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Ratgeber: Erste Hilfe im Ernstfall

Spezial Baby
vom 14.04.2016

Erste Hilfe im Ernstfall

Kühlen Kopf bewahren

Kaum ein Kind wird ohne kleinere oder größere Blessuren groß. In den meisten Fällen helfen Pflaster und tröstende Worte. Doch es gibt auch riskante Situationen. Dann ist es gut, wenn Eltern wissen, was zu tun ist, und sofort helfen können.

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14.04.2016 | Badeunfall

Weil ihr Kopf im Verhältnis zum restlichen Körper recht schwer ist, können Kinder selbst in flachem Wasser ertrinken. Gerät es mit dem Kopf ins oder unter Wasser, ist sehr schnelles Handeln gefragt. Hat man das Kind aus dem Wasser gezogen, prüft man zunächst, ob es ansprechbar ist, ob es atmet und das Herz schlägt. Ist das Kind bewusstlos, atmet aber, sollte man es in die stabile Seitenlage bringen, bis der Notarzt kommt. Bei Atemstillstand hilft nur eine Mund-zu-Mund-Beatmung. Säuglinge werden gleichzeitig durch Mund und Nase beatmet. Bei Kindern unter einem Jahr wird zur Atemspende der Kopf nur so weit nach hinten gestreckt, dass Mund-und-Nase-Linie eine Parallele zum Untergrund bilden ("Schnüffelposition"). Größeren Kindern kann man durch den Mund oder durch die Nase Luft zuführen, dabei den jeweils anderen Atemweg - Mund oder Nase - zuhalten.

Bei Kindern bis acht Jahren liegt der Fokus zunächst auf der Atemspende. Erst wenn die Atmung nach drei Atemspenden nicht wieder einsetzt, wird wie bei Erwachsenen die Herzdruckmassage (30-mal) mit der Atemspende (zweimal) im Wechsel durchgeführt. Zudecken verhindert, dass der Körper auskühlt. Übrigens: Brechen Kinder durchs Eis in kaltes Wasser, ist eine Wiederbelebung länger möglich. Durch das rasche Auskühlen des Organismus sinkt der Sauerstoffbedarf auf ein Minimum.

Bisswunden

Bissverletzungen sollte man auf jeden Fall ärztlich behandeln lassen, um zu verhindern, dass Keime aus dem Maul des Tieres - oder auch aus dem Mund eines anderen Kindes - in tiefere Hautschichten eindringen und heftige Entzündungen hervorrufen. Die Wunde sofort mit einer Seifen- oder Spülmittellösung auswaschen, dann mit einer Mullkompresse abdecken und das Kind anschließend in die nächste Klinik mit chirurgischer Abteilung bringen. Ganz wichtig ist der Tetanusschutz.

Hitzschlag

Bei einem Hitzschlag funktioniert die körpereigene Wärmeregulierung nicht mehr. Das Kind schwitzt nicht, die Haut fühlt sich heiß und trocken an. Der Puls rast, das Kind atmet flach und schnell, es hat plötzlich hohes Fieber und einen hochroten Kopf. Schon bei den ersten Anzeichen sollte man einen Arzt rufen. Bis dahin das Kind mit erhöhtem Oberkörper an einem kühlen Ort lagern. Die Kleidung öffnen oder ausziehen und den Körper durch feuchte Umschläge langsam abkühlen. Zusätzlich Luft zufächeln und kalte Flüssigkeit zu trinken geben.

Insektenstiche

Bienen- und Wespenstich: Im Normalfall schwillt die Einstichstelle leicht an,

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