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Ratgeber: Stress, lass nach

Spezial Fit und Gesund
vom 02.05.2014

Stress, lass nach

Immer locker bleiben

Jeder fühlt sich mal gestresst. So weit, so normal. Permanente Belastungen und andauernde Hektik machen aber krank. Viele Menschen, die sich unter Druck fühlen, würden daran gern etwas ändern. Wie das gelingen kann, lesen Sie hier.

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02.05.2014 | Adrenalin, Kortisol und andere Stresshormone schießen in die Adern, der Blutdruck schnellt in die Höhe, das Herz rast und die Muskeln sind angespannt. Stress versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. Kurzfristig hilft uns das, schwierige Situationen und Anforderungen zu bewältigen. Wir sind hellwach und können so blitzschnell reagieren, angreifen oder wegrennen. Alle Sinne konzentrieren sich auf die drohende "Gefahr" - ob in einem sportlichen Wettkampf, einer wichtigen Klausur, einem Bewerbungsgespräch oder nachts allein auf dem Weg nach Hause.

Stress an sich ist also durchaus nicht immer ungesund. Es ist ähnlich wie mit Kaffee, Essen oder Sport: Auf die richtige Dosis kommt es an. Eine gewisse Menge Stress belebt und treibt zu Höchstleistungen an. Wenn psychische Belastungen aber zum Dauerzustand werden, sinkt die Leistungsfähigkeit rapide. Die Gesundheit leidet. In einer Forsa-Studie zum Thema Stress, die von der Techniker-Krankenkasse (TK) in Auftrag gegeben wurde, klagten drei Viertel derjenigen, die sich häufig gestresst fühlen, über Muskelverspannungen und Rückenschmerzen. In der Gruppe der Befragten mit niedrigem Stresslevel war es nur jeder Zweite. Ebenfalls stärker betroffen als der Durchschnitt sind die Vielgestressten von Magenbeschwerden, Übelkeit, häufigen Infekten, Kopfschmerz und Migräne. Laut TK-Studie greifen sechs Prozent der Gestressten sogar in den Medikamentenschrank, weil sie es nur mit Beruhigungs- oder Aufputschmitteln schaffen, den Anforderungen ihres Alltags standzuhalten. Das stellt eine weitere gesundheitliche Gefahr dar.

Positiver Ansporn oder negativer Druck?

Die Studie zeigte auch, dass für mehr als die Hälfte der Deutschen Stress alltäglich ist. Für jeden Fünften ist es fast ein Dauerzustand. Frauen sind stärker davon betroffen als Männer. Vor allem bei den 36- bis 46-Jährigen sind 80 Prozent im Stress. Es ist die sogenannte Sandwichgeneration, die Beruf und Familie unter einen Hut bekommen muss. Dieser Zustand ändert sich mit zunehmendem Alter. In der Altersgruppe von 50 bis 60 Jahren sagt jeder Zweite, er sei selten oder nie gestresst. Auch die Größe des Wohnorts spielt eine Rolle. Auf dem Land lebende Menschen sind nach den Ergebnissen der Befragung offenbar ausgeglichener. Einen Spitzenwert beim Stresslevel erreichen Großstädter, die in Metropolen mit über 500.000 Einwohnern leben.

Im Privatleben steigt der Stresspegel meist, wenn Paare eine Familie gründen. 71 Prozent der Menschen mit Kindern fühlen sich gestresst. Die Kinder selbst werden aber nicht als die größte Belastung empfunden. Die Eltern plagen sich durch den Beruf, private Konflikte, die Kinderbetreuung, hohe Ansprüche an sich selbst und finanzielle Sorgen - und zwar in dieser Rangfolge.

Der Job gilt als Stressfaktor Nummer eins. Der Stressreport Deutschland 2012 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat untersucht, wo genau die Probleme im Berufsleben liegen: Es sind ständiger Termin- und Leistungsdruck, das sogenannte

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