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Rückenkrankheiten

Wirbelsturm

Nur bei jedem siebten Rückenschmerzpatienten lässt sich die Ursache feststellen. Die Bandscheibe ist verrutscht und piesackt den Nerv, Wirbelgelenke sind entzündet oder die Knochen brüchig. Heilen lässt sich das selten, aber die Schmerzen können gelindert werden.

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17.04.2015 | Oft sind Rückenschmerzen die Folgen von Verschleiß. Je älter wir werden, desto dünner werden die Bandscheiben. Die Gefahr steigt, dass sie verrutschen und auf den Nerv drücken, dass Wirbel gleiten oder sich der Wirbelkanal verengt. Auch wenn die Wirbelsäule in jungen Jahren anders wächst, als sie sollte, nutzt sie sich später schneller ab und schmerzt häufig. Lebenslange Rückenschmerzen plagen Menschen, die unter einer rheumatischen Krankheit leiden, etwa dem Morbus Bechterew. Für alle Rückenkrankheiten gilt: Es ist immer gut, die Rücken- und Bauchmuskeln zu stärken.



Bandscheibenvorfall: Der Puffer verrutscht

Manchmal reicht eine falsche Bewegung. Frank P. aus Hamburg war Mitte 30, sein Sohn zwei Jahre alt. Der Kleine schrie. Der Papa hob ihn zu sich ins Bett und drehte dabei den Rücken ruckartig. Ein stechender Schmerz schoss ihm wie ein Blitz in Richtung Ferse. Von nun an ging nichts mehr. Erst hoffte er noch, der Rücken sei nur verspannt, zwei Hexenschüsse hatte er schon hinter sich. So ließ er sich vom Hausarzt Massagen und Krankengymnastik verschreiben. Doch nichts half. Denn die vermeintliche Verspannung war ein Bandscheibenvorfall.

Eine Bandscheibe besteht aus einem äußeren Ring aus Faserknorpel und einem weichen Gallertkern, der Wasser speichert und wie ein Gelkissen wirkt. Mit Ausnahme der ersten beiden Halswirbel sind alle Hals-, Brust- und Lendenwirbel durch Bandscheiben miteinander verbunden. Sie puffern jeden Stoß ab und sorgen dafür, dass die Wirbelsäule beweglich ist. Wird die Bandscheibe belastet, verliert sie Flüssigkeit und wird dünner; wird sie entlastet, nimmt sie wieder Flüssigkeit auf und wird dicker.

Bei einem Bandscheibenvorfall verlagert sich die Bandscheibe über die Grenzen des Wirbelkörpers hinaus. Bleibt der Faserring heil, dann ist das eine Bandscheibenvorwölbung, auch Protrusion genannt. Von einem echten Bandscheibenvorfall, einer Extrusion, spricht man, wenn die äußere Faserhülle reißt und Bandscheibengewebe austritt. Manchmal lösen sich Teile des Bandscheibengewebes und treten in den Wirbelkanal aus. Diese Teile nennt man Sequester, deshalb spricht man dann von einem sequestrierten Bandscheibenvorfall.

Symptome: Nicht jeder Vorfall schmerzt

Bandscheibenvorwölbungen und -vorfälle können unbemerkt bleiben. Das zeigen Studien an Erwachsenen ohne Rückenschmerzen, die im Kernspintomografen untersucht wurden. Bei mehr als der Hälfte der Untersuchten hatte sich eine Bandscheibe vorgewölbt, bei 20 Prozent waren be

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