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Weintrauben einfrieren: So wird aus Trauben eine kühle Erfrischung

Autor: Hannah Pompalla | Kategorie: Essen und Trinken | 12.06.2022

In den warmen Sommermonaten kann es sich lohnen, Weintrauben einzufrieren.
Foto: IBykova/Shutterstock

Gesund, lecker und erfrischend: Gefrorene Weintrauben sind ein echter Sommersnack. Sie eignen sich aber auch als Eiswürfel-Ersatz in Getränken. Wir geben Tipps, damit die Trauben auch nach dem Auftauen frisch und knackig aussehen.

Weintrauben mal anders: In der warmen Jahreszeit kann es sich lohnen, die Trauben nicht wie gewohnt in den Obstkorb oder Kühlschrank zu legen, sondern ins Gefrierfach. Denn dort werden sie zu erfrischenden, süßen Häppchen.

Oder: Die eisgekühlten Trauben einfach ins Getränk geben. Sie halten den Sommerdrink kühl, ohne ihn wie Eiswürfel zu verwässern. Dazu sind sie ein schöner Blickfang. Auch im Dessert können gefrorene Weintrauben ein fruchtiges Highlight sein.

Diese Weintrauben lassen sich am besten einfrieren

Stellt sich die Frage, welche Weintrauben sich zum Einfrieren am besten eignen? Theoretisch können Sie jede Traubensorte einfrieren, die Sie mögen. In der Praxis eignen sich grüne Trauben weniger gut – egal ob mit Kernen oder ohne: Ihre Schale ist weniger fest. Deshalb werden sie nach dem Auftauen schnell matschig.

Dagegen lassen sich blaue und kernlose Weintrauben besonders gut einfrieren. Kernlose Varianten sind auch deshalb die bessere Wahl, weil sie später angenehmer zu essen sind. Egal für welche Sorte Sie sich entscheiden: Wichtig ist, dass die Trauben vor dem Einfrieren fest sind und keine Druckstellen haben. Denn nur so sehen sie auch nach dem Auftauen frisch und appetitlich aus.

Blaue Weintrauben lassen sich dank ihrer festen Schale besonders gut einfrieren.
Blaue Weintrauben lassen sich dank ihrer festen Schale besonders gut einfrieren. (Foto: ozandoganbey/Shutterstock)

Weintrauben einfrieren – Schritt für Schritt-Anleitung

Weintrauben einfrieren ist kinderleicht. Alles was Sie dafür brauchen ist:

  • Eine Portion frische Weintrauben 
  • 1 Sieb (optional)
  • 1 Tuch oder Küchenpapier
  • 1 Blech oder ein Teller
  • 1 Gefrierbeutel oder Tiefkühlbehälter

Und so gehts:

  1. Lösen Sie die Trauben vom Stiel und waschen Sie sie in einem Sieb gründlich unter fließendem, lauwarmem Wasser ab.
  2. Tupfen Sie die Weintrauben mit einem Tuch oder Küchenkrepp trocken.
  3. Lassen Sie die Trauben noch eine Weile liegen. Breiten Sie die Früchte hierfür auf einem Blech oder Teller aus. Achten Sie darauf, dass die Weintrauben einzeln trocknen und sich nicht berühren. Denn: Trocknen sie nicht richtig, können sie durch das Wasser weich werden und später zu einem Klumpen zusammengefrieren.
  4. Geben Sie die trockenen Trauben ins Gefrierfach. Dabei sollten sie möglichst voneinander getrennt liegen.
  5. Nach vier bis fünf Stunden sollten die Weintrauben gut durchgefroren sein.
  6. Sobald die Trauben gefroren sind, können Sie sie in einen Gefrierbeutel oder eine Tiefkühlbox umfüllen. Das sollte möglichst schnell gehen, damit die Früchte nicht antauen. 

Wenn Sie am liebsten sofort eine süße Erfrischung essen möchten, können Sie das Prozedere auch beschleunigen: Holen Sie die Trauben einfach schon nach rund 30 Minuten aus dem Gefrierfach. Dann sind sie außen kühl, aber innen noch nicht komplett durchgefroren.

Wie lange sind gefrorene Weintrauben haltbar?

Im Gefrierschrank bleiben Weintrauben bis zu sechs Monate genießbar. Allerdings ist es nicht unbedingt empfehlenswert, sie so lange aufzubewahren: Sie verlieren mit der Zeit an Aroma, und auch die Konsistenz leidet unter langem Einfrieren.

Tiefgefrorene Trauben sollten Sie stets schonend auftauen, sofern sie nicht ohnehin gleich im Mund landen oder als Eiswürfel-Ersatz dienen. Bereiten Sie die Früchte hierfür auf ein mit Küchenpapier ausgelegten Teller aus und stellen Sie diesen für drei bis vier Stunden in den Kühlschrank.

Aufgetaute Weintrauben sollten Sie zeitnah verbrauchen, denn sonst werden sie matschig. Sollte es schon zu spät sein und die Trauben sehen etwas mitgenommen aus, müssen sie diese aber nicht gleich wegwerfen: Aus ihnen können Sie noch Marmelade, Gelee, Sirup, Traubensaft oder Kompott machen. 

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