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Falafel selber machen – einfaches Rezept für vegane Falafel-Bällchen

Autor: Benita Wintermantel | Kategorie: Essen und Trinken | 27.03.2021

Falafel selber machen ist total unkompliziert.
Foto: Shutterstock / Anna Shepulova

Vegan, glutenfrei und voller gesunder Proteine: Die knusprigen Falafel-Bällchen aus Kichererbsen können Sie im Ofen oder in der Pfanne ganz einfach selbst zubereiten. Hier unser Rezept für selbstgemachte Falafel.

Falafel kommt ursprünglich aus der arabischen Küche, ist aber auch bei uns inzwischen überall bekannt und als veganer Snack und Fleischersatz äußerst beliebt. Die Hauptzutat der veganen Bällchen, die innen ganz zart und außen wunderbar knusprig sind, sind Kichererbsen. Dazu kommen frische Kräuter und aromatische Gewürze. Falafel sind kalorienarm, reich an Ballaststoffen und eine gute Proteinquelle.

Meist kommen die veganen Knusperbällchen aus der Fritteuse – und sind damit eine kleine Kalorienbombe. Sie können sie aber auch ganz unkompliziert mit wenig Fett und Kalorien im Backofen backen. 

Falafel selber machen ist ganz einfach: Bei der Zubereitung zu Hause können Sie nach Lust und Laune mit Kräutern und Gewürzen experimentieren und Sie haben genau im Blick, welche Zutaten in die Bällchen kommen.

Falafel selber machen: Zutaten für ca. 30 Bällchen

  • 300 Gramm Kichererbsen
  • 3 Knoblauchzehen
  • ½ Zwiebel
  • je 1 Bund frische Petersilie und frischer Koriander
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum Braten

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    Falafel selber machen: Die Zubereitung 

    1. Geben Sie die getrockneten Kichererbsen in eine große Schüssel mit viel Wasser und lassen Sie sie für 24 Stunden einweichen.

    2. Danach die Kichererbsen abseihen.

    3. Zwiebel und Knoblauch schälen und die frischen Kräuter waschen und abzupfen.

    Der Falafelteig sollte gut zusammenhalten und nicht zu matschig sein.
    Der Falafelteig sollte gut zusammenhalten und nicht zu matschig sein. (Foto: Shutterstock / from my point of view)

    4. Die Kichererbsen zusammen mit den Kräutern und Gewürzen in die Küchenmaschine geben oder mit dem Pürierstab zerkleinern. Die Mischung sollte gut zusammenhalten.

    Tipp: Wenn die Mischung zu feucht ist, können Sie Maisstärke oder Kichererbsenmehl (dazu einfach getrocknete Kichererbsen in den Häcksler geben) hinzufügen.

    5. Die Masse für zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.

    6. Mit zwei Teelöffeln oder feuchten Händen kleine Bällchen oder flache Bratlinge formen.

    7. Entweder in der Heißluftfritteuse frittieren (15 Minuten bei 190 Grad) oder im Ofen backen (30 Minuten bei 190 Grad). Wenn Sie die Bällchen vor dem Backen im Ofen mit ein bisschen Öl einpinseln, werden die Bällchen knuspriger. Die Falafel lassen sich auch in der Pfanne in heißem Öl braten.

    Veganer Fleischersatz: Falafel schmecken lecker in Fladenbrot oder Dürüm.
    Veganer Fleischersatz: Falafel schmecken lecker in Fladenbrot oder Dürüm. (Foto: Shutterstock / Timolina)

    Tipps für selbstgemachte Falafel

    • Kichererbsen aus dem Glas eignen sich nicht fürs Selbermachen von Falafel, ihre Konsistenz ist zu wässrig.
    • Probieren Sie den rohen Falafelteig nicht, rohe Kichererbsen enthalten den Giftstoff Phasin. Beim Braten wird dieser unschädlich gemacht.
    • Der zubereitete Teig kann im Kühlschrank bis zu drei Tage aufbewahrt werden. Den frischen Teig können Sie auch problemlos einfrieren.
    • Fertige Falafel können Sie einige Tage im Kühlschrank aufbewahren und dann im Ofen aufbacken.
    • Bei der Auswahl der Kräuter und Gewürze können Sie variieren: Kardamom, Chili, Curry, Zimt, Schnittlauch und auch Frühlingszwiebeln, Zitrone oder frischer Ingwer passen gut zu Falafel.
    • Wer möchte, kann zuerst eine Probe-Falafel braten und dann gegebenenfalls nachwürzen oder mehr Maisstärke unterrühren.

    Falafel schmeckt mit Hummus, Tzatziki, Tahina (Sesamsoße), Auberginenmus, Salat oder Pita-Brot. Falafel eignet sich auch als vegetarische oder vegane Alternative im Döner oder Dürüm. 

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