsweise durch ein "neueres" Gebrauchtgerät ersetzt werden, das eine bessere Energiebilanz aufweist.

Einmalige Kosten: Gerätepreise variieren stark; effizientere Geräte können (gebraucht) aber unter 100 Euro kosten.

Geschätzte Ersparnis: bis zu 100 Euro im Jahr

4. Den Trockner trockenlegen

So praktisch er sein mag, gehört der Wäschetrockner doch zu den größten Umweltsündern im Haushalt. Bis zu 60 Euro an Stromkosten und 120 Kilogramm an CO2-Emissionen kann einsparen, wer seine Wäsche stattdessen auf die Leine hängt.

Wer doch trocknen will oder muss, sollte die Trommel immer voll beladen, die Wäsche zuvor gut schleudern und nach Möglichkeit das Ökoprogramm wählen. Die Wäsche muss auch nicht staubtrocken aus der Maschine kommen, sondern darf noch schrankfeucht sein.

Einmalige Kosten: 0 Euro

Geschätzte Ersparnis: bis zu 60 Euro im Jahr

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