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Duschen: Gas und Wasser sparen mit diesen Tipps

Autor: Redaktion (lw) | Kategorie: Freizeit und Technik | 16.08.2022

Energie sparen beim Duschen: So sparen Sie Wasser und Wärme
Foto: Shutterstock/Vladimir Sukhachev

Ein Ende der Energiekrise ist noch nicht abzusehen. Da lohnt es sich, in allen Bereichen des Alltags nach Einsparpotentialen zu suchen, zum Beispiel bei der (täglichen) Dusche. ÖKO-TEST verrät, ob in Ihrem Bad noch Einsparpotential besteht – und wie Sie es nutzen.

Die meisten von uns duschen täglich – im Laufe eines Jahres summiert sich die nötige Wassermenge so auf zehntausend Liter und mehr. Dazu kommen Öl-, Gas- oder Stromkosten, die benötigt werden, um das Duschwasser zu erwärmen. Denn wer duscht schon gerne eiskalt?

Gut beraten ist deshalb, wer sich auf die Suche nach Einsparpotentialen begibt. Denn auch beim Duschen lässt sich – zumindest auf Dauer – jede Menge Energie sparen. Oft sind dazu nur kleine Anpassungen nötig. So können Sie beispielsweise die Wassermenge während des Duschens senken oder die Temperatur, mit der das Wasser zum Duschen bereitgestellt (und warmgehalten) wird.

So sparen Sie beim Duschen Energie

Die folgenden Tipps und Hinweise helfen, beim Duschen – und im Badezimmer allgemein – weniger Energie zu verbrauchen. Das sind sie im Einzelnen:

  • Trivial, aber: Energie spart, wer das Wasser beim Einseifen abstellt, kürzer duscht, seltener duscht und kühler duscht. (Zu) heißes Duschen ist ohnehin schlecht für die Haut, wie Dermatologen warnen. Denn: Es kann die Haut austrocknen und damit anfälliger für Erkrankungen machen.
  • Auch wer beim Duschen den Wasserdruck ein wenig senkt – also den Hahn nicht vollständig aufdreht –, spart Energie, ohne gleich an Komfort einzubüßen.
  • Wassersparende Duschköpfe ("Sparduschköpfe") sind verhältnismäßig günstig und lassen sich mit wenigen Handgriffen installieren. Weil sie weniger Wasser durchlassen, sparen sie Energie. Achten Sie auf die Angabe "X Liter/Minute", um Produkte zu vergleichen: Wirklich wassersparend sind fünf bis sechs Liter pro Minute.
  • Noch einfacher: ein sogenannter "Durchflussbegrenzer", der nur ein paar Euro kostet, aber den gleichen Effekt erzielt. Fast jede Armatur kann damit nachgerüstet werden – auch von Heimwerkern.
  • Einhand-Armaturen (mit nur einem Hebel) sind fast immer energieeffizienter als ältere Zweihand-Armaturen (mit je einem Regler für warmes und kaltes Wasser), weil sich die Wunschtemperatur ohne größeren Wasserverlust und "Rumprobieren" einstellen lässt. Erwägen Sie einen Austausch.

Energie sparen: Beim Duschen nicht schwer

  • Wer eine Gastherme in der Wohnung oder einen Heizkessel im Keller hat, kann normalerweise die Temperatur des Warmwassers am Gerät anpassen. Um Legionellen vorzubeugen, sollte die Wassertemperatur allerdings nicht dauerhaft unter 55 Grad liegen.
  • Neuere Thermen verfügen häufig auch über eine Eco-Funktion oder Zeitschaltungen, die verhindern, dass das Wasser permanent heißgehalten wird. Durchforsten Sie die Bedienungsanleitung Ihres Geräts nach Einsparmöglichkeiten.
  • Apropos: Ist Ihre Heizung versehentlich noch im Winterbetrieb? Schnell auf Sommer umschalten!
  • Wer einen elektronischen Durchlauferhitzer nutzt, sollte dort nur die tatsächlich benötigte Temperatur einstellen, zum Beispiel 35 Grad zum Duschen. Ist der Durchlauferhitzer heißer eingestellt, muss wieder Kaltwasser beigemischt werden, um die Wunschtemperatur zu erreichen – so geht unnötig Energie verloren.

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