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Eier-Test: So erkennen Sie, ob das Ei noch frisch ist

Autor: Benita Wintermantel | Kategorie: Essen und Trinken | 19.04.2019

Eier-Test: So erkennen Sie, ob das Ei noch frisch ist
(Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / melkhagelslag)

Ist das Ei noch gut – oder schon verdorben? Wie frisch rohe und hartgekochte Eier sind, können Sie mit ein paar ganz einfachen Tricks feststellen.

Verdorbene Eier will niemand essen: Denn sind die Eier nicht mehr gut, steigt die Gefahr einer Salmonellen-Infektion.

Frische Eier tragen immer ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Bei richtiger Lagerung können Sie sie aber auch nach diesem Datum noch problemlos verzehren.

Wichtig zu wissen: Verkauft werden dürfen Eier bis zu drei Wochen nach dem Legedatum. Ab diesem Zeitpunkt empfiehlt es sich, Eier im Kühlschrank zu lagern. Davor ist das nicht nötig. 

Eier testen: Der Wasser-Test

Wenn Sie testen möchten, ob ein Ei noch frisch ist, machen Sie am besten den Wassertest. Legen Sie das Ei in ein mit Wasser gefülltes Glas. Ist das Ei frisch, bleibt es unten auf dem Boden liegen. Bei Eiern, die ungefähr eine Woche alt sind, hebt sich das stumpfe Ende. Ist ein Ei etwa zwei Wochen alt, steht es im Wasser.

Ab einem Alter von vier Wochen schwimmt das Ei ohne Kontakt zum Boden. Wenn das Ei schwimmt, sollten Sie es nicht mehr essen. Der Grund für das langsam ansteigende Ei ist die Luftkammer im Ei, die mit der Zeit immer größer wird. 

Dotter und Eiweiß verraten viel über die Frische

Wenn Sie das Ei aufschlagen, können Sie leicht erkennen, ob das Ei noch frisch ist. Dann ist das Eiweiß zäh, der Eidotter sitzt erhaben auf dem Eiweiß. Ist das Ei nicht mehr gut, ist der Eidotter eher flach und das Eiweiß wässrig.

Wie lange dürfen Eier verzehrt werden?

Für Frischei-Speisen wie Tiramisu, Zabaione oder Mayonnaise verwenden Sie besser nur Eier, die nicht älter als zehn Tage sind. Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (28 Tage nach dem Legedatum) sollten Sie Eier mindestens zehn Minuten kochen. 

Woran erkenne ich, ob hartgekochte Eier noch frisch sind?

Gekochte Eier stehen oft wochenlang im Supermarkt. Erstmal ist das unproblematisch, denn hartgekochte Eier zählen nicht zu den leicht verderblichen Lebensmitteln. Das Kochen tötet die Bakterien ab, die rohe Eier enthalten können. Gekochte Eier in der Packung müssen ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) tragen. Aber auch danach sind Eier oft noch eine ganze Zeit bedenkenlos verzehrbar.

  • Die gefärbten Eier aus dem Supermarkt, die industriell gekocht wurden, sind bis zu drei Monate haltbar – und das sogar ohne Kühlung. Hier macht der in der Eierfarbe enthaltene Lack die Eier haltbar, durch ihn dringt keine Luft ins Ei.

  • Eier, die Sie zuhause selbst hartgekocht haben, können im Kühlschrank problemlos zwei Wochen aufbewahrt werden.

"Werden die Eier lose – also ohne Umverpackung – angeboten, erfährt man nicht einmal das Haltbarkeitsdatum", erklärt Ernährungsexpertin Gertraud Huisinga von der Verbraucherzentrale Bremen. Ob die bunten Ostereier wirklich frisch sind, ist für den Verbraucher nur schwer zu beurteilen. Diese Tricks helfen:

  • Weist das Ei großflächige Verfärbungen auf, könnte das daran liegen, dass die Schale defekt war. Dann sollten Sie es nicht mehr verzehren.
  • Ein weiterer Trick, um die Frische eines Eis zu beurteilen, ist die Lage des Dotters. Liegt er schön mittig, ist das Ei frisch. Bei älteren Eiern wächst die Luftkammer, der Eidotter verschiebt sich immer mehr in Richtung Schale.
  • Wenn ein Ei faulig riecht, ist die Sache klar: Ab in die Tonne!

Eier im Test

Wir haben bei 20 Eiern Schadstoffe, Qualität und Hühnerhaltung geprüft. Ergebnis: Die Herkunftsbetriebe töten oft männliche Küken und halten ihre Hennen schlecht. Nur vier Bio-Eier empfehlen sich fürs Osternest. Hier finden Sie die Testergebnisse: Eier im Test.

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