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Schadstoffe im Kinder Bueno Ice Cream Cone von Ferrero

Eis fällt im Einzeltest auch wegen zu viel Zucker durch

Kategorie: Essen und Trinken | 07.08.2018

Schadstoffe im Kinder Bueno Ice Cream Cone von Ferrero

Schadstoffe, zugesetztes Aroma und ein hoher Zuckergehalt: Der "Kinder Bueno Ice Cream Cone" ist in unserer Juli-Ausgabe im Einzeltest durchgefallen. Das Eis (Viererpack für 3,49 Euro) und zwei weitere Kinder-Eissorten verkaufen die Konzerne Ferrero und Unilever anlässlich des 50. Geburtstags der Marke Kinder.

Die von uns beauftragte Laboranalyse ergab: In der "unwiderstehliche Eiskreation" stecken erhöhte Gehalte der gesättigten Kohlenwasserstoffe MOSH/POSH, die während der Produktion oder über Kunststoffe ins Produkt geraten können. MOSH können sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Außerdem haben die Labore die Fettschadstoffe Glycidyl-Fettsäureester nachgewiesen, die meistens aus raffinierten Pflanzenölen stammen. Während der Verdauung können sie in Glycidol umgewandelt werden. Glycidol war im Tierversuch erbgutschädigend und krebserregend. Dem Eis ist zudem Aroma zugesetzt.

Durchgefallen: Zu viel Zucker im Kinder Bueno Ice Cream Cone

Ein 60 Gramm schweres Eis enthält stolze 17 Gramm Zucker - ganz schön viel für eine Portion. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, höchstens zehn Prozent seines täglichen Energiebedarfs mit Zucker zu decken. Noch besser sei es, den Verzehr gleich auf fünf Prozent zu reduzieren. Für ein etwa dreijähriges Kind wären das 15 Gramm.

Der "Kinder Bueno Ice Cream Cone" erhält deshalb das Gesamturteil "ungenügend". Mehr zu den untersuchten Parametern und Testmethoden lesen Sie auf der Übersichtsseite unserer Juli-Ausgabe 2018.


Weiterführende Links

https://www.oekotest.de/hefte/OeKO-TEST-Juli-2018_M1807.html