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Zeitumstellung 2021: Eine Stunde vor – oder doch zurück?

Autor: Benita Wintermantel | Kategorie: Freizeit und Technik | 24.10.2021

Zeitumstellung 2021: Eine Stunde vor – oder zurück?
Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / Free-Photos

Am Wochenende wird wieder an der Uhr gedreht. Müssen wir zu Beginn der Winterzeit am 31. Oktober die Uhren vor- oder zurückstellen? Alles Wichtige zur Zeitumstellung 2021 erfahren Sie hier.

Ursprünglich war eine Abschaffung der Zeitumstellung spätestens für Ende 2021 geplant. Da sich die Mitgliedsstaaten der EU jedoch nicht einig sind, bleibt es vorerst bei dem halbjährlichen Ritual des Uhrenumstellens:

In der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober 2021 stellen wir die Uhren deshalb nach wie vor auf Winterzeit. Aber wie war das noch mal? Müssen wir die Uhren vor- oder zurückstellen?

Eine Eselsbrücke hilft beim Stellen der Uhr: Im Frühling stellen wir die Gartenmöbel vor die Tür, im Herbst stellen wir sie zurück in den Keller.

Winterzeit 2021: Umstellung am 31. Oktober 2021

Am letzten Sonntag im Oktober, das heißt am 31. Oktober 2021, werden die Uhren also zurückgestellt. Nachts um drei Uhr müssen wir die Uhrzeit deshalb auf zwei Uhr ändern – und dürfen uns freuen, dass wir eine Stunde länger schlafen dürfen.

Wann wird die Zeitumstellung abgeschafft?

Die EU-Kommission wollte die Zeitumstellung eigentlich bis Ende 2021 abschaffen. Ob das klappt, ist momentan äußerst fraglich. Mit dem Ende der Zeitumstellung könnten die Mitgliedsstaaten dann selbst entscheiden, ob sie eine dauerhafte Winter- oder Sommerzeit möchten. Derzeit arbeiten die Verkehrsminister an einer Koordinierung. Das Ziel ist eine möglichst einheitliche Regelung, um zu verhindern, dass ein zeitlicher "Flickenteppich" mit unterschiedlichen Zeitzonen in Europa entsteht, der wirtschaftliche Nachteile mit sich brächte.

Sinn der Zeitumstellung

Die Idee hinter der Zeitumstellung war ursprünglich, Energie zu sparen. Während der Sommerzeit, die von der normalen Zonenzeit abweicht, bleibt es abends länger hell, die Menschen schalten das Licht später ein und sparen damit Energie – so der Gedanke. Inzwischen weiß man aber: Die Umstellung führt nur zu minimalen Einsparungen beim Energieverbrauch. Auf der anderen Seite zeigen wissenschaftliche Studien, dass viele Menschen durch die Zeitumstellung gesundheitliche Probleme erleiden.

Zeitumstellung = Mini-Jetlag 

Die Zeitumstellung führt bei vielen Menschen zwei Mal im Jahr zu einer Art Mini-Jetlag. Bis der Biorhythmus sich umgestellt hat, machen ihnen Müdigkeit und Unwohlsein zu schaffen.

Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK zeigt, dass 63 Prozent der Frauen und 53 Prozent der Männer im Zusammenhang mit der Zeitumstellung unter Einschlafproblemen und Schlafstörungen leiden. Knapp ein Drittel kann sich schlechter konzentrieren, 26 Prozent fühlten sich gereizt. Jeder Fünfte ist nach der Zeitumstellung schon einmal zu spät zur Arbeit gekommen.

Am häufigsten gaben die Befragen an, sich müde oder schlapp zu fühlen, depressive Verstimmungen kommen bei zehn Prozent der Befragten vor. Menschen mittleren Alters gaben dabei weit häufiger an, infolge der Zeitumstellung Probleme zu haben.

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Zeitumstellung auf Winterzeit im Oktober 2021

Die Sommerzeit 2022 beginnt übrigens in der Nacht vom 26. auf den 27. März 2022. Dann dürfen wir die Uhr eine Stunde vorstellen und uns freuen, dass es abends länger hell ist.

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