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Lackfarben im Test: Viele Lacke sind empfehlenswert

Jahrbuch für 2018 | Kategorie: Bauen und Wohnen | 31.10.2017

Lackfarben im Test: Viele Lacke sind empfehlenswert
Foto: mdbildes / Shutterstock

Dispersionslacke riechen weniger streng als lösungsmittelbasierte Farben, sind gesundheitlich weniger problematisch und zudem umweltverträglicher. Ganz ohne Schadstoffe kommen allerdings auch wasserbasierte Lacke nicht aus. Die gute Nachricht: Der Großteil der Lacke im Test ist dennoch "gut" oder "sehr gut".

  • Wir haben 19 wasserbasierte Lacke für die Innen- und Außenanwedung untersuchen lassen, 14 können wir empfehlen.
  • Vier Lacke schneiden nur "befriedigend" ab, einer ist nur "ausreichend".
  • Außerdem: Tipps zum optimalen Lackieren und Entsorgen von Lackfarben.

Wasserbasierte Lacke sind in Innenräumen Standard, vielfach eignen sie sich aber auch für Anstriche von Gegenständen im Freien, beispielsweise für Gartenmöbel. Fast alle haften gut auf Holz und die meisten auch auf Metall. Komplizierter ist es bei Kunststoffen, die je nach Art unterschiedlich mit Lacken reagieren – hier lohnt sich ein Blick in die Herstellerangaben.

Lackfarben im Test: Zum Großteil empfehlenswert

Wir haben uns gefragt, welchen Schadstoffen sich Heimwerker aussetzen, wenn sie Dispersionslacke (d.h. wasserbasierte Lacke) nutzen. Deshalb haben wir 19 Lackfarben prüfen lassen. Gut drei Viertel der getesteten Produkte können wir empfehlen. Aber nicht alle: Vier Lacke schneiden nur "befriedigend" ab, einer ist nur "ausreichend".

Bei den folgenden Punkten sehen wir Schwierigkeiten:

  • Während des Lackierens und/oder Trocknens entweichen aus den getesteten Produkten flüchtige organische Verbindungen (VOC, für "volatile organic compounds"). Bei vielen sind die Gehalte äußerst gering, und alle liegen unterhalb des EU-Grenzwerts von 130 Gramm pro Liter. In einigen Lacken sind aber auch Gehalte nachweisbar, die über der Grenze liegen, ab der wir abwerten.
  • Aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz Aromaten, gelten in größeren Mengen als fruchtschädigend und belasten das Nervensystem. Punktabzug gibt es deshalb für zwei Lacke, in denen sie gefunden wurden.
  • Glykole und Glykolether fungieren mitunter als Lösemittel. Vier getestete Lackfarben enthalten erhöhte Konzentrationen dieser teils problematischen Verbindungen. Die von uns beanstandeten Ethylenglykole üben eine reizende Wirkung auf die Augen aus.
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Dispersionslack im Test: Diese Inhaltsstoffe sind kritisch

  • Einen Lack kritisieren wir wegen Dimethylaminoethanol und Abietinsäure, die als hautreizend beziehungsweise sensibilisierend gelten.
  • Damit sich die Lackfarben möglichst geschmeidig auftragen lassen, nutzen einige Hersteller Ersatzweichmacher. Diese Alternativen zu bedenklichen Phthalaten sind noch nicht hinreichend erforscht. Deutliche Mengen des Ersatzweichmachers TXIB fand unser Labor in drei Lackfarben.
  • Bis auf einen Lack enthalten alle Testprodukte Isothiazolinone, von denen einige als starke Kontaktallergene gelten. In zwei Lacken sind die Befunde so hoch, dass wir abwerten.
  • In einem Produkt haben wir Formaldehyd/-abspalter gefunden. Sie werden ebenfalls als Konservierungsmittel eingesetzt.

Verbesserungsbedarf gibt es weiterhin bei der Angabe von Inhaltsstoffen, die wir auf fünf Gebinden vergeblich gesucht haben. Rechtlich ist daran zwar nichts auszusetzen, aus Verbrauchersicht ist das aber eindeutig zu wenig.

