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Zeitumstellung 2019: Eine Stunde vor – oder zurück?

Autor: Benita Wintermantel | Kategorie: Freizeit und Technik | 25.10.2019

Zeitumstellung 2019: Eine Stunde vor – oder zurück?
(Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / Free-Photos)

In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober wird wieder an der Uhr gedreht. Müssen wir zu Beginn der Winterzeit die Uhren vor- oder zurückstellen? Alles Wichtige zur Zeitumstellung 2019 erfahren sie hier.

Wie lange es die Zeitumstellung noch geben wird, steht europaweit immer noch zur Debatte. In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober stellen wir die Uhren deshalb nach wie vor auf die Winterzeit. Aber wie war das noch mal? Müssen wir die Uhren vor- oder zurückstellen?

Eine Eselsbrücke hilft beim Stellen der Uhr: Im Frühling stellen wir die Gartenmöbel vor die Tür, im Herbst stellen wir sie zurück in den Keller.

Winterzeit: Umstellung am 27. Oktober

Vom 26. auf den 27. Oktober werden die Uhren also zurückgestellt. Nachts um drei Uhr dürfen wir die Uhrzeit deshalb auf zwei Uhr ändern – und uns freuen, dass wir eine Stunde länger schlafen dürfen. Bis zum Frühling ist es dafür morgens früher hell, aber am Nachmittag auch umso früher dunkel.

Wann wird die Zeitumstellung abgeschafft?

Die EU-Kommission würde die Zeitumstellung gerne bis 2021 abschaffen. Ob das klappt, ist momentan fraglich. Mit dem Ende der Zeitumstellung könnten die Mitgliedsstaaten dann selbst entscheiden, ob sie eine dauerhafte Winter- oder Sommerzeit möchten. Derzeit arbeiten die Verkehrsminister an einer Koordinierung. Das Ziel ist eine möglichst einheitliche Regelung, um zu verhindern, dass ein zeitlicher "Flickenteppich" mit unterschiedlichen Zeitzonen in Europa entsteht, der wirtschaftliche Nachteile mit sich brächte.

Sinn der Zeitumstellung

Die Idee hinter der Zeitumstellung war ursprünglich, Energie zu sparen. Während der Sommerzeit, die von der normalen Zonenzeit abweicht, bleibt es abends länger hell, die Menschen schalten das Licht später ein und sparen damit Energie – so der Gedanke. Inzwischen weiß man aber: Die Umstellung führt nur zu minimalen Einsparungen beim Energieverbrauch. Auf der anderen Seite zeigen wissenschaftliche Studien, dass viele Menschen durch die Zeitumstellung gesundheitliche Probleme erleiden.

Zeitumstellung = Mini-Jetlag 

Die Zeitumstellung führt bei vielen Menschen zwei Mal im Jahr zu einer Art Mini-Jetlag. Bis der Biorhythmus sich umgestellt hat, machen ihnen Müdigkeit und Unwohlsein zu schaffen.

Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK zeigt, dass 63 Prozent der Frauen und 53 Prozent der Männer im Zusammenhang mit der Zeitumstellung unter Einschlafproblemen und Schlafstörungen leiden. Knapp ein Drittel kann sich schlechter konzentrieren, 26 Prozent fühlten sich gereizt. Jeder Fünfte ist nach der Zeitumstellung schon einmal zu spät zur Arbeit gekommen.

Am häufigsten gaben die Befragen an, sich müde oder schlapp zu fühlen, depressive Verstimmungen kommen bei zehn Prozent der Befragten vor. Menschen mittleren Alters gaben dabei weit häufiger an, infolge der Zeitumstellung Probleme zu haben.

Zeitumstellung auf Sommerzeit im März 2020

Die Sommerzeit beginnt übrigens in der Nacht vom 28. auf den 29. März 2020. Dann dürfen wir die Uhr eine Stunde vorstellen und uns freuen, dass es abends wieder länger hell ist.

Quelle: DAK u.a.

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