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Karotten richtig lagern: So bleiben Möhren länger frisch

Autor: Lena Pritzl | Kategorie: Essen und Trinken | 03.03.2022

Wir geben Ihnen Tipps, damit Karotten so lange wie möglich frisch halten.
Foto: Shutterstock / 5 second Studio

Karotten schmecken als gesunder Snack zwischendurch, gekocht als Gemüsebeilage und sind sogar eine tolle vegane Alternative zu Lachs. Nur wie lagert man Karotten am besten, damit sie lange knackig bleiben?

Das Schöne an Karotten: Sie passen ausgezeichnet in eine regionale und saisonale Ernährung. Denn Möhren gibt es bei uns das ganze Jahr über aus heimischen Anbau zu kaufen – entweder frisch oder als Lagerware. Sie können das Gemüse kochen, aber auch roh in den Salat schnippeln oder in einen schmackhaften Dip tauchen.

Wichtig beim Essen von Karotten: Unser Körper braucht eine fetthaltige Komponente zu den Möhren, damit er das in den Karotten enthaltene Karotin in Vitamin A umwandeln kann. Sie können das orange Gemüse dazu in Öl anbraten, in einen Salat geben oder in einen öl-bzw. fetthaltigen Dip tunken.

Karotten richtig lagern: In den Kühlschrank oder nicht?

Doch vor dem Verzehr steht der Einkauf. Wir raten zu regionalen Bio-Möhren. Diese können Sie nach einem gründlichen Abwaschen sogar mit Schale essen. Oft gibt es Karotten als Bund mitsamt Karottengrün zu kaufen oder in Säcken.

In beiden Fällen haben Sie womöglich mehr Möhren gekauft, als Sie sofort verbrauchen können. Deshalb sollten Sie das Gemüse so lagern, dass es möglichst lange frisch hält.

  • Bei Karotten (und auch Radieschen sowie Roter Bete) sollten Sie das Grün nach dem Kauf zügig entfernen. Andernfalls entzieht das Kraut der Wurzel – also dem eigentlichen Gemüse – das Wasser und trocknet die Karotten aus.
  • Das grüne Kraut müssen Sie aber keinesfalls wegwerfen, sondern können es toll verwerten: Karottengrün: So können Sie das Kraut der Möhre weiterverwenden
  • Um Plastik einzusparen, können Sie Möhren immer lose kaufen. Kommen die Rüben doch in einer Plastikverpackung daher, sollten Sie diese nach dem Einkauf entfernen. In der Plastikhülle werden Karotten schneller schlecht.
  • Anschließend gehören Möhren ins Gemüsefach des Kühlschranks. In ein feuchtes Tuch gewickelt bleiben sie so einige Tage knackig.

Karotten immer kühl lagern

Möhren können Sie zum Aufbewahren auch schnippeln, blanchieren und einfrieren.
Möhren können Sie zum Aufbewahren auch schnippeln, blanchieren und einfrieren. (Foto: Shutterstock / Africa Studio)

Wichtig ist also ein kühler Ort zum Lagern von Karotten. Im Winter können Sie Karotten, Kohl, Lauch und weitere Gemüsesorten auch draußen lagern. Lesen Sie dazu auch: Gemüse draußen lagern: Was kann ich im Winter auf dem Balkon aufbewahren?

Karotten einfrieren?

Wer viele Karotten übrig hat, kann sie zu einer Suppe verarbeiten und dann einfrieren. Besonders gut schmecken die Möhren auch in einer bunten Gemüsesuppe.

Doch auch pur lassen sich Karotten gut einfrieren. Am besten schneiden Sie dazu die Enden ab, schälen die Möhren gegebenenfalls und schnippeln sie gleich klein. So eingefroren können Sie das Gemüse später weiterverwenden und sparen sich Arbeit.

Sie können die Möhren roh einfrieren oder kurz für ca. zwei Minuten im Wasser blanchieren. Blanchiert eingefrorene Karotten halten noch länger. Am besten lassen Sie gefrorene Möhren über Nacht im Kühlschrank schonend auftauen.

Wenn Sie die Möhren nicht schnell genug aufgebraucht oder eingefroren haben, ist das kein Grund, sie wegzuwerfen. Denn sind Karotten schlabbrig geworden, können Sie sie mit einem einfach Trick wieder auffrischen: Stellen Sie die Möhren in ein Glas mit Wasser, sodass sie vollständig bedeckt sind. Nach ein paar Stunden können Sie sie herausnehmen und die Karotten sind wieder knackig.

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