Lackfarben im Test
Lackfarben im Test (Foto: CC0 / Pixabay / tookapic)

Lackieren: So erzielen Sie ein glänzendes Ergebnis

Wer mit (wasserbasierten) Lacken ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen will, braucht gutes Werkzeug. Unser Experte Peter Hoffmann, Malermeister und Berufsschullehrer in Offenbach, rät Anfängern zum Lackierröllchen, einer kleinen Farbwalze. Damit lässt sich der Lack großflächiger und vor allem gleichmäßiger auftragen als mit einem klassischen Pinsel.

Außerdem empfiehlt der Fachmann Schleifpapier in unterschiedlichen Ausfertigungen: relativ grobes für den Anschliff (Körnung 100) und feineres für den Zwischenschliff (Körnung 150-180). Bei sensiblen Materialien wie Kunststoffen sei ein weiches Schleifvlies vorzuziehen, um die empfindlicheren Oberflächen nicht zu beschädigen.

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    Vor dem Lackieren anschleifen

    Der Anschliff hat den Zweck, die Oberflächen aufzurauen und haftfähig zu machen. Bei harten und ebenmäßigen Untergründen ist es praktisch, das Schleifpapier um einen handlichen Schleifklotz zu wickeln, um eine homogene Fläche zu erhalten. Rohholz muss immer in Faserrichtung geschliffen werden, damit keine sogenannten Schleifriefen entstehen.

    Nachdem der Schleifstaub mit einem Mikrofasertuch entfernt ist, folgt – in einem gut belüfteten Raum – die Grundierung. In der Regel eignen sich die wasserbasierten Lacke dafür auch. Kommen jedoch weitere Produkte auf dem Untergrund zum Einsatz, sollten diese ebenso auf Wasserbasis sein.

    Ist der Lack zu zähflüssig, empfiehlt Peter Hoffmann, ihn mit destilliertem Wasser zu verdünnen. Um die richtige Mischung zu erreichen, kann – neben Fingerspitzengefühl – ein Blick in die Technischen Merkblätter helfen, die Hersteller oft auf ihren Webseiten veröffentlichen. Viele raten zu Wasseranteilen von fünf bis zehn Prozent.

    Erst Kanten, dann Innenflächen streichen

    Beim Streichen gilt die Devise: erst die Kanten, dann die Innenflächen. Meist muss die Grundierung etwa einen halben Tag lang trocknen, bevor die Oberfläche mit dem Zwischenschliff erneut angeraut, abgestaubt und dann lackiert werden kann. Nach dem Anstrich ist wieder Geduld gefragt. Als Trocknungszeiten sind häufig acht oder zwölf Stunden ausgelobt. Unter Umständen ist ein erneuter Schliff und Überstrich nötig.

    >> Direkt zu den getesteten Produkten

    Lackfarben im Test
    Lackfarben im Test (Foto: CC0 / Unsplash.com / Zuzana)

    Hinweise: Lackfarben richtig entsorgen

    • Auf gar keinen Fall dürfen Sie flüssige Farben und Lacke in der Toilette oder im Spülbecken entsorgen.
    • Füllen Sie benutzte Dosen stattdessen mit Gips. So trocknen die Lackreste schneller ein und können früher entsorgt werden.
    • Getrocknete Reste von wasserbasierten Produkten, die keinen Entsorgungshinweis mit durchgestrichener Mülltonne tragen, können anschließend in den Restmüll gegeben werden.
    • Alle anderen Lackreste sind Sondermüll und bei einer entsprechenden Sammelstelle abzugeben.
    • Leere Dosen gehören in die Gelbe Tonne, sofern auf ihnen ein Grüner Punkt zu finden ist.
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      Blauer Engel für Lackfarben

      Seit 1980 gibt es das Umweltsiegel Blauer Engel auch für schadstoffarme Lacke. Die aktuelle Fassung der Vergaberichtlinien stammt aus dem Jahr 2011 und gilt noch bis Ende 2020. Zertifizierte Lacke dürfen (bezogen auf ihr Gewicht) nur bis zu zehn Prozent Lösemittel enthalten. Verschiedene Konservierungsmittel sind in vorgegebenen Mengen erlaubt.

