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Sommerzeit 2022: Eine Stunde vor – oder doch zurück?

Autor: Benita Wintermantel | Kategorie: Freizeit und Technik | 25.03.2022

Sommerzeit 2022: Eine Stunde vor – oder zurück?
Foto: Shutterstock / Zephyr_p

Ende März wird wieder an der Uhr gedreht. Müssen wir zu Beginn der Sommerzeit am 27. März 2022 die Uhren vor- oder zurückstellen? Alles Wichtige zur Zeitumstellung aus Sommerzeit erfahren Sie hier.

Ursprünglich war eine Abschaffung der Zeitumstellung spätestens für Ende 2021 geplant. Da sich die Mitgliedsstaaten der EU jedoch nicht einig sind, bleibt es vorerst bei dem halbjährlichen Ritual des Uhrenumstellens:

In der Nacht vom 26. auf den 27. März 2022 stellen wir die Uhren deshalb nach wie vor auf Sommerzeit. Aber wie war das noch mal? Müssen wir die Uhren vor- oder zurückstellen?

Eine Eselsbrücke hilft beim Stellen der Uhr: Im Frühling stellen wir die Gartenmöbel vor die Tür, im Herbst stellen wir sie zurück in den Keller.

Sommerzeit 2022: Umstellung erfolgt am 27. März

Am letzten Sonntag im März, das heißt am 27. März 2022, werden die Uhren also vorgestellt. Nachts um zwei Uhr müssen wir die Uhrzeit deshalb auf drei Uhr ändern – und dürfen uns freuen, dass es jetzt abends wieder eine Stunde länger hell ist.

Wann wird die Zeitumstellung abgeschafft?

Die EU-Kommission wollte die Zeitumstellung eigentlich bis Ende 2021 abschaffen. Dazu kam es bislang nicht – die Abschaffung gestaltet sich schwierig, weil es unter den 27 Mitgliedsstaaten keine Mehrheit gibt, welche Zeit künftig gelten soll.

Zeitumstellung: Im Sommer werden die Uhren vor, im Winter zurück gestellt.
Zeitumstellung: Im Sommer werden die Uhren vor, im Winter zurück gestellt. (Foto: Shutterstock / krissikunterbunt)

Mit dem Ende der Zeitumstellung könnten die Mitgliedsstaaten dann selbst entscheiden, ob sie eine dauerhafte Winter- oder Sommerzeit möchten. Derzeit arbeiten die Verkehrsminister an einer Koordinierung. Das Ziel ist eine möglichst einheitliche Regelung, um zu verhindern, dass ein zeitlicher "Flickenteppich" mit unterschiedlichen Zeitzonen in Europa entsteht, der wirtschaftliche Nachteile mit sich brächte.

Sinn der Zeitumstellung

Die Idee hinter der Zeitumstellung war ursprünglich, Energie zu sparen. Während der Sommerzeit, die von der normalen Zonenzeit abweicht, bleibt es abends länger hell, die Menschen schalten das Licht später ein und sparen damit Energie – so der Gedanke. Inzwischen weiß man aber: Die Umstellung führt nur zu minimalen Einsparungen beim Energieverbrauch. Auf der anderen Seite zeigen wissenschaftliche Studien, dass viele Menschen durch die Zeitumstellung gesundheitliche Probleme erleiden.

Zeitumstellung bedeutet auch einen Mini-Jetlag 

Die Zeitumstellung führt bei vielen Menschen zwei Mal im Jahr zu einer Art Mini-Jetlag. Bis der Biorhythmus sich umgestellt hat, machen ihnen Müdigkeit, Einschlafprobleme, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit und Unwohlsein zu schaffen.

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Zeitumstellung auf Winterzeit dann im Oktober 2022

Die Winterzeit 2022 beginnt übrigens in der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2022. Dann dürfen wir die Uhr eine Stunde zurückstellen und uns freuen, dass wir eine Stunde länger schlafen dürfen und es morgens wieder früher hell ist.

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