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Eier kochen: So lange müssen harte und weiche Eier kochen

Autor: Benita Wintermantel | Kategorie: Essen und Trinken | 21.05.2019

Eier kochen: So lange müssen harte und weiche Eier kochen
(Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / Mikhaylovskiy)

Eier perfekt zu kochen ist eine kleine Wissenschaft für sich. Mal ist das Frühstücksei zu hart, mal zu weich, mal platzt es beim Kochen. Wir erklären Ihnen, wie Sie harte und weiche Eier richtig kochen.

Beim perfekten Ei fürs Sonntagsfrühstück gehen die Meinungen auseinander: Die einen mögen es flüssig, andere bevorzugen ein wachsweiches Ei und einige lieben ihr Ei am liebsten hart. Eier nur nach Gefühl zu kochen, ist keine gute Idee. Für das optimale Ergebnis beim Eierkochen sind zwei Faktoren wichtig: Die Größe des Eis und die Kochzeit.

Eier weich kochen: Die Größe ist entscheidend

Wenn Sie Eier kochen, ist es wichtig zu wissen, welche Größe die Eier haben. Denn davon hängt die optimale Kochzeit ab. Bei Eiern gibt es die Größen S, M, L und XL. Die jeweilige Eiergröße ist auf dem Eierkarton aufgedruckt. 

Eier kochen: Kochzeit für harte und weiche Eier

Die Kochzeit für Eier in der mittleren Größe M beträgt:

  • Eier weich kochen (das Eiweiß ist gestockt, das Eigelb noch flüssig): 4 1/2 Minuten
  • Brotzeit-Ei kochen (das Eigelb ist wachsweich): 7 Minuten
  • Eier hart kochen (auch das Eigelb ist hart, das Ei ist schnittfest): 10 Minuten

Wenn Sie ein Ei in Größe S kochen, beträgt die Dauer jeweils 30 Sekunden weniger, bei Eiern in L-Größe sind es 30 Sekunden mehr.

Folgende Faktoren sind ebenfalls wichtig für das optimale Ergebnis:

  • Temperatur des Eis: Wurde das Ei im Kühlschrank gelagert, kann es bis zu eine Minute länger brauchen.
  • Höhenlage: Auf Höhe des Meeresspiegels siedet Wasser bei 100 Grad Celsius. Je höher die Eier gekocht werden, desto niedriger ist der Siedepunkt und desto länger dauert das Eierkochen. Wer sein Ei also weit oben im Gebirge kocht, muss ein paar Sekunden mehr einplanen als im Urlaub am Meer.

Wie kocht man Eier?

Mit dieser Anleitung für das perfekte Ei kann beim Eierkochen nichts mehr schief gehen:

  • Wasser zum Kochen bringen.
  • Wenn das Wasser sprudelnd kocht, die Eier mit Hilfe eines Löffels vorsichtig ins Wasser legen.
  • Eieruhr stellen.
  • Eier hart oder weich kochen – dabei die Uhr nicht aus den Augen lassen.
  • Eier nach Ablauf der Garzeit aus dem Wasser nehmen und unter kaltem Wasser abkühlen.

Eier anstechen – macht das überhaupt Sinn?

Immer wieder passiert es, dass Eier beim Kochen aufplatzen und das Eiweiß herausquillt und sich unschön im Wasser verteilt. Die WDR-Sendung Quarks & Co hat in einem Experiment mit 3.000 Eiern gezeigt, dass ungefähr jedes zehnte Ei beim Kochen platzt – egal ob angestochen oder nicht. Woran das liegt, ist nicht so ganz klar.

Ein Tipp hilft in jedem Fall: Verwenden Sie keine Eier direkt aus dem Kühlschrank, sondern erwärmen Sie sie einige Zeit vor dem Kochen bei Zimmertemperatur. Dann ist der Temperaturunterschied nicht ganz so groß, wenn die Eier ins kochende Wasser gelegt werden. Ein wenig Essig im Kochwasser sorgt dafür, dass das Ei schneller gerinnt, sollte die Schale doch mal platzen.

Müssen Eier nach dem Kochen abgeschreckt werden?

Viele schrecken ihr gekochte Ei ab, in dem Glauben, dass sich das Ei dann besser schälen lässt. Ob das wirklich hilft, ist umstritten.

Das Abkühlen unter kaltem Wasser stoppt jedoch den Garprozess. Wenn Sie weiche Eier kochen, empfiehlt sich das Abschrecken in jedem Fall: Dann wird nämlich der Kochvorgang beendet, das Ei gart nicht mehr länger nach und behält die gewünschte Konsistenz. Beim Kochen von harten Eiern können Sie sich das Abschrecken sparen.

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