Reis aufwärmen: Worauf Sie schon beim Kochen achten müssen

Autor: Redaktion (lw) | Kategorie: Essen und Trinken | 02.11.2022

Reis aufwärmen: Warum Sie dabei auf penible Hygiene achten müssen
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Sie haben zu viel Reis gekocht? Normalerweise kein Problem – zumindest dann nicht, wenn der Reis nach dem Kochen nicht zu lange bei Zimmertemperatur herumstand. Hier erfahren Sie, worauf Sie nach dem Reiskochen achten müssen, um einer möglichen Keimgefahr beim Aufwärmen zu entgehen.

Wer gekochten Reis aufbewahren und wieder erwärmen möchte, sollte dabei auf Hygiene achten. Denn: Reis enthält fast immer sporenbildende Bakterien vom Typ Bacillus cereus.

Reis aufwärmen: Es besteht Keimgefahr

Die Sporen dieser Bakterien werden beim Erhitzen nicht abgetötet. Aus ihnen können sich während der Aufbewahrung neue Bakterien entwickeln, die ihrerseits Giftstoffe (Toxine) bilden, heißt es unter anderem vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Die Giftstoffe dieser Bakterien können beim Menschen zu Erbrechen und Durchfällen führen.

Die Bakterien vermehren sich besonders schnell, wenn gekochter Reis langsam bei Zimmertemperatur abkühlt oder bei lediglich lauwarmen Temperaturen (unter 65 Grad) warmgehalten wird. Beides gilt es deshalb zu vermeiden. Reiskocher beispielsweise halten Reis aus diesem Grund bei höheren Temperaturen warm.

Wichtig ist daher, dass Reis nach dem Kochen möglichst rasch abgekühlt wurde. Am besten im Kühlschrank. (Reis ist eine Außnahmen: Generell ist es nicht empfehlenswert, zu warme Speisen in den Kühlschrank zu stellen.) So kann verhindert werden, dass die gesundheitlich bedenklichen Keime wachsen. Doch auch dann sollte gekochter Reis innerhalb eines Tages gegessen werden. 

Mit Material von dpa

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