Amt warnt vor Gesundheitsgefahren in Kinderspielzeug

Autor: dpa/Redaktion (lw) | Kategorie: Freizeit und Technik | 06.12.2023

Amt warnt vor Gesundheitsgefahren in Kinderspielzeug
Foto: Shutterstock/Olha Tolsta

Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz warnt vor Gesundheitsrisiken in einigen Weihnachtsgeschenken für Kinder. Bei Untersuchungen verschiedener Spielzeuge wurden unterschiedliche Mängel aufgedeckt.

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz warnt vor möglichen Gesundheitsgefahren bei Weihnachtsgeschenken für Kinder. In diesem Jahr seien von 163 untersuchten Spielzeugproben 30 (d.h. 18 Prozent) beanstandet worden, teilte das LUA am Mittwoch mit: Acht Proben seien chemisch auffällig gewesen, in 25 Fällen ging es um inkorrekte Kennzeichnungen.

Beim Kauf von Kinderspielzeug empfielt das Amt:

  • Schlecht verarbeitete Produkte mit scharfen Kanten oder starken Chemiegerüchen lieber im Laden stehenlassen.
  • Das GS-Zeichen ("Geprüfte Sicherheit") wird als vertrauenswürdiges Siegel empfohlen.
  • Das CE-Zeichen hingegen garantiert noch keine unabhängige Prüfung, so das Amt.

Gerade Kinder unter drei Jahren neigten dazu, Spielzeug in den Mund zu nehmen, wobei Teile verschluckt oder eingeatmet werden könnten, hieß es. Wichtig sei daher auch eine Analyse im Labor auf mögliche giftige Stoffe.

In diesem Jahr seien unter anderem in drei verschiedenen Proben von Fingermalfarbe verbotene und allergieauslösende Konservierungsstoffe gefunden worden. In anderen Fingermalfarben fand das Amt nicht zugelassene Farbstoffe.

Zwei Spielzeugproben aus Papier und Pappe seien zudem mit Blick auf krebserregende oder nierentoxische Stoffe (die Chlorpropanole 1,3-DCP oder 3-MCPD) auffällig gewesen. Da es für die Stoffe noch keine gesetzlichen Grenzwerte gebe, konnten sie nicht aus dem Verkehr gezogen werden, hieß es.

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