      Der maximal zulässige Isothiazolinon-Gesamtgehalt (BIT und MIT) beträgt 200 Milligramm pro Kilogramm, und die Konservierer müssen zusammen mit einer Allergiker-Hotline auf dem Gebinde genannt sein. Daran haben wir uns auch in der Bewertung für diesen Test orientiert.

      Weitere Inhaltsstoffe sind laut Blauem Engel lediglich im Technischen Merkblatt anzugeben: Aus Verbrauchersicht erscheint uns das zu wenig. Zu lasch sind uns auch die Anforderungen bezüglich flüchtiger organischer Verbindungen (VOC). Deswegen sammeln einige Testprodukte in dieser Kategorie Minuspunkte, obwohl sie mit dem Blauen Engel ausgezeichnet wurden.

      Lacke & Lackfarben im Test
      Lacke & Lackfarben im Test (Foto: CC0 / Pixabay / tookapic)

      Wissenswertes zu Lacken & Lackfarben

      Lack hat Geschichte: Die alten Chinesen haben vieles erfunden, vermutlich auch den Lack. Bereits in vorchristlicher Zeit nutzten sie den Rindensaft des Lackbaums als Bindemittel, um Gegenstände zu verzieren und zu schützen. Diese Doppelfunktion erfüllen Lacke bis heute, auch wenn die Rezepturen mittlerweile etwas ausgefeilter sind.

      Daraus besteht Lack: Die nichtflüchtigen Inhaltsstoffe, die die Lackschicht bilden, lassen sich grob in drei Gruppen ordnen:

      1. Bindemittel, die für Haftung sorgen und den Schutzfilm bilden,
      2. farbgebende Pigmente, die sich mit den Bindemitteln vernetzen, sowie
      3. Additive (d.h. Zusatzstoffe) wie Konservierungsstoffe oder Weichmacher, die optional sind und dem Lack bestimmte Eigenschaften verleihen.

      Lösemittel entweichen beim Trocknungsvorgang. Sie werden deswegen als flüchtige Inhaltsstoffe bezeichnet und können schädlich für Umwelt und Gesundheit sein.

      Nicht nur Wasser: Auch wasserbasierte Lacke bzw. Dispersionslacke (wie sie sich in diesem Test befinden), enthalten in der Regel geringe Mengen organische Lösemittel. Um gemäß Blauem Engel als schadstoffarm zu gelten, darf der Lösemittelanteil jedoch nicht mehr als etwa zehn Prozent betragen. Viele Produkte auf Wasserbasis führen in Anlehnung an das genutzte Bindemittel den Zusatz "Acryllack".

      Lackieren & Streichen: ÖKO-TEST-Tipps

      • Ein Mundschutz während des Streichens ist immer ratsam; bei Schleifarbeiten und während der Nutzung einer Spritzpistole ist er unverzichtbar.
      • Lagern Sie angebrochene Farb- und Lackdosen kindersicher, kühl und kopfüber. Letztgenanntes sorgt dafür, dass sich keine Haut auf der Oberfläche bildet und der Lack beim nächsten Anstrich sofort einsatzbereit ist.

