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Ratgeber: Preisunterschiede bei Naturkosmetik

Ratgeber Kosmetik 2015
vom 05.06.2015

Preisunterschiede bei Naturkosmetik

Von preiswert bis luxuriös

Wie bei konventionellen Kosmetikprodukten ist die Preisspanne von Naturkosmetik enorm und reicht von der günstigen Eigenmarke bis zu edel aufgemachten und entsprechend teuren Serien. Wie aber kommt es zu den Preisunterschieden? Und sind die Bio-Billigmarken genauso gut wie die teuren Produkte?

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05.06.2015 | Längst sind die Zeiten vorbei, in denen es Naturkosmetik hauptsächlich im Bio-Laden oder im Reformhaus gab. Mittlerweile ist sie auch in Apotheken, Discountern, Drogeriemärkten und Parfümerien zu haben. Die Preisunterschiede aber sind enorm. Ein Beispiel: Die Gesichtscreme aus dem Discounter verspricht Feuchtigkeit und straffe Haut durch Aloe vera. Das Natrue-Siegel garantiert: Es handelt sich um echte Naturkosmetik. 50 Milliliter (ml) kosten nur 5,29 Euro. Die Apotheke gleich nebenan hat ebenfalls eine Aloe-vera-Gesichtscreme mit Natrue-Siegel. Für 24,90 Euro, also fast fünfmal so viel. Und mit 30 ml ist die Tube deutlich kleiner. Verdient sich hier jemand eine goldene Nase? Oder taugt die Billignaturkosmetik trotz Siegel nichts? Die Antwort lautet: weder noch. Es ist wie so oft ein wenig komplizierter, denn die Kosten für ein Produkt werden von vielen Dingen beeinflusst.

Ein wichtiger Faktor ist die Handelsstruktur, egal ob es sich um Kosmetik, Lebensmittel oder Fahrräder handelt: Discounter sind immer billiger als Fachhändler. Discounter zeichnen sich dadurch aus, dass sie ein beschränktes Sortiment von Standardartikeln führen, die sich erfahrungsgemäß gut verkaufen. Es gibt ein einheitliches Konzept für alle Filialen, die zentral durch eine ausgefeilte Logistik versorgt werden. Eingekauft wird günstig in großen Mengen, der eigene Preisaufschlag knapp kalkuliert. Damit die Rechnung trotzdem aufgeht, sparen Discounter an der Präsentation, am Personal und anderen Kostenstellen. Bei Naturkosmetik beschränken sich die meisten Discounter auf einige Aktionen im Jahr, andere haben eine Handvoll Produkte im Sortiment - mehr nicht.

Auch Drogeriemärkte haben mit Tausenden von Filialen eine große Einkaufsmacht. Ihre Aufwendungen sind durch das große Sortiment allerdings höher als bei Discountern. Die Kalkulation ist durchmischt: geringe Aufschläge im Preiseinstiegsbereich, höhere im Bereich der Markenprodukte. Das Naturkosmetikangebot ist groß, basiert aber vor allem auf Eigenmarken. Das Angebot an konventioneller Kosmetik ist deutlich üppiger. Ein Drogeriemarkt führt nicht mehr Naturkosmetikartikel als ein großer Bio-Supermarkt.

Fachhändler, egal ob Parfümerien, Apotheken oder Bio-Märkte, müssen anders kalkulieren als große Handelsketten. Sie kaufen nicht im großen Stil beim Hersteller ein, sondern bedienen sich meist eines Fachgroßhändlers. Diese zweistufige Logistik ist aufwendig, weil jedes Produkt mehrfach in die Hand genommen wird. Die Läden führen auf

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Seite 38 - 42 im Ratgeber Kosmetik 2015
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