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Kita, Tagesmutter oder doch zu Hause?

Ein Platz für den Spatz

Welche Kinderbetreuung ist die beste für uns? Das muss jede Familie individuell entscheiden. Wir erleichtern das Abwägen der Möglichkeiten und beantworten die wichtigsten Fragen rund ums Thema.

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14.04.2016 | Ist es für Kinder besser, die ersten Jahre zu Hause zu bleiben, oder machen sie in der Kita die größeren Fortschritte?

Darüber streiten sich sowohl die Gelehrten als auch die Laien. Die einen meinen, die "frühe Fremdbetreuung" schade nicht, sondern fördere die soziale, kognitive und sprachliche Entwicklung des Kleinkinds. Die anderen dagegen fürchten, dass Kinder, die sehr früh in Krippen oder zu Tageseltern gegeben werden, erst schüchtern und später aggressiv werden. Wichtig ist auf jeden Fall die Qualität der Betreuung: Wird das zwei- oder dreijährige Kind in kleinen Gruppen von liebevollen, gut ausgebildeten Erziehern betreut, wird es kaum Schaden nehmen, sondern eher viel lernen. Und wahr ist auch, was der bekannte Psychoanalytiker und Familientherapeut Wolfgang Schmidbauer schon vor Jahren sagte: "Am besten für kleine Kinder ist die zufriedene Hausfrau, dann die zufriedene berufstätige Mutter, dann die unzufriedene berufstätige Mutter. Am schlechtesten für das Kleinkind ist die unzufriedene Hausfrau."

Mit welchem zeitlichen Vorlauf muss ich mich um einen Kitaplatz kümmern? Gibt es immer noch eine Lücke zwischen Angebot und Nachfrage?

Seit August 2013 haben Eltern mit Kindern unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz oder eine Betreuung bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater. Ab dem vollendeten ersten Lebensjahr gilt dieser Anspruch ohne jegliche Voraussetzungen; bei Kindern unter einem Jahr besteht er in der Regel nur, wenn die Eltern wieder arbeiten, studieren oder zur Schule gehen. Derzeit wird ein Drittel der unter Dreijährigen außer Haus betreut. Das passt auf dem Papier gut zur Annahme der Bundesregierung, dass es für 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz geben muss. Knapp 55.000 Betreuungseinrichtungen gab es im März 2015, das sind rund 1.120 mehr als im Jahr davor. Allerdings: In manchen Regionen und vor allem in den Ballungszentren liegt der Bedarf deutlich über 35 Prozent. Engpässe bei der Unterbringung gibt es also nach wie vor. Die Vergabe freier Plätze richtet sich zudem nach bestimmten Kriterien. Vorrang haben Geschwisterkinder, Kinder von Alleinerziehenden und Kinder von zwei berufstätigen Eltern.

Deshalb kümmern sich viele Eltern sehr frühzeitig - manche sogar noch vor der Entbindung - um einen Platz in ihrer Wunschkita. Es empfiehlt sich in jedem Fall, den Antrag auf Zuweisung eines Kitaplatzes so früh wie möglich zu stellen. Zum einen gibt es Antragsfristen, die je nach Bundesland

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Seite 134 - 137 im Spezial Baby
vom 14.04.2016
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