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Ratgeber: Gartengeräte

ÖKO-TEST Juli 2010
vom 25.06.2010

Ratgeber: Gartengeräte

Mit dem Sauzahn im Löwenmaul

Viele Geräte braucht es nicht, um einen Garten zu bestellen. Dennoch können Schuffel und Spork, Pendelhacke und Jätefaust die Arbeit auf Beeten und Rabatten erleichtern - und auch verschönern.

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25.06.2010 | Gartengeräte spielen in der Bibel des Gartenfreundes nur eine Nebenrolle. Lediglich Spaten, Hacke und Harke erwähnt Karel Capek, der mit seinem Büchlein Das Jahr des Gärtners ein einfühlsam-humorvolles Psychogramm des Pflanzenfreundes und zugleich einen äußerst nützlichen praktischen Ratgeber für die Arbeit auf Beeten und Rabatten verfasste. Darüber hinaus nennt Capek nur noch das Baummesser - in einer eher unglücklichen Rolle. Benötigt werde es etwa beim Rosenpfropfen, das "nach dem kanonischen Recht der Gärtner" im Juli erledigt wird.

Vor Beginn der Arbeiten prüft der Gärtner die Schärfe des Messers - für gewöhnlich, so der tschechische Autor, an der Innenseite des Daumens. Ist das Werkzeug gut geschärft, hinterlässt es dort eine ansehnliche Wunde. Sie wird dann mit einigen Metern Verband umwickelt, was auf dem Daumen eine "genügend große und volle Knospe" entstehen lasse. Das, schreibt Capek, "nennt man Rosen propfen". Sei keine Rose zur Hand, fügt er mit der ihm eigenen Ironie hinzu, kann man sich den Schnitt auch beim Abschneiden abgeblühter Pflanzen oder ähnlichen Tätigkeiten zufügen.

Ein Messer, dazu Spaten, Harke und Hacke - viel mehr ist auch nach Ansicht von Armin Matzke nicht nötig, um auf einer eigenen Parzelle oder im Hausgarten Gemüse anzubauen und Blumen zu üppiger Blüte bringen zu können: "Als Grundausstattung benötigt man gar nicht viel", sagt der erfahrene Gartenexperte aus der Rosenstadt Sangerhausen, der im Präsidium des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde sitzt und im MDR-Fernsehen mit seiner Sendung Matzkes Gartentipps regelmäßig Ratschläge für den Gartenalltag gibt. Ein Pflanzholz und eine kleine Schaufel etwa zum Umsetzen von Stauden gehöre unbedingt noch in den Geräteschuppen, außerdem eine Gartenschere und eine Gießkanne: "Für den Anfang", sagt Matzke, "reicht das völlig aus."

Freilich: Zu den Eigenheiten des Gärtnerns gehört die Tatsache, dass, wer einmal angefangen hat, nicht wieder davon loskommt. Im Kapitel "Wie der Gärtner entsteht" vermutet Capek, dass beim Einsetzen der ersten Blume "durch einen Riss in der Haut oder sonst irgendwie" etwas Erde in den Körper eindringt und eine Art Erkrankung verursacht: das Gärtnerfieber. Fortan wird aus einem zuvor unauffälligen Zeitgenossen ein leidenschaftlicher Dahlienliebhaber, ein Mensch, der mit nie erlahmendem Eifer seltene Kartoffelsorten anbaut oder den Ehrgeiz entwickelt, von Achillea - also Schafgarbe - bis Zinnie alle Blumen des Alphabets auf seinen Beeten zum Blühen zu bringen.

Bindfaden sollte man immer zur Hand haben

In diesem Fall genügt ein halbes Dutzend Gartengeräte allerdings nicht mehr; die Liste, die Matzke für den passionierteren Gartenliebhaber zusammenstellt, ist deutlich umfangreicher. Sie umfasst einen Grubber mit Stiel und den "Reihenzieher einzinkig" ebenso wie Laubbesen oder eine Grabegabel, weiterhin die Hippe, also ein gebogenes Messer, mit dem sich zum Beispiel dürre Äste kappen lassen, und eine Baumsäge, die möglichst ein verstellbares Blatt haben sollte. Dazu kommen eine Leiter, Pflanztöpfe, Stangen, an denen Tomatenpflanzen voller Früchte Halt finden, und ein Korb, um die hoffentlich reiche Ernte einsammeln zu können. Außerdem empfiehlt der Gartenpraktiker einen reichlichen Vorrat an Bindfaden: "Den sollte man immer zur Hand haben."

