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Dringende Warnung: Lebensgefahr durch hohe Mengen Ecstasy in Champagner-Flaschen

Autor: Redaktion (bw, lp) / dpa | Kategorie: Essen und Trinken | 10.06.2022

Es besteht Lebensgefahr durch hohe Mengen Ecstasy in Champagner-Flaschen.
Foto: Shutterstock / New Africa

Nach einem Todesfall sowie schweren Erkrankungen wegen flüssigen Ecstasys in Champagner-Flaschen gibt es jetzt eine erneute Warnung: Bei "Moët & Chandon Ice Imperial" in Drei-Liter-Flaschen sollten Sie unbedingt vorsichtig sein.

Im Februar ist in Deutschland ein Mann gestorben, nachdem er aus einer Champagner-Flasche getrunken hatte, die hochkonzentriertes Ecstasy enthielt. Sieben weitere Personen wurden verletzt. In den Niederlanden gab es ähnliche Krankheitsfälle.

Die niederländische Behörde für Nahrungsmittel (NVWA) warnte daraufhin auch Verbraucher und Verbraucherinnen in Deutschland vor einem bestimmten Champagner. Die NVWA hatte auch das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz alarmiert. Nun ist eine weitere Chargennummer des Champagners betroffen.

Warnung vor Ecstasy in Champagner-Flaschen

Die Warnung bezieht sich auf Champagner der Marke "Moët & Chandon Ice Impérial" in der 3-Liter-Flasche:

  • "Moët & Chandon Ice Impérial", 3-Liter-Flasche
  • Chargennummer: LAJ7QAB6780004 (die Nummer ist auf der Rückseite der Flasche zu finden)
  • NEU: Auch die Chargennummer LAK5SAA6490005 ist betroffen.

Diese Flaschen könnten nicht Champagner, sondern die Droge Ecstasy enthalten. Schon kleinste Mengen könnten lebensgefährlich sein.

Wichtig: Hier handelt es sich nicht um einen Produktrückruf, denn bislang ist unklar, wie das Ecstasy in die Flaschen kam. Die niederländische und deutsche Polizei ermitteln. Beide bisher bekannten Flaschen waren den Angaben zufolge über eine noch nicht identifizierte Website gekauft worden. Das hatte der Hersteller Moët Hennessy den Behörden mitgeteilt.

MDMA statt Champagner: So erkennen Sie flüssiges Ecstasy

Flüssiges Ecstasy (MDMA genannt), hat kaum Ähnlichkeit mit Champagner: Im Glas schäume und sprudle die Flüssigkeit nicht, das MDMA habe eine rötlich-braune Farbe und rieche nach Anis, hieß es in der Warnung. Von außen seien mit MDMA gefüllte Flaschen allerdings nicht von mit Champagner gefüllten Flaschen zu unterscheiden.

Achtung, Lebensgefahr!

"Selbst das Eintauchen einer Fingerspitze in die Flüssigkeit und das Schmecken kann auch ohne Schlucken zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen." Man solle den Inhalt auf keinen Fall berühren, geschweige denn probieren: "Die Einnahme eines kleinen Schluckes kann tödlich sein", so das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

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