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Ratgeber: Fit trotz PC-Arbeit

Einstellungssache

ÖKO-TEST November 2017 | Kategorie: Gesundheit und Medikamente | 26.10.2017

Ratgeber: Fit trotz PC-Arbeit

Stundenlanger Stand-by-Modus vorm PC sorgt für schmerzhafte Verspannungen an Rücken, Nacken und Schultern. Ein paar Tricks helfen Ihnen beim schnellen Wechsel in den Aktivmodus.

Die meisten von uns verbringen den Großteil des Tages vor einem PC. Mit der Folge, dass irgendwann der Rücken wehtut, Nacken und Schultern völlig verspannt sind. Denn für stundenlanges, unbewegliches Sitzen ist der Mensch nun einmal nicht gebaut. Da eine Umschulung zum Tanztherapeuten oder Sportlehrer sicher nur für die wenigsten infrage kommt, sollten wir unseren Büroalltag und das Equipment vorbeugend so gestalten und einstellen, dass Rückenschmerzen und Verspannungen trotz PC-Arbeit keine Chance haben. Die meisten Tipps lassen sich ohne großen Aufwand umsetzen.

Bewegung

Statt stundenlang in ein und derselben Position zu verharren, lassen sich kleine Bewegungseinheiten leicht in den Arbeitsalltag einbauen. Laut Techniker Krankenkasse genügt es schon, dreimal pro Stunde vom Sitzen zum Stehen zu wechseln, um Verspannungen vorzubeugen, besonders beanspruchte Muskelgruppen zu entlasten und den Kreislauf anzuregen. Faustregel: 50 Prozent sitzen, 25 Prozent stehen, 25 Prozent bewegen. Gut tut es auch, sich zwischendurch zu recken und zu strecken und immer mal die Sitzposition zu verändern. Wer den Drucker oder auch ein Regal mit wichtigen Ordnern so aufstellt, dass er gezwungen ist, aufzustehen, sorgt für zusätzliche Bewegung.

Telefonieren

Für Telefonate muss man nicht unbedingt am Schreibtisch sitzen bleiben, sondern kann währenddessen aufstehen oder herumlaufen. Wer beim Gespräch mitschreiben oder am PC arbeiten muss, kann auf Headsets zurückgreifen, die zudem verhindern, dass man den Hörer ungünstig zwischen Schulter und Ohr klemmen muss. Denn diese einseitig schiefe Haltung ist ein Garant für Nackenschmerzen.

Bürostuhl

Mittlerweile gibt es viele Modelle - neben dem klassischen Bürodrehstuhl auch Stühle zum dynamischen Sitzen. Doch ein vielseitiger, ergonomisch durchdachter Sitz nützt wenig, wenn man ihn nicht individuell auf den Benutzer einstellt. Drehstühle auf Rollen stützen den Körper in jeder Haltung, entlasten die Wirbelsäule und lassen sich auf Körpergröße und -gewicht abstimmen. Gut sind unabhängig voneinander einstellbare Rückenlehnen und Sitzflächen. Am besten ist die Ausstattung mit gekoppelter Sitz-Lehnen-Neigungsverstellung, weil sie den Wechsel der Körperhaltungen ermöglicht. Eine Sitztiefenfederung schützt vor Stauchungen beim Hinsetzen. Höhenverstellbare Armlehnen unterstützen das Aufstehen und Hinsetzen und entlasten Schultern und Nacken. Sie sollten so breit sein, dass die Unterarme bequem aufliegen können.

Bürostuhlmodelle mit dreidimensional beweglichen Sitzflächen sorgen für Bewegung am Schreibtisch. Bei ihnen sind Stuhloberteil und -untergestell entkoppelt. Um die Sitzfläche in Bewegung zu bringen, genügen minimale Körperbewegungen. Dieses dynamische Sitzen trainiert die Rumpfmuskulatur, vermindert den Druck auf das Gewebe und fördert die Durchblutung. Die Schultern sind entspannter, man kann sich besser konzentrieren und baut im besten Fall sogar innere Spannungen ab. Spezielle Exemplare verfügen über flexi

Ratgeber: Fit trotz PC-Arbeit
ÖKO-TEST November 2017 Seite 72
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4 Seiten
Seite 72 - 75 im ÖKO-TEST November 2017
vom 26.10.2017
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Erschienen am 26.10.2017

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