Mit den Gartengeräten verhält es sich allerdings ein wenig wie mit den Pflanzen, die mit ihrer Hilfe umhegt werden: Ein Gärtner kann sich jahrelang damit begnügen, schlicht Kartoffeln anzubauen. Er kann freilich auch einer veritablen Knollenleidenschaft verfallen und zu den Klassikern von Laura bis Adretta farbkräftige Exoten wie Salad Blue oder altehrwürdige Sorten wie Bamberger Hörnchen pflanzen.

Auch im Geräteschuppen können sich dann historische Geräte, regionale Spezialitäten und ausgefallene Gartenhelfer ansammeln. "Werkzeug ist auch Liebhaberei", weiß Gerhard Wacha, der auf seinem Bio-Hof in Jeebel in der Altmark viele alte Kartoffelsorten anbaut, dessen Versandhandel im Internet aber auch viele dieser teils originellen, teils raren, fast immer aber praktischen Geräte im Sortiment hat. Auch in anderen Gartenhandlungen und auf Flohmärkten lassen sich Spaten in ungewöhnlichen Formen, unterschiedlichste Rosengabeln oder originelle Fugenkratzer aufstöbern. Wirklich überflüssig, sagt Matzke, sei kaum eines dieser Werkzeuge - es gebe nur zwei Umstände, die der Anschaffung im Zweifel entgegenstünden: "Der Geldbeutel und die Größe des Schuppens."

Die Liebe zu Exoten

Manche der Exoten freilich brauchen weder viel Platz noch setzen sie ein großes Budget voraus - dennoch können sich Gärtner, die einmal damit gearbeitet haben, das Leben ohne sie nur noch schwer vorstellen. Dazu gehört die Jätefaust "Lucko", die Gerhard Wacha bei einem Bekannten entdeckte und auf die er seither selbst schwört. Das aus Schweden stammende Gerät, das auf den ersten Blick an einen Flaschenöffner erinnert, besitzt zwei abgerundete Drahtbügel, mit denen der Boden gelockert und gejätet werden kann - und zwar bis dicht an keimende Pflanzen heran, ohne diese zu beschädigen. "Das Jäten geht doppelt so schnell wie mit bloßen Händen", beteuert Wacha.

Nicht nur die Jätefaust ist ein Beispiel dafür, dass Spezialgeräte eine durchaus sinnvolle Ergänzung zu Grubber, Hacke und Kultivator sein können. Die Pendelhacke etwa gilt als rückenschonende Alternative zu diesen Klassikern: Ein schwingend aufgehängter Metallbügel lockert die Erde und kappt Unkrautwurzeln; die sanfte Vor- und Rückwärtsbewegung ermüdet dabei deutlich weniger als das permanente Auf und Ab beim Hacken. Ebenfalls nicht zuletzt aus gesundheitlichen Gründen berichten Gartenfreunde in Internetforen begeistert über die Grabegabel "Ohmden", ein an das Steckenpferd eines Fakirs erinnerndes forkenartiges Gerät mit fünf stabilen Zinken, mit dem sich "fast ohne körperliche Anstrengung der Boden lockern lässt", wie Wacha berichtet: Die Zinken werden in die Erde gestochen, die Gabel an den beiden Griffen nach hinten gekippt und dann im Rückwärtsgehen herausgezogen. Das Gerät ist zwar nicht billig, aber bandscheibenfreundlich, wie Anwender berichten. Die Arbeit geht leichter von der Hand als mit dem Spaten, gleichzeitig lässt sich der Boden tiefer auflockern als mit dem in Bio-Gärten gern verwendeten Sauzahn.

