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Nachtschreck bei Kindern: Wie die Schlafstörung sich äußert

Autor: Redaktion (lw) | Kategorie: Kinder und Familie | 25.08.2022

Was passiert bei einem Nachtschreck?
Foto: Shutterstock/EKramar

Der Nachtschreck oder Nachtterror ist unbedenklich, aber nervenaufreibend. Das Kind fährt dabei aus dem Schlaf auf und zeigt Anzeichen großer Furcht, lässt sich aber nicht wecken. Die Ursachen liegen im sich entwickelnden Gehirn und haben nicht mit einer psychischen Störung zu tun.

Die gute Nachricht vorneweg: Der Pavor nocturnus (Nachtschreck) ist harmlos. Die kindliche Schlafstörung, die auch Nachtterror genannt wird, kommt bei zwei bis fünf Prozent aller Kinder vor. Es gibt eine genetische Veranlagung dazu. Meist sind die Kinder, denen ein Nachtschreck "begegnet", zwischen zwei und sechs Jahren alt.

Ein Nachtschreck kann 15 Minuten dauern

Der namensgebende Schreck, der mit der Schlafstörung verbunden ist, ist vor allem aufseiten der Eltern.

Denn: Mit gellendem Schrei fährt der Nachwuchs etwa zwei Stunden nach dem Einschlafen aus dem Schlaf und zeigt Anzeichen tiefer Furcht: geweitete Pupillen, schnelle Atmung, Herzrasen, Schwitzen, Muskelverspannungen. Das Kind windet und krümmt sich wie unter Schmerzen, ruft häufig nach seinen Eltern, erkennt sie aber nicht und wehrt sie sogar ab. Es lässt sich weder wecken noch trösten.

Der Nachtschreck dauert etwa 15 – lange – Minuten, zum Schluss wacht das Kind kurz auf und schläft dann ruhig ein. Am nächsten Tag kann es sich an nichts mehr erinnern.

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