      Weiterlesen auf oekotest.de:


      Wir haben diese Produkte für Sie getestet

      Alpinaweiß Weißlack, seidenmatt
      Alpinaweiß Weißlack, seidenmatt
      Alpina
      Aqualux Decklack Innen, seidenglänzend
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      Biofa
      Auro Weißlack seidenmatt Nr. 260-90
      Auro Weißlack seidenmatt Nr. 260-90
      Auro
      Brillux Lacryl-PU Seidenmattlack 270
      Brillux Lacryl-PU Seidenmattlack 270
      Brillux
      Capacryl PU-Satin, seidenmatt
      Capacryl PU-Satin, seidenmatt
      Caparol
      Farrow & Ball All White No. 2005 Estate Eggshell Mid-Sheen
      Farrow & Ball All White No. 2005 Estate Eggshell Mid-Sheen
      Farrow & Ball
      Herbolux Aqua PU Satin, seidenglänzend
      Herbolux Aqua PU Satin, seidenglänzend
      Akzo Nobel Deco
      Hornbach PU Acryl Lack Seidenmattlack
      Hornbach PU Acryl Lack Seidenmattlack
      Hornbach
      Obi 2 in 1 Weißlack, seidenmatt
      Obi 2 in 1 Weißlack, seidenmatt
      Obi
      Opus 1 Weisslack 2 in 1 Acryl-Lack, seidenmatt
      Opus 1 Weisslack 2 in 1 Acryl-Lack, seidenmatt
      Rühl
      Pocoline Weißlack, seidenmatt
      Pocoline Weißlack, seidenmatt
      Poco
      Primaster Hochleistungs-PU-Lack, seidenmatt
      Primaster Hochleistungs-PU-Lack, seidenmatt
      Globus-Baumarkt
      Relius Hydro A-Z Hauslack, seidenglänzend
      Relius Hydro A-Z Hauslack, seidenglänzend
      Relius
      Renovo 2 in 1 Acryl Weißlack, seidenmatt
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      Zeus/Hagebau
      Schöner Wohnen Dur-Acryl Weißlack, seidenmatt
      Schöner Wohnen Dur-Acryl Weißlack, seidenmatt
      J. D. Flügger
      Swingcolor Buntlack 2 in 1, seidenmatt
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      Bauhaus
      Toom Premium Weisslack, seidenmatt
      Toom Premium Weisslack, seidenmatt
      Toom
      Vincent 2 in 1 Weisslack + Grundierung, seidenmatt
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      Hellweg
      Volvox Pro Aqua Presto Weißlack, seidenglänzend
      Volvox Pro Aqua Presto Weißlack, seidenglänzend
      Ecotec

      Testverfahren

      Der Einkauf: Wasserbasierte Lackfarben sind geruchsärmer als lösungsmittelbasierte und verträglicher für Körper und Umwelt. In Baumärkten und Fachgeschäften haben wir deshalb in dieser Kategorie 19 weiße Lacke eingekauft. Die Lacke sind "seidenglänzend" oder "seidenmatt" und für Innen- und die meisten auch für Außenanstriche geeignet.

      Die Inhaltsstoffe: Wasserbasierte Lacke sind nicht zwangsläufig komplett lösemittel- und schadstofffrei. Wir wollten wissen, ob aus den eingekauften Produkten bedenkliche Stoffe ausgasen können. Ebenso hat uns interessiert, in welchem Umfang sie Isothiazolinone enthalten. Diese chemischen Verbindungen können Allergien auslösen. Ferner können Schwermetalle als Pigmentbestandteile in die Lacke geraten oder wie Kobaltsalze bewusst zugesetzt werden, um den Trocknungsvorgang zu beschleunigen. Zudem haben wir die Produkte auf umstrittene halogenorganische Verbindungen und Formaldehyd/-abspalter testen lassen, die als Konservierer eingesetzt sein können.

      Die Deklaration: Wie gut klären die Hersteller über Inhaltsstoffe und Anwendungsrisiken auf? Volldeklarationen sind von Rechts wegen zwar nicht vorgeschrieben, Konservierungsstoffe sollten aber zumindest genannt sein - ebenso wie Info-Rufnummern für Allergiker, definierte Warnhinweise und Schutzmaßnahmen während des Lackierens.