Dieser wiederum ist ein gutes Beispiel dafür, dass zeitweilig vergessene alte Gartengeräte gerade in naturnah bearbeiteten Gärten eine Renaissance erleben. Noch vor einigen Jahren war der Sauzahn, mit dem der Boden gelockert wird, ohne wie beim Umgraben das unterste zuoberst zu kehren und so die Bodenkultur zu stören, "praktisch vergessen", erinnert sich Matzke. Zu dessen persönlichen Favoriten gehört allerdings ein anderes altes Gerät: die Schuffel, die auf den ersten Blick wie eine ungeschickt montierte Hacke wirkt. Das flach liegende Metallblatt ist an Vorder- und Rückseite scharf geschliffen und wird einige Zentimeter unter der Erde entlanggeschoben, um die Wurzeln der Unkrautpflanzen zu kappen. Wie sehr Bauern das Gerät einst schätzten, zeigt sich daran, dass sie Berichten zufolge das Blatt nach der Benutzung in gefettetes Butterbrotpapier wickelten, um es vor Rost zu schützen. Derlei Sorgfalt empfiehlt Matzke generell im Umgang mit den Geräten: Nach der Arbeit solle nicht nur Schmutz entfernt, sondern auch Stiele auf festen Sitz überprüft und metallene Schneiden oder Spitzen geölt werden.

Werkzeuge für Liebhaber

Selbst traditionsreiche Geräte wie die von Matzke so geschätzte Schuffel lassen sich freilich noch perfektionieren: Claus Krumpholz hat diese zur "Garten-Disk" weiterentwickelt. Krumpholz ist Inhaber eines alten Eisenhammers in Grafengehaig im Frankenwald, der seit 211 Jahren im Besitz seiner Familie ist, wie er stolz betont. Zum Sortiment gehören Forst- und Bauwerkzeuge, aber auch Gartengeräte aus geschmiedetem und vergütetem Stahl. Darunter finden sich Löwenzahnzieher, die es mit ihrer Metallwendel erlauben, tief wurzelndes Unkraut zu entfernen, oder Rasenkantenstecher, dank deren halbmondförmiger Blätter das Begradigen der Kanten zur fast tänzerisch anmutenden Tätigkeit wird. Die Gartendisk wiederum funktioniert wie eine Schuffel, ist aber kreisrund - und ermöglicht so das Arbeiten in alle Richtungen: "Man kann auf engstem Raum arbeiten, ohne die Blumen oder Stauden zu verletzen", sagt Krumpholz.

Werkzeuge, wie sie Krumpholz fertigt, sind zweifellos etwas für Liebhaber, die gutes Material und geschickte Verarbeitung schätzen. Von denen gibt es nicht wenige, ist Engelbert Kötter überzeugt: "Gartenliebhaber sind in der Regel Augenmenschen", sagt der gelernte Gärtner, der als Fachberater und -journalist arbeitet und in seinem Buch 300 Fragen zur Gartenpraxis auch einen gesonderten "Werkzeugcheck" erstellt hat.

Kötter schwört auf Geräte wie die von Krumpholz freilich nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern auch wegen deren Qualität. Diese sei zwar kaum von Belang, wenn nur einige Stauden für Farbenpracht vor dem Haus sorgen sollen oder neben der Spielwiese noch ein paar Reihen Radieschen und Erdbeeren angebaut werden.

Wer allerdings häufig im Garten arbeitet, "für den lohnt es sich, vernünftiges Werkzeug anzuschaffen", sagt Kötter, der deshalb zum Beispiel statt billiger Gartenscheren ein Modell mit Rollgriff und nachzuschleifenden Schneiden empfiehlt: "Das schont die Sehnenscheiden deutlich." Zweifellos muss für solcherlei Werkzeug teils deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden als für die Geräte aus dem Garten-Discounter. Eine nüchterne Kalkulation dürfte allerdings auch sparsame Gärtner überzeugen. So halte eine geschmiedete Pflanzkelle für 15 Euro "ein Leben lang", schwört Krumpholz. Das Blechexemplar für 1,99 Euro erlebt dagegen womöglich nicht einmal das Ende der aktuellen Gartensaison.

