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Gartenarbeit im April: Was Sie jetzt Gutes für Ihren Garten tun können

Autor: Sven Heitkamp & Redaktion | Kategorie: Freizeit und Technik | 08.04.2021

Gartenarbeit im April
Foto: imago images/Westend61

Noch einmal letzter Schnee, dann startet der Frühling im Land so richtig durch. Für viele heißt das: endlich wieder im Garten werkeln! Dabei lässt auch der kleinste Balkon Platz für etwas Gemüse und Blumenpracht. ÖKO-TEST hat Ideen für die Gartenarbeit im April gesammelt.

Jetzt keimen die Ideen, um Garten oder Balkon zu einem – noch – besseren Ort zu machen: für sich selbst und die Natur. Sobald die Böden nicht mehr gefroren sind, können Sie kleine und größere Bauprojekte in Angriff nehmen. Das geht mitunter einfacher als gedacht – und sogar mit gebrauchten Materialen, um Ressourcen zu schonen.

Gartenarbeit im April: Drei Inspirationen

1. Hochbeete bauen 

Beim Bau von Hochbeeten lässt sich Altes einfach recyceln, besonders Europaletten. Aufsetzrahmen von jeweils 20 cm Höhe, deren Ecken Metallbeschläge haben, lassen sich leicht übereinanderstapeln, je nach benötigter Arbeitshöhe.

Alternative: Vier Europaletten hochkant zu einem Viereck aneinanderschrauben und auf eine fünfte Palette als Boden stellen. Die Innenseiten der Kisten mit einer Folie etwa aus Kautschuk auskleiden. Dann Steinplatten, Kiesel oder Mulch als Fundament auslegen, damit das Hochbeet nicht ständig feucht steht. 

Ein erhöhtes Beet lässt sich auch mit kleinen Trockenmauern anlegen, die man aus überflüssigen Steinen, Ziegeln, Dachziegeln oder Gehwegplatten anlegt und so ein Garten-Biotop für Insekten wie Hummeln schafft.

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2. Insektenhotel bauen 

Ebenso lässt sich aus gebrauchten Materialien ein Insektenhotel bauen. Alte Blechdosen mit feuchtem Lehm und Pflanzenstengeln dienen manchen Arten als neuer Unterschlupf, ebenso Geäst und Stroh, kleine Kisten, Ziegel oder Baumstamm-Abschnitte mit Löchern.

3. Sandkasten anlegen

Simpel und ohne Kunststoff lässt sich für Kinder auch ein Sandkasten anlegen: Die Buddelfläche 20 bis 30 cm tief ausheben und mit Spielsand auffüllen, bei einem Förster vier entsprechend lange Stammhölzer als Umfriedung auswählen und ein paar kürzere Baumstämme als Sitze dazustellen – erledigt!

Gartenarbeit: Im April lassen sich Stauden gut pflanzen.
Gartenarbeit: Im April lassen sich Stauden gut pflanzen. (Foto: Kuttelvaserova Stuchelova/Shutterstock )

Gartenarbeit im April: Was Sie jetzt erledigen können

  • Beete ausräumen und vorbereiten. Abgestorbene Pflanzenteile entfernen, Mulchreste beiseite harken, freigelegte Streifen lockern, Gemüsebeete mit Kompost versorgen. Auch neue Beete können Sie nun anlegen.
  • Zeit zum Säen: Ins Frühbeet im Freiland dürfen auf den erwärmten Boden unter anderem Rote Rüben, Radieschen und Möhren, Pastinaken, Kohlrabi und Mangold sowie Spinat. 
  • Jetzt ist ebenfalls der perfekte Zeitpunkt, um Dill, Schnittlauch, Gartenkresse, Petersilie, Koriander und andere Kräuter zu säen.
  • Viele Arten von Gehölzen und Stauden lassen sich im April gut pflanzen, auch Erdbeeren sollten nun rasch in den Boden. Bereits gepflanztes Beerenobst mit Kompost düngen.
  • Empfindliche Pflanzen umsetzen, Sträucher und weichholzige Pflanzen wie Lavendel, Rosen und Gartenhibiskus zurückschneiden.
  • Bei verwelkten Zwiebelblumen wie Narzissen oder Tulpen die Blütenreste abschneiden und die Pflanzen etwas düngen.
  • Trockenen Rasen vertikutieren, außerdem nach Bedarf düngen und nachsäen.
  • Jetzt ist außerdem Rhabarber-Erntezeit! Die Stiele am besten aus dem Wurzelstock herausdrehen.

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