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Veganuary 2022: Warum es sich lohnt, im Januar vegan zu leben

Autor: Benita Wintermantel | Kategorie: Essen und Trinken | 03.01.2022

Veganuary 2022: Warum es sich lohnt, im Januar vegan zu leben
Foto: Veganuary

Ein guter Neujahrsvorsatz, der Klima und Umwelt zu Gute kommt: Vegan essen und die Klimakrise auf dem Teller bekämpfen. Die gemeinnützige Organisation "Veganuary" ruft Menschen weltweit auf, im Januar eine vegane Ernährung auszuprobieren.

Wenn nicht jetzt, wann dann? Der Start ins neue Jahr ist der beliebteste und vielleicht auch beste Zeitpunkt für gute Vorsätze. Wer schon länger damit liebäugelt, sich vegan zu ernähren, kann sich im Januar der Kampagne "Veganuary" anschließen. 

Bekannte Gesichter wie Paul McCartney, Joaquin Phoenix und Kaya Yanar rufen zusammen mit der Non Government Organisation (NGO) "Veganuary" Menschen weltweit dazu auf, sich im Januar rein pflanzlich zu ernähren. Der Name der ursprünglich britischen Kampagne "Veganuary" ist ein Wortspiel aus "vegan" und "January". 2020 startete sie erstmals auch in Deutschland. Die NGO möchte dazu ermutigen, einen Monat lang eine rein tierproduktfreie Ernährung auszuprobieren, um die Umwelt und die Tiere zu schützen. "Veganuary steht für köstliches Essen, eine spielerische Herangehensweise und bedeutende, positive Auswirkungen auf Umwelt und Tiere", verspricht die Initiative.

„Nehmen Sie im Januar den Klimaschutz selbst in die Hand", empfiehlt die Kampagne.
„Nehmen Sie im Januar den Klimaschutz selbst in die Hand", empfiehlt die Kampagne. (Foto: Veganuary)

Welche Stars unterstützen Veganuary 2022?

Erstmals dabei ist Dr. Eckart von Hirschhausen. Ebenfalls neu dabei sind der frühere Bundesliga-Torwart Timo Hildebrand und New York Citys Bürgermeister Eric Adams. Zu den zahlreichen Veganuary-Supportern zählen: Rock-Gigant Bryan Adams, Tennis-Legende Venus Williams, Model und Autorin Marie von den Benken, ZDF-Moderator Florian Weiss ("Volle Kanne") und Schauspielerin Julia Hartmann ("Jerks").

Mit Tübingen nimmt zum ersten Mal offiziell eine ganze Stadt am Veganuary teil. "Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger Tübingens dazu bewegen, sich der Herausforderung zu stellen und im Januar, als Neujahrsvorsatz, auf tierische Produkte zu verzichten", sagt Karolina Glowacka von der Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz.

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Mehr als eine halbe Million Menschen aus über 200 Ländern und Territorien haben im vergangenen Jahr am Veganuary teilgenommen. Bei Veganuary 2022 Jahr soll die Zahl nochmals getoppt werden.

Enorme kollektive Wirkung von "Veganuary"

Die Ergebnisse einer Untersuchtung der Harvard University zeigen, welche positiven Auswirkungen eine Million Veganuary-Teilnehmende schon erreicht haben: 

  • knapp 104.000 Tonnen CO2-Äquivalent weniger – das entspricht mehr als 15.000 Umrundungen der Erde mit dem Auto.
  • ungefähr 405 Tonnen Phosphat-Äquivalente weniger in Gewässern – das entspricht etwa der gleichen Wirkung wie die Vermeidung von 1645 Tonnen Klärschlamm in unseren Gewässern.
  • Einsparung von circa 6,2 Millionen Liter Wasser – das entspricht einer halben Million Toilettenspülungen
  • Es werden außerdem geschätzt 3,4 Million Tiere weniger für die Tierproduktion benötigt und vor dem Tod im Schlachthof bewahrt.
Die Veganuary-Aktivisten ließen berechnen, welche Auswirkungen der vegane Monat hat
Die Veganuary-Aktivisten ließen berechnen, welche Auswirkungen der vegane Monat hat (Foto: Veganuary)
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Mitmachen bei Veganuary

Wer Interesse hat, kann sich auf der Veganuary-Website anmelden und sich mit VeganerInnen auf der ganzen Welt austauschen. Einen Monat lang gibt es dort Rezepte, Ernährungspläne, Einkaufstipps, Hinweise zur optimalen Nährstoffversorgung und Empfehlungen zum Essen unterwegs. Außerdem gibt es bei der Anmeldung das Veganuary-Promi-Kochbuch mit Rezepten von Bryan Adams, Anne Menden, Oli P., Sadie Frost und anderen kostenlos als Download.

Sie können den veganen Januar natürlich auch alleine für sich oder mit gleichgesinnten Bekannten umsetzen.

Wichtig für eine vegane Ernährung

Wenn Sie überlegen, einen Monat lang auf Milchproduke, Fleisch, Fisch und Eier zu verzichten, achten Sie auf eine ausreichende Nährstoffversorgung! Mit diesen Lebensmitteln bekommen Sie genug Proteine, Kalzium, Eisen und Omgea-3-Fettsäuren:

Quellen: Veganuary / Science

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