Wahre Alleskönner

Manche Gartengeräte sind die höheren Investitionen nicht zuletzt auch deshalb wert, weil sie wahre Alleskönner sind - wie der Spork, auf den Kötter schwört. Der Begriff bezeichnet nicht Bewohner einer fernen Galaxie, sondern ein 1992 von dem Engländer Robert Todd entwickeltes Werkzeug, das sowohl im Äußeren als auch im Namen eine Kreuzung aus dem Spaten (englisch Spade) und der Grabegabel (Fork) darstellt. Sporks werden sowohl mit Stiel als auch als kleine Handgeräte angeboten und seien Allzweckwerkzeuge, wenn es um das Umsetzen und Teilen von Stauden, das Umgraben oder Reinigen von Flächen und Ähnliches gehe, sagt Kötter.

Dank der wie bei einem Dreizack gekerbten Schneide, die den Spork neben den Längsschlitzen im Blatt am auffälligsten von einem Spaten unterscheidet, könne man das Gerät sogar zum Rasenbelüften verwenden, sagt Claus Krumpholz, dessen Schmiede die Werkzeuge ebenfalls produziert. Die ausgeklügelte Form sorgt neben der Herstellung aus federndem Stahl dafür, dass der Spork "butterleicht in den Boden gleitet" - und das Umgraben zum Genuss macht.

Der gute, alte Spaten muss deshalb allerdings nicht aus dem Werkzeugschuppen verbannt werden: Beim Umsetzen von Stauden und Büschen erweist er sich ebenso als nützlich, wie bei der Anlage neuer Beete und Rabatten. Und wer sich bei der Arbeit mit dem Spaten zu sehr plagen muss, hat womöglich schlicht noch nicht den richtigen entdeckt. Zum einen, sagt Veit Kröger, Mitinhaber der Spaten- und Schaufelfabrik Kröger und Trenkamp in Mühlen bei Oldenburg, gibt es neben dem erst seit den 1930er-Jahren deutschlandweit dominierenden Gärtnerspaten mit dem nahezu rechteckigen Blatt zahllose weitere Formen, die für spezielle Bodenverhältnisse wie leichten Sand oder schweren Marschboden entwickelt wurden und über gerundete oder spitz zulaufende Schneiden verfügen. Zum anderen gibt es den Damenspaten, der ein kleineres Blatt, einen kürzeren Stiel und weniger Gewicht hat - und beileibe nicht nur von Gärtnerinnen geschätzt wird: "Ich selbst", gesteht Kröger, "benutze den fast nur noch."

Nützlicher Spaten

Der große Gärtnerkenner Karel Capek schließlich weist auf einen weiteren Verwendungszweck des Spatens hin. Nachbarn und Freunde, merkt er an, sehen von einem Gärtner in der Regel nur dessen Hinterteil, das zwischen Blüten und Blattwerk emporragt, während dieser selbst, in akrobatischer Verrenkung auf einigen Steinen balancierend, den Boden zwischen Goldlack und Rosen lockert oder den unerwünschten Giersch aus der Rabatte entfernt.

Gelegentlich aber muss sich auch der emsigste Pflanzenfreund ausruhen. Steht er dabei, mit einem Fuß auf einen Spaten gestützt und sich mit dem Ärmel die schweißnasse Stirn trocknend, im Beet, sehe er "geradezu wie eine allegorische Statue" aus, schreibt Capek: Fast könne man ihn "behutsam mit den Wurzeln ausgraben und auf einen Sockel stellen". Dort würde es der Gärtner freilich nicht lange aushalten: Aus der Höhe würde er binnen Kurzem wieder eine Beetecke erspähen, die vor der Ruhepause dringend noch gelockert werden will.

Stecksysteme

Ein Stiel, an den Dutzende Werkzeuge passen - nach diesem Prinzip funktionieren Stecksysteme, die in vielen Gartenmärkten und von mehreren Herstellern angeboten werden. Grubber und Harke, Besen und Unkrautstecher können dabei abwechselnd am gleichen Stiel angebracht werden. Gärtner gewinnen damit vor allem Raum im Geräteschuppen, sagt Gartenfachmann Achim Matzke: "Man spart einiges an Platz." Wo bisher Holzstiele neben- und übereinanderliegen wie beim Mikadospiel, gilt es jetzt nur noch, Ordnung unter den einzelnen Werkzeugaufsätzen zu halten. Davon gibt es zahlreiche: Vier Dutzend verschiedene Teile finden sich in den Katalogen einzelner Hersteller, darunter Obstpflücker und Fächerbesen, Kultivator und Schuffel. Selbst ein "Vertikutierroller", mit dem der Rasen belüftet werden kann, lässt sich an den Einheitsstiel anstecken.

