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Gesund Grillen: Wie Ihnen diese fünf Tricks helfen

Autor: Frank Schuster | Kategorie: Essen und Trinken | 06.06.2019

Gesund Grillen: Wie Ihnen diese fünf Tricks helfen
(Foto: Pixabay)

Schönes Wetter lädt zum Grillen ein. Das Vergnügen wird durch krebserregende Stoffe getrübt, die beim Brutzeln an Fleisch und Gemüse gelangen können. Wie gesundes Grillen geht.

Tropft Fett aus dem Fleisch oder Öl aus der Marinade in die Glut, können Schadstoffe entstehen – sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Davor warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung. Denn einige dieser Stoffe sind krebsauslösend. Sie gelangen beim Grillen über den aufsteigenden Rauch an Fleisch, Fisch und Gemüse.

Gefahr besteht auch, wenn das Fleisch zu lange in großer Hitze brät. Dann entwickeln sich krebsverdächtige heterozyklische aromatische Amine (HAA). Es gibt Tricks, wie Sie das Risiko vermeiden können.  

Gesundes Grillen: Schadstoffe vermeiden 

  1. Fett abtupfen. Kurz vor dem Grillen das Fett oder Öl abtupfen, sodass weniger davon in die Glut tropft.
  2. Nicht zu lange braten. Braten Sie das Grillgut am besten nur in den ersten ein, zwei Minuten direkt über der Glut. 
  3. Grillgut von der Seite grillen. Beim Grillen mit Kugel- oder Vertikalgrills liegt das Fleisch in der Mitte, die Kohle lagert seitlich. So kann kein Fett in die Glut tropfen. Wenn Sie einen gewöhnlichen Grill benutzen, können Sie die Kohle einfach mit einer Zange beiseite schieben und aufschichten.
  4. Fett auffangen. Stellen Sie eine Abstropfschale in den Grill, wenn die Kohle an den Seiten liegt. Sie fängt das Fett und Öl auf, wenn es tropft.
  5. Grillgut in eine Schale packen. Das Fleisch muss nicht direkt auf's Rost. Sie können es auch in eine feuerfeste Schale legen und grillen.

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