      Die Bewertung: Hersteller profitieren vom "grünen" Image der wasserbasierten Lackfarben. Diesem Anspruch sollten die Produkte gerecht werden, weshalb das Testergebnis Inhaltsstoffe mit 70 Prozent in das Gesamturteil einfließt. Die restlichen 30 Prozent ergänzt das Testergebnis Deklaration. Wer mit markigen Versprechen wie "lösemittelfrei" wirbt, sollte diese schließlich auch einhalten.

      Testlegende: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um zwei Noten: mehr als 20 mg/kg Formaldehyd/-abspalter. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) mehr als 100 bis 1.000 mg/kg aromatische Kohlenwasserstoffe (Aromaten); b) mehr als 1.000 mg/kg problematische Glykole (Ethylenglykole); c) mehr als 1.000 mg/kg des Ersatzweichmachers TXIB (2,2,4-Trimethyl-1,3-pentandioldiisobutyrat); d) mehr als 1.000 mg/kg Dimethylaminoethanol; e) ein erhöhter Isothiazolinongehalt von mehr als 100 mg/kg Methylisothiazolinon (MIT) oder mehr als 200 mg/kg in Summe; f) mehr als 100 mg/kg Kobalt; g) mehr als 200 bis 1.000 mg/kg Abietinsäure. Unter dem Testergebnis Deklaration führt zur Abwertung um zwei Noten: Angabe der Inhaltsstoffe weder auf dem Gebinde noch im Technischen Merkblatt. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) Angabe der Inhaltsstoffe nur im Technischen Merkblatt; b) unvollständige Angabe von Konservierungsstoffen auf dem Gebinde, hier: eine Isothiazolinonverbindung fehlt oder es gibt nur den Hinweis "enthält Isothiazolinone"; c) Allergikerhotline fehlt, obwohl das Produkt Isothiazolinone enthält; d) Allergikerhotline unklar: Verweis auf Vorderseite des Gebindes, Rufnummer dort aber nicht explizit für Allergiker ausgewiesen; e) eine Deklaration "lösemittelfrei" trotz eines TVOC-Gehalts von mehr als 0,1 Prozent = 1.000 mg/kg. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um eine Note: Anforderung des Blauen Engels im Hinblick auf vollständige Deklaration der Konservierungsstoffe nicht erfüllt, obwohl das Produkt den Blauen Engel trägt. Dies führt zu einem "guten" Testergebnis Weitere Mängel, das keinen Einfl uss auf das Gesamturteil hat. In das Gesamturteil gehen das Testergebnis Inhaltsstoff e zu 70 Prozent und das Testergebnis Deklaration zu 30 Prozent ein. Das Gesamturteil kann nicht besser als das Testergebnis Inhaltsstoff e sein. Die Preisberechnung basiert auf Gebindegrößen von 750 Millilitern beziehungsweise auf der nächst kleineren, falls diese nicht erhältlich sind, und der vom Hersteller angegebenen durchschnittlichen Reichweite

      Testmethoden:

      • Dichte, wenn nicht deklariert: Wägung eines auf 20 °C temperierten definierten Volumens.
      • Dimethylaminoethanol, Abietinsäure: GC/MS nach Extraktion.
      • Elemente: Totalaufschluss in der Mikrowelle; Elementbestimmung mittels ICP-MS.
      • Flüchtige organische Verbindungen (VOC): GC/MS nach Extraktion mit Dichlormethan.
      • Formaldehyd/-abspalter: Fotometrie nach Wasserdampfdestillation und Derivatisierung.
      • Halogenorganische Verbindungen: a) Heißwasserextraktion mit anschließender Zentrifugation und Membranfiltration; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts.
      • Isothiazolinone: Homogenisieren des Probenmaterials; Filtration der Extrakte durch Membranfilter; Trennung, Identifizierung und Quantifizierung mittels HPLC/DAD bei unterschiedlichen Wellenlängen.
      • PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

      Einkauf der Testprodukte: Januar 2017

      Bereits veröffentlicht: ÖKO-TEST Ratgeber Bauen und Wohnen 2017 und ÖKO-TEST-Magazin 04/2017. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben, sofern sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder ÖKO-TEST neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt hat.

      Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

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