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Verpackungsmüll vermeiden: 7 Tipps für den nachhaltigen Einkauf

Magazin November 2021: Kaffee | Autor: Heike Baier/Hannah Pompalla | Kategorie: Freizeit und Technik | 05.11.2021

Durch umweltfreundliches Einkaufen lässt sich Verpackungsmüll reduzieren.
Foto: j.chizhe/Shutterstock

Nach dem Einkauf ist der Berg an Verpackungsmüll oft größer, als einem lieb ist. Dabei lässt sich mit einfachen Tricks viel Müll einsparen.

Die Menge an Verpackungsmüll steigt immer weiter an. Insbesondere Plastikverpackungen machen unserer Umwelt zu schaffen. Doch wer bewusst und nachhaltig einkauft, kann viel für den Klimaschutz tun. Wir geben Ihnen sieben Tipps, die sich im Alltag leicht umsetzen lassen.

Tipp 1: Auf Mehrwegbeutel und Papiertüten setzen

Sie kaufen Obst oder Gemüse schon unverpackt ein? Super. Nehmen Sie dazu die im Handel angebotenen Mehrwegnetze oder benutzen Sie Papiertüten mehrmals. Denn je mehr Umläufe der Beutel hat, desto besser ist das für die Umweltbilanz.

Tipp 2: Feste statt flüssige Produkte kaufen

Steigen Sie, wenn möglich, auf wasserfreie Konzentrate um. Sie können beispielsweise Waschpulver statt Flüssigwaschmittel nehmen, Stückseife statt Seife aus dem Spender verwenden und Ihre Haare mit festem Shampoo waschen. All dies trägt zum Umweltschutz bei.

Tipp 3: Schummelpackungen meiden

Halten Sie beim Einkauf stets die Augen offen: In manchen Regalen könnten Mogelpackungen stehen. Wir raten Ihnen, Produkte, die offensichtlich viel Luft verpacken oder zu viele Umverpackungen haben, links liegen zu lassen.   

Tipp 4: Auch mal die größere Verpackung nehmen

Große Gebinde brauchen weniger Verpackung als kleine: Greifen Sie bei Lebensmitteln oder Kosmetikprodukten, die Sie ohnehin häufig kaufen, also lieber auch zur größeren Packung. 

Auch Papiertüten sollte man mehrmals verwenden, um die Umwelt zu schonen.
Auch Papiertüten sollte man mehrmals verwenden, um die Umwelt zu schonen. (Foto: Monkey Business Images/Shutterstock)

Tipp 5: Auf das Verpackungsgewicht achten

Plastik durch Papier austauschen kann von Vorteil sein. Allerdings ist Papier schwerer, und damit entsteht mehr Transportgewicht. Als Faustregel gilt, dass die Papierverpackung maximal das Dreifache der Plastikverpackung wiegen darf, dann könnte der Tausch einen Umweltvorteil bringen.

Tipp 6: Monomaterial-Verpackungen bevorzugen

Beim Einkauf sollten Sie umweltfreundliche Monomaterial-Verpackungen den Vorzug geben. Wie der Name andeutet, sind das Verpackungen, die nur aus einem Material verstehen. Dabei kann es sich zum Beispiel um Kekse mit einfacher Verpackung handeln anstatt um solche, die in Folie plus Karton stecken.

Tipp 7: Pfandsysteme unterstützen

Pfandsysteme sind gut – vor allem dort, wo sie Verpackungen mit gleichem Gewicht ersetzen: also Mehrwegflaschen aus Glas statt Einwegflaschen aus Glas. Regionale Transportsysteme sind gerade bei schweren Materialien wie Glas wichtig. Bringen Sie die Pfandbehälter möglichst bald zurück, um viele Umläufe zu ermöglichen.

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