Gurken einlegen: So machen Sie Essiggurken und Salzgurken ein

Autor: Benita Wintermantel | Kategorie: Essen und Trinken | 25.04.2024

 Gurken einmachen: So gelingen Essiggurken und Salzgurken
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Essiggurken und Salzgurken sind ein leckerer und äußerst gesunder Snack. Gurken einlegen ist ganz einfach. Wir zeigen, wie Sie Gurken einmachen.

  • Gurken lassen sich prima konservieren.
  • Essig sorgt dafür, dass die knackigen, aromatischen Gurken bis zum nächsten Sommer halten.
  • Die Gurken können Sie mit Dill, Pfefferkörnern, Zwiebeln, Senfkörnern, Wacholder, Lorbeerblättern, Kreuzkümmel, Knoblauch oder Chili würzen – ganz nach Ihrem Geschmack.

Selbst eingelegt schmecken knackige Essiggurken oder aromatische Salzgurken am besten. Das sommerliche Gemüse können Sie problemlos haltbar machen – und damit die vitaminreichen Gurken auch im Herbst und Winter genießen.

Fürs Gewürzgurken einlegen verwenden Sie die fingergroßen Einlegegurken, die von Juli bis September Saison haben. Im Unterschied zu Salatgurken sind Einlegegurken deutlich kleiner, ihre Oberfläche ist rauer. Einlegegurken gibt es auf dem Markt, in Bio-Läden oder gutsortierten Gemüseläden.

Wenn Sie überlegen, Gurken selbst anzubauen: Dafür braucht man keinen grünen Daumen, die grünen Früchte sind relativ anspruchslos. 

Ideal für Gewürzgurken sind die kleinen, knackigen Einlegegurken.
Ideal für Gewürzgurken sind die kleinen, knackigen Einlegegurken. (Foto: CC0/Pixabay/krzys16)

Gurken einmachen: Klassische Essiggurken und Salzgurken 

Es gibt zwei klassische Methoden, die kleinen Gurken einzulegen: Entweder in einem Essigsud oder als Salzgurken. Von süß-sauer bis würzig-scharf: Mit den Gewürzen können Sie ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben variieren.

Rezept für Gewürzgurken in Essig

  • 2 kg kleine Einlegegurken
  • 150 g Salz
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Bund Dill
  • Estragon
  • 2 EL Senfkörner
  • 2 TL Pfefferkörner
  • 1 Liter Weißweinessig, Apfelessig oder heller Balsamicoessig
  • 300 g Zucker
  • Wasser
  • ca. 10 Schraubgläser

Hinweis: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Erwachsenen, täglich nicht mehr als 25 bis 50 Gramm – etwa sechs bis zwölf Teelöffel – freien Zucker zu verzehren. Generell gilt: Je weniger Zucker, desto besser.

Essiggurken werden erst in Salzwasser eingelegt.
Essiggurken werden erst in Salzwasser eingelegt. (Foto: CC0/Pixabay/Pexels)

Essiggurken einlegen – so geht's

  1. Die Gurken in Wasser mit einer Gemüsebürste abbürsten. Gurkenstiele entfernen.
  2. Das Salz in einen Liter Wasser geben und rühren, bis es sich aufgelöst hat. Dann die Gurken in die Salzlösung geben. Die Gurken sollten dabei vollständig bedeckt sein. Die Schüssel abdecken und zwei bis drei Tage stehen lassen.
  3. Die Schraubgläser auskochen und mit der Öffnung nach unten auf ein sauberes Geschirrhandtuch stellen.
  4. Die Salzlösung abgießen, Gurken mit Wasser abspülen und mit einem Geschirrtuch trockentupfen.
  5. Für die Gewürzmischung die Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Dill und Estragon waschen und vorsichtig trockenschütteln.
  6. Einen Liter Wasser mit Essig und Zucker aufkochen.
  7. Die Gewürze und Gurken auf die Gläser verteilen und den heißen Essigsud darübergießen. Die Gurken sollten vollständig bedeckt sein.
  8. Gläser sofort verschließen und an einem kühlen Ort aufbewahren.
  9. Nach drei bis vier Wochen sind die Gurken gut durchgezogen und können verzehrt werden.

Salzgurken einmachen

Für aromatische Salzgurken verwenden Sie dasselbe Grundrezept. Dabei den Zucker einfach durch 80 Gramm Salz ersetzen und den Essig weglassen. Salzgurken schmecken gut in Kombination mit Knoblauch und Dill. Auch frischer Meerrettich und Senfkörner eignen sich zum Würzen.

    Tipps fürs Gurken einlegen

    • Wer experimentierfreudig ist, kann auch Honig, Chili, Bohnenkraut oder Knoblauch als Gewürze für den Sud verwenden.
    • Die Gurken können auch in Scheiben geschnitten und dann eingelegt werden.
    • Wenn Sie verhindern möchten, dass die Gurken beim Einlegen weich werden, geben Sie zwei bis drei Blätter einer Weinrebe oder eines Kirschbaums mit ins Glas. Diese Blätter enthalten Tannine, die dafür sorgen, dass die Gürkchen knackig bleiben.
    • Bei sauberer Zubereitung sind die Gurken ungeöffnet problemlos bis zur nächsten Gurkensaison haltbar.
    • Geöffnete Gurkengläser unbedingt im Kühlschrank aufbewahren.
    • Mit einem selbst geschriebenen Etikett wird aus dem Gurkenglas schnell ein DIY-Geschenk.

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