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Rasen pflegen: Tipps für einen schönen Rasen

Autor: Benita Wintermantel / Christian Ippach | Kategorie: Freizeit und Technik | 03.04.2020

Rasen pflegen: Tipps für einen schönen Rasen
Foto: CC0 Public Domain / Pixabay - un-perfekt

Ohne regelmäßige Pflege ist der grüne Teppich im Garten nicht zu haben. Wir geben Tipps für die Rasenpflege rund ums Jahr.

Der Wunsch aller Gartenbesitzer lautet jedes Frühjahr aufs Neue: Saftig grün, dicht – und ohne Moos und Unkraut soll der Rasen sein. Am besten soll er auch noch spielende Kinder und die ein oder andere Gartenparty aushalten. Der Weg dahin ist gar nicht so schwierig.

Rasenpflege: Tipps für einen schönen und gesunden Rasen

1. Rasen mähen

Mähen Sie Ihren Rasen möglichst oft und regelmäßig. Als Faustregel gilt: ein Mal wöchentlich. Wenn häufig gemäht wird, verzweigen sich die Grashalme, der Rasen wächst dichter nach. Die optimale Höhe liegt zwischen vier und fünf Zentimetern. Wenn Sie die Gräser zu kurz mähen, verbrennt der Rasen schnell. Wird beim Mähen nur wenig Gras abgeschnitten, können Sie es durchaus einfach auf dem Rasen liegen lassen. Es behindert die Grashalme nicht beim Wachsen und zerfällt zu natürlichem Dünger.

Übrigens: Ein Handrasenmäher (Sichelmäher) ist die umweltfreundlichste Rasenmäher-Variante: Er macht wenig Lärm und verbraucht kein Benzin, damit setzt er auch keine Schadstoffe frei. Wem das zu anstrengend ist, der sollte mit einem Elektrorasenmäher mähen.

Regelmäßiges Mähen ist wichtiger Bestandteil der Rasenpflege
Regelmäßiges Mähen ist wichtiger Bestandteil der Rasenpflege (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / Counselling)

2. Rasen gießen ist wichtigstes To do bei der Rasenpflege

Wie oft Ihr Rasen Wasser braucht, hängt von der Temperatur und der Beschattung des Rasens ab. Bewässern Sie nicht erst dann, wenn der Rasen schon Trockenschäden zeigt. Der richtige Zeitpunkt ist, wenn die ersten Grashalme schlaff werden und das Grün einen leichten Graustich zeigt. Wenn Sie neu angesät haben, braucht der Rasen täglich Wasser, damit die Samen keimen und ein festes Wurzelgeflecht bilden können. Gießen Sie aber nie zur Mittagszeit, wenn die Sonneneinstrahlung besonders intensiv ist.

3. Unkraut bekämpfen – ohne Chemie

Moos- und Unkrautvernichter zählen zu den Herbiziden und haben im Garten nichts verloren. Erstens beseitigen die Mittel die Probleme des Rasens nicht – und zweitens sind sie aus Umweltschutzgründen nicht empfehlenswert. Die Ursache für Unkraut ist häufig ein Nährstoffmangel im Boden. Den bekommen Sie durch Düngen in den Griff.

Kleinere Unkräuter wie Ehrenpreis oder Weißklee können Sie beim Rechen oder Vertikutieren entfernen. Die Wurzeln von Gänseblümchen und Löwenzahn entfernen sie am besten mit einem Unkrautstecher. Wichtig dabei ist, dass Sie möglichst viele Wurzelanteile entfernen.

4. Rasen pflegen durch Vertikutieren

Wenn Sie Ihren Rasen regelmäßig vertikutieren und dabei abgestorbenes Material entfernen und Verfilzungen lösen, bekommen die Wurzeln wieder mehr Sauerstoff – und Moos hat erst gar keine
Chance, sich breit zu machen. 

5. Nachsaat

Der richtige Zeitpunkt, um Löcher im Rasen "auszubessern", ist das Frühjahr. Aber erst, wenn es konstant um die zehn Grad hat. Verwenden Sie keine billigen Grassamen, sondern investieren Sie etwas mehr Geld in den grünen Teppich in Ihrem Garten.

>> Zum Weiterlesen: Rasen säen: Zeitpunkt, Rasensamen und Tipps für einen schönen Rasen

6. Rasen richtig düngen

Mindestens zwei Mal im Jahr braucht das Gras Nährstoffe. Der optimale Zeitpunkt für die erste Düngung ist, wenn die Natur erwacht und die Temperaturen auf mindestens zehn Grad ansteigen. Gedüngt werden sollte immer dann, wenn Regen angekündigt ist. Wird bei sonnigem Wetter gedüngt, kann es passieren, dass die Gräser verbrennen.

Jetzt lesen: 11 Organische Rasendünger im Test

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