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Spezial Baby
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Ernährung im 1. Lebensjahr

Ein wahrer Wundertrank

Gestillte Babys sind nicht nur satt und zufrieden. Muttermilch kann viel mehr: Sie schützt das Baby vor Krankheiten und sorgt für eine gesunde Entwicklung. Auch für die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind ist das Stillen optimal.

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14.04.2016 | Einem Baby, das die Brust bekommt, kann eigentlich nichts Besseres passieren. Denn Muttermilch hat alles, was der kindliche Körper benötigt: Milchzucker macht das Kind satt und unterstützt den Aufbau einer gesunden Darmflora. Forschungen an der North Carolina State University haben gezeigt, dass unverdauliche Komplexzucker der Muttermilch im Darm des Babys offenbar auch einen direkten Schutz vor schädlichen Erregern bieten. Ihre spezielle Struktur kann Viren und Bakterien binden und sie somit unschädlich machen. Wertvoll sind auch die in der Milch enthaltenen ungesättigten Fettsäuren. Sie sorgen für die gesunde Entwicklung des Gehirns. Immunstoffe aus der Muttermilch schützen das Baby vor vielen Krankheiten. Muttermilch enthält wichtige Abwehrstoffe, die sich wie ein Film auf die Darmschleimhaut des Babys legen und es vor Allergenen schützen. Zudem wird das Milcheiweiß der Muttermilch als arteigenes Eiweiß vom Organismus akzeptiert.

Wie lange ein Baby ausschließlich gestillt werden sollte und wann der richtige Zeitpunkt zum Übergang auf Brei- oder Flaschennahrung ist, dazu gibt es inzwischen einheitliche Empfehlungen. Sie wurden vom Netzwerk Junge Familie - einem Zusammenschluss von Ärzten, Hebammen und Ernährungswissenschaftlern aller wichtigen Organisationen - im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung erarbeitet und im Juli 2010 veröffentlicht. Wichtigstes Ergebnis: Babys sollen mindestens bis zum Beginn des fünften Monats ausschließlich gestillt werden. Andere Nahrung brauchen Säuglinge in der Zeit nicht. Das gilt auch für Kinder mit erhöhtem Allergierisiko. Die erste Beikost sollte frühestens mit Beginn des fünften, spätestens aber mit Beginn des siebten Monats eingeführt werden.

Die früher empfohlene Einführung von Beikost erst ab dem sechsten Monat als Präventionsmaßnahme gegen Allergien bei Risikokindern wird nicht mehr aufrechterhalten. Neuere Studien lieferten keinen Nachweis dafür, dass ausschließliches Stillen über den vierten Lebensmonat hinaus einen zusätzlichen Schutz vor Allergien bringt. Auch Warnungen vor allergenreichen Nahrungsmitteln wie Milcheiweiß, Eiern und Fisch haben sich bei den Recherchen des Netzwerks als nutzlos erwiesen. Es folgte die Kehrtwende: Statt mögliche Allergene zu meiden, soll sich der Körper damit auseinandersetzen. Die Experten des Netzwerks raten zu Vielfalt in der Beikost. Selbst gekochte Breie werden ausdrücklich befürwortet. Laut Studien sorgt eine abwechslungsreiche Ernährung in der frühen Kindheit d

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