Ob der Umstieg zu einem Stecksystem als sinnvoll angesehen wird, ist eine Glaubensfrage. Matzke ist nach anfänglicher Skepsis "begeistert". Die Steckverbindung, zunächst als Schwachstelle vermutet, funktioniere auch nach Jahren ohne Probleme. Zudem schätze er die Übersichtlichkeit im Geräteschuppen. Dagegen lehnt Gerhard Wacha vom Bio-Hof Jeebel die Stecksysteme ab: Sie seien eine "ästhetische Katastrophe". Er schätze es, einen glatt gegriffenen Holzstiel in der Hand zu halten. Die Wechselgeräte seien womöglich praktisch: "Aber schön sind sie nicht."

Auf Holz als Handschmeichler müssen Freunde von Stecksystemen allerdings nicht verzichten: Stiele gibt es nicht nur in unterschiedlichen Längen von 120 bis 170 Zentimeter, sie sind zudem auch in Eschenholz erhältlich - kosten allerdings deutlich mehr als ein Stiel, der dauerhaft am Werkzeug befestigt wird. Generell seien Steckwerkzeuge im Preis "etwas anspruchsvoller, aber noch erschwinglich", sagt Matzke. Einer Stichprobe im Gartenmarkt zufolge halten sich die Preisunterschiede in Grenzen: Ein Fächerbesen mit festem Stiel kostete 14 Euro, für den Steckkopf waren es 15 bis 17 Euro. Der Kultivator war als Steckaufsatz etwas preiswerter als das Gerät mit Holzstiel.

Neben finanziellen und ästhetischen Argumenten geben womöglich praktische Erwägungen den Ausschlag: Wenn alle Geräte mit einem eigenen Stiel versehen sind, ist die Gefahr größer, über ein in der Wiese vergessenes Werkzeug zu stolpern. Ein aufsteckbarer Grubber wiederum verschwindet ohne größeres Aufsehen auch schon mal im Unkrauteimer - und taucht erst beim Durchsieben des Komposthaufens wieder auf.

Hippe

Das gebogene Messer hilft beim Entfernen von Ästen und Gestrüpp oder dem Veredeln von Gehölzen.

Löwenzahnzieher

Was aussieht wie ein extravaganter Korkenzieher, hilft tief wurzelndes Unkraut aus der Erde zu ziehen.

Spork

Die in England erfundene Kreuzung aus Spaten und Grabegabel ist ein Allroundtalent.

Gartendisk

Vielzweckwerkzeug, um Unkraut zu kappen, Fugen zu reinigen und Rasenkanten zu säubern.

Grubber

Der Klassiker, wenn es darum geht, den Boden zu lockern und Unkraut zu entfernen.

Kultivator

Dank dreier paralleler Krallen lassen sich große Flächen zügig lockern.

Schuffel

Ein ideales Werkzeug, um Unkraut auf Wegen nicht zum Zug kommen zu lassen.

Rosengabel

Verhilft den Rosen zu luftigem Boden, ohne die Wurzel zu verletzen.

Sauzahn

Damit wird der Boden gelockert, ohne seine natürliche Schichtung zu zerstören.



Nützliche Internetadressen und Literaturhinweise:

Biohof Jeebel: www.biogartenversand.de

Eisenhammer Krumpholz (kein Versand):

www.krumpholz-werkzeuge.com

Engelbert Kötter:

300 Fragen zur Gartenpraxis.

Gräfe & Unzer 2006, 12,90 Euro

Karel Capek:

Das Jahr des Gärtners.

Schöffling 2010, 14,95 Euro

Grundausstattung an Gartengeräten

(empfohlen von Achim Matzke)

Spaten, Harke, Hacke, Pflanzholz, Pflanzschaufel, Gartenschere, Gießkanne, Grabegabel, Grubber oder Dreizack (Kultivator), einzinkiger Reihenzieher, Baumsäge möglichst mit verstellbarem Blatt, Gärtnermesser (Hippe), Rasenmäher, Laubbesen, Leiter, ggf. Astschere, Pflanzschnur, Pflanztöpfe, Transportkorb

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